| Zum Ausklang der Formel 1 Saison 2010 haben Brennvatti und ich mit unseren beiden Weber OTG 57ern unsere Clique mit Ribs begrillt. Und weil diese einfach allen geschmeckt haben und so einfach zu grillen sind, dokumentiere ich hier einmal die ultimativen Ribs! |
| Am Vortag die Ribs säubern und von der Silberhaut auf der Knochenseite befreien: |
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| Magic Dust Rub nach Meathead zusammenmischen. Ich halbiere die Rippenstränge stets für ein besseres Handling auf dem Grillrost und für eine bessere, maximale Ausnutzung der Grillfläche.Die Ribs leicht mit Sonnenblumenöl (neutraler Geschmack, hält hohe Hitze aus) einreiben. Am Rub wird nicht gespart, die Ribs sollen reichlich gepudert sein. Das Rezept reicht ziemlich genau für 14 Stränge Kotelettrippen (Baby Back Ribs). |
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| Die Ribs dann einvakuumieren oder in Cellophan dicht einschlagen oder in TK-Beutel stecken und für 24 Stunden in den Kühlschrank legen. Obacht, durch Zucker und Salz im Rub tritt etwas Flüssigkeit aus. |
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| Am nächsten Tag die Kugel für indirektes Grillen auf 200°C heizen. Mit dem Smokenator geht das sehr einfach: einfach glühende Kohlen (1 AZK) bis an den Rand einfüllen. Keine Wasserwanne! Die Ventilationsregler der Kugel oben und unten nur bleistiftbreit offen lassen. Zack: 200°C! Dank des Hovergrills (hier Selbstbau aus VA) wird die Grillfläche fast verdoppelt und wir können je Kugel 14 halbe Ribs auflegen. Mit etwas Schieben sollten sogar 16 möglich sein, also 8 Rippenspeere. Die Ribs immer mit der Fleischseite nach oben (rund/gewölbt) auflegen! |
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| Eine Stunde lang wird heiß geräuchert: Hickory Holzchips passen am besten. Alle Viertelstunde eine Handvoll ungewässert auf die Kohlen geben. Danach weitere 30 Minuten ohne Rauch grillen, der Rauchgeschmack soll nicht zu stark sein. Grillneulinge belassen es besser zunächst bei nur 30 Minuten Räucherphase.
Temperaturschwankungen: durch das Öffnen und Schließen der Kugel fällt die Temperatur immer wieder ab, steigt dann aber auch wieder. Also nicht verrückt machen lassen. Nach insgesamt also anderthalb Stunden bei 170 bis 200°C die Fleischseite der Ribs mit einer zuckerhaltigen Sauce nach Geschmack moppen (einpinseln). Entweder eine Moppsauce selber kochen oder die Lieblings-BBQ-Sauce verwenden. Ein Silikonpinsel hilft beim Moppen. Nach einer weiteren Viertelstunde in der Kugel sind die Ribs dann auch schon fertig. Glänzend und klebrig von der Sauce und mit noch leichtem Biss im Fleisch und am Knochen: perfekt! |
Die ultimativen Ribs
15. November 2010 von Jack the Ribber








:daumenhoch: ……nach dem aufwendigen und zeitintensiven 3-2-1 Ribs diesen Sommer und in anbetracht der garstigen Minustemperaturen draussen werd ich auch mal wieder auf “quick but tasty” umstellen…
seeto
blendaxx
Hmm, wie ist denn das Fleisch im Gegensatz zu 3-2-1 ribs? Ist “leichter biss” annähernd fall off the bone oder doch recht “bissfest”?
Gruß
Annähernd fotb würde ich sagen.
Danke für die Info
Leckeres Rezept, werde ich mal antesten, wenn ich mir die gebührende zeit nehmen kann. Für schnelle Rippchen nehme ich den Drehspieß, Idee stammt von Steven Raichlen. Nach 45 bis 90 Minuten hat Mann leckere Rippchen. Wie beim Sex, besser nen Quickie als gar nicht….
Gruß vom Elm,
Matze1150
Die Idee, Ribs zu spießen, stammt nicht vom Raichlen, der hat sie nur aufgeschrieben. Aber ich hatte mich auch von ihm inspirieren lassen:
http://oldmountainbbq.wordpress.com/2010/04/19/ribs-vom-spies/
und hier
http://oldmountainbbq.wordpress.com/2010/04/15/dreierlei-ribs-zum-anbeissen/
Hi Ratgar,
Danke, für diese super Idee. Haben heute die Ribs nachgebaut – einfach genial. Koteleterippen aus der Metro, zwei Tage mit MD nach Meathead in die Kühlung, dann bei (170 Grad aufgrund des Sturmes) zwei Stunden indirekt gegrillt. Drei mal Hickory – Späne aufgelegt und die letzten 15 Minuten glasiert mit einer Mischung aus verschiedenen BBQ -Saucen, Honig, braunem Zucker und verschiedenen Gewürzen – Herrlich. Alle waren begeistert. Die Ribs waren nahezu fotb – aber eben nicht ganz. Genauso soll es sein. Für mich besser, als 3 – 2 -1. 2tup
Moin Erik, es freut mich, dass Euch meine schnellen Ribs geschmeckt haben! Wir wollen ja schließlich grillen und nicht dämpfen.
Komm’ gut in’s neue Jahr!
Hallo Jack,
…und die Leitern bleiben die ganze Zeit ungedreht auf`m Rost?
Gruß
Taurus/Manfred
Hallo Manfred! Die Ribs werden ja indirekt gegart, von der heißen Luft “umspült”, da muss nicht gewendet werden. Wölbung der Ribs nach oben, damit Saft abfliessen kann und die Ribs gemoppt werden können, ohne dass sich ein “See” in ihnen bildet. Viel Spaß beim Nachgrillen!
Wir haben die Ribs am Samstag zum dritten Mal gegrillt – einfach genial. Für mich das beste Rezept für schnelle Ribs und mehr als eine Alternative zu 3-2-1. Einfach geschmacklich um Längen besser.
Ich finde auch, dass die Ribs beim 2-stündigen (3-2-1) Dämpfen an Geschmack verlieren.