Willkommen im BBQ-Blog von Jack the Ribber und Burnfather Moppface! Unser Motto: Nicht grillen, sondern smoken!
Oldmountainbbq/Jack the Ribber und Burnfather Moppface (v.l.n.r.)
Soso, und was heisst das nun? Beim Grillen wird das Grillgut direkt der Hitze ausgesetzt, über der Flamme gegrillt. Das passt super zu Steaks und anderem kurz zu bratendem Fleisch, vorgegarter grauer Bratwurst etc.
Grillgut, welches längere Zeit zum Durchgaren benötigt, wie z.B. Rippchen, Bratenstücke von Rind oder Schwein, Hähnchen, Enten, Gänse, Truthähne/Puten werden über dem direkten Feuer/der direkten Hitze gerne aussen schwarz und bleiben innen ungegart.
Hier setzt das indirekte Grillen an, welches das amerikanische BBQ auszeichnet. Das Grillgut wird über einen längeren Zeitraum in einem geschlossenen Garraum NEBEN der Grillkohle bei niedriger Temperatur gegart. Am besten geht dies in warmem Rauch („smoken“). Aber wozu soll ich das Rad hier neu erfinden, wenn dies alles wunderbar auf Wikipedia erklärt ist: http://de.wikipedia.org/wiki/BBQ


Hallo Jack the Ribber,
der Webergrill ist sein Geld wert.Ich habe mir vor 3 Jahren einen gekauft und bin bis heute leidenschaftlicher Griller. Schweinebauch,Tafelspitz,Pute und Fisch sind bei uns immer gelungen.Die Kinder (4 und 6 Jahre) freuen sich schon Tage im Voraus auf den nächsten Grillabend .Wir wohnen in einer Mietwohnung und können leider nicht jedes Wochenende grillen.
Eine Frage noch zum Schluß:Auf dem Foto zu „Der neue Grill Teil 1″ steht mit roten Buchstaben: Band Legen.Hat das was zu bedeuten?
hallo notorious b.b.q.!
die rote schrift heisst „nicht aufs band legen“ und ist ein vermerk des grillversenders für den paketdienst (ups) gewesen, da die dimensionen des grills das paketband überfordert hätten.
heute gibts wieder ribs – aber diesmal bei voller zeit- und temperaturkontrolle.
gut glut!
Hallo Jack the Ribber,
auf dem Foto ist ein Whiskeyfaß zu sehen.Ich trinke selbst seit Jahren beim Grillen und Smoken gerne mal ein Glas des edelen Tropfen mit meinen Kumpels und würde sie mit Whiskey vom Faß überraschen wollen. Um welche Sorte handelt es sich und wo kann man ihn kaufen ?
Hallo Notorious B.B.Q.,
das Faß auf dem Foto ist ein altes Bierfaß und dient nur zur Dekoration.Normale Whiskyfass-Größen fangen bei gut 200 l an und gehen bis rund 400 l. Solche normalen Faßgrößen in Teilreife und Endreife bietet z. B. der Whiskyversender Scoma auf Anfrage an.Diese Menge dürfte den Rahmen von Otto Normaltrinker ein wenig sprengen.Mein Tip:kauf dir ein Faß bei http://www.fasskontor.de und füll dir deine Hausmarke aus der Flasche ein.
Hallo Ihr 2,
ich bin in der letzen PC-Go über den Link zum Blog gestolpert.
Erst mal herzlichen Glückwunsch zum sehr originellen, aber auch informativem Blog.
Ich bin seit 2 Jahren stolzer Besitzer eines „Original Joe’s Barbecue Smoker“ von RUMO und bin somit nach über drei Jahrzehnten direkter Wärmebehandlung und 1,5 Jahren mit Kugelgrill inzwischen beim Smoker gelandet und habe es niemals bereut.
Ich weiss nicht, ob Ihr die Firma RUMO kennt. Die sind die deutsche Vertretung von Joe’s und haben auch meinen ersten Kugelgrill geliefert. Ich denke es ist eine vergleichsweise günstige, aber trotzdem hochwertige Alternative zu Weber-Produkten.
Mein Smoker war erst gestern noch im Einsatz und hat einen wunderbaren Nackenbraten produziert. Euer Pulled Pork Rezept hat mich morgens auf die (danach fixe) Idee gebracht, mal wieder einen größeren Braten zu produzieren. Nachmittags saß ich dann zufrieden schweiß- und fettglänzend mit meinem Bratenbrötchen auf der Terasse…
Ich habe im Gegensatz zu den sonst recht aufwendigen Prozeduren lediglich simples Bratengewürz aus dem Supermarkt benutzt und den Braten von außen noch mit ewtas frischem Thymian „dekoriert“ und war verwundert über das doch sehr passable Endergebnis.
Ansonsten nehme ich nämlich die sehr passablen „Stubb’s Spice Rubs“
Aber zurück zu euch:
Ein bisschen erstaunt war ich über die hohe Gartemperatur (88 ° C.) des Pulled Pork.
Mein Garthermometer sagt 77° C. für Schweinefleisch „Well Done“. Außerdem fand ich den Look – mit Verlaub gesagt – ziemlich ungesund schwarz. Aber ich gehe mal davon aus, dass muss bei diesem Rezept so sein, oder ?
Irgendwie muss das Fleisch ja rupffähig werden.
Außerdem würde mich interessieren ob diese Kruste dann mit verarbeitet wird.
Ihr dürft gerne lächeln über so viel Unwissen, aber obwohl ich selber gerne immer bis an die Grenzen der dunklen Farbtöne gehe, fand ich dies ziemlich heftig…
Ansonsten kann ich nur sagen: Weiter so – ich werde mir gelegentlich noch ein paar hilfreiche Anregungen holen.
Viele Grüße aus dem heute sonnigen Werl.
Mister Burns
hallo burnsy,
in der tat muss das pulled pork so schwarz werden und ja, die kruste wird ebenfalls verarbeitet und mitgegessen. in verbindung mit dem zartschmelzenden rupf-fleisch schmeckt das sehr gut. die kerntemperatur des fleisches soll nach raichlen (et al.) sogar 95°C betragen – ich habe es aber mal nach meathead probiert und bereits nach 88°C rausgenommen. mein nächstes teste ich dann mal bei 95°C und bin jetzt schon gespannt, ob das wirklich (noch) besser werden kann.
gut glut!
Hallo J.t.R,
danke für die schnelle Rückantwort – und das bei dem Wetter.
Nun ja – ich sitze auch schon wieder mit dem Netbook auf der Terasse und warte drauf das „Joe warm“ wird.
Evtl. versuche ich mal aus dem Restnackenstück von gestern noch was pullfähiges zu machen. Klingt und ist vieleicht pervers, aber auf einen Versuch lasse ich es ankommen.
Übrigens kann ich dazu gesmoktes Kartoffelpüree empfehlen. Einfach das fertige Püree in einer Edelstahlschale in einer kälteren Zone für 20-30 min. unter Hickory- oder Jack Daniels-Smoke mitgaren lassen. Sehr lecker und vor allem schnell mal als warme Beilage fertig.
So – der Joe ruft…
Mister Burns
P.S.: Meine Mailadresse ist leider nach wie vor als Link hinter „Mister Burns“ im letzten Kommentar sichtbar.
Evtl. kriegt ihr das ja noch hin… Vielen Dank.