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Archive for Februar 2010

Nachdem ich bereits mindestens dreimal auswärts von Freunden becobbelt wurde, mußte ich heute auch mal selber ran und meine Frau zufrieden stellen. Seit Wochen warteten hier schon eine große Dose Pfirsiche und eine Fertigteigmischung für Streuselkuchen auf ihren Einsatz im 10er DO. Los geht’s!
Den DO reichlich buttern.
Die Pfirsiche klein schneiden und samt Saft in den DO geben.
Die Teigmischung gleichmäßig darüber streuen.
Braunen Zucker und Zimt nach Geschmack hinzugeben.
Butterschnitze drauf und fertig.
Den DO komplett mit glühenden Brekkies unterfüttern.
Den Pfirsichsaft zum Kochen bringen, damit der Teig absackt und sich mit den Pfirsichen und dem Saft vermischt.
Dann erst den Deckel drauflegen und mit 8 Brekkies von unten bestücken. Gleichzeitig unten alle Brekkies an den Rand schieben, damit nichts anbrennt von unten.
Nach 20 Minuten unten nur noch 8 Brekkies im Außenring lassen und alle restlichen Kohlen nach oben auf den Deckel packen. Nach weiteren 20 Minuten ist der Cobbler fertig: Probe mit dem Holzzahnstocher, da darf beim Rausziehen kein Teig mehr dran kleben.
Supi, da ist wirklich nichts am Boden angebacken oder angebrannt.
Sieht nicht nur schön aus, schmeckt auch gut. Eine enorm süße Kalorienbombe, ideal für den Sonntagnachmittag und erst recht bei dem Sturm da draußen!
Schmackofatz, auch ohne Vanilleeis und/oder Schagsahne.
Lecker war’s!

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Dazu 1,5 kg Nackenbraten und 6oo g geräucherten Bauchspeck in mundgerechte Stücke schneiden.

Die Nackenstücke habe ich leicht in einer Gewürzmischung aus je 1 El Gram masala, Curry, Salz, braunem Zucker und 2 EL Paprikapulver gewendet.

Dann alles zusammen mit 8 in Scheiben geschnittenen Zwiebeln aufspießen.

Die Spieße einsetzen…

…und den Kohlekorb in Stellung bringen.

Bei dem Gewicht wird der Antrieb durch aufsteigende Warmluft nicht mehr ausreichen, deshalb steige ich auf elektrischen Antrieb um.

Zwischendurch wird die Schaschliksoße zubereitet.
Für die Soße:
– 1 L Brühe
– 100 ml Apfelessig
– 1 TL Salz
– 1 TL Knoblauchpulver
– 2 EL Senf
– 6 EL brauner Zucker
– 4 EL Paprika (süß)
– 4 EL Curry

Nach 1,5 Stunden können sich die Schaschliks schon sehen lassen und werden von den Spießen geholt.

Weitere 1,5 Stunden köchelt das Fleisch im DO nur mit Unterhitze vor sich hin.

Tellerbild mit Brot und Dipp.

Die 1,5 Stunden im DO haben Fleisch und Zwiebeln butterweich werden lassen und die Soße hatte nun auch die richtige Konsistenz. Lecker war´s.

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Heute mal Wirsing-Eintopf aus dem 14er DO!
Gewürfelten, geräucherten Bauchspeck in etwas Öl auslassen. „Stochern im Nebel“.
Zwei große gehackte Zwiebeln anbraten, reichlich gehackten Knoblauch und Chiliflocken zugeben und unter Rühren kurz braten.
Lauch, Sellerie und Möhren gehackt zu gleichen Teilen einrühren und etwas rösten.
Gehackte mehlig kochende Kartoffeln drauf und die Gewürzmischung: Hühnerbrühe, schwarzer Pfeffer, Kümmel, Liebstöckel und Majoran. Mit anderthalb Litern kochendem Wasser aufgießen und verrühren.
Zwei Wirsingköpfe von den äußeren Blättern und dem Strunk befreien und grob schneiden. Zugeben. Zwei 40cm lange Kabanos in Stücke schneiden – die von Houdek schmeckt am besten. Ebenfalls zugeben.
Einen Becher Sahne (250ml) einrühren. Alles miteinander vermischen, Deckel drauf, Kohlen drauf und eine Stunde köcheln lassen.
Fertig!
Tellerbild mit Gersterbrot:
Näher ran!
Lecker war’s!

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Seitdem ich an Weihnachten bei meiner Schwägerin G. das beste Lammfleisch meines Lebens essen durfte (NT-geschmort im BO), wollte ich das schon lange im 12″ DO nachbauen. Heute war es dann soweit!
Zwei Lammschultern vom überschüssigen Fett und den Häuten befreien. Beide reichlich pfeffern und salzen. Unter den DO maximale Brekkies geben und den DOpf mit Olivenöl erhitzen. Die Schultern dann scharf allseitig anbraten.
Mal wenden.
Die Schultern dann rausnehmen und gehackte Zwiebeln und angedrücke Knoblauchzehen mit reichlich Tomatenmark anschwitzen.
Röstgemüse (Lauch, Sellerie, Möhren) anbraten.
Mit 200ml Rotwein ablöschen. Kurz aufkochen lassen und 800ml Lammfond aus dem Glas hinzugeben. Zwei EL getrocknete Kräuter der Provence einrühren. Die Schultern zurück geben und bedecken.
Den DO runter nehmen und die Brekkiesunterlage auf 8 im Aussenring un einen in der Mitte verringern. Den DO zurück setzen. Deckel drauf und 8 Brekkies im Aussenring setzen. Zwei Stunden köcheln lassen. Dann unten und oben jeweils 8 neue Brekkies außen setzen. Nach weiteren anderthalb Stunden eine Packung TK-Kräuter der Provence zugeben. Eine weitere halbe Stunde köcheln lassen. Nach insgesamt vier Stunden sind die Schultern gar und butterzart.
Die Schultern auf eine vorgeheizte Platte geben und die Sauce durch ein Sieb geben und binden. Die Knochen lassen sich mit spitzen Fingern ohne Kraftaufwand entfernen.
Tellerbild! Kartoffeln mit Sauce und Rosenkohl mit Muskatbutter als Beilagen.
Näher ran!
SEHR lecker war’s!

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Heute machte ich mich auf eine Reise entlang der Seidenstraße. Meine Karawane hielt dabei unterwegs am Soukh einer kleinen Oasen-Siedlung. Berauscht vom Duft der Rosen und der Gewürze füllte ich die Vorräte und begann mit der Vorbereitung des Abendschmauses.
Brine/Marinade:
2 Liter Buttermilch
Abrieb und Saft von 2 Bio-Orangen
4 gepresste Knoblauchzehen
1 große geriebene Zwiebel
4 EL brauner Zucker
Baharat:
je 1 EL Koriander, Kardamom und Cumin (Kreuzkümmel) fettfrei in der Pfanne anrösten und mörsern oder in der Gewürzmühle mahlen. Vermischen mit 1 EL gemahlenem schwarzen Pfeffer, 1 TL Salz, 1 TL Chili, 1 TL Muskat, 0,5 TL Zimt und 0,5 TL Nelkenpulver.
Glace:
Eine gehackte Zwiebel in Butter braun braten. Eine gehackte Knoblauchzehe und Chiliflocken mit braten. Einen EL Baharat einrühren und unter Rühren kurz braten. Mit etwas Weißweinessig ablöschen. Rühren. Eine Dose Aprikosen und reichlich Honig zugeben und auf kleiner Flamme für 2 bis 3 Stunden köcheln. Dann pürieren.
Vorspeise Paprika-Walnußcreme:
2-3 große rote (süße!) Spitzpaprika entkernen und hacken
2 Knoblauchzehen hacken
2 Zwieback zerbröseln
mischen mit
80 g Walnußkernen
4 EL Olivenöl
2 TL Harissa
1 Prise Salz
im Mixer grob pürieren und abschmecken.
Sechs Hähnchenschenkel mit Salz und Pfeffer massieren und in der Marinade für acht Stunden ziehen lassen.
Dann die Bollen trocken tupfen…
… und beidseitig mit Baharat pudern.
Die Kugel mit zwei Kohlekörben rechts und links und einer Fettwanne in der Mitte zum indirekten Grillen vorbereiten und auf 200°C vorheizen. Den Rost ölen und die Bollen auflegen. Auf die glühenden Kohlen gebe ich eine zerbrochene alte Zedernplanke zum Räuchern. Ein Gruß von den Zedern des Libanon!
Nach 30 Minuten sieht das schon gut aus, Geflügelhaut wird so schön braun vom Räuchern.
Aber nun ist Zeit für die Vorspeise!
Die Vorpeise wird aus der Hand mit dünnem Fladenbrot gegessen.
Nach einer Stunde sind die Bollen fertig zum Lackieren. Die Vents voll auf und auf 250°C hochfahren.
Umdrehen und mit der Glace bestreichen, dann 8 Minuten bei geschlossenem Deckel grillen.
Erneut umdrehen und mit der Glace bestreichen, erneut 8 Minuten bei geschlossenem Deckel grillen. Und fertig!
Zu Tisch!
Tellerbild mit Beilagen: Basmatireis gekocht in Hühnerbrühe und Kokosmilch mit Safranfäden, getrockneten Aprikosen, Rosinen und Mandelstiften sowie Möhren in Butter mit Orangensaft und Honig gegart und mit Minze verfeinert.
HOLLA! So ein zartes Hähnchenfleisch haben wir noch nie gegessen! Frau und Sohnemann jauchzen.
Unglaublich, wie saftig das Fleisch durch die Brine/Marinade mit Buttermilch und O-Saft geworden ist, man kann es mit der Zunge am Gaumen zerdrücken.
Das war der Hammer, mehr als lecker.

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Heute abend gab es mal wieder eine Leibspeise aus meiner Kindheit: Maccheroniauflauf. Mutter macht ihn stets im Backofen, mal sehen, wie er im 10″ Dutch Oven wird!
Vorbereitungen:
500g Maccheroni in reichlich Salzwasser al Dente kochen
200g geräucherten Bauchspeck würfeln
100g Parmesan reiben
Für den Guß:
2 Eier mit 200ml Milch verquirlen, reichlich Muskatnuß dazu reiben, salzen und pfeffern.
Erstmal den DO buttern und den Boden und unteren Rand mit Baconscheiben auskleiden.
Eine Lage Maccheroni einfüllen und mit der Hälfte der Speckwürfel bestreuen.
Eine weitere Lage Maccheroni einfüllen und die restliche Hälfte der Speckwürfel darüber streuen.
Die restlichen Maccheroni einfüllen und den Guß darüber geben.
Mit geriebenem Parmesan bedecken und Butterstückchen oben auf platzieren.
Setup: unten 8 Brekkies im Außenring und einen in die Mitte, desgleichen für den Deckel.
Nach 40 Minuten kommt der Auflauf zu Tisch.
Tellerbild! Gegessen wird der Maccheroniauflauf mit Apfelkompott.
Schmeckte wie bei Muttern, lecker war’s!

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Zum heutigen Brunch wollte ich mal Ham & Eggs auf andere Art zubereiten. Dazu brauche ich in der Kugel ein indirektes Setup mit einem AZK Brekkies. Butter in der kleinen Lodge erhitzen.
Zwei gehackte Schalotten anschwitzen.
Vier große gehackte braune Champignons anbraten und Wasser ziehen lassen.
Salzen und pfeffern.
In einem Teller etwas abkühlen lassen. Gehackte Blattpetersilie dazu geben und vermischen.
Zwei Eßlöffel Sour Cream dazu geben und verrühren.
Da ich zuhause nur eine normale Muffinform mit den normal kleinen Vertiefungen habe, bin ich gestern noch los zum Schnäppchenmarkt. Und siehe da, Valentinstagsrestposten ohne ende! Die Herzform hat genau die richtige Größe, fast doppelt so große Mulden.
Vier Champignons waren über, die nehmen schonmal Platz. Zwei Herzen werden gebuttert und mit je zwei Scheiben Röstschinken ausgekleidet.
Die Schinkenmulden etwa zur Hälfte mit der Champignonmasse füllen.
Je ein Ei hineinschlagen und etwas süssen Paprika darüber streuen. Den Rest der Masse auf die übrigen vier Champignons verteilen.
Die Kugel ist auf 250°C eingeregelt und die Valentinsform kommt auf den Rost in den indirekten Bereich nach hinten.
Vorne ist ja noch Platz! Die kleine Lodge mit etwas Öl erhitzen und zwei frische Bratwürstchen „Nürnberger Art“ (donnerstags immer frisch bei meinem Metzger) für den kleinen Hunger brutzeln.
Durch Pfanne und Form in der Kugel liegt die Gartemperatur in der Folge – auch durch häufiges „mal gucken“ – nur zwischen 170°C und 200°C.
Nach 5 Minuten fängt das Eiweiß bereits am Rand an leicht zu Stocken.
Nach 10 Minuten Würstchen essen und Eier gucken.
Nach 20 Minuten.
Nach 30 Minuten für gut befunden.
Die Schinkenherzen lassen sich völlig problemlos aus der Form heben, der Schinken ist hart geworden und das Ei durchgestockt. Tellerbild!
Anschnitt!
Lecker war’s! Aber das nächste mal werde ich Bacon testen, der Röstschinken war mir zu trocken und zu hart, da fehlt Fett im Schinken. Da ich mein Eigelb gerne wachsweich esse, werde ich zudem nächstes mal bereits nach 20 Minuten ein Herz testen.

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Gestern galt es mal wieder, den Dienstags-Eintopf vorzuDOpfen. Diesmal kam allerdings nur der 12″ zum Einsatz, denn ich hatte mich für meinen katalanischen Bohnentopf mit überschaubarer Zutatenliste entschieden. Wichtig für dieses Gericht ist eine gute Chorizo! Edeka, Real und Hit konnten hier leider nicht überzeugen und die Discounter-Nachahmungen sind eine Frechheit – mein Tipp daher: Kaufland!
Unter den Dutch Oven reichlich Brekkies legen. Einen Ring Chorizo enthäuten und zerstückeln und in Olivenöl anbraten. Die Wurst gibt hierbei viel Farbe und Geschmack an das Öl ab.
Zwei gehackte Zwiebeln Farbe nehmen lassen.
Vier bis sechs gehackte Knoblauchzehen und zwei große mexikanische Jalapenos zugeben und braten.
Ein Pfund gemischtes Hackfleisch krümelig und trocken braten. Salzen.
Mit Rotwein (Tempranillo) ablöschen und etwas einköcheln.
Die Würzmischung einrühren: Prise Salz, Prise Zucker, frisch gemahlener schwarzer Pfeffer, etwas Cumin, Bohnenkraut, Thymian, Oregano und gekörnte Hühnerbrühe.
Zwei große Dosen Tomaten von Strünken und Resthäuten befreien, schnibbeln und samt Saft zugeben. Deckel drauf, Kohlen drauf und 30 Minuten kochen.
Dann je eine große Dose weiße und rote Bohnen durchspülen, bis sich kein Schaum mehr zeigt und dem Gericht zugeben. Weitere 15 Minuten köcheln.
Fertig!
Tellerbild mit Landbrot.
Näher ran!
Lecker war’s!

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Beim Rezepteguhgln für asiatisch gegrilltes Schweinefleisch bin ich auf ein kantonesisches Rezept gestoßen, das mir sehr gefiel. Heute gab es daher Haxen „Char Siu“.
Für die Marinade:
3 EL helle Soja-Sauce
3 EL dunkle Soja-Sauce
6 EL Honig
4 EL Reiswein
4 EL Chilisauce
2 TL Sambal Oelek
2 EL Hoisin-Sauce
unter Rühren einmal kurz aufkochen.
1 EL Sesamöl
1 TL schwarzer Pfeffer
2 TL geriebener Ingwer
1 TL Fünfgewürz
2 gepresste Knoblauchzehen
1 Tübchen rote Lebensmittelfarbe
einrühren und sorgfältig vermischen.
Die Haxen mit der Marinade verkneten und eingetütet in den Kühlschrank legen für 24 Stunden.
So sehen die Haxen nach der Marinierzeit aus.
Die Kugel auf 150°C mit indirektem Setup vorheizen. Die Haxen auflegen und mit Thermofühlern spicken. Zeit, mal zu testen, ob Schwarte unten oder Schwarte oben besser kommt. Nummer 1 gart auf der Schwarte, Nummer 2 gart unter der Schwarte. Eine Stunde lang smoken – ich hatte noch Mesquite da. So sieht’s nach zwei Stunden aus (56°C). Ab jetzt alle 15-20 Minuten moppen mit einer Mischung aus Honig, heller Sojasauce und Reiswein.
Nach vier Stunden sind 77°C KT erreicht.
Die Haxen entspannen in einer vorgeheizten Form unter dem Jehovamantel bei 80°C im Backofen für 30 Minuten. Dann geht’s wieder zurück an’s Tageslicht.
Dünne Scheiben schneiden, das sieht sehr gut aus. Nummer 1 geht vollkommen in Ordnung.
Anrichten mit chinesischem Kartoffelsalat, ein knackiger, kräftiger und sehr würziger Begleiter für die Haxen. Für den Kartoffelsalat festkochende Kartoffeln gabelfest kochen, pellen und auskühlen lassen. Acht Scheiben Bacon knusprig braten, abtropfen und abkühlen lassen. Aus 6 EL Mayonnaise, etwas Zucker, 1 EL heller und 1 EL dunkler Sojasauce, 1 TL Sesamöl, 3 TL Senfmehl, 1 TL Sambal Oelek, etwas Reisessig und einer Prise Salz das Dressing rühren. Die Kartoffeln, etwas Staudensellerie, eine rote Paprikaschote und vier Frühlingszwiebeln nach Gusto stückeln und mit dem Dressing vermischen. Den Bacon zerkrümeln und unterheben. Wer mag, mischt noch gehacktes Koriandergrün unter. Ziehen lassen.
Zweite Portion von Haxe Nummer 2, noch saftiger – unter der Schwarte zu garen scheint besser zu sein. Wohlgemerkt „scheint“ – wer steckt schon im Schwein? 😆
Näher ran!
Lecker war’s!

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Gestern mittag hörte ich im Radio, „Griechenland (sei) im moment in aller Munde“. Hmmm, mein Mund war leer und das allabendliche Leckerchen noch nicht geplant. Warum also nicht meine geliebten griechischen Frikadellen aus dem Backofen einfach mal im Dutch Oven zubereiten? Mein neuer 12er DO wartet auch schon seit dem Einbrennen letzte Woche auf seine Einweihung. Also los:
Bodenbedeckend Olivenöl in den DO füllen. Kartoffeln in 1 bis max. 2 mm dünne Scheiben schneiden und in den DO schichten. Salz und Pfeffer darüber mahlen.
500g gemischtes Gehacktes verkneten mit Salz, schwarzem Pfeffer, süssem Paprikapulver, gerebeltem Thymian, einer großen geriebenen Zwiebel, zwei gepressten Knoblauchzehen, einem altbackenen eingeweichten und ausgedrückten Brötchen, einem Ei, einer klein gehackten grünen Paprika, gehackter Blattpetersilie. Aus der Mischung Hackbällchen formen und auf die zuvor noch mit Olivenöl besprenkelten Kartoffeln legen.
In einem Topf Olivenöl erhitzen und eine gehackte Zwiebel glasig dünsten, zwei gehackte Knoblauchzehen und Chiliflocken anbraten, eine große Dose Tomaten von Strünken und Hautresten befreien und samt Saft hinzugeben. Salz, Zucker, schwarzer Pfeffer und reichlich Rigani (Oregano) einstreuen und auf kleiner Flamme eine halbe Stunde köcheln. Die Sauce über die Frikadellen geben.
Für das DO-Setup unten 8 Brekkies im Kranz legen und 4 als kleinen Kranz mittig. Den Deckel mit Brekkies füllen. Nach einer halben Stunde mal gucken.
Die Frikkos wenden.
Mit dem klein geschnittenen Inhalt einer Packung Feta aus Schafsmilch bestreuen und weitere 20 Minuten kochen.
Nach insgesamt 50 Minuten ist das Essen fertig.
Tellerbild mit griechischem Krautsalat und Tsatsiki.
Näher ran.
Noch näher ran.
Lecker war’s!

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