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Posts Tagged ‘gebacken’

Zu Ehren des Geburtstages meines Bruders hat die Familie am Freitag zusammen gegrillt. Indoor, im Kamin des elterlichen Hofes, auf einer Kombination von alter Landmannkugel und Landmann-Schwenkgrill.Von Mutter gab es als ersten Gang Cevapcici (leider nicht im Bild) und Balkanbohnensalat. Als zweiten Gang gab es Vaters Schweinenackenkoteletts mit Balkanwürzung.

Nackensteaks aus dem Kamin.

Nackensteaks aus dem Kamin.

Der dritte und letzte Gang war meine Aufgabe.

Lammkarrees aus dem Kamin.

Lammkarrees aus dem Kamin.

Ich hatte mich für Lammkarree, Kräuterbutter, Djuvecreis und gebackenen Schafskäse entschieden. Das Lammkarre hatte ich 24 Stunden mariniert mit Olivenöl, viel gehacktem Knoblauch und Rosmarin. Es wurde weder gepfeffert noch gesalzen!

Lammkarree, Djuvecreis, gebackener Schafskäse.

Lammkarree, Djuvecreis, gebackener Schafskäse.

Das Lammkarree scharf angrillen und anschließend im Backofen bei 80°C gar ziehen bis zur gewünschten Kerntemperatur (hier 60°C). Während das Lamm im Ofen langsam gart koche ich den Djuvecreis und lege den Schafskäse in der schnell gebauten Aluform auf den Grill. Dazu Olivenöl in die Form geben, den Schafskäse auflegen, mit Tomate und Zwiebel belegen, mit grobem Pfeffer und Oregano bestreuen und mit Olivenöl beträufeln.

Saftiges Lammkarree/Lammkrone.

Saftiges Lammkarree/Lammkrone.

Das war köstlich saftiges Lammfleisch zum Vom-Knochen-Lutschen – ein würdiger Abschluß des Geburtstagsessens.

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Eine Quiche schmeckt eigentlich zu jeder Jahreszeit, ich mag sie jedoch ganz besonders in Herbst und Winter. Hier ist mein Rezept für eine leckere Wirsing-Quiche.
 
Am besten schmeckt mir eine Quiche mit Mürbeteig:
250g Mehl
125g kalte Butter
1 Ei
Salz
Die klein gewürfelte Butter mit Mehl, Ei, Salz und etwas Wasser in einer Schüssel zu einem geschmeidigen Teig kneten. Die Teigkugel in Cellophan gewickelt für eine gute halbe Stunde in den Kühlschrank stellen.
 
Einen kleinen Wirsing von allen dunklen Blättern, dem Strunk und den dicken Blattrippen befreien, grob hacken. Feingehackten geräucherten Bauchspeck mit etwas Olivenöl in einer großen Pfanne auslassen. Eine Zwiebel sowie Knoblauch und Chillies (Menge nach Geschmack) fein hacken und in der Pfanne dünsten. Den Wirsing und etwas Hühnerbrühe zugeben, mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen und bei mittlerer Hitze den Kohl unter gelegentlichem Rühren weich dünsten. Dann umfüllen und abkühlen lassen.
 
150g Bergkäse und 50g Parmesan fein reiben und unter den Kohl mischen. Den Mürbeteig ausrollen. Eine Quicheform buttern und mit dem Teig auslegen. Die Kohl-Käsemischung auf dem Teig gleichmässig, aber locker, verteilen. Einen Becher Crème Fraiche (150g) mit drei Eiern verquirlen, pfeffern und salzen und über den Kohl giessen.
 
Die Quiche 30-45 Minuten bei 180-200°C in Kugelgrill oder Backofen backen.
 
kisch1
 
Guten Appetit!
 
kisch2
 

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Letzten Sonntag war „Super Bowl sunday“ – der Tag an dem in den Vereinigten Staaten während des Football Endspiels ca. 625 Millionen (!) Buffalo Wings (National Chicken Council)verzehrt werden. Höchste Zeit also für mich als Freund amerikanischen Essens diese Wings auch einmal zu versuchen.
Die Zubereitung ist denkbar simpel: Hähnchenflügel werden ungewürzt frittiert oder auf dem Ofenblech gebacken, bis sie gar und knusprig sind, dann mit der scharfen Frank’s Red Hot Sauce vermischt mit flüssiger Butter bestrichen und verzehrt. So werden sie seit ihrer Erfindung 1920 zubereitet. Selleriestengel mit einem Blauschimmelkäse-Dip sind der obligatorische Begleiter dieses beliebten Snacks.
Ein Problem stellt sich jedoch bei der Zubereitung von Geflügelteilen in der Friteuse: eine knusprige Haut zu erzielen, ohne dass das Fleisch zu trocken wird. Laut Anleitung auf der Saucenflasche sollen die Wings bei 190°C gute 10 Minuten frittiert und dann serviert werden. Die Haut ist dann aber leider nicht wirklich knusprig. Die Lektüre von US-Food-Blogs hilft hier aber weiter. Und so geht’s:
Die Wings am Vortag (!) bei 120°C gute 20 Minuten frittieren. Sie werden so gar, die Haut aber noch nicht braun oder kross. Die Wings nach dem Frittieren abtropfen lassen und über Nacht in den Kühlschrank legen. Am nächsten Tag die Wings dann bei 200°C frittieren bis die Haut braun und knusprig ist. Das dauert ca. 10 Minuten. Abtropfen lassen, mit Sauce bestreichen und servieren.
Meine Friteuse startet aber leider erst bei 150°C und ich habe die Wings am Vortag daher ca. 15 Minuten bei 150°C frittiert, abtropfen lassen und über Nacht kalt gestellt.
Am Folgetag habe ich die Wings dann 10 Minuten bei 160°C frittiert und ein zufriedenstellendes Ergebnis erzielen können. Ich habe keine „reine“ Frank’s bekommen, sondern „nur“ die Buffalo Wings Sauce (mit Butteraroma laut Etikett), ein Mischen der Sauce mir heißer Butter war also nicht nötig. Das ich stark gewürztes Essen und ebensolche Saucen sehr schätze, war ich von der Sauce etwas enttäuscht, denn sie hat zwar eine gute Schärfe aber einen eher flachen Geschmack.
Die Wings waren gut und knusprig.
Aber frittiert muss ich die nicht mehr haben, Hähnchenhaut ist ja an sich schon fettig – aber das ganze frittiert dann doch ein sehr mächtiger Snack.
Gegrillt hingegen sind Chicken Wings ja erfahrungsgemäß unschlagbar, bekommen eine knusprige Haut und verlieren viel Fett in der Hitze. Ich werde daher demnächst einen Test mit gegrillten Buffalo Wings machen, da ich ja noch von der Buffalo Wings Sauce habe und zudem die original Frank’s Red Hot Sauce inzwischen erstehen konnte, welche ich dann mit Butter vermischt auf die Wings streichen werde. To be continued…

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