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Posts Tagged ‘Beef’

Was in Philadelphia das Philly Cheese Steak ist in Chicago – neben den Hot Dogs – das Italian Beef Sandwich. Zartes Rindfleisch und knackig-saures Gemüse in einem weichen Bun. Genau mein Ding, denn ich liebe butterzartes, auseinanderfallendes (Rind-) Fleisch und schmore öfter mal einen solchen Braten. Das knackig-saure Gemüse nennt sich Giardiniera und ist eine Art italienischer Mixed Pickles. Es wird allerdings auf kaltem Wege zubereitet und muss daher 3-5 Tage im vorhinein in Angriff genommen werden, damit es gut durchziehen kann.

La Giardiniera (die Gärtnerin)

Nehmt, was euch an knackigem Gemüse begegnet. Putzt es und schneidet es stückig, nicht zu groß. Vergeßt dabei Zwiebel, Knoblauch und Pepperoni nicht. Vermischt alles gut mit getrocknetem Oregano, frischem Basilikum, etwas Salz und Pfeffer und gebt die Gemüsemischung in gut verschließbare Behälter. Dann verrührt ihr Essig und Olivenöl im Verhältnis 1:2 und gießt das Gemüse damit auf. Es sollte gut bedeckt sein, das „Dressing“ 1-2cm überstehen. Rührt nochmal langsam durch, um sicher zu stellen, dass keine Luft eingeschlossen ist (Bakterienbildung), verschließt eure Gefäße gut und stellt sie für 3 bis 5 Tage kalt.

In meiner Giardiniera hatte ich Zucchini, Staudensellerie, verschiedene Paprika (auch süße Spitzpaprika), Möhren, Fenchel, Blumenkohl, Jalapenos, rote Zwiebeln und viel Knoblauch. Die Säure des Essigs macht die Giardiniera haltbar. Ich habe schon vor einem guten Vierteljahrhundert sauer eingelegtes Gemüse einer Bäuerin in Peschici am Gargano gegessen – das war grenzwertig sauer und mir wurde übel davon! Daher hatte ich für mein Dressing einen eher mild-fruchtigen Condimento Bianco gewählt, was sich als gute Wahl erweisen sollte.

Am Vortag der Vergrillung hole ich mir das bestellte Stück Fleisch vom Feinkostmetzger. Es ist ein Stück aus der Keule, aus dem Deckel der Oberschale (wenn ich die gute Frau recht verstanden habe). Ich wollte ursprünglich einen Braten aus der Hochrippe, schön durchwachsen. Da die Fachverkäuferin mir aber hohe Rippe (= Entrecote bone-in) verkaufen wollte, klärte ich sie auf, dass ich „sowas wie Pulled Pork“, halt nur vom Rind, machen wollte. Das entsprechende Stück hierfür sei aus der dem Nacken des Tieres nahen Hochrippe. Sie hat sich dann v.a. „zum Schmoren“ notiert und mich mit diesem, einem Bavette/Flank nicht unähnlichen Stück Fleisch überrascht („Super zum Schmoren und für Gulasch!“). Es ist etwas zu lang für meinen 12er Dutch Oven, daher teile ich es.

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Dicke, lange Fasern und keine Marmorierung – noch bin ich skeptisch.

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Gerubbt nach Lust und Laune mit allem, was ich gerade so da hatte – mein Rinder Rippen Rub ist z.B. eine Empfehlung. Das Fleisch vakuumiere ich ein und lege es für 12 Stunden in den Kühlschrank.

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Was mich an der Zubereitung des Italian Beef Sandwiches besonders gereizt hat, waren die Überlegungen, wie ich es zeitsparend und stressfrei würde realisieren können. Und hier muss ich einfach meinem Napoleon LEX 485 eine große Liebeserklärung machen (mal wieder), da es dank ihm so wunderbar geklappt hat!

12.00 Uhr
Über einem Gasbrenner mache ich im Dutch Oven einen Saucenansatz aus Schweineschmalz, Olivenöl, Zwiebel, Knoblauch, Sellerie, Möhre, Lauch und Tomatenmark. Abgelöscht wird dieser mit einem vollen Kaffeebecher Bourbon und aufgegossen mit einem Glas Kalbsfond (400ml) und einer Flasche Altbier (Hannen, 500ml). Diese Suppe lasse ich 2 Stunden sehr leise simmern.

13.00 Uhr
Ich lege einen der beiden Grillroste quer eine Etage tiefer und somit direkt auf die Hitzeleitbleche. Darauf platziere ich über dem linken Brenner eine Metallschale mit Räucherpellets (Buche) von Buchen-Räucherpellets von Grillschmecker. Rechts auf den Grillrost lege ich meine beiden Fleischstücke. Deckel zu und den linken Brenner voll aufdrehen, bis erster Rauch kommt. Dann herunter drehen auf minimale Kraft. So räuchere ich über 1 Stunde.

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14.00 Uhr
Ich entferne die Räucherschale und den rechten Grillrost und grille die beiden Fleischstücke direkt über den Brennern bei voller Hitze rundum scharf an.

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Ich lege das Fleisch in den Dutch Oven in die Suppe und entferne den Grillrost. Nun lege ich den Deckel meines 16er Dutch Ovens auf die Hitzeleitbleche und stelle meinen Dutch Oven darauf.

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Deckel zu und die äußeren Brenner auf kleinste Kraft. So schmore ich das Fleisch bei 170°C (Deckelthermometer) über gute 5 Stunden. Nach Ablauf der halben Zeit gieße ich weitere 500ml Altbier an, da bereits viel Flüssigkeit verdampft ist.

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19.00 Uhr
Das Fleisch nehme ich nach Ablauf der Schmorzeit aus der Sauce. Die Sauce gebe ich durch ein Sieb ohne die Rückstände zu passieren.

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Herrlich, das Fleisch ist wirklich butterzart geworden und lässt sich mit zwei Gabeln ganz leicht auseinanderdrücken.

Bestes Fleisch, keinerlei Abfall!

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Saftige, weiche Fleischfasern.

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Schnell die Sauce erhitzen und mit reichlich kalter Butter montieren.

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Das Pulled Beef mit der Sauce vermengen.

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Die Giardiniera gut durchrühren.

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Die eingeschnittenen Baguettebrötchen in den Ikea-Deckelhalter legen und mit Fleisch befüllen.

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Darauf die abgetropfte Giardiniera geben.

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Mit geraspeltem Mozzarella abschließen. Durch das Überbacken mit Mozzarella wird das Beef zum Cheef.

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Die Sandwiches auf dem Grill bei geschlossener Haube und 200°C kurz indirekt überbacken.

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Fertig!

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Sieht verlockend aus!

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Und schmeckt sooo lecker!

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SOOOO LECKER!

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Mein Fazit: das Italian Beef Sandwich Chicago Style ist mit das Beste, was ich je gegrillt und geschmort habe. Das weiche, saftige Rindfleisch mit der würzigen Sauce vermischt, dazu das knackig-saure, leicht scharfe Gemüse und der geschmolzene Käse – ein Hammer! Einzig bei den Baguettebrötchen muss ich Abstriche machen, die sind einfach viel zu knusprig, hier bräuchte man die originalen fluffig-weichen Buns aus den Staaten, um es perfekt zu machen.

Perfekt war mal wieder mein Napoleon LEX 485, in dem ich dieses Gericht gesmoked, gegrillt, geschmort und überbacken habe. Ein geiler Grill!

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Noch ein weiterer Fleischversender – braucht’s das? Nun, wir werden sehen…
Es erreichte mich vor einigen Tagen eine sehr nette Email von www.kreutzers.eu mit dem Vorschlag, deren Angebot zu testen und den großzügig bemessenen Gutschein online einzulösen. Das lasse ich mir natürlich nicht zweimal sagen!
Der Onlineshop ist sehr ansprechend gestaltet. Es gibt Lamm aus Irland, Ibericoschwein aus Spanien, Rind aus Irland, Australien, Neuseeeland und den Staaten sowie das edle Wagyu „Kobe Style“ Beef und Kalbsfleisch.

Schnell finde ich zwei Angebote, die mich ansprechen – zu denen ich meine, mich aufgrund meiner Erfahrung kritisch äußern zu können. Es sind dies zwei 200g Steaks vom US-Roastbeef und ein 700g schweres Karree vom Iberico. Ich bestelle Mittwochs und gebe als Lieferterminwunsch den Freitag an. Umgehend kommt eine Email mit der Bestellbestätigung und der Zusage, am Wunschtermin zu liefern. Freitag komme ich dann von der Arbeit nach Hause und finde tatsächlich ein Paket mit netter Karte für mich vor. Eine wohlbekannte Grillzeitschrift liegt ebenfalls bei. Sehr nett!

Sie haben Post! Oh! Danke!

Sie haben Post! Oh! Danke!

Im silbernen Thermokarton finde ich US-Beef und Iberico jeweils für sich vakuumiert und mit vier großen Icepacks (noch vollständig gefroren) beschwert. So soll es sein. Das Iberico friere ich ein und nehme mir erstmal die Steaks vom US-Beef vor.

Sehr schöne Steaks vom US-Roastbeef.

Sehr schöne Steaks vom US-Roastbeef.

Es sieht so aus, wie ich US-Rostbeef kenne: ansprechende, nicht übermäßige Marmorierung und Fettränder – der Geruch ist neutral rindfleischig. Ich öle die Steaks leicht und salze sie reichlich. So lasse ich sie erstmal 30 Minuten liegen. In der Zwischenzeit sind die Ziegenkäse zur Vorspeise fertig und ich lege schonmal die Kräutersaitlinge, die ich als Beilage zu den Steaks geplant hatte, auf.

Ziegenkäse mit Rosmarin und Honig (oben) & PIlze (unten).

Ziegenkäse mit Rosmarin und Honig (oben) & PIlze (unten).

Kräutersaitlinge vom Grill (mariniert mit Olivenöl, Salz und Pfeffer) sind sehr lecker, der Pilz behält beim Grillen seinen festen Biss und schmeckt wirklich sehr, sehr lecker.

Kräutersaitlinge for the win!

Kräutersaitlinge for the win!

Die Grill Grates sind nun auch voll aufgeheizt und ich kann das Fleisch auflegen. Da die Steaks sehr dünn sind, muss ich schnell sein: 2 Minuten pro Seite bei mehrfacher Bewegung des Fleischs und schon sind die Steaks fertig gegrillt.

Wir wollen Röstaromen!

Wir wollen Röstaromen!

Nun lasse ich sie noch 5 Minuten ruhen.

Die Vorfreude wächst!

Die Vorfreude wächst!

Steak vom US-Roastbeef mit marinierten Kräutersaitlingen und Habanerosauce.

Ein gutes Steak mit exquisiter Beilage.

Ein gutes Steak mit exquisiter Beilage.

Auf den Punkt gegrillt. Das Fleisch ist zart und lecker, wie ich es von US-Beef gewohnt bin. Ich habe nichts auszusetzen und streiche mir zufrieden über den Bauch. 😉

Innen rot und saftig und ohne grauen Rand.

Innen rot und saftig und ohne grauen Rand.

Eine Woche später soll das Karree vom Iberico verkostet werden. Ich taue es im Kühlschrank langsam über 48 Stunden auf und lege es, vakuumiert wie es ist, in mein Sous Vide Bad. Dort schwimmt es bei 54°C über 2 Stunden hinweg. Blubb…

Ibericokarre auf Tauchfahrt.

Ibericokarree auf Tauchfahrt.

Anschließend befreie ich das gute Stück aus seinem Foliengefängnis, tupfe es mit Küchenpapier sorgfältig trocken, reibe es leicht mit Öl ein und salze es großzügig. Der Grill ist vorgeheizt und ich grille das runde Stück abwechselnd auf dem Grillrost und auf den Grill Grates.

Das Karre pendelt zwischen Grillrost und Grill Grates.

Das Karre pendelt zwischen Grillrost und Grill Grates.

Nach gut 10 Minuten allseitigem Grillen kann das Karree serviert werden. Es darf sich erstmal 5 Minuten lang erholen und einfach mal nur toll aussehen. 🙂

Ein Traum von einem Ibericokarree.

Ein Traum von einem Ibericokarree.

Der Anschnitt zeigt, dass ich mal wieder alles richtig gemacht habe – so sehen 58°C Kerntemperatur beim Iberico aus – und es tritt so gut wie kein Fleischsaft aus.

Auf den Punkt gegrillt: 58°C KT.

Auf den Punkt gegrillt: 58°C KT.

Als Beilagen zu dieser spanischen Köstlichkeit hatte ich eine Tortilla de Patatas gebacken und eine Aioli gemixt. Dazu einen Tinto aus Navarra. Wohlgemerkt: das Fleisch bleibt pur! Alles andere wäre eine Sünde gegenüber diesem großartigen Stück Natur. Selbst auf Pfeffer verzichte ich.

Ibericokarree mit Torilla und Aioli.

Ibericokarree mit Torilla und Aioli.

Wie es geschmeckt hat? HIMMLISCH! Einfach unglaublich lecker… Bunte Bentheimer, Schwäbisch-Hallesches, Duroc oder Mangalitza – sie sind allesamt tolle Schweinerassen und bringen ein köstliches Fleisch hervor. ABER es geht einfach nichts über ein Iberico.

Karree vom Iberico.

Karree vom Iberico.

Kreutzers: douze points, twelve points, zwölf Punkte. Ich bin begeistert!

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Endlich fand sich mal wieder an einem Freitag Abend die Zeit, mit meinem Freund Burnfather Fußball zu gucken, Bier zu trinken und zu grillen.

Als Vorspeise gab es Steaks vom Irish Beef – leider sehr dünn geschnitten, aber für erfahrene Griller kein Problem und schnell zubereitet auf dem Gasgrill.

Steak vom Irish Beef.

Steak vom Irish Beef.

Auf den Punkt und lecker, mit frisch gemahlenem Pfeffer und Salz.

Irish Beef Rib Eye Steak.

Irish Beef Rib Eye Steak.

Zum Hauptgang holte der Burnfather einen Iberico-Nacken aus dem 5-stündigen Sous Vide Bad und grillte ihn über Holzkohle auf seinem Smokey Joe.

Nacken vom Iberico-Schwein auf dem Smokey Joe.

Nacken vom Iberico-Schwein auf dem Smokey Joe.

Herrliche Röstaromen!

Maillard-Reaktion geglückt, herrliche Röstaromen!

Maillard-Reaktion geglückt, herrliche Röstaromen!

Wunderbares Fleisch mit enormem, äußerst wohlschmeckenden Fettanteil. Ein Hochgenuß.

Iberico ist immer wieder eine Offenbarung!

Iberico ist immer wieder eine Offenbarung!

Solche Abende sind leider viel zu selten.

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Wie die altgedienten Grill-Guerilleros unter Euch wissen, nutze ich die Grill Grates von Haupert gerne zum Steakbraten auf der Rückseite, um eine köstliche Krustenbildung zu erzielen. Heute musste aber mal alles ganz schnell gehen, ich hatte nicht viel Zeit, am Grill zu stehen.

Also habe ich einen 3/4 AZK voll KoKoKo-Briketts vom McBrikett auf dem Camping-Gasbrenner durchgeglüht: das geht ratzfatz und bei minimaler Rauch- und Ascheentwicklung, die KoKoKo sind Weltklasse!

Die Kohlen in den Go-Anywhere geschüttet, 5 große Stücke in die Weberkugel gelegt zum Wärmen der Kugel auf 80°C , den Grillrost auf die Kohlen im GA, darauf die Grill Grates mit der Fläche nach unten, Deckel drauf und 10 Minuten aufheizen lassen. Die KoKoKo-Briketts entwickeln eine unglaubliche Hitze, fantastisch!

Dann den Deckel runter nehmen und die geölten und gesalzenen Steaks auflegen. Heute gab es irisches Beef: Hüft- und Rumpsteaks. Nach 1 Minute um 90° drehen. Nach einer weiteren Minute wenden. Nach der dritten Minute um 90° wenden. Nach der vierten Minute herunter von den heißen Grill Grates und zum Garziehen in die 80°C aufgeheizte Kugel legen. Nach 20 Minuten (da braucht’s kein Thermometer) servieren und am Tisch mit frisch gemahlenem schwarzen Pfeffer würzen.

Hüft- und Rumpsteaks von den Grill Grates.

Hüft- und Rumpsteaks mit Branding von den Grill Grates.

Dazu passen selbstgemachte Kräuterbutter und ein guter Roter.

Hüft- und Rumpsteaks von den Grill Grates.

Hüft- und Rumpsteaks auf den Punkt gegrillt.

Das Ergebnis war geschmacklich und von der Textur her grandios – Rump schlägt Hüfte nur knapp.

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Am Freitag habe ich vom Daniel von clickandgrill.de ein Paket erhalten, erneut mit den sehr leckeren und von mir hier bereits getesteten Bratwürsten sowie zwei wunderbaren Flanksteaks.

Die Lieferung von Click and Grill.

Die Lieferung von Click and Grill.

Die Flanksteaks wiegen jeweils an die 800g. Das erste grille ich am Samstag für uns zwei Erwachsenen und zwei Kinder auf der Rückseite der Grill Grates auf dem Go-Anywhere. Das Fleisch dazu aus der Vakuumverpackung nehmen, gründlich abwaschen und gut trocken tupfen. Danach mit einem hitzebeständigen Öl (Sonnenblume, Raps, Erdnuß, …) einreiben und salzen.

Das Steak beim Grillen bewegen, bewegen, bewegen!

Das Steak beim Grillen bewegen, bewegen, bewegen!

Das Flanksteak bewege ich beim Grillen auf den Grill Grates hin und her und wende es zudem öfter, um eine schöne Bräunung der Fleischoberflächen (Maillard-Reaktion und Karamellisierung) zu bekommen.

Wunderbare Bräunung (Maillard-Reaktion und Karamellisierung)

Wunderbare Bräunung (Maillard-Reaktion und Karamellisierung)

Das sieht doch schon sehr gut aus!

 

So soll die Oberfläche des Flanksteaks aussehen.

So soll die Oberfläche des Flanksteaks aussehen.

 

Meine Weberkugel hatte ich zum Grillstart mit einigen wenigen glühenden Kohlen bestückt und auf 80-100°C eingeregelt. Hier lasse ich das Flanksteak bis zur gewünschten Kerntemperatur von 58°C bei geschlossenem Deckel gar ziehen.

Flanksteak, Wedges und Broccoli mit Muskatbutter.

Flanksteak, Wedges und Broccoli mit Muskatbutter.

Da Flanksteak sehr lange und dicke Fasern hat, sollte es möglichst dünn quer zu Faser aufgeschnitten werden – es kaut sich so leichter. 😉 Auf dem Teller kann jeder noch nach Belieben nachsalzen und pfeffern.

Köstliches Flanksteak!

Köstliches Flanksteak!

Flanksteak hat einen wirklich tollen, intensiven Rindsgeschmack! Sehr lecker war dieses Stück Fleisch von clickandgrill.de – vielen Dank!

Das zweite Flanksteak habe ich am Mittwoch mit meinem Nachbarn Manuel in seinem Mastertouch gegrillt. Manuel hat es zuvor abgewaschen, getrocknet, geölt und mit der leckeren Grillboss Arizona Gewürzmischung eingerieben.

Flanksteak aus dem Weber Mastertouch.

Flanksteak aus dem Weber Mastertouch.

Über großer Hitze und unter häufigem Bewegen und Wenden grillt Manuel das Flanksteak bis zur perfekten Bräunung, dann ziehen wir es indirekt gar (Deckel halb geöffnet) bis 60°C – die 58°C haben wir beim Quatschen und Biertrinken schlichtweg verpaßt. 😉

Perfekt gebräuntes Flanksteak.

Perfekt gebräuntes Flanksteak.

Flanksteak mit Habanerosauce.

Flanksteak mit Habanerosauce.

Dünn aufgeschnitten und mit Devil’s Duel Habanerosauce von Dinosaur war auch dieses Flanksteak ein Hochgenuß. Danke, clickandgrill.de!

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Doll, doller, DÖRRLE! Ich bin verliebt in Dörrle – und schwer begeistert vom gleichnamigen Schwarzwälder Bio-Dörrfleisch der Metzgerei Brunner & Rüdlin!

Dörrle - Schwarzwälder Bio-Dörrfleisch.

Dörrle – Schwarzwälder Bio-Dörrfleisch.

Wer meinen Bericht zum „Zuckerfleisch“ von Jack Link’s gelesen hat, weiß um meine Leidenschaft für gutes Biltong/Jerky/Dörrfleisch. Und das Dörrle ist einfach traumhaft lecker! Es ist nicht nur BIO, es ist auch noch zuckerfrei – wie es sich gehört. Klasse. Reines Protein vom Hinterwälder Rind mit tollem Geschmack, leicht pikanter Schärfe und einem hohen Anteil an Omega-3-Fettsäuren. Ein herrlicher Snack!

Dörrle - Der Geschmack entwickelt sich beim Kauen.

Dörrle – Der Geschmack entwickelt sich beim Kauen.

Dörrle - Energie vom Vieh, dem Hinterwälder Rind.

Dörrle – Energie vom Vieh, dem Hinterwälder Rind.

Zutaten laut Etikett:
Rindfleisch, Brandweinessig, Luisenhaller Tiefensalz, weisser und schwarzer Pfeffer, Koriander, Kümmel, Nelken.

Dörrle gibt’s direkt beim Hersteller unter www.doerrle.de!
„Schmackhaft wie ein gutes Stück Fleisch, energiereich wie ein Power-Riegel
und gesund wie hochwertiges Olivenöl.“

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„ENDLICH macht der Ribber auch mal Rinderippen! Wurde verdammt nochmal Zeit!“ Und Recht habt ihr! Dank sage ich dem Daniel von Click and Grill für die Bereitstellung des hervorragend gereiften Materials: zwei Stränge Beef Ribs in Gourmet Qualität vom Simmentaler Fleckvieh.

Beef Ribs

Hervorragend gereifte Beef Ribs von clickandgrill.de

Die Silberhaut/Membranhaut muss natürlich auch bei Beef Ribs abgezogen werden, sie ist wesentlich fester als bei Schweinen, das macht schon etwas mehr Arbeit. Gerubbt habe ich die Rippen am Vorabend der Vergrillung mit meinem Rinder Rippen Rub und sie dann in TK-Beutel gepackt in den Kühlschrank gelegt.

Der Plan: einen Strang über 4 Stunden low & slow inklusive Dämpfungsphase nach HowToBBQright.com und einen Strang analog zu meinen Ultimativen (Schweine-) Ribs indirekt bei 200°C über 2 Stunden. Auf diese Weise möchte ich herausfinden, welche Methode den Rinderippen zuträglicher ist – wie sie mir besser schmecken.

Am Grilltag kommt also der erste Strang bei 110°C und Hickoryrauch in die Kugel.

Rinderrippenstrang #1 liegt auf.

Rinderrippenstrang #1 liegt auf.

Ich räuchere über die erste Stunde und grille eine weitere Stunde indirekt weiter.

Rinderrippenstrang #1 nach 2 Stunden.

Rinderrippenstrang #1 nach 2 Stunden.

Nach insgesamt also zwei Stunden schlage ich den Rippenspeer in Alufolie und gebe einen guten Schluck Portwein in das Alupäckchen. Gut verschlossen wird die Rippe im Päckchen über eine weitere Stunde indirekt gegart. Die Gartemperatur steht weiterhin bei 110°C.

Nach Ablauf der Stunde hole ich die Rippe aus dem Päckchen, fange das Portwein-Gewürze-Fett-Saftgemisch dabei auf, und lege die Rippe wieder indirekt auf den Grillrost.

Rinderrippenstrang #1 nach der Dämpfungsphase.

Rinderrippenstrang #1 nach der Dämpfungsphase.

Die Temperatur ziehe ich jetzt auf 140°C hoch und bestreiche (moppe) die Rippe nach 30 Minuten mit der aufgefangenen Flüssigkeit.

Rinderrippenstrang #1 nach dem Mopping.

Rinderrippenstrang #1 nach dem Mopping.

Nach weiteren 30 Minuten (4 Stunden sind nun rum) schneide ich den Rippenstrang auf.

Rinderrippenstrang #1 nach 4 Stunden low & slow.

Rinderrippenstrang #1 nach 4 Stunden low & slow.

Sieht gut aus. Schmeckt auch gut! ABER: ich habe sie viel zu stark gewürzt! Der Rub krümelt auf der Oberfläche. Beef Ribs sind offensichtlich anders zu rubben als Schweinerippen. 😮

Mein Tipp: Nehmt nur die Hälfte dessen, was Ihr von Spare Ribs oder Baby Backs gewohnt seit an Rub.

Sehr viel Fleisch haben Beef Ribs im übrigen nicht: zu Dritt ist der Speer ratzfatz abgenagt.

Während des Essens lag Rippenstrang Nr. 2 bereits indirekt bei 200°C im Hickoryrauch in der Kugel. Durch die größere Hitze treten die Knochen bereits nach einer Stunde deutlich hervor.

Rippenstrang #2 nach 1 Stunde hoher Hitze.

Rippenstrang #2 nach 1 Stunde hoher Hitze.

Ich moppe nach der ersten Stunde die Rippe mit einer BBQ-Sauce und wiederhole diesen Vorgang nach weiteren 30 Minuten erneut.

Nach zwei Stunden ist „die schnelle“ Rippe fertig gegrillt.

Rippenstrang #2 nach 2 Stunden hoher Hitze & Mopping.

Rippenstrang #2 nach 2 Stunden hoher Hitze & Mopping.

Ich hatte die Rippe gerade aufgeschnitte und wollte das Foto machen, da klingelt das Fotohandy und ich muss kurz telefonieren. Meine „Mitesser“ haben sich sofort jede(r) ein Stückchen stiebitzt und hier ist also das etwas zusammengeschrumpfte Anschnittbild:

Rippenstrang #2 im Anschnitt: lecker saftig!

Rippenstrang #2 im Anschnitt: lecker saftig!

Rippe Nr. 2 ist deutlich saftiger, das schnelle Grillen bei hoher Temperatur dem low & slow in diesem Fall absolut vorzuziehen. Lecker!

Fazit: Wer wie ich einen intensiven Rindsgeschmack schätzt, sollte unbedingt einmal Beef Ribs grillen, es lohnt sich!  

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