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Posts Tagged ‘Frankreich’

Heute morgen war ich noch völlig unschlüssig, was ich grillen sollte an diesem abend. Da ich zur Zeit auf dem Hähnchentrip bin, sind es letztendlich „Hähnchenbrustspieße provencale“ mit Ribber’s BBQ-Rouille geworden. Eine gute Wahl, wie sich herausstellen sollte.
Die sechs Hähnchenbrüste (also drei Doppel) säubern, die Filetherzen entfernen und das Brustfleisch in spießgerechte Stücke schneiden. Für die Marinade folgende Zutaten
8 EL Balsamico-Essig
2 EL Dijon-Senf
reichlich frisch gemahlenen schwarzer Pfeffer
2 EL Kräuter der Provence, getrocknet
4 gepresste Knoblauchzehen (oder 1 große Chinaknoblauchzwiebel)
unter Zugabe von Olivenöl pastos verrühren. Die Marinade in einen TK-Beutel füllen, die Hähnchenbrustwürfel zugeben, gut durchkneten und gute 2 Stunden kalt stellen.
Die Kugel mit einem AZK durchgeglühter Steakhouse-Holzkohle halbseitig füllen.
Jetzt für die schnelle Rouille zwei rote Paprikaschoten auf dem Grillrost rundum schwärzen und nach meinem Rezept weiter verfahren.
Kleine französische Schalotten schälen und je ein Stück auf einen Schaschlikspieß stecken. Dann die Hähnchenwürfel und abschließend wieder eine Schalotte.
Die Spieße direkt über der Glut – aber bei geschlossenem Deckel – grillen.
Dabei mehrfach wenden, damit sie rundum Farbe nehmen. Auch mal die Positionen tauschen, denn außen ist es nicht so heiß wie in der Mitte des Rostes. Nach guten 20 Minuten sind die Spieße fertig.
Die Spieße abziehen und mit Ribber’s BBQ-Rouille anrichten. Dazu knuspriges Baguette mit selbstgemachter Kräuterbutter.
Das war wirklich ein ganz besonderer Gaumenschmaus – begleitet von einem eiskalten Rosé (Syrah).
Meine mir Angetraute: „Das ist doch mal ein tolles Frauenessen! Fehlt nur noch der knackige Salat.“ 😉
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Wie versprochen kommt nach dem gestrigen Iberico heute die Vergrillung der 2 x 300g Rib Eye vom Charolais. Sehen supi aus, die Fladen:

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Dazu gibt’s französisches Landbrot (unserem Bäcker sei dank!), selbstgemachte Kräuterbutter und Mangoldgemüse.

Für die perfekte Kräuterbutter ein drittel Päckchen Butter morgens rausstellen und über den Tag weich werden lassen. Eine Knoblauchzehe reinpressen, grobes Salz dazu mahlen und eine halbe Packung TK-Kräuter-der-Provence mit der Gabel einkneten. Besser kann eine Kräuterbutter nur mit ganz frischen Kräutern schmecken.

Den AZK anstecken.

Heute gibt’s ja französisches Fleisch und wer Frankreich sagt, muss auch Maghreb sagen. Also gibt es den Mangold nord-afrikanisch. Reichlich Butter auslassen, darin eine gehackte Zwiebel glasig dünsten, dann zwei gehackte Knoblauchzehen zugeben und schmurgeln, schließlich die klein geschnittenen Mangoldstiele hinzugeben und kurz braten. Mit etwas Hühnerbrühe und einem reichlichen Schluck Noilly Prat ablöschen, Deckel drauf und köcheln. Nach 5 Minuten die kleingehackten Mangoldbätter hinzu fügen und mit geschlossenem Deckel weiter garen. Nach weiteren 5 Minuten einen gestichenen Teelöffel Ras El Hanout einrühren. Noch etwas köcheln lassen und fertig. Warm halten.

Die glühende Kohle in die Kugel geben. Den Grillrost bei geschlossenem Deckel Temperatur nehmen lassen. Den Rost kurz mit Olivenöl abreiben und die Steaks auflegen. Den Deckel sofort schliessen. Nach mind. 1 Minute die Steaks wenden, gut schauen’s aus:

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Wenn ich direkt grille, dann nur nach Gefühl. Also je Seite ne gefühlte Minute. Dabei jede Seite zweimal und um 90 Grad gewendet grillen für’s Branding. (Die nächste Anschaffung ist ein Gußrost.)

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Die Fleischbeschau!

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Schnell auf die vorgewärmten Teller. Salz und schwarzen Pfeffer drüber mahlen (und Chili, wer mag).

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Uuuuuuuuund ANSCHNITT! Et bon appetit!

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Saftig, butterzart, toller Rindsgeschmack. Ein Festschmaus.

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Fazit:
Frohngs, La France, Fronkraisch: 10 points, dix points, 10 pünkten.

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