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Posts Tagged ‘Cranberry’

Einfaches Zwei-Gänge-Menü für vier Personen an einem Sommerabend.
Little Wings
Die Chicken Wings am Gelenk zerteilen und leicht ölen (damit die Gewürze besser haften bleiben). Würzen mit Salz, Pfeffer, Selleriesalz, Paprika edelsüß, Cayennepfeffer, Curry süß, Curry sehr scharf. Nicht an Salz und Schärfe sparen! 4 Stunden kalt stellen.
Die Kugel mit dem Smokenator aufheizen und den Kohlerost mit reichlich Jehova auskleiden für herabtropfendes Fett und Sirup.
Die Litte Wings indirekt bei 200 bis 225°C garen, bis die Haut knusprig wird. Das dauert eine gute Stunde. 1/3 der Wings lackiere ich mit Ahornsirup, 1/3 bleibt unlackiert und das letzte Drittel lackiere ich mit Cranberry-Sirup. Die Wings grillen weitere 10 bis 15 Minuten indirekt. Fertig!
Links Cranberry, Mitte unlackiert, rechts Ahornsirup.
Unlackiert sind die Wings schonmal lecker würzig, salzig und scharf. Noch besser sind aber die lackierten Wings, deren Süße hervorragend zu ihrer Schärfe paßt. Ahornsirup schlägt jedoch Cranberrysirup mit 3:1 – auch mir schmeckten die Ahornsirupwings am besten. Gedippt wurden die Wings in Ribber’s Chicken Wings Hot Sauce, die von einem Gast aus Begeisterung den Abend über immer wieder pur geschleckt wurde.
Für den Hauptgang hatte ich einen mediterranen Nudelsalat zusammengedacht und bereitet sowie 6 Nackensteaks vom Schwein für Fleischspieße in Würfel geschnitten.
Mediterraner Nudelsalat
Am Vortag eine Gemüsezwiebel und eine Paprikaampel in Streifen schneiden von der Länge der verwendeten Nudeln (hier: Fusilli). In einer großen Pfanne in reichlich Olivenöl anbraten, gehackten Knoblauch zugeben. Salzen und pfeffern. Etwas gemörserten Chili zugeben. Mit Balsamico Bianco ablöschen und etwas die Säure verköcheln lassen. Beiseite stellen.
500g Nudeln in stark gesalzenem Wasser al dente kochen, kurz abtropfen lassen und noch heiß mit dem Pfanneninhalt vermischen. Ein halbes Glas getrocknete Tomaten in Öl würfeln, schwarze Oliven in Streifen schneiden und mit den Nudeln vermengen.
Über nacht kalt stellen und am Grilltag 4 Stunden vor dem Servieren herausstellen, damit der Salat auf Zimmertemperatur kommt. Nach Bedarf etwas mehr Olivenöl einrühren und den Salat abschmecken. Parmesan reiben und unterheben. Rucola waschen und die Blätter kleingeschnitten oder gezupft unterrühren. Servieren.
Fleischspieße
Gute 125ml Olivenöl mit dem Saft einer großen halben Zitrone verschlagen. Den Schalenabrieb einer ganzen großen Bio-Zitrone, reichlich Blättchen vom frischen Zitronenthymian aus dem Garten und 4 bis 5 gemörserte Rispen vom Bengalpfeffer sowie zwei große, gehackte Chinaknoblauchzehen einrühren. Die Marinade in einen TK-Beutel füllen, die Fleischstücke zugeben und kräftig durchkneten. 4 Stunden kalt stellen.
Die marinierten Fleischstücke auf Holzspieße ziehen, dabei mir einer Schalotte beginnen und abschließen. Die Spieße indirekt gute 20 Minuten bei 200°C garen, dann direkt über der Glut scharf angrillen für Röstaromen.
Servieren!
Oberleckere Fleischspieße mit einer leichten Zitronennote – wunderbar an einem sommerlichen Abend!
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Die Kinder hatten sich heute abend Hamburger zur Schlafnacht gewünscht. Nun gut. Aber beim Einkaufen langweilte mich der Gedanke an „normale“ Hamburger und ich hab‘ mir für mich was besonderes überlegt: der Oldmountain-Burger war geboren!
Meine Burgersauce:
3 EL Mayonnaise (Miracle Whip)
3 EL Cranberrymarmelade
1 EL Crème fraiche
1 EL Tomatenketchup
1 EL Dinosaur  Devil’s Duel Habanero Sauce
1 TL Löwensenf
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
Salz
Alle Zutaten gut miteinander verrühren.
Zum Burgerbau:
In einer Pfanne eine gehackte Zwiebel in Butter glasig dünsten. In Scheiben geschnittene braune Champignons zugeben und braten. Salzen, pfeffern und warm stellen.
Ein krosses Brötchen halbieren und mit Butter „Café de Paris“ bestreichen. Es kann auch Knoblauchbutter oder gesalzene Butter sein.
Die Patties grillen und abschließend mit 2 Scheiben würzigem Emmentaler-Käse (Schweiz!) belegen. Im indirekten Teil der Kugel den Käse zum Schmelzen bringen. Die gebutterten Brötchenhälften ebenfalls im indirekten Teil auf Temperatur bringen.
Die Brötchenunterseite mit Rauke belegen. Darauf die Champignons geben. Die Patties auflegen und reichlich Burgersauce drauf löffeln. Brötchenoberseite aufpressen und fertig ist der Oldmountain-Burger!
Lecker, lecker, lecker!!!

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Hilfe, der Sturm hat mir einen Riesenvogel auf den Tisch geweht!!!
Was für ein Gigant, ganze siebeneinhalb Kilo schwer, sowas hab ich noch nie zuvor gesehen.
Klasse, ich hab im Keller sogar eine passende Form gefunden, in der ich den Puter brinen kann! Und sie paßt sogar in den Kühlschrank, gottseidank.
Die Brine habe ich frei nach einem Rezept von der WeberVirtualBullet-Seite gemacht: Apple Brine For Turkey
750g braunen Zucker und
10 EL Salz in
3 Liter Apfelsaft verrühren
und kurz unter Rühren aufkochen.
So lösen sich Zucker und Salz auf. Den Pott mit der Lorke runterkühlen!
Ein großes Stück Ingwer ungeschält in feine Scheibchen schneiden. 8 große Knoblauchzehen schälen und mit dem Handballen anquetschen. Beides zum Truthahn in die Wanne geben.
20 Nelken und 10 Lorbeerblätter hinzu geben. Die Apfel-Lorke über den Truthahn geben.
5 Bioorangen vierteln und mit den Händen zum Truthahn pressen, die Schalen dazu geben. Mit 3 Litern Apfelsaft und 8 Litern Wasser auffüllen. Leicht verrühren. Fertig.
Ich hoffe, das wird was… Turkey auf Schleichfahrt!
Boah, wat schwer, die Wanne in den Kelle zu schleppen und in den Kühlschrank zu stellen.
Nach 24 Stunden muß der Puter aus der Brine.
Dann wird er sorgfältig gesäubert und von Innen und Außen gewissenhaft getrocknet.
Bis morgen kommt er zurück in den Kühlschrank, um dort weiter zu trocknen. Das gibt nachher eine knusprige Haut!
Schonmal das Gerät für morgen bereit stellen…
Ja was ist das denn?
Hehe, die Turkey Cannon ist bereit für die Aufnahme der „Munition“!
Zum Setup: Zwei jehovaummantelte Ziegel auf dem Kohlenrost sorgen für die notwendige Erhöhung für den Truter.
Der Smokenator wird voll befüllt und OHNE Wasserwanne auf 180°C eingeregelt.
Jetzt den Puter (der seit 2 Stunden Zimmertemperatur nimmt) leicht mit Sonnenblumenöl massieren, pfeffern und salzen…
…und DANN GEHT ES LOS! Die erste Stunde wird mit Hickory gesmoked.
Nach einer Stunde: Boah, das Ding macht mich fettich! Temperaturkapriolen ohne Ende! Dabei hab‘ ich ein Thermometer in der Brust und eins in der Keule, beide meldeten nach 1,25 Stunden bereits Vollzug! 80°C im Bollen und 74°C in der Brust. Also mit dem Weber aus der Westentasche nachgepiekst, alles gelogen! Neue Einstichstellen gesucht und gefunden, 70°C im Bollen und 54 °C in der Brust, ich werd‘ narrisch…
Den Vogel wenden.
Nach 3 Stunden: Der Truter war so was von saftig, die Brine bringt’s! 3 Stunden in der Kugel (die erste Stunde mit Hickory gesmoked), 45 Minuten bei 70°C im Backofen zum Ruhen.
Schwiegermutter hat ihn fachfraulich zerlegt („Laß mich mal!“).
Dazu gab es eine Cranberry-Sauce, Rotkohl, Sellerie-Kartoffelpüree und Erbsen/Möhren in Butter.
Ich futter erstmal die harten Ende der Brüste.
Dann ein zartes, saftiges Stück aus der Mitte der Brust, der Hammer!
Schwager E. legt Wert darauf hinzuweisen, dass dies sein Teller war. 😉
Es war soooo geil, die Familie war begeistert, nächstes Jahr gibt’s das wieder!

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