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Posts Tagged ‘Chimichurri’

Als ich gestern früh beim Fleischer nach Rinderfilet fragte (war nicht in der Auslage), holte mir die Fachkraft extra einen Strang aus dem Kühlraum und kam grinsend zurück: „Das ist aber mal gut abgehangen!“. Dem ist nichts hinzuzufügen.
Lediglich noch eine leichte Parüre und fertig ist der Block von 600g Kampfgewicht.
Für die Chimichurri werden mit dem Pürierstab folgende Zutaten verhackstückt:
Grobes Salz
Frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
Chiliflocken
75ml Weißweinessig
250ml Olivenöl
6 Knoblauchzehen
4 Hände voll Petersilie
Das Filet mit den Händen zum Block tätscheln und in vier 1cm dicke Scheiben schneiden. Diese dann mit der glatten Seite des Fleischerhammers nur ganz leicht beklopfen, die Fasern nur leicht auseinander treiben, bis eine Dicke von einem halben Zentimeter erreicht ist.
Das Fleisch ist der Hammer, Rinderfilet solcher Qualität ist wirklich jeden Cent wert.
Moment , ich geh mal noch näher ran!
Die Fleischscheiben beidseitig mit der Chimichurri sanft massieren und für mindestens 1 Stunde kalt stellen. Es bleibt gut 1/4 der Sauce als Beilage zum Essen zurück.
Das Fleisch wird über der heißen Holzkohleglut direkt gegrillt. Pro Seite eine Minute, dann im hinteren Bereich des Grills fünf Minuten ruhen lassen und servieren.
Nur Butter ist zarter. 😉

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Der Geschmack von gegrilltem Rindfleisch ist einfach unschlagbar.
Daher war ich dankbar für das Abtimmungsergebnis meines ersten Blog-Polls, welches mir erlaubte, gestern Rinderfilet Churrasco zu grillen (3 Stimmen), statt eine Lachsseite zu smoken (0 Stimmen). Für „Hauptsache lecker“ stimmten 2 Blogbesucher und entsprechend habe ich mir Mühe gegeben. Ich habe mich nach einem Rezept von Steven Raichlen gerichtet, dem man – wie gewohnt -, mal wieder nicht hundertprozentig trauen darf.

churracso1Churrasco meint laut meiner Recherche das Grillen von Spießen über offenem Feuer. Mein Churrasco kommt jedoch ohne Spieße aus. Ich nehme dazu ein Stück Rinderfilet (das Mittelstück, 15-20 cm lang) welches ich längs in vier flache Scheiben schneide. Dazu die eine Hand auf das Filet legen, leicht drücken und mit der anderem mit einem sehr scharfen großen Chefmesser unter der Hand (von den Fingerspitzen in Richtung Handballen) lang schneiden. Vorsicht: Verletzungsgefahr! Die vier dünnen Scheiben (je unter 1 cm dick) klopfe ich mit der flachen Hand von beiden Seiten etwas platt. Ziel sind etwa 0,5 cm Dicke.

churracso2Dann gebe ich die Hälfte meiner Chimichurri-Sauce in eine flache Form, lege die Scheiben darauf und fülle die restliche Chimichurri oben drauf und verstreiche diese gleichmässig. Das Fleisch muss dann mindestens 1 Stunde marinieren. Danach die Chimichurri grob abstreichen und als Beilage zum essen beiseite stellen.

churracso3Der Grill muss zum direkten Grillen vorbereitet werden. Die Fleischscheiben brauchen je Seite nur 2-3 Minuten, mehr auf gar keinen Fall. Es handelt sich schließlich um bestes Rinderfilet, welches ja von sich aus schon sehr zart ist und eigentlich fast roh gegessen werden sollte. Deckel drauf für’s Grillaroma! Zu den Churrasco-Scheiben passen Ofenkartoffeln mit Sour-Cream, scharfe Habanero-Sauce und natürlich die Chimichurri.

churracso4Die Churrasco-Scheiben schmecken absolut wunderbar (butterzart!), leicht nach Chimichurri und sind einfach ganz köstlich mit ihrem Rindleisch-Grillaroma.

churracso5

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Chimichurri

Die Chimichurri kommt ursprünglich aus Argentinien. Dieses südamerikanische „Pesto“ wird zu gegrilltem Rindfleisch (asado/Churrasco) gereicht. In seiner Basisversion bereite ich die Sauce wie folgt zu:

4 Handvoll glatte Petersilie fein hacken
6 Knoblauchzehen grob hacken
zusammen mit
grobem Salz
frisch gemahlenem Pfeffer
Chili-Flocken
75 ml Weißweinessig
250 ml Olivenöl
1 Schluck Wasser
im Mixer pürrieren.
Fertig!

Man kann auch weniger Petersilie nehmen, und diese durch Koriander und/oder Minze (zu Lamm!) ersetzen. Es können ganz nach Laune  auch gehackte Zwiebeln und Tomaten hinzu gegeben werden. Wichtig: Nach Konsum dieser südamerikanischen Leckerei sollte man weder Zahnarztbesuche noch Vorstellungsgespräche oder amouröse Dates wahrnehmen. Von wegen „Petersilie mildert den Knoblauchgeruch“ – da ist nichts dran! 😉

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