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Posts Tagged ‘Beer Can Chicken’

Den gestrigen Tag nahmen Freund Burnfather und ich zum Anlaß, seine neue Kugel einzuweihen und uns die Stärke für das neue Jahr anzutrinken. Um es vorweg zu sagen: beides ist uns hervorragend gelungen!
Punkt 18 Uhr auf dem Weg zu Brennvattis Ballerbude. Rechts ist so eben die Emma zu erkennen, sein selbstgebauter Edelstahlsmoker. Da rostet nix, aber heute muss die Emma rasten, der Nachwuchs wird angefeuert!
 
Schnee und -4°C, ideale Grillbedingungen!
Aha, der Gute hat schonmal was vorbereitet, löblich, löblich!
Schöner Kohlekorb und schöner Gockelsitz – ich beneide handwerklich begabte Menschen…
Nun aber Deckel zu! Sieht er nicht schön aus, der nagelneue OTG? Und noch so sauber…
Im Getränkemarkt gab es eine Auswahl bayrischer Bierspezialitäten und tatsächlich auch das Schlenkerla Rauchbier, welches ich zuletzt vor 20 Jahren und damals voller Abscheu verkostet habe. Daher gab es heute nur eine Flasche für uns beide zum Kosten! Und wir waren überrascht, wie gut es schmeckt!
Weiter ging es dann den abend über mit Altbier und Langemeyer Wacholder, was fühlten wir uns stark gegen Ende des Abends! 😉
Nach einer Stunde Garzeit bei 200°C mal gucken. Ich kann mich nicht mehr daran erinnern, dass mein Deckel je so sauber gewesen sein soll…
Die Bollen sind fertig für Frau und Kind im Haus.
Noch etwas Gemüse drauf, Bollen Nr. 3 von hinten nach vorne ziehen und weitere 20 Minuten grillen.
Fertig! Dazu gab’s selbstgewirkte BBQ-Sauce vom Burnfather, Aioli und Wedges aus dem BO.
Eine unglaublich krosse Haut!
Lecker Gemüse!
Wieder ein Wallpaper:
Teller Nr. 2:
Lecker war’s! Und danach wurden die Pfunde auf Burnfather’s Baumwollplantage wieder abgearbeitet.
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Hurra, es ist geglückt! Naja, war ja auch nicht wirklich schwer. Die Kugel gut mit Brekkies befeuern, Vents beide halb geschlossen halten, Temperatur steht bei 232° C. Das Hähnchen ausnehmen, säubern, von außen pfeffern und salzen, innen ordentlich die eigene Hähnchengewürzmischung verteilen. Die Bierdose halb leeren, Gewürzmischung dazugeben. Wichtig: unbedingt eine 0,33l Dose verwenden, das sonst der Dreipunktsitz (danke Brennvatti!) nicht funktioniert! Das Hähnchen auf die Dose setzen, die Halsöffnung mit einer Zwiebel verschließen, damit die Feuchtigkeit drinnen bleibt. Beer Can Chicken auf den Grillrost und Deckel zu. Die Temperatur bleibt konstant bei knapp über 200°C – optimal! Nach einer Stunde sah der Gockel bereits sehr knusprig aus:

Das Hähnchen mit einer Öl-Gewürzmischung einpinseln und noch eine weitere halbe Stunde bei 200°C garen lassen. Nach insgesamt 1,5 Stunden kompletter Garzeit die Temperaturkontrolle im Brustfleisch: 90°C, fertig!
Das Trennen des Chickens von der Beer Can ist eine Aufgabe für 2 Personen: aufpassen, das restliche Bier ist kochend heiß! Den Hahn zerteilen und servieren.
Resultat: sehr knusprige Pergamenthaut und butterzartes, saftiges und extrem wohlschmeckendes Fleisch! Ein absoluter Hit, Frau und Kind waren schier begeistert und wollen nun nur noch Beer Can Chicken!

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Smokereinweihung

Gestern war es endlich soweit: der gute Burnfather hatte zur Einweihung seines selbstgebauten Smokers geladen. Neben meiner Wenigkeit war auch noch Braumeister zu Gast, dem wir die Fotos von uns beiden verdanken. Brennvatti hatte den Smoker am morgen gut angeheizt und zwischen 10 und 11 Uhr mit einem Stück Nackenbraten, 2 Baby Back Ribs und einem Beer Can Chicken (BCC) bestückt. 2,5 Stunden vor Ende der Vergrillung kamen noch 2 Maiskolben auf den Rost. Auf die Kohlen in der Firebox kam zum Smoken gleich zu Beginn ein großes Stück gut abgelagertes Eichenholz.

Der Smoker hatte keine Probleme, die Temperatur stets um die 100° Celsius zu halten, ab und an kamen neue, glühende Kohlen in die Firebox. Keine Spielchen am Lüftungsregler, die Thermometernadel stand wie eine eins – ganz großes Tennis!

Es war ein BBQ-Nachmittag, wie er sein sollte: auf der Veranda sitzen, Bierchen trinken, dummes Zeug quatschen. Auch unserem Braumeister schien der Blick in eine neue Welt der Fleischzubereitung sichtlich zu gefallen. Eine dreiviertel Stunde vor Grillende wurde das Nackenstück mit meiner scharfen Essigsauce vom Pulled Pork des Vorabends gemoppt, die Ribs mit Bull’s Eye Brown Sugar & Hickory.

Gegen 17.30 Uhr endete die Vergrillung mit Entnahme des Nackenstücks. Dieses war auf das Herrlichste gesmoked, ein sehr schön ausgebildeter Rauchring umschmeichelte das (leider einen Tick zu trockene) Kernfleisch. Die Ribs waren ebenfalls Spitzenklasse, sehr rauchig, zerfasert, köstlicher Geschmack – aber auch hier etwas zu trocken. Maiskolben sollte man nur noch low & slow gegart servieren, ein Traum! Am BCC hingegen schieden sich die Geister: Einvernehmen herrschte zwar in Ablehnung der ledrig gewordenen Gockelhaut (lag es am Faxebier in der Dose?), Brennvatti und Braumeister fanden im Gegensatz zu mir aber Gefallen und Geschmack am geräucherten und gut gegarten Hähnchenfleisch.

Alles in allem war es ein sehr entspannter BBQ-Nachmittag auf der Veranda, ein genüssliches und vergnügtes Schmausen und ein großer Spaß! Beschlossen wurde die Vergrillung mit einem schönen Glas Tennessee-Whisky und der Taufe von Brennvattis „Emma“ (guter Name für den Smoker, Braumeister!).

Fazit: Der Smoker ist TOP, hält selbständig die Temperatur und ist für BBQ und low & slow cooking optimal geeignet! Die Zubereitungsart des BCC muß jedoch überprüft werden (Temperatur und Zeit?). Für die Schweinsstücke muss mehr Feuchtigkeit den Garprozess begleiten, evtl. durch eine Wasserschale in der Firebox. Es geht weiter: üben, üben, üben.
Vor allem das Fotografieren müssen wir dringend ÜBEN, ÜBEN, ÜBEN – und uns nicht direkt auf’s Essen stürzen und die Dokumentation vergessen. 😉

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