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Archive for Januar 2010

Merhaba, liebe Freunde der Glut!
Auch heute grille ich ein weiteres Rezept nach von einem guten Freund. Türkische und orientalische Küche mit ihrer Gewürzvielfalt haben mich schon immer begeistert, da mußte ich mich an dieses Rezept heran wagen.
Gestern nachmittag ging’s los:
Baharat im guten Gewürzhandel kaufen oder besser frisch selber anmischen:
je 1 EL Korander, Kardamom und Cumin (Kreuzkümmel) fettfrei in der Pfanne anrösten und mörsern oder in der Gewürzmühle mahlen. Vermischen mit 1 EL gemahlenem schwarzen Pfeffer, 1 TL Salz, 1 TL Chili, 1 TL Muskat, 0,5 TL Zimt. In den Mengenangaben kann man hier aber nach Gusto variieren.
Die Lamm-Hüftsteaks (700g). Da ist nur wenig Parüre angesagt, ein gutes Fleisch.
Ab in das Bad aus Zwiebel- und Knoblauchpüree (6-8 große Zwiebeln und 4 Knoblauchzehen) und gut mit den Händen vermischen.
1 EL Paprikapulver, 1 EL gemahlener schwarzer Pfeffer, 1 EL gemahlenes Salz, 1 EL Baharat und reichlich gehackte Blattpetersilie dazu geben und wieder gut mit den Händen vermischen. In den Kühlschrank bis um nächsten Tag.
Heute morgen einmal durchrühren, dann weiter kalt stellen.
Vier Stunden vor der Vergrillung die Lammstücke aus dem Püree nehmen.
Mit reichlich Baharat vermengen und beiseite stellen.
Heute abend einen AZK durchglühen und die Kugel auf 200°C bringen. Die Lammstücke auf die Spieße stecken.
Die Brekkies liegen nur einschichtig, damit es nicht zu heiß wird. Die Spieße wandern auf den Rost. Acht Minuten pro Seite.
Yep, das wird was.
Die Fleischstücke betten sich auf Reis mit Currybutter und braun gerösteten Zwiebeln. Dazu ein Streifen Harissa und eine Spur Dip, bestehend aus Crème Fraiche, Harissa und gemahlenem Salz.
Das Fleisch schmeckte hervorragend, sehr würzig und orientalisch.
Lecker war’s!

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Vollmond, Sterne kommen durch, das wird eine kalte Nacht.
Der Vollmond läßt mich immer an Keith Moon denken, hier ist Roger’s „tribute“:
-3°C zeigt der Außenfühler. Ideale Bedingungen zum Grillen. Diese Vergrillung folgt dem Rezept eines geschätzten Freundes, dessen Rezept ich folge.
Für die Glace:2 EL Butter erhitzen und
2 fein gewürfelte rote Paprika
und
3 kleingehackte Knoblauchzehen
anschwitzen und mit Deckel auf kleiner Flamme 10 Minuten weich köcheln.Dann wieder auf höchste Stufe drehen und

8 EL Apfelessig
4 EL Ahornsirup
4 EL brauner Zucker
1 TL Worcestershiresauce
1 TL grobes Salz
1 TL frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
1 TL Chiliflocken
1 TL gerebelten Thymian

zugeben und kurz aufkochen. Weitere 15 bis 20 Minuten auf kleinster Flamme köcheln.

Dann kühlen und pürieren.
Die Beine gepudert mit Prudhomme’s Poultry Magic.
Die Brekkies brauchen aber lange bei den Außentemperaturen…
Indirektes Setup mit Brekkies rechts und links, in der Mitte die Fettwanne mit Wasser. Den Rost mit Öl bepinselt und drauf mit den Schenkeln! Smoken laut Rezept mit Mesquite.
Nach einer halben Stunde bei 200°C sehen die Teile schon gut aus.
Nach insgesamt einer Stunde Garzeit umdrehen, Vents auf für 250°C und mit der Glace bepinseln.
Nach 7 Minuten umdrehen und ebenfalls bepinseln.
Mann, was sehen die gut aus.
Anschnitt! Perfekt gelungen, sehr saftiges Fleisch.
Näher ran, ein Hochgenuß!
Das war einfach oberlecker, meine Frau verlangt, dass ich die öfter mache. Ein herrlicher Geschmack vom Rauch und den Gewürzen und an der Haut der Schenkel haftete ein Karamell von Paprika und Knoblauch, wirklich toll.
Dieses Gericht musste ich ganz dringend nachgrillen, da es mich beim Lesen sehr an eines meiner liebsten amerikanischen Rezepte für „pasta asciutta“ erinnerte: Four Pepper Pasta.
Zwiebel in Olivenöl anbraten. Je eine rote, grüne und gelbe Paprika in dünne Streifen schneiden und mit schmoren. Als vierten „pepper“ gemahlenen schwarzen Pfeffer hinzu geben, Salz, Zucker und getrockneten Basilikum und mit Balsamico ablöschen. Dazu z.B. Penne Rigate und reichlich frisch geriebenen Parmesan. Viel Spaß beim Nachkochen!

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Heute gibt es Linseneintopf, dazu brauche ich:
Gewürzmischung:
1 EL Chiliflocken
6 Lorbeerblätter
3 EL Majoran
3 EL Liebstöckel
1 EL schwarzen Pfeffer, frisch gemahlen
Gemüsemischung:
1 Stange Lauch, in schmalen Viertelringen
1/2 Sellerieknolle, gewürfelt
2 große Möhren, gewürfelt
2 Petersilienwurzeln, gewürfelt
Soviel gewürfelte mehlig kochende Kartoffeln, wie Gemüsemischung vorhanden ist.
2 gehackte Zwiebeln.
1kg geräucherten Bauchspeck mit Schwarte. Diesen entschwarten, die Schwarte kommt nachher in den Pott, und 1/3 vom Speck würfeln. Den Rest in sehr grobe Stücke schneiden.
1 Päckchen (500g) Tellerlinsen. Diese können gekocht werden, ohne eingeweicht zu werden.
2 Liter Hühnerbrühe.
Bockwürstchen als Einlage.
Rotweinessig und Senf zum Servieren.
Los geht’s!
Etwas Sonnenblumenöl im DO erhitzen und den gewürfelten Speck auslassen.
Die Zwiebeln anschwitzen.
Die Gemüsemischung anbraten für Röstaromen.
Die Kartoffelwürfel und die groben Speckstücke und Schwarten zugeben und vermischen.
Die Linsen und die Gewürzmischung einrühren.
Mit der Brühe aufgießen, Deckel zu und 1 Stunde köcheln.
Die Bockwürste in Stücken zugeben und 5 Minuten bei geschlossenem Deckel erhitzen.
Fertig!
Tellerbild! Ich nehme 1 EL Rotweinessig auf einen Teller Linseneintopf und als gebürtiger Hannoveraner esse ich Gersterbrot dazu.
Lecker war’s!

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Heute ist ein Tag, der im Zeichen von Tiefkühlschrankbereinigung und Gusseisen steht. Als ich heute mittag den Gussrost auf dem Go-Anywhere einweihte, war es mir, als hörte ich ein leises Jammern und Wehklagen aus der anderen Balkonecke, wo meine Kugel steht. Voller Schuldgefühle, eine Woche lang nur den GA genutzt zu haben, entschloss ich mich, heute abend mal wieder den OTG anzuwerfen.
Lachskoteletts natur auf das heiße Gusseisen, mit selbstgemachter Kräuterbutter regelmäßig bestrichen – bestehend aus 1 Paket Butter, 1 Päckchen TK-Kräuter der Provence, 1 große Knoblauchzehe gepresst, grob gemahlenes Salz.
Dreimal wenden bei ca. 10 Minuten Grillzeit, die ins Fett tropfende Butter raucht ungemein… Öchö-öchö, fertig!
Dazu gab es eine Salatmischung mit Sylter Salatfrische, Backofenkartoffeln vom Blech mit Rosmarin und Knobauch sowie Sour Cream.
Klasse, der Fisch! Frau und Kind schmausen.
Sehr saftig!
Lecker war’s!

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Heute habe ich den Grussrost auf dem GA eingebrannt.
Eine Stunde zum Enthaaren, äh EntWACHSEN und ausbrennen.
3 Stunden geölt einbrennen.
Zwei schöne argentinische Rib-Eyes, die seit gestern sanft im Kühlschrank aus einem frostigen Schlaf erwachen durften, boten sich zur Einweihung förmlich an.
Neues Setup, da nehmen wir mal Holzkohle.
Ab auf den heißen Gussrost!
Nach zwei Minuten wenden, „single-branded“.
Nach weiteren zwei Minuten ging’s für 20 Minuten in ein kleines Olivenölbad in der Lodge: Entspannen in Pfannen. Nummer zwei machte indessen seinen Törn auf dem Rost und kam dann ebenfalls in die Pan.
Gegessen wurde, wie es sich für ein Männerfrühstück gehört, vom Brett und nur mit Salz und Pfeffer.
Für die Puristen und Allergiker mal Pics ohne alles.
Das war zu gut, superzart und saftig und sehr geschmack-voll! Rib-Eye ist für mich doch immer wieder das leckerste Steak.

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Ich hatte noch Käsekrainer („Eitrige“) im Kühlfach. Mal testen, ob die Griddle mit der Plancha-Rückseite auf den GA paßt.
Tut’s! Auch wenn der Deckel nicht zu 100% schließt, aber den brauche ich jetzt sowieso nicht. Die Plancha aufheizen und leicht ölen. Krainer auflegen und braten. Dabei einmal wenden, wenn sich das Käsebett gebildet hat.
Hei, wie Fett und Käse spratzelnl!
Als Beilagen neben scharfem Senf leider nur Meerrettich aus dem Glas (von wegen „scharf“), frischen Kren gab’s diesmal nicht im Edeka, sehr enttäuschend. Aber egal…
Lecker war’s!

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Heute möchte ich meinen GA mal als Toaster mißbrauchen. 😉
Das sind die Kohlen von heute mittag, der GA ist wirklich sehr sparsam.
Erstmal wieder anheizen und dann Butter in der Lodge schmelzen.
Zwiebeln anbraten.
Champignons dünsten, salzen und pfeffern.
Toasts beidseitig toasten. Hui, geht sehr schnell!
Toasts buttern und mit Kochschinken belegen. Darauf die gedünsteten Champignons verteilen. Darauf eine Ananas-Scheibe aus der Dose legen. Das Loch mit Tomatenketchup füllen. Eine Goudascheibe entrinden, mit Sambal Oelek bestreichen und auf die Ananas legen. Oregano darüber streuen. Ab in die indirekte Zone! Vent über der Glut zu, Vent über dem indirekten Bereich auf.
Nach 10 Minuten sind die Toasts fertig.
Und ANSCHNITT!
Fazit: Boah, wie lecker! Super Toaster, der Go-Anywhere! 😉

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Neues von der Balkon-Küche! Ich hatte da noch eine Dose Pfälzer Saumagen aus dem Hitmarkt in Bad Dürkheim im Kühlschrank mit MhD 05/2010, die mußte schleunigst weg. Dazu paßte ein Beutelchen Sauerkraut mit Räucherspeckstückchen (Abtropfgewicht 250g).
Erstmal den neuen Kohlekorb für den GA einbrennen – Burnfather sei Dank!!!
Dann Butter im Gußeisenförmchen auslassen.
In der Butter einen gehäuften EL Zucker karamellisieren.
Kraut einrühren.
Einen guten Schluck Schoppenriesling hinzu geben.
10 Minuten direkt brutzeln, dann 10 Minuten im indirekten Bereich. Die Saumagenscheiben mit Öl einpinseln und auflegen.
Je Seite 2 bis 3 Minuten bei schlossenem Deckel mit offenen Vents.
Dazu paßt Brot, körniger Senf alter Art mit Weißwein sowie ein kleines Dubbeglas mit Rieslingschorle.
Lecker war’s! Und heute abend geht es weiter an meinem neuen Lieblingssportgerät…

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So, ab heute kann ich auch in der Cowboy-Küche mitkochen! Hier ist der billig-14 Zoll Kineserer-Dutch Oven, wie er geliefert wurde. Ein Riese – ich glaube, ich habe mich vertan…
Egal, da muss ich nun durch. Erstmal den Dreck wegschrubben, dann trocknen und gut geölt einbrennen. Gestern 2 Stunden haben nur wenig gebracht, heute nochmals 4 Stunden und der Pott ist schwatt wie die Nacht. Sehr schön. Ich habe den DO übrigens auf 2 Backsteine auf den Kohlenrost gelegt, sonst hätte der nicht in die Kugel gepaßt. Es empfiehlt sich wirklich, die Pötte im Winter einzubrennen, wenn die Leute drinnen sitzen und die Fenster geschlossen sind, hüstel…
Es muß nicht immer Fleisch geben, es darf auch mal Wurst sein!
… und geräucherter Bauch, und geräucherte Mettenden und geräuchertes Kassler. Die Bregenwürste (auch Pinkel oder Pinkelwurst genannt)von links nach rechts: Ammerländer, Oldenburger und der kleine dicke Bremer. Grünkohl mit Bregenwurst ist von Kindesbeinen an mein absolutes Leibgericht, dass ich im Winter mindestens einmal im Monat brauche. Das Gericht steht und fällt mit der Qualität der Bregenwürste! Ich bestelle meine Würste hier.
Setup für meine Erst-VerDOpfung:
18 Brekkies (die guten von Schmitz aus Gladbach!) unten drunter:
Gänseschmalz erhitzen und Zwiebeln anbraten.
Zucker dazu. Speckstücke dazu.
TK-Grünkohl, getaut, einrühren.
Kartoffelstücke (festkochend) dazu. Eigentlich koche ich den Grünkohl stets niedersächsisch ohne Kartoffeln und mache Pellkartoffeln als Beilage dazu, aber bei einer VerDOpfung finde ich das nicht sinnvoll. Hier in Westfalen ißt man den Grünkohl zudem auch als Eintopf mit Kartoffeln drin, wird schon…
Mettendchen und Kassler einrühren. 750ml Hühnerbrühe angießen.
Pfeffer drauf.
Deckel zu, 12 Brekkies drauf, Kugel schliessen, die Vents voll auf. Kommt gut bei dem Wind heute.
Nach einer halben Stunde köcheln, öchö-öchö, es dampft sehr. Als Brillenträger bin ich kurzzeitig erblindet.
Bregenwürste … leeeegt AUF!
Eine viertel Stunde geschlossen weiter köcheln. Dann die Bregenwurste anpieksen, damit Fett und Saft in den Kohl fließen.
Nach insgesamt einer Stunde köcheln habe ich fertig. Die Brekkies vom Deckel nehmen. Gute Ware, die Schmitzbrekkies, die zerbröseln nicht!
Tellerbild mit Ammerländer Pinkel. Seeeehr lecker! Wer Pinkel/Bregenwürste nicht kennt: die werden einmal längs aufgeschnitten und dann wird die Grützwurst aus der Pelle gekratzt (die Pelle wird entsorgt). Schmeckt soooo gut!
So, nach 2 Tellern und 3 Bregenwürsten sowie 2 halben Aktien-Landbieren bin ich pupssatt. DOpfen rockt!

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Gestern abend gab’s Scheiben vom Roastbeef des deutschen Jungbullen auf dem heißen Stein. Dazu Kartoffeln und zerlaufenden Käse aus dem Raclettepfännchen. Immer wieder schön und lecker und ich hatte wie immer zuviel eingekauft.
Also habe ich heute für mich zum Brunch um 11 Uhr den Go Anywhere angeworfen.
Erstmal Speck in der Lodge auslassen.
Ein paar von den mehlig kochenden Kartoffeln sind noch übrig geblieben. Rein in’s Speckfett. Pfeffer und Salz drüber mahlen, dann Deckel zu und brutzeln.
Nach einmaligem Wenden und weiterem Brutzeln geht die Pfanne in die indirekte Zone. Über die Glut kommt das Roastbeef.
Rundum je knappe 2 Minuten scharf angrillen.
Dann das Fleisch auf die Kartoffeln legen und im indirekten Teil des GA bei geschlossenem Deckel satte 20 Minuten ruhen lassen. Mit leerem Magen immer wieder eine Herausforderung, aber das Resultat wird mich belohnen…
Es ist angerichtet!
Ha! Es ist gelungen!
Näher ran…
Noch näher ran, boah wat lecker. SO ZART!
„I can’t believe it ain’t butter!“ 😉

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