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Posts Tagged ‘Entrecote’

Roastbeef gehört ja zu den dankbarsten Grillstücken: extrem einfach zuzubereiten und sowohl heiß als Hauptgang oder am Folgetag als kalter Bratenaufschnitt ein geschmacklicher Knaller und bei den Gästen sehr beliebt.
 
Für’s gestrige Familientreffen hatte ich also am Samstag das Roastbeef gegrillt. Dazu muß das Fleisch pariert, d.h. von allem Fett, Sehnen und sonstigem „Unfleischigen“ an der Oberfläche befreit werden. Bei meinem Stück brasilianischem Roastbeef aus der TK (1,8 Kg) blieben 1,2 Kg übrig, da war übermäßig viel wegzuschneiden. Der Preis war aber auch entsprechend günstig.
 
Den Fleischblock öle ich leicht ein, damit die Würzung besser haften bleibt. In diesem Fall: reichlich Salz und schwarzer Pfeffer, beides natürlich frisch gemahlen.
 
Dann wird das Fleisch allseitig (vorne, hinten, oben, unten, rechts und links) sehr scharf angegrillt, auf dass der Fleischsaft beim folgenden Garen nicht oder nur wenig austreten kann. Nun das Roastbeef indirekt bei 110°C low & slow bis zur Kerntemperatur von 60°C (für Gäste, ich selbst würde zwischen 56 und 58°C bevorzugen) ziehen. Das dauerte bei mir gut zwei Stunden.
 
 
Das Fleisch anschließend auskühlen lassen und über Nacht in den Kühlschrank legen. Am nächsten Tag das Roastbeef mit dem Schinkenmesser der Brotschneidemaschine quer zur Faser in dünne Scheiben schneiden und auf einem Rucolabett anrichten – fertig ist die Bratenplatte für’s Buffet!
 
 
Als Richtschnur: Die 1,2 Kg Roastbeef reichen bei einem vielfältigen Buffet für gut 20 Personen.
 
 
Das Fleisch war wunderbar mürbe und geschmacklich hervorragend. Keine Angst also vor brasilianischem Rindfleisch. 😉
Zu kaltem Roastbeef paßt eine Remoulade oder mein köstlicher Senf-Bärlauch-Dip.
 
 
Vegetarische Antipasti hatte ich dann auch noch für die Meute gemacht.
 
 
Die esse ich ja selbst viel zu gerne. 😉
 
 
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Wie versprochen kommt nach dem gestrigen Iberico heute die Vergrillung der 2 x 300g Rib Eye vom Charolais. Sehen supi aus, die Fladen:

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Dazu gibt’s französisches Landbrot (unserem Bäcker sei dank!), selbstgemachte Kräuterbutter und Mangoldgemüse.

Für die perfekte Kräuterbutter ein drittel Päckchen Butter morgens rausstellen und über den Tag weich werden lassen. Eine Knoblauchzehe reinpressen, grobes Salz dazu mahlen und eine halbe Packung TK-Kräuter-der-Provence mit der Gabel einkneten. Besser kann eine Kräuterbutter nur mit ganz frischen Kräutern schmecken.

Den AZK anstecken.

Heute gibt’s ja französisches Fleisch und wer Frankreich sagt, muss auch Maghreb sagen. Also gibt es den Mangold nord-afrikanisch. Reichlich Butter auslassen, darin eine gehackte Zwiebel glasig dünsten, dann zwei gehackte Knoblauchzehen zugeben und schmurgeln, schließlich die klein geschnittenen Mangoldstiele hinzugeben und kurz braten. Mit etwas Hühnerbrühe und einem reichlichen Schluck Noilly Prat ablöschen, Deckel drauf und köcheln. Nach 5 Minuten die kleingehackten Mangoldbätter hinzu fügen und mit geschlossenem Deckel weiter garen. Nach weiteren 5 Minuten einen gestichenen Teelöffel Ras El Hanout einrühren. Noch etwas köcheln lassen und fertig. Warm halten.

Die glühende Kohle in die Kugel geben. Den Grillrost bei geschlossenem Deckel Temperatur nehmen lassen. Den Rost kurz mit Olivenöl abreiben und die Steaks auflegen. Den Deckel sofort schliessen. Nach mind. 1 Minute die Steaks wenden, gut schauen’s aus:

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Wenn ich direkt grille, dann nur nach Gefühl. Also je Seite ne gefühlte Minute. Dabei jede Seite zweimal und um 90 Grad gewendet grillen für’s Branding. (Die nächste Anschaffung ist ein Gußrost.)

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Die Fleischbeschau!

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Schnell auf die vorgewärmten Teller. Salz und schwarzen Pfeffer drüber mahlen (und Chili, wer mag).

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Uuuuuuuuund ANSCHNITT! Et bon appetit!

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Saftig, butterzart, toller Rindsgeschmack. Ein Festschmaus.

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Fazit:
Frohngs, La France, Fronkraisch: 10 points, dix points, 10 pünkten.

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