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Posts Tagged ‘Baby Backs’

Gestern fand sich endlich mal wieder die Zeit, meinen alten Freund Rob zu beköstigen. Da er zum ersten mal bei mir an der Kugel stehen würde, habe ich ganz klassisch mein Anfänger-Menü gegrillt, bestehend aus warm geräuchertem Lachs und Baby Back Ribs.
Meine Magic Dust Mischung hatte ich mit getrocknetem Basilikum und reichlich Chiliflocken gepimpt, die Ribs gerubbt und 24 Stunden ziehen lassen.
Eine schöne Lachsseite aus der Frischfischecke des Großmarkts für die Vorspeise:
Der Lachs durfte in Tranchen geschnitten sechs Stunden lang in einer Brine aus einem Liter Wasser, acht EL braunem Zucker und 5 EL Salz schwimmen.
Die Ribs konnten sich schonmal an die Zimmertemperatur gewöhnen.
Die Kugel wurde mit dem Smokenator auf 110°C geheizt und die Ribs mit Hickoryholz über zwei Stunden hinweg gesmoked.
Dann ging es zum Bade mit einer halben Flasche Cidre und mit Jehova bedeckt bei 140°C in den Backofen. Denn die restlichen Kohlen in der Kugel brauchte ich, um mal etwas Neues zu testen.
Vier grüne Jalapenos sollen in Chipotles verwandelt werden!
Längs geteilt kamen die Jalas in die nun auf 140°C gepitchte Kugel und wurden mit Mesquiteholz über anderthalb Stunden geräuchert.
Und siehe da, Chipotles!
Klasse. Ich beiße ein klitzekleines Stückchen ab, um den Geschmack zu testen. Klasse Aroma, aber null Schärfe? Ich kaue eine komplette Hälfte, dann den Rest der Chipotle. Lecker, aber absolut keine Schärfe. Kann die Schärfe beim Smoken verloren gehen? Also eine Hälfte der zweiten Chipotle in den Mund geschoben und zerkaut, röchel, es brehehennt!!!
Nach zwei Stunden im Backofen kamen die Ribs aus dem Backofen und eng in Jehova geschlagen beiseite für die abendliche Vergrillung. Den Sud habe ich mit dem restlichen Cidre und einem guten Schuß BBQ-Sauce zu Rippchenlack eingeköchelt.
Die Lachstranchen habe ich nach sechs Stunden aus der Brine genommen, abgewaschen und getrocknet. Dann habe ich sie mit braunem Zucker bestreut und auf Backpapierstreifen gesetzt in der Kugel bei 110°C mit Buchenholz geräuchert.
Lachs rockt! Da am Abend nur zwei Stücke verputzt werden, bleibt genug für’s Wochenende übrig.
Irgendwie hatte ich die Befürchtung, Lachs und Ribs könnten uns nicht ausreichend sättigen… Hm, mache ich doch mal Baked Beans, habe ich zwar noch nie gemacht, aber das wird schon.
Erstmal die kleinste meiner drei neuen Lodge Gusseisenpfannen auf Temperatur bringen. Die Pfannen sind einfach wunderbar!
Gänseschmalz erhitzen und Zwiebeln anbraten.
Ketchup, braunen Zucker, Dijonsenf, Bohnenkraut, Pfeffer, Salz und Worcestersauce einrühren und kurz aufkochen. Die Pfanne vom Herd ziehen. Dann die weißen Bohnen einrühren.
Schön mit Baconscheiben bedecken.
Die Pfanne fest mit Jehova verschließen und die Bohnen in der Kugel bei 140°C gute 4 Stunden backen.
Währenddessen gab es endlich was zu essen! Köstlichen Räucherlachs mit einem Dip aus Crème Fraiche, Zitronensaft, Salz, Zucker, weißem Pfeffer und Dill.
Yummy!
Weiter mit dem Hauptgang! Die Baked Beans mussten Platz machen für die Ribs und wanderten in den Backofen. Die Ribs habe ich bei 140°C erstmal eine halbe Stunde lang auf Temperatur gebracht, sie dann lackiert (schon beim Bestreichen ein köstlicher Karamellduft!) und eine weitere halbe Stunde karamellisert.
Die Bohnen kamen auf den Tisch, ein herrlicher Duft machte sich breit. Leider hatte die Jehova aber etwas abgegeben und einige Löffel Bohnen kamen daher erstmal in die Tonne, bevor wir uns gefahrlos dem Rest widmen konnten.
Saulecker schmeckten die Bohnen! Die gibt es jetzt öfter!
Ah, meine geliebten schwarzbraunen Karamellrippen!
Schwarzbraun ist die Haselnuß
Schwarzbraun bin auch ich
Schwarzbraun muß mein Rippchen sein
Gerade so wie ich.
Duvi du duvi duvi di ha ha ha
Duvi du duvi duvi di ha ha ha
Duvi du duvi duvi di
Jungejunge, sowas von falling-off-the-bone, nur mal eben mit dem Messer auseinandergedrückt.
Schmackofatz!
Nach Abschluß dieses köstlichen Mahls habe ich Rob dann gebeten, ein Knochenbild zu legen, das seinen Gesamteindruck wiederspiegeln sollte. Ich finde, er hat eine sehr schöne Entsprechung für „Geil!“ gefunden. 😉
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Dieses Rezept für köstliche Ribs habe ich von Freund Mille bekommen, vielen Dank!
Das kommt in die Marinade für 1,6kg Ribs (4 Speere):
6 EL dunkle Sojasauce
9 EL Hoisinsauce
3 EL chinesischer Reiswein oder trockener Sherry
2 TL Fünf-Gewürze-Pulver
6 TL brauner Zucker
2 TL Chilisauce
3 China-Knoblauchzehen, zerdrückt
Die Marinade schmeckte schon sehr lecker, aber mir fehlte da was. Weiß auch nicht. Reisessig (1 EL) und Sambal Oelek (2 geh. TL)!
Zwei Portionen zu je 800g vakuumiert, damit der Geschmack schneller einzieht in’s Fleisch. Ein Packen ist heute abend für mich, der zweite kommt morgen abend auf den Rost, mal sehen, was meine Frau dazu sagt.
Draußen tobt der Sturm, der Wind peitscht den Regen auf den Balkon. Egal, mich kann nichts aufhalten! Die Kugel auf 200°C bringen mit zwei Kohlekörben und in der Mitte die Tropfwanne. Ribs auflegen.
Nach 30 Minuten sieht das schon gefährlich aus, der hohe Zuckeranteil in der Marinade hat stark karamellisiert.
Nach 40 Minuten nehme ich die Ribs runter, eine schöne Knabberschale zum TV-Abend ist bereitet.
Nee, was waren die Ribs lecker, ich steh‘ total auf Anis, Zimt und Süße an den Ribs!
Morgen gibt’s den zweiten Packen, mal sehen, wie die Marinade eingezogen ist und wie es dann schmeckt! …
Heute abend gab es die restlichen 2 Rippenstränge, diese durften 24 Stunden mariniert und vakuumiert im Kühlschrank verbringen.
Die Kugel heute mit anderem Setup: 1/3 zu 2/3, was sich als besser als gestern herausstellen sollte. Fettschale drunter, Ribs drüber, Deckel zu.
Nach einer Dreiviertelstunde bei knapp 200°C Deckelthermometer sind die Ribs gar.
Mal näher ran…
Heute muss ich die knappe Portion mit meiner Frau teilen…
Yesss, die Ribs sind heute perfekt gelungen, geschmacklich der Oberhammer, 24 Stunden Marinierphase regeln!
Nee wat lecker!!!
Davon mach‘ ich mir ein Poster für die Wand im Büro. 😉

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Ein leckeres Rezept, das ich zur Nachahmung nur empfehlen kann. Und keine Bange, der Zimt schmeckt nicht hervor, macht den Geschmack aber rund.
Donnerstag mittag habe ich die Ribs vom Metzger geholt, um sie zu rubben. Und jetzt guckt euch mal diese shice Zuschnitte an!
Da ist von Katze, Hund und Schwein alles vertreten…
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Aber egal, da muß ich durch, also die Zutaten für den Rub zusammen getragen (für 4 Rippenstränge):
  • 1 TL gran. Knoblauch
  • 1,5 EL Salz
  • 5 EL brauner Zucker
  • 1 EL Grillgewürzmischung/Lieblingsrub
  • 1 TL Chiliflocken
  • 1 TL getr. Thymian
  • 1 TL Pfeffer
Ich nehme mal die Rubmischung vom Dicken aus Lousiana.
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Schöne Mischung!
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Die Rippenstränge säubern, die Haut abziehen und halbieren.
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Dick und fett rubben.
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Eintüten und ab in den Kühler.
Zeitsprung! Freitag, früher nachmittag. Die Big Mac Sauce vorbereiten und kalt stellen. Freund T. kann erst ab 18 Uhr kommen. Dann muß ich die 15-Uhr-Burger halt alleine essen. Blockhouser Nr. 1 auf den Rost.
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Gleich wird bestückt. Das Bier schmeckt bereits.
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Mal wenden…
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Dann den Burger in die Ruhezone schieben und mit einer Scheibe Cheddar bedecken, beide Bun-Hälften kurz anknuspern und mit reichlich Sauce, Tomate, Zwiebel, Gurken und dem Patty bestücken.
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Köstlich wie gewohnt. Aber einer ist keiner, und erst zwei machen satt. 😉
Dann die Sauce für die Ribs köcheln. Ich nehme Tabasco Chipotle, geiles Zeug.
  • 2 Tassen O-Saft
  • 4 El Worcestershire-Sauce
  • 4 El Balsamico
  • 6 Zehen Knoblauch, püriert
  • 10 Scheiben Ingwer gerieben
  • 6 EL Zuckerrübensirup
  • 2 TL Zimt
  • 6 EL Honig
  • 4 EL Tabasco
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Die Ribs packe ich nicht laut Rezept zu zweit in Jehova. Ich lege alle zusammen in eine Form, …
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… gieße die warme Sauce darüber, dichte die Form mit Jehova ab und lege sie bei 110°C für zwei Stunden auf den Rost.
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Nach 2 Stunden kommt die Form vom Rost:
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Die Ribs wandern zurück in die Kugel, …
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… die Sauce wird in einen kleinen Topf auf dem Sideburner einreduziert.
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Hm, das braucht auch bei voller Pulle satte 30 Minuten.
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Jetzt aber schnell lackieren! 10 Minuten Deckel runter.
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Nochmals schnell lackieren! 10 Minuten Deckel runter.
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Fettisch.
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Ab auf den Teller und die selbstgemachte Smoked Plum BBQ Sauce dazu reichen.
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Schön, wenn man sehen kann, was noch VOR einem liegt.
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Die Ribs sind wirklich sehr lecker, eine ganz neue Geschmacksrichtung! Und keine Bange vor den Zutatenmengen – da schmeckt nichts hervor, es ist äußerst harmonisch!
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Das war für mich ja nun auch Neuland: 2-1-Ribs! 2 Stunden in Jehova und 1 Stunde (+ X) auf dem Rost. Das Ergebnis heute spricht aber eindeutig dafür, die Knochen ließen sich locker und rückstandsfrei herausziehen.
Eine neue Geschmackserfahrung an den Rippen.

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