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Posts Tagged ‘Calmundt’

Nach dem Speckfest beim Ribber fiel es mir wirklich schwer, etwas noch ungesunderes zum Grillen zu finden. Aber not macht erfinderisch und mein großes Idol Reiner Calmund war mir eine Quelle der Inspiration:
„Da trinken wir erstmal ein schönes Glas heiße Butter!“
Das Ausgangsmaterial: 250g gute deutsche Butter – tiefgefroren! Ich habe bewußt keine amerikanische, argentinische oder gar irische Butter genommen – obwohl viele auf die Maserung und den damit verbundenen Geschmack schwören.
Die Butter wird zunächst quer in Scheiben feinsten Frühstücksspecks gewickelt.
Danach sorgfältig längs wickeln und zuletzt den Rand mit Speck schließen.
Die Kugel auf 250°C heizen, Butter à la Calmund ist ein Gericht zum Flachgrillen. Das Butterpäckchen wird schnell von allen Seiten über der Glut geschockt, damit sich die Poren schließen.
Dieses Gericht fordert vom Chef du Grill höchstes handwerkliches Geschick: kein Tropfen Fett darf verloren gehen!
Ein Gericht, welches Paul Bocuse fast in den Wahnsinn getrieben hat! „Da kam diese unglaublisch dicke Mann in meine Restorang und wollte essen die Butter à la Calmund! Mong Djöh!!! Eine ‚erausförderung selbst für eine Mätre wie misch! Die Schpeck darf keine Fett verlieren, soll dabei aber eine laischte Knürspischkeit erlangen. Erst bei die dritte Versuch es ist mir gelungen. Isch bereite diese Gerischt NIE wieder zu. Pünkt.“
Uuuuund ANSCHNITT!!! Perfekt, „à point“, wie der Großmeister sagen würde. Ohne Brine und ohne KT-Messung! Ich bin stolz wie Oskar!
Tellerbilder habe ich leider keine mehr, da ich diese Köstlichkeit umgehend vom Brett verspeist habe… 😉
Naja, meine Frau hatte dann auch noch Hunger und so einen kleinen Nachtisch konnte ich auch noch vertragen. Zwei Entenbrüste lagen bereits parat, der Rotkohl wurde am Vortag gekocht. Die Brüste mit Cranberry-Sauce standen mal wieder an!
Lecker war’s! Auch, wenn nach der Butter nicht mehr viel hinein ging. 😉
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