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Posts Tagged ‘Buchenrauch’

Ich schätze mich glücklich, unter meinen Freunden nicht nur Jäger, sondern auch Angler zu haben. So bescherte mir Freund Dirk doch zwei schöne Forellen, küchenfertig ausgenommen. Klasse.
Während Nummer 2 im Froster seiner nur allzu gewissen Zukunft harrt, kommt sein Kollege heute in die Kugel. Vorab schwimmt dieser aber noch für 24 Stunden in einer Brine aus
1,5 l Wasser
3 EL Salz
1 EL Zucker
1 klein gehackten Zwiebel
1 unbehandelten Zitrone, davon der Saft und der Schalenabrieb
Nach dem Bade im Kühlschrank wird der Fisch trocken getupft und von innen und außen mit Salz und braunem Zucker eingerieben. Die Kugel wird (mit dem  Smokenator) auf 100°C eingeregelt, Buchenchips kommen auf die Glut. Zahnstocherstücke halten den Bauch offen für den Buchenrauch.
Geräuchert wird über 45 Minuten, weitere 30 Minuten darf der Fisch dann noch weiter garen. Nach insgesamt 75 Minuten ist der Heißräuchergarungsvorgang abgeschlossen.
Herrlich saftig mit einem milden Buchenholzaroma und einer Ahnung von Zitrone, lecker.
Dazu gab’s kräftiges Vollkornbrot, Butter und zweierlei Meerrettich im Test:
Klarer Sieger ist der Schamel mit einem runderen Geschmackserlebnis und seiner leichten Süße.
Nachtrag:
Was an Fisch übrig bleibt wird in Frischhaltefolie eingeschlagen und im 0°C-Fach des Kühlschranks aufbewahrt. Denn daraus läßt sich eine köstliche Forellenmousse machen!
Eine Schalotte fein hacken und mit Salz und Zucker bestreut 10 Minuten beiseite stellen. Sie „zieht“ so Wasser und wird weicher und weniger „zwiebelig“.
Zwei Rispen Bengalpfeffer grob zerstoßen und beigeben. Forellenfilet in Stücken zufügen sowie etwas Orangensaft und flüssige Sahne. Zwei TL Meerrettich aus dem Glas und 4 EL Mayonnaise dazu. Mit dem Pürierstab kurz und grob aufmixen.
Großzügig auf gebutterte Toastscheiben streichen und genießen.

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