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Posts Tagged ‘Baby Back Ribs’

Von Smokewood Germany habe ich dankenswerter Weise Proben zugesendet bekommen, die ich wie folgt getestet habe:

1. Chunks von Whiskyfässern für Ribs nach der 3-2-1-Methode, dazu nachstehend mehr.

2. Chunks von Rotweinfässern für mein griechisches Pulled Pork. Hier weiterlesen…

3. Eine Planke vom Whiskyfass für ein Schweinefilet mit Pilzrub. Hier weiterlesen…

Beiden Chunk-Varianten ist gemein, dass sich beim Öffnen der gut versiegelten und wiederverschließbaren Beutel ein unglaublicher Duft von Whisky bzw. Rotwein verbreitet. Mmmh, lecker! Da steckt zudem eine Menge Restfeuchte drin, wer also sein Räucherholz gerne vorab wässert, kann hier getrost drauf verzichten. Los geht’s also!

Für die Ribs heize ich die Kugel mit dem Smokenator auf 110°C ein und lege die Whisky-Chunks direkt auf die glühenden Kohlen. Ich räuchere so über die erste der drei Stunden. Was für ein toller Geruch!

Smokewood Germany Räucherholz aus Eichenfässern

Chunks aus Rotwein- und Whiskyfässern.

Die Ribs liegen auf.

Die Ribs liegen auf, es kann gesmoked werden.

Ribs nach 3 Std. low & slow.

Ribs nach 3 Std. low & slow.

Auflaufform mit Abtropf-Rost und Cidre.

Auflaufform mit Abtropf-Rost und Cidre.

Dann kommen die Ribs in die Auflaufform mit Apfelwein/Cidre auf einen Rost und werden mit Alufolie gut verpackt. Weitere 2 Stunden dämpfen sie nun bei 120 bis 130°C in der Kugel weiter.

Die Ribs nach 2 Stunden Dämpfen.

Die Ribs sind bereit zum Dämpfen.

Danach lege ich sie für eine letzte Stunde wieder auf die Grillroste und bestreiche sie halbstündlich mit meiner whiskyhaltigen CherryXplosion. Während dieser Stunde brauche ich 180 bis 200°C zum Karamellisieren der Sauce auf dem Ribs.

Die Ribs werden glasiert mit meiner CherryXplosion.

Die Ribs werden glasiert mit meiner CherryXplosion.

Butterweiche, köstlich whiskyrauchige Ribs sind das Ergebnis.

Köstlich whiskyrauchige Ribs!

Köstlich whiskyrauchige Ribs!

Fazit: Ich gebe eine klare Empfehlung für die Räucherholz-Produkte von Smokewood Germany. Grosse Klasse!

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Ich bin kürzlich mal wieder in Enschede/NL gewesen und habe aus den dortigen Asia-Shops tütenweise Spezereien getragen. Darunter auch vier Fertigmarinaden/-saucen, die ich mit Ribs testen wollte.
1 = Marinade aus Surinam
2 = Sauce aus China
3 = Marinade aus Surinam
4 = Marinade von den Philippinen
Dann habe ich am Samstag 4 Rippenspeere gekauft, gesäubert, von überschüssigem Fett befreit, die Silberhäute abgezogen und die Speere geteilt. Je Marinade/Sauce wurden 2 Ribs eingelegt und für 24 Stunden kalt gestellt.
Sonntag habe ich die Weberkugel mit dem Smokenatoreinsatz auf 200°C eingeregelt und die Ribs aufgelegt (Tropfschale darunter nicht vergessen!).
Nach einer Stunde sehen sie schon gut aus, jetzt moppe ich sie noch mit der jeweils passenden Mariande/Sauce und grille 30 Minuten bei weiterhin geschlossenem Deckel.
Nach insgesamt anderthalb Stunden sind die Ribs fertig, der Zucker ist schön karamellisiert.
Ich schneide sie den Knochen nach in Stücke und serviere sie auf einem asiatischen Bett aus gebratenen Nudeln.
„BISS zum Abendverdauen.“
Fazit: Frau und Kind fanden 1 und 4 am besten. Klarer Sieger für mich war jedoch die chinesische Sauce mit deutlich heraus zu schmeckendem Fünfgewürzanteil, das waren leckere Lebkuchenribs. Nummer 4 landete auf dem zweiten Platz, schön würzig und leicht scharf. Dann folgten Nummer 1 und 3, wobei Nr. 3 doch pikant/hot sein sollte, wovon allerdings absolut nichts zu schmecken gewesen ist.
Insgesamt muß ich aber sagen, dass mir selbst gewürzte und marinierte Asien-Ribs immer noch am besten schmecken.

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Gestern fand sich endlich mal wieder die Zeit, meinen alten Freund Rob zu beköstigen. Da er zum ersten mal bei mir an der Kugel stehen würde, habe ich ganz klassisch mein Anfänger-Menü gegrillt, bestehend aus warm geräuchertem Lachs und Baby Back Ribs.
Meine Magic Dust Mischung hatte ich mit getrocknetem Basilikum und reichlich Chiliflocken gepimpt, die Ribs gerubbt und 24 Stunden ziehen lassen.
Eine schöne Lachsseite aus der Frischfischecke des Großmarkts für die Vorspeise:
Der Lachs durfte in Tranchen geschnitten sechs Stunden lang in einer Brine aus einem Liter Wasser, acht EL braunem Zucker und 5 EL Salz schwimmen.
Die Ribs konnten sich schonmal an die Zimmertemperatur gewöhnen.
Die Kugel wurde mit dem Smokenator auf 110°C geheizt und die Ribs mit Hickoryholz über zwei Stunden hinweg gesmoked.
Dann ging es zum Bade mit einer halben Flasche Cidre und mit Jehova bedeckt bei 140°C in den Backofen. Denn die restlichen Kohlen in der Kugel brauchte ich, um mal etwas Neues zu testen.
Vier grüne Jalapenos sollen in Chipotles verwandelt werden!
Längs geteilt kamen die Jalas in die nun auf 140°C gepitchte Kugel und wurden mit Mesquiteholz über anderthalb Stunden geräuchert.
Und siehe da, Chipotles!
Klasse. Ich beiße ein klitzekleines Stückchen ab, um den Geschmack zu testen. Klasse Aroma, aber null Schärfe? Ich kaue eine komplette Hälfte, dann den Rest der Chipotle. Lecker, aber absolut keine Schärfe. Kann die Schärfe beim Smoken verloren gehen? Also eine Hälfte der zweiten Chipotle in den Mund geschoben und zerkaut, röchel, es brehehennt!!!
Nach zwei Stunden im Backofen kamen die Ribs aus dem Backofen und eng in Jehova geschlagen beiseite für die abendliche Vergrillung. Den Sud habe ich mit dem restlichen Cidre und einem guten Schuß BBQ-Sauce zu Rippchenlack eingeköchelt.
Die Lachstranchen habe ich nach sechs Stunden aus der Brine genommen, abgewaschen und getrocknet. Dann habe ich sie mit braunem Zucker bestreut und auf Backpapierstreifen gesetzt in der Kugel bei 110°C mit Buchenholz geräuchert.
Lachs rockt! Da am Abend nur zwei Stücke verputzt werden, bleibt genug für’s Wochenende übrig.
Irgendwie hatte ich die Befürchtung, Lachs und Ribs könnten uns nicht ausreichend sättigen… Hm, mache ich doch mal Baked Beans, habe ich zwar noch nie gemacht, aber das wird schon.
Erstmal die kleinste meiner drei neuen Lodge Gusseisenpfannen auf Temperatur bringen. Die Pfannen sind einfach wunderbar!
Gänseschmalz erhitzen und Zwiebeln anbraten.
Ketchup, braunen Zucker, Dijonsenf, Bohnenkraut, Pfeffer, Salz und Worcestersauce einrühren und kurz aufkochen. Die Pfanne vom Herd ziehen. Dann die weißen Bohnen einrühren.
Schön mit Baconscheiben bedecken.
Die Pfanne fest mit Jehova verschließen und die Bohnen in der Kugel bei 140°C gute 4 Stunden backen.
Währenddessen gab es endlich was zu essen! Köstlichen Räucherlachs mit einem Dip aus Crème Fraiche, Zitronensaft, Salz, Zucker, weißem Pfeffer und Dill.
Yummy!
Weiter mit dem Hauptgang! Die Baked Beans mussten Platz machen für die Ribs und wanderten in den Backofen. Die Ribs habe ich bei 140°C erstmal eine halbe Stunde lang auf Temperatur gebracht, sie dann lackiert (schon beim Bestreichen ein köstlicher Karamellduft!) und eine weitere halbe Stunde karamellisert.
Die Bohnen kamen auf den Tisch, ein herrlicher Duft machte sich breit. Leider hatte die Jehova aber etwas abgegeben und einige Löffel Bohnen kamen daher erstmal in die Tonne, bevor wir uns gefahrlos dem Rest widmen konnten.
Saulecker schmeckten die Bohnen! Die gibt es jetzt öfter!
Ah, meine geliebten schwarzbraunen Karamellrippen!
Schwarzbraun ist die Haselnuß
Schwarzbraun bin auch ich
Schwarzbraun muß mein Rippchen sein
Gerade so wie ich.
Duvi du duvi duvi di ha ha ha
Duvi du duvi duvi di ha ha ha
Duvi du duvi duvi di
Jungejunge, sowas von falling-off-the-bone, nur mal eben mit dem Messer auseinandergedrückt.
Schmackofatz!
Nach Abschluß dieses köstlichen Mahls habe ich Rob dann gebeten, ein Knochenbild zu legen, das seinen Gesamteindruck wiederspiegeln sollte. Ich finde, er hat eine sehr schöne Entsprechung für „Geil!“ gefunden. 😉

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Dieses Rezept für köstliche Ribs habe ich von Freund Mille bekommen, vielen Dank!
Das kommt in die Marinade für 1,6kg Ribs (4 Speere):
6 EL dunkle Sojasauce
9 EL Hoisinsauce
3 EL chinesischer Reiswein oder trockener Sherry
2 TL Fünf-Gewürze-Pulver
6 TL brauner Zucker
2 TL Chilisauce
3 China-Knoblauchzehen, zerdrückt
Die Marinade schmeckte schon sehr lecker, aber mir fehlte da was. Weiß auch nicht. Reisessig (1 EL) und Sambal Oelek (2 geh. TL)!
Zwei Portionen zu je 800g vakuumiert, damit der Geschmack schneller einzieht in’s Fleisch. Ein Packen ist heute abend für mich, der zweite kommt morgen abend auf den Rost, mal sehen, was meine Frau dazu sagt.
Draußen tobt der Sturm, der Wind peitscht den Regen auf den Balkon. Egal, mich kann nichts aufhalten! Die Kugel auf 200°C bringen mit zwei Kohlekörben und in der Mitte die Tropfwanne. Ribs auflegen.
Nach 30 Minuten sieht das schon gefährlich aus, der hohe Zuckeranteil in der Marinade hat stark karamellisiert.
Nach 40 Minuten nehme ich die Ribs runter, eine schöne Knabberschale zum TV-Abend ist bereitet.
Nee, was waren die Ribs lecker, ich steh‘ total auf Anis, Zimt und Süße an den Ribs!
Morgen gibt’s den zweiten Packen, mal sehen, wie die Marinade eingezogen ist und wie es dann schmeckt! …
Heute abend gab es die restlichen 2 Rippenstränge, diese durften 24 Stunden mariniert und vakuumiert im Kühlschrank verbringen.
Die Kugel heute mit anderem Setup: 1/3 zu 2/3, was sich als besser als gestern herausstellen sollte. Fettschale drunter, Ribs drüber, Deckel zu.
Nach einer Dreiviertelstunde bei knapp 200°C Deckelthermometer sind die Ribs gar.
Mal näher ran…
Heute muss ich die knappe Portion mit meiner Frau teilen…
Yesss, die Ribs sind heute perfekt gelungen, geschmacklich der Oberhammer, 24 Stunden Marinierphase regeln!
Nee wat lecker!!!
Davon mach‘ ich mir ein Poster für die Wand im Büro. 😉

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Nach den asiatischen Ribs habe ich mich erneut an eine feucht gerubbte (marinierte) Variante von Ribs gemacht: die Ribs vom Ribber.
Das Rezept ist für sechs Rippenspeere (Baby Backs) ausreichend. Die sollten auch für uns zwei Paare am Abend reichen.
Vorbereitend verrühren wir erstmal alle flüssigen Elemente zur Sauce :
  • 12 EL Ketchup
  • 9 EL Worcester-Sauce
  • 6 EL Apfelessig
  • Sadt von 3 Zitronen
  • 3 EL mittelscharfen Senf
  • 12 EL Bourbon
  • 1 TL einer sehr scharfen Sauce
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Diese beiden werden’s richten:
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Dann werden die festen Elemente zubereitet und es kann losgehen:
  • drei Zwiebeln fein hacken
  • zwei Knoblauchzehen fein hacken
  • eine Habanero (nach Lust auch mehr!) fein hacken
Die Zwiebeln in Schweineschmalz (2 EL) glasig dünsten, dann Knoblauch und Habanero hinzu geben und kurz bruzzeln.
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Die Sauce hinzugeben und die Streugewürze hinzufügen:
  • 6 EL brauner Zucker
  • 2 EL getrocknetes Basilikum
  • 2 EL Chiliflocken
  • 1 TL Selleriesalz
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Das ganze etwas köcheln lassen. Dann in ein Gefäß füllen und – am besten in einem kalten Wasserbad – abkühlen lassen. Dazu häufig durchrühren. Fertig ist Ribber’s Rib Marinade.
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Wenden wir uns nun den Hauptdarstellern zu: sechs Speere Baby Back Ribs. Die Membranhaut der Knochenseite habe ich abgezogen und die Ribs getrimmt: überschüssiges Fett und was sonst noch im Wege ist wurde weggeschnitten.
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Beidseitig salzen und reichlich pfeffern (frisch gemahlener schwarzer Pfeffer).
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Die Ribs halbieren und reichlich in der Marinade baden und massieren.
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Danach ab in den Beutel und für 24 Stunden in den Kühlschrank.
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Am nächsten Tag geht’s weiter. Bereits früh morgens kommt der Beutel aus dem Kühlschrank, damit die Ribs sich langsam an die Zimmertemperatur anpassen können.
Die Ribs aus dem Beutel nehmen, die Marinade auffangen und durch ein Sieb in einen kleinen Topf geben. Die Kugel mit dem Smokenator bereit machen und bei 140°C fünf Ribs auf dem Grillrost und die restlichen sieben Ribs auf dem Hovergrill platzieren. Gesmoked wird mit Hickory-Chips. So sehen die Ribs nach einer Stunde aus:
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Die Marinade unter Rühren zur Glace einreduzieren (in der Küche – für den Sideburner war’s draußen viel zu windig).
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Die Ribs nach zweieinhalb Stunden:
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Schön mit der Glace bepinseln und nochmal kurz den Deckel wieder drauf.
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Zehn Minuten später sind die Ribs servierbereit.
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Dazu gibt es von meiner Frau Ofenkartoffeln vom Blech mit Sour Cream und Krautsalat.
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Yesss! Die Ribs schmecken herrlich, schön scharf und süß – so wie ich sie liebe. (Für eine Gästin war die Marinade allerdings zu scharf…)
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Zwei neue Saucen wurden zu den Ribs getestet und für gut (West of Texas) bzw. sehr gut (Barrel No. 51) befunden:
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Es ist mal Zeit für eine alternative Zubereitungsart für Ribs: Ribs asiatisch! Diese Ribs werden nicht geräuchert. Erstmal drei Stränge Baby Back Ribs aufgetaut, gesäubert und gewaschen. Sehen gut aus, die Rippenspeere.
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Als nächstes die Membranhaut auf der Knochenseite entfernen. Dazu am besten ein spitzes dünnes Messer o.ä. verwenden. Reinpieksen und die Haut vorsichtig hoch ziehen.
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Dann die komplette Haut langsam abziehen.
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Jetzt die Marinade zubereiten.
  • Fünf fein gehackte Knoblauchzehen
  • Eine fein gehackte rote Zwiebel
  • Zwei grob geschnittene Rawit-Chilies
  • Vier grob geschnittene Cayenne-Chilies
  • Viel gehackten Ingwer
  • Drei EL brauner Zucker
  • Drei TL gemörserten Koriandersamen
  • Ein TL gemahlenen schwarzen Pfeffer
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Als flüssige Bestandteile kommen hinzu:
  • Zwei Schluck dunkle Sojasauce
  • Zwei Schluck helle Sojasauce
  • Zwei Schluck Erdnussöl
  • Saft einer Zitrone
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Alles gut vermischen. Mmmh, wie das duftet!
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Die halbierten Ribs in eine Schale geben und die Marinade darüber gießen.
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Die Ribs mehrfach in der Marinade wenden und diese mit den Fingern einmassieren.
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Dann die Ribs in einen Gefrierbeutel schichten und mit der Marinade übergießen. Die Luft aus dem Beutel drücken, diesen verschließen und für 24 Stunden in den Kühlschrank legen.
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Weiter geht’s am Grilltag:
Der Beutel kommt bereits morgens aus dem Kühlschrank, damit die Ribs bis zur abendlichen Vergrillung langsam auf Zimmertemperatur kommen können.
Die Kugel zum indirekten Grillen klar machen (bei mir mit dem Smokenator). Warten, bis die Temperatur stimmt (140°C bis 150°C). Paßt.
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Die Ribs aus dem Beutel nehmen und auf dem Rost platzieren. Die Marinade in einen kleinen Topf geben.
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Nach einer dreiviertel Stunde ist Halbzeit, mal reinschauen…
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 Sehr schön. Oha, Hornissen an Nachbars Dach!
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Nach einer weiteren halben Stunde den Sideburner anschmeißen und die Marinade zur Glace einköcheln.
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Fleissig rühren, die setzt sonst an!
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Nach insgesamt anderthalb Stunden sind die Ribs fertig. Das schwarze kommt übrigens von Sojasauce und Zucker, da ist nichts verbrannt. 😉
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Jetzt werden die Ribs dank der Glace zu „Pig Candy“ – köstlich!
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Boah, was für ein Teer, das ist fast schon Karamell:
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Ab auf den Teller mit den Süssigkeiten! Dazu gibt es selbstgemachte Erdnuss-Sauce:
  • 150g gesalzene und geröstetet Erdnüsse klein schreddern (stückig!)
  • 1 rote Zwiebel feingehackt dazu
  • 2 Knoblauchzehen feingehackt hinzu
  • 1 großzügig bemessener TL Sambal Oelek dazu
  • 3 EL brauner Zucker und
  • 3 EL Ketjap Manis sowie
  • den Saft einer Zitrone
  • dazugeben
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Kräftig miteinander zur Paste verrühren.
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In einem kleinen Topf 3 EL Erdnußöl erhitzen und die Paste einrühren. Drei Minuten lang unter stetem Rühren braten.
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Dann 250ml Kokosnußmilch einrühren. Unter Rühren weitere 3 Minuten köcheln. Fertig.
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Als Beilage gibt es Basmatireis mit Currybutter und gebräunten Zwiebeln. Dazu den Basmatireis mit einer Prise Salz kochen. In einer Pfanne Butter zerlassen und Zwiebelringe darin bräunen. In einem kleinen Topf Butter zerlassen und Currypulver nach Geschmack (ich nehme das süße) darin kurz anbraten. Den Reis auf die Teller geben, Currybutter darüber träufeln und die Zwiebeln dazu geben.
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Köstlich. Einfach unglaublich köstlich. Die besten Ribs meines Lebens.
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Wir sind uns einig, da braucht man keine 3-2-1-Ribs mehr. Diese sind so lecker, dass bei nur 2 Personen alles aufgefuttert wurde.
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Ein kleiner Schritt für die Weberkugel, aber ein großer Schritt für mich: ein Grill-Tag über ganze 12 Stunden mit 3 verschiedenen Gerichten. Ein Job für den Smokenator – von 8 Uhr früh bis 20 Uhr abends.

Der Anlaß:
Das jährliche Treffen mit meinen beiden ältesten Freunden zum digitalen Zocken (PC, PS2, XBox) von 12 Uhr mittags bis spät in die Nacht. Ein grandioser Spaß war dabei Guitar Hero III auf der XBox, DAS rockt!

3er


Der Plan:
Zu Mittag soll es Spare Ribs geben (ok, es gab natürlich Baby Back Ribs), mit den köstlichen selbstgemachten Wedges meiner Frau aus dem Ofen und Sour Cream (lecker von Apostels aus dem Edeka). Nachmittags Pastrami-Sandwiches und abends Pulled Pork.

Die Rezepte:

Die Ribs mit der Basic BBQ Rub trocken rubben und eingetütet für bis zu 24 Std. in den Kühlschrank stellen. Für dreieinhalb Stunden low & slow in die Kugel, davon die ersten 2 Stunden smoken. Dann für anderthalb Stunden einzeln als Päckchen in Jehova mit je einem kleinen Schlückchen Cidre/Apfelsaft und in der Kugel weiter garen. Danach mit BBQ-Sauce mobben und über Glut je Seite 10 Minuten karamellisieren. Servieren. Dazu BBQ-Saucen, Wedges und Sour Cream.
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Die Putenbrust mit der Pastrami-Rub trocken einmassieren, eintüten und für bis zu 24 Std. in den Kühlschrank stellen. Für ca. 4 Stunden auf den Rost zum Niedrigtemperaturgaren, davon die ersten 2 Stunden smoken. Vorab ein Sondenthermometer in das Fleisch schieben, ab 75° Grad Celsius Kerntemperatur ist die Brust dann fertig (sie startet bei 4° Grad!). Die Pute bei Zimmertemperatur auskühlen lassen, dann in den Kühlschrank zum weiteren Durchkühlen. Mit dem Schinkenmesser der Brotschneidemaschine in dünne Scheiben schneiden. Große Sandwichtoastscheiben mit Mayonnaise und Senf bestreichen, Essiggurken sehr dünn aufschneiden und belegen, ordentlich Pastramischeiben drauf, zuklappen und feste andrücken. In Dreiecke schneiden und servieren.
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Für das Pulled Pork die Schweineschulter mit der Basic BBQ Rub trocken rubben und eingetütet für bis zu 24 Std. in den Kühlschrank stellen. Danach mit Bindfaden fest zusammenbinden und für gute 12 Stunden low & slow garen, davon die ersten 2 Stunden smoken. Die Essigsauce vorbereiten und nach Belieben das Fleisch während des Garprozesses mehrfach mobben, es geht aber auch gänzlich ohne Mobben. Nach Ablauf der Garzeit den Braten in Jehova packen und 1 Stunde ruhen lassen. Danach mit den Händen zerreissen/zerfasern (pullen) und mit der angewärmten Essigsauce vermischen. Hamburgerbrötchen halbieren. Die Unterseite mit Cole Slaw belegen. Darauf das Pulled Pork verteilen, die Brötchenoberhälfte fest anpressen und servieren.
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Die Vorbereitungen:
Drei Tage zuvor das Fleisch beim Metzger bestellen. Als da wären 4 Stränge Ribs, 2 Kg Putenbrust (entbeint am Stück) und 2,5 Kg Schweineschulter mit Knochen und Fettschicht. Einen Tag zuvor Getränke, Gewürze und sonstige Zutaten kaufen, die Rubs mischen. Das Fleisch parieren, waschen, trocknen und die Haut der Ribs abziehen. Die Stücke entsprechend den Rezepten trocken rubben und in Müllbeutel packen. Dann ab in den Kühlschrank bis zum nächsten Morgen.

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Vorausschauend planen:
Damit alles gelingt, müssen die unterschiedlichen Gar- und Servierzeiten berücksichtigt werden. Ich habe mir einen Tagesplan in Excel angelegt, um mir über den Ablauf klar zu werden. Das war sehr hilfreich!

Sich den Problemen stellen:
Der Metzger hat mir 5 Ribstränge statt der bestellten 4 eingepackt (Platzproblem auf dem Rost?), nur 1,5 Kg Putenbrust statt 2 (ist ok) und 4,5 Kg Schweineschulter – also ganze 2 Kg zuviel (Garzeitenproblem?). Das Pulled Pork braucht 12 Stunden, der Smokenator hält aber nur 6 Stunden! Hinzu kam der plötzliche Wintereinbruch mit tiefen Temperaturen und starkem Schneefall über fast den ganzen Tag. Man liest ja soviel über Temperaturschwankungen beim Smoken in der Weberkugel bei niedrigen Außentemperaturen…

Loslegen:
7.30 Uhr aufstehen, den Smokenator mit Brekkies befüllen, 12 Stück wieder entnehmen und im AZK durchglühen. Dabei Kaffee trinken und die Schweineschulter mit Bindfaden schnüren, um einem späteren Auseinanderfallen des Fleisches im Grill vorzubeugen.
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Die glühenden Brekkies in den Smokenator füllen, Deckel zu und ca. 5 Minuten anglühen lassen (Vents oben und unten nur bleistiftbreit öffnen). Die Schweineschulter kommt in den Weber-Bratenkorb auf den Kohlegrill, die Ribs auf den Grillrost (8 halbe passen drauf) und die Putenbrust auf den Hovergrill zusammen mit den restlichen halben Ribs. In die Pute kommt die Sonde des Funkthermometers, das Kabel wird durch die Öffnung des oberen Vents geführt. Um 8 Uhr Wasser in die Smokenatorwanne füllen und Hickory-Chips auf die Kohlen legen. Deckel zu und smoken! Die nächsten anderthalb Stunden alle 30 Minuten Chips nachlegen und weiter smoken.
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Nach insgesamt dreieinhalb Stunden die Ribs in Jehova packen (s. Rezept). Nach einer weiteren halben Stunde ist die Pute gar – runter damit und auskühlen lassen (s. Rezept).
06Eine weitere halbe Stunde vergehen lassen und einen AZK halb befüllt durchglühen (ca. 20 Minuten). Die Ribs auspacken und moppen. Die Schweineschulter in Jehova packen und für ca. 1 Std. beiseite stellen. Die glühenden Kohlen auf den Kohlenrost geben, die gemoppten Ribs auf dem Rost je Seite bei geschlossenem Deckel karamellisieren. Die Ribs servieren (s. Rezept).
Den Grill komplett leeren und neu mit dem Smokenator bestücken, das Schulterstück erneut im Bratenkorb in die Kugel stellen, diesmal auf den Grillrost. Weitere sechs Stunden low & slow garen. Eigentlich muss der Braten dann nochmal für eine Stunde in Jehova, damit die Säfte sich setzen, aber uns fehlte die Zeit und der Hunger drängte.
09Ich habe das Pork also direkt heiß gepulled, dabei ist viel Saft ausgetreten und die Fleischstreifen wurden ein wenig trocken, aber nur minimal. Besser also die Jehovastunde berücksichtigen!
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Fazit:
Alle drei Gerichte schmeckten superlecker und sind zur Nachahmung anempfohlen! Das Putenpastrami ist absolut problemlos, schmeckt mir besser als das Rinderpastrami und ist zudem fettärmer. Mein Favorit! Besonders lecker ist ein Pastramisandwich am nächsten Tag und auch ein Pulled Pork Burger schmeckt am nächsten Tag nochmal so gut. 😉
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