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Posts Tagged ‘Cevapcici’

Ich mußte heute an meine Jugend zurück denken, da gab es häufig Cevapcici, Pleskavica und Rasnici zu Essen. Sei es daheim vom Grill oder bei den Besuchen in den damals noch häufig zu findenden jugoslawischen Restaurants. Und bei dem tollen Grillwetter heute habe ich dem sentimentalen Schwelgen nur zu gerne nachgegeben. 😉
 
Alle drei Fleischgerichte lassen sich am besten am Vortag zubereiten und im Kühlschrank kalt halten. So zieht der Geschmack richtig durch.
 
Rasnici
2 Schweinenackensteaks stückig schneiden zum Spießen.
Pfeffern und mit
Olivenöl und frischem, gehackten
Thymian und
Oregano marinieren. Kalt stellen.
Am Grilltag die Fleischstücke gut abtropfenlassen,
salzen und mit
Paprikastücken auf Spieße ziehen.
Kurz direkt angrillen, dann indirekt gar ziehen.
 
Cevapcici
200g Rinderhack mit
Salz, Pfeffer und süßem Paprika würzen und mit
1 gepressten Knoblauchzehe gründlich verkneten.
Die Hände mit kaltem Wasser befeuchten und aus der Masse vier Cevapcici-Röllchen formen. Kalt stellen.
Am Grilltag die Cevapcici kurz direkt angrillen, dann indirekt gar ziehen.
 
Pleskavica mit Feta
300g Rinderhack mit
150g Schweinehack mischen, dabei etwas
Mineralwasser zugeben. Mit
Salz, Pfeffer, süßem Paprika und Chilipulver würzen.
1 Knoblauchzehe hinzu pressen und
1 Zwiebel hinzu reiben. Den Käse einer halben
Packung Feta (pur aus Schafsmilch) grob hacken und locker unterkneten.

Die Hände mit kaltem Wasser befeuchten und aus der Masse vier Pleskavica-Blöcke formen.

Am Grilltag die Pleskavica auf einer geölten Griddle/Plancha ausbraten – der Käse würde nämlich beim Grillen heraustropfen.

 
Djuvecreis
1 Zwiebel und
1 rote Paprika hacken und in
Schweineschmalz dünsten.
2 EL Tomatenmark einrühren und mit braten, damit die Säure verfliegt.
1 Tasse Reis einrühren und unter Rühren
1 TL Paprika scharf drüber streuen.
2 Tassen Hühnerbrühe zugeben und nicht mehr rühren.
Deckel drauf und auf kleinster Flamme 15 Minuten köcheln. Dann beiseite stellen und den Deckel mindestens weitere 15 Minuten geschlossen lassen.
Den Balkan-Teller servieren mit rohen Zwiebeln, Pepperoni, Ajvar und Tzatziki. Lecker war’s – und wer mag, trinkt nach dem Essen noch stilecht ein bis zwei Slibovitz. 😉
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Eines der einfachsten und köstlichsten Grillgerichte, das ich kenne, sind Ćevapčići. Da meine Eltern immer wieder gerne in Erinnerungen an ihren ersten Balkanurlaub mit dem Motorrad vor über 50 Jahren schwelgen, gibt es diese zum Glück bei ihnen häufiger und ich mache sie daher selten selber.
Meine Mutter macht die Fleischröllchen sehr klein und je zur Hälfte aus Rinder- und Lammhackfleisch – eine köstliche Kombination. Gewürzt wird das Fleisch mit wenig gepresstem Knoblauch, süssem Paprikapulver, Salz und Pfeffer. Mehr braucht’s nicht.
Mein Vater grillt die Ćevapčići über Ilex/Stechpalme – das Holz gibt dem Fleisch ein unvergleichlich köstliches Aroma.
Absolut unverzichtbar ist reichlich frisch gehackte Zwiebel (oder Zwiebelringe) zum Essen.
Wer Beilagen braucht nehme scharfes Ajvar und Djuvec-Reis. Und ein Sliwowitz oder Raki sollte nach dem Mahl nicht fehlen.

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Mal wieder Hackfleisch! Zweimal 500g gemischtes Hackfleisch (halb Schwein, halb Rind) habe ich rechtzeitig aufgetaut und auf zwei Arten gewürzt.
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Zum einen auf meine Cevapcici-Art: mit zwei gepressten Knoblauchzehen, einer halben gehackten Zwiebel, viel gehackter glatter Petersilie, Salz, frisch gemahlenem schwarzen Pfeffer, Olivenöl, reichlich edelsüßem Paprika, scharfem Paprika und gerebeltem Oregano.
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Und zum anderen im rumänischen Mici-Freestyle: mit zwei gepressten Knoblauchzehen, einer halben gehackten Zwiebel, viel gehackter glatter Petersilie, Salz, frisch gemahlenem schwarzen Pfeffer, Olivenöl, frisch gemörsertem Piment, frisch gemörsertem Koriander, Chiliflocken und gemahlenem Cumin.
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Handarbeit verrichte ich ja nur zu gerne:
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Der Grill ist vorgeheizt, das vordere Drittel glüht, nach hinten wird’s angenehmer. Auf die beiden hinteren Roste verteile ich die Hackfleischkugeln.
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Links die Roten …
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… und rechts die Blassen.
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Deckel drauf. Darauf achten, dass die Deckelventilation dabei über dem Grillgut und offen ist, damit der Hitzestrom am Fleisch vorbeizieht. Nach 10 Minuten bei 200°C Deckelthermometer mal gucken.
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Sieht gut aus. Jetzt wenden. Erst links …
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… dann rechts.
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Das tropfende Fett in der Kugel hört sich an, als ob es regnet. 😉
Nach weiteren 10 Minuten können die Klöpschen runter vom Rost.
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Tellerbild mit scharfen eingelegten Pepperoni, scharfem Ajvar und Krautsalat.
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Die Cevapcici und Verwandte waren sehr lecker, locker und würzig. Schwer zu sagen, welche Art der Zubereitung besser schmeckte, ich habe immer abwechselnd einen Bissen links und rechts genommen. Unentschieden. 😉

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