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Posts Tagged ‘Eintopf’

Im Winter esse ich ja für mein Leben gerne Grünkohl. Je kälter es draußen ist, umso häufiger und lieber kommt bei mir die deftig zubereitete norddeutsche Köstlichkeit auf den Tisch. Da aber der Winter 2013/14 von eher sanfter Natur (gewesen) ist, habe ich eher selten Grünkohl gegessen und war umso dankbarer für eine Rezeptanregung von Sternekoch Sascha Stemberg im „Kochalarm“ der WDR-Sendung „Aktuelle Stunde“. 🙂

Wie immer habe ich die Rezeptvorlage meinem eigenen Gusto angepasst. Meine Zutatenliste lautet daher:
1 Ring Chorizo (ca. 500 bis 750g), gepellt, gehackt
1 kg TK Grünkohl, grob gehackt
1 kg mehlige Kartoffeln, geschält, stückig geschnitten
250g gehackter, geräucherter durchwachsener Bauchspeck (Schwarte aufheben!)
100g Gänseschmalz
1 große Gemüsezwiebel, geschält, gehackt
3-4 Knoblauchzehen, geschält, gehackt
1 gelbe Paprikaschote, geputzt, gehackt
1 orange Paprikaschote, geputzt, gehackt
1 rote Pepperoni, gehackt
0,5 bis 1 Liter Hühnerbrühe
1 gestr. TL frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
1 gestr. EL geräuchertes Paprikapulver
2-3 gestr. EL Zucker
1 gestr. EL Kümmelsaat, im Mörser kurz angestossen
2 gestr. EL Senfsaat (hatte leider keine mehr, daher auch nicht im Bild)
Salz zum Abschmecken

Die Zubereitung:
Speck in Gänseschmalz langsam auslassen, Zwiebeln im Fett glasig dünsten. Knoblauch und Pepperoni kurz mitbraten, immerzu Rühren, Chorizo und Paprikawürfel mit braten, Grünkohl einrühren und ohne weiteres Rühren Röstaromen nehmen lassen. Dann Kartoffelwürfel einrühren, Brühe angiessen (es soll nicht zu suppig werden), Speckschwarte zugeben, würzen und ein gutes Stündchen bei geschlossenem Deckel auf kleiner Flamme köcheln. Evtl. zwischendurch Brühe nachgiessen. Nach einer Stunde die Schwarte entnehmen, das Gericht abschmecken und sehr heiß servieren.

Grünkohl mit Chorizo nach Sascha Stemberg.

Grünkohl mit Chorizo nach Sascha Stemberg.

Dazu passen Scheiben gerösteten Landbrots mit Olivenöl beträufelt und ein kräftiger Wein, ein herbes Pils oder ein malziger Bock.

Eine wirklich köstliche Variation des norddeutschen Klassikers!

Eine wirklich köstliche Variation des norddeutschen Klassikers!

Guten Appetit!

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Jaja, der Franzmann! Bekannt für seine „nouvelle cuisine“ aber eben auch für seine einfache, deftig kräftige Landküche. Für den heutigen EinDOpf habe ich daher ein altes französisches Rezept rausgekramt.
Wir brauchen nur weiße Bohnenkeime, eine gehackte Möhre, entsprechend gehackten Sellerie, eine gehackte Zwiebel und Rosmarin und Thymian. Im Teebeutel ist ein Eßlöffel schwarzer Pfefferkörner.
Alles in den kalten 12er DO geben.
Mit 2 Litern kaltem Wasser aufgießen. Deckel drauf und von unten mit Brekkies voll befeuern, bis der Eintopf kocht. Dann unten nur 2 in der Mitte und 8 im Außenring. Für 1 Stunde köcheln – getrocknete Hülsenfrüchte direkt gekocht werden schneller gar ohne Zugabe von Salz!
Dann geräucherte Mettwürstchen in der Pfanne in etwas Olivenöl anbraten.
Die Bohnen haben inzwischen fast alle Flüssigkeit aufgesogen.
Die Würstchen jeweils schräg in 4 Teile schneiden und mit einem Liter Hühnerbrühe dem Eintopf zugeben.
Jetzt 12 heiße Brekkies auf den Deckel geben und die Bohnen eine weitere Stunde kochen/backen.
Die Würste und den Teebeutel herausnehmen und einen kleinen Becher Crème Double und Kräuterbutter (halbes Paket Butter, habe Packung TK-Kräuter der Provence, 1 sehr fein gehackte Knoblauchzehe und grobes Meersalz) einrühren. Kräftig abschmecken mit Salz und Pfeffer.
Die Würste zurückgeben und servieren mit französischem Landbrot und Dijon-Senf. Ein kräftiger Weißwein paßt ebenso gut wie ein Bier. Bei dem vielen Fett tut ein Calvados gut.
Lecker war’s!

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Brrrr, es ist wieder kälter geworden! Also gibt es mal wieder eine wärmende Gulaschsuppe im DOpf bei 16 Brekkies unten.
Zwiebel in Olivenöl anschwitzen.
Koblauch und Chiiflocken hinzu.
Kleingeschnittenes Rindergulasch anbraten.
Salzen und pfeffern, Kümmel dazu. Gemüse (Möhre, Sellerie, grüne Paprika) mit anbraten.
Tomatenmark zugeben.
Gut verrühren und anbraten.
Mit reichlich süssem Paprikapulver bestäuben.
Verrühren und kurz anbraten. Mit Rotwein ablöschen.
Eine große Dose Tomaten dazu, gesäubert und gehackt.
Aufkochen lassen.
Mehlig kochende Kartoffeln und Majoran dazu.
Gut verrühren.
Einen Liter Rinderbrühe zugeben.
Deckel drauf und zwei Stunden köcheln, die 16 Brekkies unten reichen völlig. Dann:
Mit Speisestärke leicht binden und servieren. Zum Nachwürzen etwas Gulyaskrem einrühren, das Zeug rockt wie nix gutes!
Wer mag, rührt noch saure Sahne rein, muss für mich aber nicht sein.
Lecker war’s!

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Der Frühling ist da und ich hab‘ Bock auf Gemüse. Und da ist noch Chorizo vom Malletrip im Kühlschrank, die ist heute auch fällig.
Eine grüne Paprika, eine große rote Pepperoni, eine Aubergine, eine Möhre und 4 Stangen Staudensellerie schnippeln. Zwei Zwiebeln schneiden, 3 große Knoblauchzehen hacken. Kartoffeln schälen und würfeln. Die Chorizo klein schneiden. Im Bild ist noch ein halbes Paket Brechbohnen aus der Kühltruhe.
Die Chorizoscheiben in Olivenöl anbraten.
Zwiebeln dazu geben und braten.
Knoblauch und Chiliflocken zugeben.
Das Gemüse einrühren und braten für Röstaromen.
Die Karoffeln einrühren.
Ein Liter Hühnerbrühe und die Bohnen kommen auch in den DOpf.
Erstmal zum Kochen bringen. Dann noch eine große Dose Tomaten (gesäubert) samt Flüssigkeit sowie an Gewürzmischung Zucker, Salz, schwarzen Pfeffer, Bohnenkraut und Oregano zugeben.
Eine Stunde leicht köcheln lassen und fertig!
GemüseeinDOpf rockt!
Lecker war’s!

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Rindergulasch portionsweise in halb Olivenöl, halb Schweineschmalz scharf anbraten. Salzen und pfeffern.
Reichlich Tomatenmark, gehackte Zwiebel, gehackten Knoblauch und Chiliflocken mit braten.
Etwas Möhre, Sellerie, Porree und Petersilienwurzel dazu.
Grüne Paprika dazu. Reichlich süßes Paprikapulver einrühren und anbraten.
Fleischbrühe, gehackte Dosentomaten (enthäutet und ohne Strunk) mit Saft und ein Glas Rotwein zugeben. Mehlig kochende Kartoffeln dazu.
Unten und oben reichlich Brekkies und mindestens zwei Stunden köcheln. Fertig!
Baguette dazu.
Lecker war’s!

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Heute gab es mal eine münsterländische Spezialität: Dicke Bohnen – zum Eintopf umgewandelt! Mann, was hab ich die Dinger als Kind gehasst… 😆
Vorab noch ein kleines Lied auf die dicken Bohnen!
Reichlich klein geschnittenen Speck in etwas Schweineschmalz auslassen und anbraten.
Gehackte Zwiebel glasig dünsten.
Röstgemüse (Sellerie, Karotte, Lauch, Petersilienwurzel) zugeben und rösten.
Mehlig kochende Kartoffeln in Würfeln darüber schichten, Schwarte und Knorpelabschnitte vom Speck darauf geben. An Würzmischung: Lorbeerblätter, gekörnte Hühnerbrühe, Zucker, schwarzer Pfeffer, Chiliflocken, Piment, Nelke, Bohnenkraut und Majoran. Salbei durfte wegen meiner Frau nicht mit in den Topf.
Mit anderthalb Litern heißem Wasser aufgiessen und umrühren.
Deckel drauf, mit Brekkies bestücken und eine dreiviertel Stunde kochen. Dann einen Becher Sahne und vier klein geschnittene geräucherte Mettenden zugeben.
Zwei große Gläser „Große Bohnen“ (weiße Keime, braune gehen aber auch) zugeben und verrühren.
Deckel wieder drauf und 10 Minuten später ist der Eintopf schon fertig.
Toller Geschmack, sehr würzig – und für mich gab’s noch frischen Salbei oben drauf, yummy.
Lecker war’s!

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Heute mal Wirsing-Eintopf aus dem 14er DO!
Gewürfelten, geräucherten Bauchspeck in etwas Öl auslassen. „Stochern im Nebel“.
Zwei große gehackte Zwiebeln anbraten, reichlich gehackten Knoblauch und Chiliflocken zugeben und unter Rühren kurz braten.
Lauch, Sellerie und Möhren gehackt zu gleichen Teilen einrühren und etwas rösten.
Gehackte mehlig kochende Kartoffeln drauf und die Gewürzmischung: Hühnerbrühe, schwarzer Pfeffer, Kümmel, Liebstöckel und Majoran. Mit anderthalb Litern kochendem Wasser aufgießen und verrühren.
Zwei Wirsingköpfe von den äußeren Blättern und dem Strunk befreien und grob schneiden. Zugeben. Zwei 40cm lange Kabanos in Stücke schneiden – die von Houdek schmeckt am besten. Ebenfalls zugeben.
Einen Becher Sahne (250ml) einrühren. Alles miteinander vermischen, Deckel drauf, Kohlen drauf und eine Stunde köcheln lassen.
Fertig!
Tellerbild mit Gersterbrot:
Näher ran!
Lecker war’s!

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