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Posts Tagged ‘Faschiertes’

(Ich danke dem Hersteller für die Zusendung seiner Produkte.)

HEINZ. Eine vertraute Marke. Von Kindesbeinen an, lange bevor ich selber angefangen habe zu grillen, war sie mir ein Begriff: DER Inbegriff von Ketchup.
7 T-Bone Steaks vor the Tigers! … 7 HEINZ KETCHUPS! war damals einer meiner liebsten Werbespots .

Ich wollte auch so ein Steak , aber es sollte noch Jahre, ja Jahrzehnte dauern… Also begnügte ich mich mit Frikadellen zum Heinz Ketchup und fühlte mich wie ein „Tiger“.
Es freut mich daher besonders, dass man nun an mich heran getreten ist, die drei neuen CHILLI KETCHUPS zu testen!

Die neuen HEINZ CHILLI KETCHUPS im Test.

Die neuen HEINZ CHILLI KETCHUPS im Test.

Die Chili-Illustrationen auf den Flaschen stehen für den Schärfegrad: von einer Chili (moderate Schärfe) bis 3 Chilis (sehr scharf).
Für mich ist der Test Anlass und Inspiration, eine neue Grillspeise zu schaffen: die BACON GRENADES. Als Vorlage dienten mir diverse Bacon Bomb Rezepte sowie Weiterentwicklungen von Moinkballs von Mitgliedern meiner GRILLGUERILLA-Facebookgruppe.

Ribbers Bacon Grenades.

Ribber’s Bacon Grenades.

Ribber’s Bacon Grenades
500g gemischtes Hackfleisch würze ich mit reichlich Salz, schwarzem Pfeffer und eine halben geriebenen Muskatnuss. Drei Scheiben gereiften Cheddarkäse hacke ich „mikroskopisch“ klein und arbeite die Käsewürfelchen in die Hackmasse ein. Aus dieser forme ich dann 6 flache Patties, lege auf jedes mittig mal ein Broccoli- oder ein Blumenkohlröschen oder einen Rosenkohl. Das Gemüse hatte ich zuvor weich gedünstet. Aus den Patties mit Gemüseauflage forme ich Kugeln, die ich mit Baconstreifen umwickle. Am besten sind 3 Streifen je Kugel, damit die Hackmasse komplett bedeckt ist.

Auf dem Grill sorge ich für indirekte Hitze um die 200°C und stelle unter die Bacon Grenades eine Tropfschale mit ausreichend heissem Wasser, denn es wird viel Fett herabtropfen, evtl. sogar etwas Käse austreten.

So grille ich die Bacon Grenades bei geschlossener Haube eine halbe Stunde (bis der Speck kross ist, dabei einmal wenden) und glasiere sie anschliessend mit den Chilli Ketchups: Broccoli schmeckt schwach und bekommt daher das Hot Chilli Ketchup, der Blumenkohl wird mit Jalapeno Chilli Ketchup veredelt und das Gemüse mit dem stärksten Eigengeschmack, der Rosenkohl, darf sich der cuminlastigen Schärfe des Fiery Chilli Ketchups stellen. Es empfiehlt sich ein Silikonpinsel aus dem Backbedarf zum Einstreichen der Bacon Grenades.

Mit Chilli Ketchup glasierte Bacon Grenades.

Mit Chilli Ketchup glasierte Bacon Grenades.

Nach weiteren 15 Minuten indirekten Grillens kann serviert werden.

Die Bacon Grenades und ihr jeweiliger Ketchup.

Die Bacon Grenades und ihr jeweiliger Ketchup.

Die Verkostung kann beginnen!

Die Bacon Grenades werden verkostet.

Die Bacon Grenades werden verkostet.

Das Hot Chilli Ketchup hat den typischen Heinz Ketchup Geschmack, angereichert mit etwas Schärfe. Es dominiert den Broccoli nicht. Lecker.
Das Jalapeno Chilli Ketchup schmeckt klasse, deutlich schärfer, etwas fruchtig und mit leichter Säure. Genau mein Ding. Die Blumenkohl Bacon Grenade wird so für mich zum Hochgenuß.
Betreten wir nun mit dem Fiery Chilli Ketchup die Gefilde Indiens: Kreuzkümmel/Cumin „in da house“. Und was für eine Schärfe! Einfach nur Klasse zur Rosenkohl Bacon Grenade! Formt sich da eine Schweißperle auf meiner Stirn? 🙂

Bacon Grenades mit Broccoli, Blumenkohl und Rosenkohl.

Bacon Grenades mit Broccoli, Blumenkohl und Rosenkohl.

Mein Fazit:
Die neuen Heinz Chilli Ketchups sind eine Empfehlung wert, da ist für jeden was dabei. Hot Chilli ist für Schärfe-Einsteiger, die sich in ihrem Heinz Ketchup schon immer einen kleinen Schärfekick gewünscht haben. Durchaus alltagstauglich. Jalapeno Chilli ist wunderbar ausgewogen zwischen Schärfe, Säure, Süße und Frucht und unbedingt mein Ding. Das Fiery Chilli Ketchup wird nicht jedermanns Sache sein, da es zum einen sehr scharf ist (ok, echte Chiliheads werden müde lächeln), zum anderen eine ausgeprägte Kreuzkümmelnote aufweist – die aber für mich wunderbar sowohl zur karibischen wie auch zur indischen Grillküche passt. Und scharf esse ich ja schon immer gerne. 😉

 

 

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Barry „CB“ Martin hat neulich ein großes Hacksteak gegrillt – gewürzt mit Knoblauch, Cumin und Sardellenpaste. Eine sehr schöne Idee, Sardellen sind genau mein Ding. Und da ich schon immer mal einen Patty mit eingeschlossenem Butterstück grillen wollte, mache ich mir doch direkt eine Sardellenbutter:
200g warme Butter
1 Glas Sardellen aus dem Öl (ohne das Öl)
1 große Knoblauchzehe (oder 2 kleinere), gepresst
Chilipulver nach Geschmack (ich mag’s ja gerne scharf)
Die Zutaten mit einem Pürierstab/der Küchenmaschine zu einer homogenen Masse verabeiten.
2 gehäufte EL Kapern, gehackt
Die Kapern unterrühren und die Sardellenbutter zur Rolle geformt  für mindestens 1 Stunde einfrieren.
400g Rinderhackfleischmit reichlich Salz, schwarzem Pfeffer, Knoblauch und Cumin (Kreuzkümmel) würzen. Einen Hackball formen und mit dem Zeigefinger einen Spalt hineindrücken. Ein Stück von der tiefgefrorenen Sardellenbutter in den Spalt geben, diesen durch Drücken verschliessen und aus dem Ball ein Hacksteak formen.Das Hacksteak beidseitig scharf angrillen, eine richtige Kruste soll sich bilden. Dann im indirekten Bereich bei 160°C gut 30 Minuten garen (8cm Hacksteakhöhe). Von Anbeginn und alle 10 Folgeminuten Scheiben von der Sardellenbutter auf das Hacksteak legen.
Das Ziel ist eine Kerntemperatur von 70°C, dann sollten alle Bakterien abgetötet sein. Wer selber wolft und das Hack schnell frisch verarbeitet kann das Hacksteak natürlich gerne auch „blutiger“ grillen.
Als Beilage mache ich ein säuerlich-pikantes Rote-Beete-Gemüse:
1 große Zwiebel in Halbringe schnitten
1 große Karotte in Scheiben geschnitten
Scheibchen von der Sellerieknolle (in gleicher Menge wie Karottenscheiben)
Das Gemüse in heißem Öl anbraten. Salzen, zuckern und pfeffern. Mit
1 Glas Weißwein
ablöschen,
1 TL Kümmelsamen
zugeben,
3 EL scharfen, körnigen Senf
einrühren und einköcheln.
2 EL Balsamico Bianco
zugeben, einköcheln. Es soll schon etwas säuerlich schmecken.
1 Glas Hühnerbrühe
und
500g rote Beete (gegart, geschält) in halbe Scheibchen geschnitten
zugeben und die Flüssigkeit halb einköcheln.
200g Crème Fraiche
einrühren und unter Rühren weiter köcheln. Am Ende
2 EL feingehackte Petersilie
und
2 EL scharfen Meerrettich
unterheben und servieren.
Sardellen und Kapern passen einfach prima zu Rind, desgleichen das säuerlich-pikante Rote-Beete-Gemüse. Echt lecker.
Sorry für die miese Bildqualität, Handycam…

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Eines der einfachsten und köstlichsten Grillgerichte, das ich kenne, sind Ćevapčići. Da meine Eltern immer wieder gerne in Erinnerungen an ihren ersten Balkanurlaub mit dem Motorrad vor über 50 Jahren schwelgen, gibt es diese zum Glück bei ihnen häufiger und ich mache sie daher selten selber.
Meine Mutter macht die Fleischröllchen sehr klein und je zur Hälfte aus Rinder- und Lammhackfleisch – eine köstliche Kombination. Gewürzt wird das Fleisch mit wenig gepresstem Knoblauch, süssem Paprikapulver, Salz und Pfeffer. Mehr braucht’s nicht.
Mein Vater grillt die Ćevapčići über Ilex/Stechpalme – das Holz gibt dem Fleisch ein unvergleichlich köstliches Aroma.
Absolut unverzichtbar ist reichlich frisch gehackte Zwiebel (oder Zwiebelringe) zum Essen.
Wer Beilagen braucht nehme scharfes Ajvar und Djuvec-Reis. Und ein Sliwowitz oder Raki sollte nach dem Mahl nicht fehlen.

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Freitag abend spielte in der Fußball-EM-Qualifikation die deutsche Nationalmannschaft gegen die türkische Auswahl. Um dieses Ereignis und den deutsch-türkischen Ausnahmespieler und Wolf im Schafspelz Mesut Özil gebührend zu feiern, habe ich Mözilballs gegrillt: innen Rind und außen Schwein.
Die Gewürzmischung:
4 TL Paprika edelsüß
1 TL Chilipulver
2 TL frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
1 TL Zwiebelpulver
1 TL Knoblauchgranulat
2 TL Salz
2 TL Selleriesalz
Ein Kilogramm Rindergehacktes sorgfältig mit den Gewürzen und einem guten Schuß Olivenöl verkneten und daraus 28 Kugeln formen. Jede Kugel in eine Scheibe Bacon einwickeln und mit einem Zahnstocher fixieren.
Die Glace:
Ein halbes Glas Pflaumen (300ml) samt Saft zusammen mit einer halben Flasche Cola (300ml) einköcheln lassen und pürieren. 100mlrauchige BBQ-Sauce, 200ml Tomatenketchup, 2 EL Worcestersauce und 100ml Bourbon zugeben, aufkochen und erkalten lassen.
Die Kugel (mit dem Smokenator) auf 160°C einregeln und die Balls indirekt auflegen. Mit Kirschholz smoken (wir hatten Birne).
Nach ca. 45 Minuten (wenn der Speck kross aussieht) die Balls mit der Glace lackieren: einfach am Zahnstocher halten und durch die Sauce ziehen, abtropfen und wieder auf den Rost legen.
Alle Vents voll auf und bei 200°C weitere 15 Minuten grillen.
Fertig!
Klasse Fingerfood zum Fußballgucken: mit einem Happs sind sie im Mund, Besteck braucht’s eigentlich nicht.
Lecker war’s!

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Sonntag war mal wieder ein „kaputter Tag“: früh raus, um mit einem befreundeten Pärchen frühstücken zu gehen und danach zu viert ab auf den Balkon und den Tag mit Sekt und Wein und Quatschen in der Sonne rumbringen. Besser geht’s nicht. Und irgendwann kriegt man dann vom Trinken ein Loch im Bauch –  für diesen Fall hatte ich aber bereits am Samstag etwas vorbereitet! Natürlich.
Freund G. ist von syrischer Provenienz und entsprechend hatte ich mich an drei syrischen Vorspeisen und an syrischen Hackfleischspießen versucht.
Hummus bi Tahina
Eine große Dose Kichererbsen abgießen und abspülen, bis kein „Schaum“ mehr zu sehen ist. Mit Zitronensaft, gepresstem Knoblauch, Cumin (Kreuzkümmel), Olivenöl, Cayennepfeffer und Tahin (Sesampaste) pürieren. Gehackte Petersilie unterrühren, abschmecken und fertig.
Muhammara
Zwei bis drei große rote (süße!) Spitzpaprika rundum grillen, bis die Haut Blasen wirft und sich schwärzt. Ab in einen TK-Beutel und abkühlen lassen. Dann häuten und von Strunk und Kernen befreien. Das Fruchtfleisch hacken. In den Mixer zwei Scheiben Zwieback fein bröseln und 80g gehackte Walnüsse zugeben. Mixen bzw. pürieren. Das Fruchfleisch, zwei Knoblauchzehen, etwas Olivenöl und Harissa zugeben und zu einer Paste pürieren. Mit Salz abschmecken und fertig.
Baba Ghannouj
Zwei Auberginen mit der Gabel reichlich einstechen und indirekt eine dreiviertel Stunde lang grillen, bis die Haut rundum schrumpelig ist. Vom Strunk befreien, längs halbieren und mit einem Löffel ausschaben. Die Haut entsorgen und das Fruchtfleisch fein hacken. Würzen mit Salz und Zitronensaft, gepresstem Knoblauch und gehackter Petersilie. Mit Tahin vermischen. Gehackte Petersilie unterrühren, abschmecken und fertig.
Kufta Mischwiye
Eine große Zwiebel reiben und ohne Saft zu 800g Rinderhack geben. Zwei bis drei Knoblauchzehen hinzu pressen. Reichlich salzen. Würzen mit schwarzem Pfeffer, Cumin, Koriander, Zimt und Cayennepfeffer. Ein Ei und drei EL Semmelbrösel durchrühren. Sorgfältig mit den Händen durchkneten, damit sich alle Bestandteile gut vermischen. Aus der Masse dünne Röllchen (bauerndaumendick) formen und diese mit dünnen Spießen durchstechen. Ich habe einfach meine breiten türkischen Spieße genommen und vier große und lange Rollen zu je 200g geformt – hat auch funktioniert. Die Spieße direkt über der Holzkohleglut grillen. Dabei nicht vergessen, den Grillrost oder das Fleisch vorher mit Öl zu bepinseln, damit nichts anbackt.
Zum Fleisch gab es noch Gemüsezwiebelringe mit Sumach gewürzt. Und Ouzo mit Eiswasser.
Lecker war’s!

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Ich habe doch noch Lammhack im Froster? Yep, also wurden 500g gestern abend zum Auftauen in den Kühlschrank gelegt.
Heute jedoch muss es mal schnell gehen, den AZK mit Holzkohle angeblökt und die Kokos-Mango-Sauce zubereitet. Eine gehackte Zwiebel in halb Sonnenblumenöl und halb Butter braun gebraten und zwei gehackte Knoblauchzehen sowie einen gehäuften Esslöffel gelbe Currypaste mit angebraten. Mit einer kleinen Dose Kokosmilch und einer kleinen Dose Mangospalten samt Saft abgelöscht. Nach Geschmack gekörnte Hühnerbrühe, scharfes Currypulver, Ingwerpulver und Zimt zugeben. Gute 30 Minuten köcheln.
Währenddessen zum Hack eine Zwiebel gerieben und eine Knoblauchzehe gepresst. Gepfeffert, gezalzen und mit drei Esslöffeln Baharat (mein Restvorrat) gewürzt. Schmeckt bestimmt auch mit Garam Masala gut. Gut vermischt und mit feuchten Händen Bällchen geformt.
Die Bällchen kommen auf den Go Anywhere, Deckel zu! Dampffontänen schiessen aus den Vents, öchö-öchö! Fett und Wasser aus dem Hack fordern ihren Tribut.
Alle anderthalb bis 2 Minuten Deckel auf und Bällchen drehen, es ist viiiiel zu heiß, mist. Da erst fiel mir ein, dass ich Hackbällchen und -röllchen ja sonst auch indirekt grille! Egal, da muß ich jetzt durch und werde mit der Zeit komplett durchgeräuchert. Nach insgesamt 10 Minuten Grillage mit Deckel auf und zu teste ich mal ein Bällchen. Kurz vor angebrannt, aber dafür auch durch. Runter vom Rost.
Die Sauce ist schon etwas eingekocht, noch schnell die Mangostücke mit der Gabel zerdrücken, eine Kelle auf den Teller und die halbieren Bällchen angerichtet. Keine Beilagen.
Ich liebe ja salzig/süße und scharf/fruchtige Saucen zum Fleisch und heute war’s mal wieder SEHR LECKER!

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