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Archive for Januar 2010

Neues von der Balkon-Küche! Ich hatte da noch eine Dose Pfälzer Saumagen aus dem Hitmarkt in Bad Dürkheim im Kühlschrank mit MhD 05/2010, die mußte schleunigst weg. Dazu paßte ein Beutelchen Sauerkraut mit Räucherspeckstückchen (Abtropfgewicht 250g).
Erstmal den neuen Kohlekorb für den GA einbrennen – Burnfather sei Dank!!!
Dann Butter im Gußeisenförmchen auslassen.
In der Butter einen gehäuften EL Zucker karamellisieren.
Kraut einrühren.
Einen guten Schluck Schoppenriesling hinzu geben.
10 Minuten direkt brutzeln, dann 10 Minuten im indirekten Bereich. Die Saumagenscheiben mit Öl einpinseln und auflegen.
Je Seite 2 bis 3 Minuten bei schlossenem Deckel mit offenen Vents.
Dazu paßt Brot, körniger Senf alter Art mit Weißwein sowie ein kleines Dubbeglas mit Rieslingschorle.
Lecker war’s! Und heute abend geht es weiter an meinem neuen Lieblingssportgerät…
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So, ab heute kann ich auch in der Cowboy-Küche mitkochen! Hier ist der billig-14 Zoll Kineserer-Dutch Oven, wie er geliefert wurde. Ein Riese – ich glaube, ich habe mich vertan…
Egal, da muss ich nun durch. Erstmal den Dreck wegschrubben, dann trocknen und gut geölt einbrennen. Gestern 2 Stunden haben nur wenig gebracht, heute nochmals 4 Stunden und der Pott ist schwatt wie die Nacht. Sehr schön. Ich habe den DO übrigens auf 2 Backsteine auf den Kohlenrost gelegt, sonst hätte der nicht in die Kugel gepaßt. Es empfiehlt sich wirklich, die Pötte im Winter einzubrennen, wenn die Leute drinnen sitzen und die Fenster geschlossen sind, hüstel…
Es muß nicht immer Fleisch geben, es darf auch mal Wurst sein!
… und geräucherter Bauch, und geräucherte Mettenden und geräuchertes Kassler. Die Bregenwürste (auch Pinkel oder Pinkelwurst genannt)von links nach rechts: Ammerländer, Oldenburger und der kleine dicke Bremer. Grünkohl mit Bregenwurst ist von Kindesbeinen an mein absolutes Leibgericht, dass ich im Winter mindestens einmal im Monat brauche. Das Gericht steht und fällt mit der Qualität der Bregenwürste! Ich bestelle meine Würste hier.
Setup für meine Erst-VerDOpfung:
18 Brekkies (die guten von Schmitz aus Gladbach!) unten drunter:
Gänseschmalz erhitzen und Zwiebeln anbraten.
Zucker dazu. Speckstücke dazu.
TK-Grünkohl, getaut, einrühren.
Kartoffelstücke (festkochend) dazu. Eigentlich koche ich den Grünkohl stets niedersächsisch ohne Kartoffeln und mache Pellkartoffeln als Beilage dazu, aber bei einer VerDOpfung finde ich das nicht sinnvoll. Hier in Westfalen ißt man den Grünkohl zudem auch als Eintopf mit Kartoffeln drin, wird schon…
Mettendchen und Kassler einrühren. 750ml Hühnerbrühe angießen.
Pfeffer drauf.
Deckel zu, 12 Brekkies drauf, Kugel schliessen, die Vents voll auf. Kommt gut bei dem Wind heute.
Nach einer halben Stunde köcheln, öchö-öchö, es dampft sehr. Als Brillenträger bin ich kurzzeitig erblindet.
Bregenwürste … leeeegt AUF!
Eine viertel Stunde geschlossen weiter köcheln. Dann die Bregenwurste anpieksen, damit Fett und Saft in den Kohl fließen.
Nach insgesamt einer Stunde köcheln habe ich fertig. Die Brekkies vom Deckel nehmen. Gute Ware, die Schmitzbrekkies, die zerbröseln nicht!
Tellerbild mit Ammerländer Pinkel. Seeeehr lecker! Wer Pinkel/Bregenwürste nicht kennt: die werden einmal längs aufgeschnitten und dann wird die Grützwurst aus der Pelle gekratzt (die Pelle wird entsorgt). Schmeckt soooo gut!
So, nach 2 Tellern und 3 Bregenwürsten sowie 2 halben Aktien-Landbieren bin ich pupssatt. DOpfen rockt!

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Gestern abend gab’s Scheiben vom Roastbeef des deutschen Jungbullen auf dem heißen Stein. Dazu Kartoffeln und zerlaufenden Käse aus dem Raclettepfännchen. Immer wieder schön und lecker und ich hatte wie immer zuviel eingekauft.
Also habe ich heute für mich zum Brunch um 11 Uhr den Go Anywhere angeworfen.
Erstmal Speck in der Lodge auslassen.
Ein paar von den mehlig kochenden Kartoffeln sind noch übrig geblieben. Rein in’s Speckfett. Pfeffer und Salz drüber mahlen, dann Deckel zu und brutzeln.
Nach einmaligem Wenden und weiterem Brutzeln geht die Pfanne in die indirekte Zone. Über die Glut kommt das Roastbeef.
Rundum je knappe 2 Minuten scharf angrillen.
Dann das Fleisch auf die Kartoffeln legen und im indirekten Teil des GA bei geschlossenem Deckel satte 20 Minuten ruhen lassen. Mit leerem Magen immer wieder eine Herausforderung, aber das Resultat wird mich belohnen…
Es ist angerichtet!
Ha! Es ist gelungen!
Näher ran…
Noch näher ran, boah wat lecker. SO ZART!
„I can’t believe it ain’t butter!“ 😉

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Da es gestern spät und alkoholreich gewesen ist, grille ich mir heute ein Katerfrühstück auf meinem neuen Weber Go Anywhere.
Hier ist das kleine Prachtstück, das mir in Zukunft die Urlaubsreisen und schnellen Direktvergrillungen versüßen wird.
Ein halber Weber AZK reicht völlig. Deckel zu, Vents auf und erstmal die Produktionsrückstände rausbrennen. Stinkt ganz schön…
Deckel auf und die kleine Lodge Temperatur nehmen lassen. Die paßt wirklich perfekt auf den GA.
Speck auslassen.
Drei Eier mit Salz, Pfeffer, Muskat und Schnittknoblauch verquirlen, etwas Mineralwasser dazu und alles in die Pfanne gießen.
Die Pfanne in den inditekten Teil verlegen und die Eier stocken lassen, dabei ab und an die Masse schieben. Die Würstchen fränkischer Art über der Glut grillen.
Würstchen fertig, Rührei fertig!
Es ist angerichtet…
Geil, so ein Frühstück aus der Pfanne. Gusseisen regelt!
Zum Go Anywhere: sehr einfach im Handling und extrem kohlensparend! Ein klasse Teil!!!

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Nach dem Speckfest beim Ribber fiel es mir wirklich schwer, etwas noch ungesunderes zum Grillen zu finden. Aber not macht erfinderisch und mein großes Idol Reiner Calmund war mir eine Quelle der Inspiration:
„Da trinken wir erstmal ein schönes Glas heiße Butter!“
Das Ausgangsmaterial: 250g gute deutsche Butter – tiefgefroren! Ich habe bewußt keine amerikanische, argentinische oder gar irische Butter genommen – obwohl viele auf die Maserung und den damit verbundenen Geschmack schwören.
Die Butter wird zunächst quer in Scheiben feinsten Frühstücksspecks gewickelt.
Danach sorgfältig längs wickeln und zuletzt den Rand mit Speck schließen.
Die Kugel auf 250°C heizen, Butter à la Calmund ist ein Gericht zum Flachgrillen. Das Butterpäckchen wird schnell von allen Seiten über der Glut geschockt, damit sich die Poren schließen.
Dieses Gericht fordert vom Chef du Grill höchstes handwerkliches Geschick: kein Tropfen Fett darf verloren gehen!
Ein Gericht, welches Paul Bocuse fast in den Wahnsinn getrieben hat! „Da kam diese unglaublisch dicke Mann in meine Restorang und wollte essen die Butter à la Calmund! Mong Djöh!!! Eine ‚erausförderung selbst für eine Mätre wie misch! Die Schpeck darf keine Fett verlieren, soll dabei aber eine laischte Knürspischkeit erlangen. Erst bei die dritte Versuch es ist mir gelungen. Isch bereite diese Gerischt NIE wieder zu. Pünkt.“
Uuuuund ANSCHNITT!!! Perfekt, „à point“, wie der Großmeister sagen würde. Ohne Brine und ohne KT-Messung! Ich bin stolz wie Oskar!
Tellerbilder habe ich leider keine mehr, da ich diese Köstlichkeit umgehend vom Brett verspeist habe… 😉
Naja, meine Frau hatte dann auch noch Hunger und so einen kleinen Nachtisch konnte ich auch noch vertragen. Zwei Entenbrüste lagen bereits parat, der Rotkohl wurde am Vortag gekocht. Die Brüste mit Cranberry-Sauce standen mal wieder an!
Lecker war’s! Auch, wenn nach der Butter nicht mehr viel hinein ging. 😉

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Den gestrigen Tag nahmen Freund Burnfather und ich zum Anlaß, seine neue Kugel einzuweihen und uns die Stärke für das neue Jahr anzutrinken. Um es vorweg zu sagen: beides ist uns hervorragend gelungen!
Punkt 18 Uhr auf dem Weg zu Brennvattis Ballerbude. Rechts ist so eben die Emma zu erkennen, sein selbstgebauter Edelstahlsmoker. Da rostet nix, aber heute muss die Emma rasten, der Nachwuchs wird angefeuert!
 
Schnee und -4°C, ideale Grillbedingungen!
Aha, der Gute hat schonmal was vorbereitet, löblich, löblich!
Schöner Kohlekorb und schöner Gockelsitz – ich beneide handwerklich begabte Menschen…
Nun aber Deckel zu! Sieht er nicht schön aus, der nagelneue OTG? Und noch so sauber…
Im Getränkemarkt gab es eine Auswahl bayrischer Bierspezialitäten und tatsächlich auch das Schlenkerla Rauchbier, welches ich zuletzt vor 20 Jahren und damals voller Abscheu verkostet habe. Daher gab es heute nur eine Flasche für uns beide zum Kosten! Und wir waren überrascht, wie gut es schmeckt!
Weiter ging es dann den abend über mit Altbier und Langemeyer Wacholder, was fühlten wir uns stark gegen Ende des Abends! 😉
Nach einer Stunde Garzeit bei 200°C mal gucken. Ich kann mich nicht mehr daran erinnern, dass mein Deckel je so sauber gewesen sein soll…
Die Bollen sind fertig für Frau und Kind im Haus.
Noch etwas Gemüse drauf, Bollen Nr. 3 von hinten nach vorne ziehen und weitere 20 Minuten grillen.
Fertig! Dazu gab’s selbstgewirkte BBQ-Sauce vom Burnfather, Aioli und Wedges aus dem BO.
Eine unglaublich krosse Haut!
Lecker Gemüse!
Wieder ein Wallpaper:
Teller Nr. 2:
Lecker war’s! Und danach wurden die Pfunde auf Burnfather’s Baumwollplantage wieder abgearbeitet.

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