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Posts Tagged ‘Glace’

Mein Rippenrot ist eine universelle und extrem flexible Sauce. Ich verwende sie zum Moppen, als Sauce zum Pulled Pork, besonders natürlich zum glasieren von Ribs (daher der Name)  oder einfach als BBQ-Sauce.

Alle Zutaten (bis auf den Honig) miteinander verrühren und zur dickflüssigen Sauce reduzieren. Wenn Ihr bei Eurer Vergrillung eine Dämpfungsphase haben solltet, so gebt die aufgefangene Flüssigkeit dazu und köchelt die Sauce weiter ein. Den Honig erst einrühren, wenn die Sauce die gewünschte Konsistenz erreicht hat. Nicht weiter kochen.

Das Rippenrot schmeckt immer anders, je nach Grillprojekt und dessen Rub und der Flüssigkeit der Dämpfungsphase. Ersetzt Apfelsaft durch Orange, Kirsch, etc., experimentiert mit der Essigmenge/Säure, gebt etwas Liquid Smoke hinzu, nehmt Gänse- statt Schweineschmalz für Geflügel, undundund. Eins steht fest: Ribbers Rippenrot schmeckt IMMER gut.

Mit Rippenrot doppelt glasierte Ribs:
rippenrot

Zutatenliste (16EL=1 Cup):
16 EL Lieblings-BBQ-Sauce
32 EL Tomatenketchup
16 EL Apfelsaft
8 EL Apfelessig
8 EL Worcestersauce
8 EL Sojasauce
16 EL Senf
8 EL brauner Zucker
2 EL Zwiebelpulver
1 EL Knoblauchpulver
1 EL Chilipulver
2 EL des verwendeten Rubs
2 EL Schweineschmalz
8 EL Honig

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Für dieses köstliche Rezept benötigt ihr eine Dose „Chipotle in Adobo“. Ihr bekommt diese vom Hersteller La Costena in jedem besseren Supermarkt mit Tex-Mex-Ecke, in Großmärkten oder im Internet. Die geräucherten Jalapenos (= Chipotles) sind hier in einer tomatigen Würzsauce eingelegt. Mixt das Ganze einfach einmal durch – mit der Gabel zerdrücken geht auch – und fertig ist die herrlich rauchige, sehr scharfe „Chipotle in Adobo“-Paste.

Für die Glace:

3 EL „Chipotle in Adobo“-Paste
8 EL Honig
1 EL Limettensaft
1 EL chinesische Sojasauce, hell
1 EL Worcestersauce

sorgfältig miteinander verrühren oder mixen.

Die Hähnchenflügel säubern, abwaschen und trocken tupfen. Mit dem Rub der Wahl würzen, ich habe meinen 4R genommen, und die Wings eingetütet im Kühlschrank 8 bis 24 Stunden ruhen lassen.

Am Grilltag den Grill für indirektes Grillen vorbereiten und die Wings bei 200 – 225°C bei geschlossenem Deckel 45 bis 60 Minuten knusprig werden lassen. Die Haut muss wirklich sehr knusprig sein, sonst wird sie durch die Glace zu wabbelig.

Nach spätestens 60 Minuten also die Glace auf die Wings pinseln und die Hähnchenflügel weitere 15 Minuten bei 250°C mit geschlossenem Deckel glasieren. Servieren.

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Meine neuen Lieblingswings mit einem wunderbar scharf-süßem Aroma, einfach lecker!

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Das Geheimrezept für eine klare Fleischbrühe kommt von meiner lieben Schwiegermutter, Anni ich danke Dir!

Bisher habe ich das Fleisch stets in kaltem Wasser zum Kochen gebracht und dann fleissig mit der Schaumkelle den Eiweißschaum/die Trübstoffe abgefischt. Aufwändig, mühselig und zumeist nicht von vollem Erfolg gekrönt. Annis Brühe hingegen ist immer wunderbar klar. Woran also liegt es?

Das Fleisch nach wie vor mit kaltem Wasser aufkochen. Das Wasser dann wegkippen, das Fleisch kalt abbrausen. Erneut das Fleisch mit kalten Wasser aufsetzen, erneut zum Kochen bringen und erneut wegschütten und das Fleisch abbrausen. Nun ein drittes und letztes mal das Fleisch in kaltem Wasser aufkochen, dieses mal zusammen mit dem Suppengemüse, reichlich Salz und den gewünschten Gewürzen. Die Hitze runterstellen und die Brühe für mindestens zwei, besser vier Stunden, simmern lassen.

Das Fleisch und das Gemüse herausschöpfen und die Brühe durch ein feines Sieb geben. Wer möchte, kann die Brühe nun einige Stunden, am besten an einem kalten Ort, stehen lassen und dann das an der Oberfläche erhärtete Fett abschöpfen und entsorgen. Fertig ist eine feine, klare und fettarme Fleischbrühe.

Das Gemüse ist durch den mehrstündigen Kochvorgang komplett ausgelaugt und kann entsorgt werden. Das Fleisch kann kleingeschnitten als Suppeneinlage dienen oder zu einem leckeren Salat verarbeitet werden.

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Beim Grilltreffen Old Mountain Revolution habe ich auch schokolierte Ribs zubereitet, mal was ganz Neues und eine komplett andere Geschmackserfahrung.
Die Spareribs rubbe ich einen Tag vor dem Grillen mit Magic Dust und lasse sie im Kühlschrank ziehen. Am nächsten Tag das Grillgerät des Vertrauens auf 110°C einregeln und die Ribs mit dem Rauch der Wahl (hier: Birnenholz) über vier Stunden indirekt garen.
Für die Schokoglasur:
200g Zucker in
1/8 L kochendem Wasser
unter Rühren auflösen.
200ml geschmacksneutralen Essig (Reis-Essig)
100ml Orangensaft
2 EL Worcestersauce
3-5 Tropfen Butter-Vanillearoma (nach Geschmack)
150g Tomatenmark
2-3 geh. EL Kakaopulver, ungesüßt
1-2 Chipotle in Adobo, fein gehackt
Prise Salz
einrühren. Sehr gründlich mit dem Schneebesen durchmischen, damit das Kakaopulver keine Klümpchen bildet. Auf kleinster Flamme unter Rühren zur Glace einreduzieren (ca. 20 Minuten).
Die Ribs glasieren, weitere 5 Minuten bei geschlossenem Deckel nur kurz anziehen lassen und mit Zesten einer Bio-Orange darüber gestreut servieren. Etwas Orangensaft darüber zu sprenkeln hat sich auch als passend heraus gestellt.
Sehr lecker, eine ganz neue Geschmackserfahrung. Etwas schokoladig-herb, vollmundig, scharf, orangig – ich fand’s geil!

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Da ich ja sehr gerne Ananas esse war es mal an der Zeit, Ribs mit einer Ananasglace zu testen. Am besten natürlich mit einem breiten Publikum, auf dem Old Mountain Revolution Grilltreffen!
 
Die Spareribs rubbe ich einen Tag vor dem Grillen mit Magic Dust und lasse sie im Kühlschrank ziehen. Am nächsten Tag das Grillgerät des Vertrauens auf 110°C einregeln und die Ribs mit dem Rauch der Wahl (hier: Birnenholz) über vier Stunden indirekt garen.
 
Die Zutaten für die Glace:
 
1/8 L Apfel-Mango-Essig
1/8 L weißer Balsamico
¼ L Ananassaft
 
erhitzen und
 
150g Tomatenmark
250g Zucker
5 TL süße Sojasauce
1 geh. TL Ingwerpulver
1-2 EL scharfe Sauce (hier Frank’s Red Hot Sauce, Menge und Sauce gehen aber nach Wahl und Geschmack)
 
einrühren. Sehr gründlich mit dem Schneebesen durchmischen, damit das Ingwerpulver keine Klümpchen bildet. Auf kleinster Flamme unter Rühren zur Glace einreduzieren (ca. 30-45 Minuten).
 
Die Ribs glasieren, weitere 15 Minuten bei geschlossenem Deckel karamellisieren lassen und servieren. Restliche Glace als Sauce dazu servieren.
 
 
Soooo lecker: Süß-säuerlich-scharf-würzig und SEHR fruchtig!
 
 

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Mal wieder Ribs. Keine Baby Backs, sondern Spare Ribs. Zudem von der Familie als „mehr fotb (falling off the bone)“ gewünscht, also mit einer Dampfphase und dieses mal nicht nach Art meiner geliebten ultimativen Ribs. Nun denn…
Silberhaut runter, leicht ölen damit die Gewürzmischung gut haftet und reichlich mit Magic Dust nach Meathead rubben/bestreuen und mit den Händen andrücken. Die Ribs über Nacht im Kühlschrank ziehen lassen.
Den Weber OTG 57 mit Smokenator-Einsatz (mit glühenden Kohlen komplett füllen, keine Wasserwanne) auf 200°C einregeln und die Ribs indirekt auflegen. Die sind so groß, dass ich mit einer zweiten Etage (Hovergrill) arbeiten muss, um beide Spare Ribs (Wölbung nach oben) auflegen zu können.
Nach einer Stunde indirekten Grillens und Räucherns mit Hickory (dazu alle 15 Minuten Hickory-Holzchips auf die glühenden Kohlen geben) kommen die Ribs zum Dämpfen in die „Schwedenwanne“ – Alubräterform eines großen Möbeldiscounters mit Gitterrosteinsatz. Der Boden der Wanne soll mit Flüssigkeit (Basis der später benötigten Glace) bedeckt sein, die Ribs auf dem Gitterrost mit der Flüssigkeit jedoch nicht in Kontakt kommen. Ich befülle die Wanne für die Pflaumenglace mit dem Zuckersaft eines 700ml-Glas‘ Pflaumen, der gleichen Menge sowohl chinesischen Pflaumenweins als auch eines Pflaumenweihnachtslikörs (Pflaumen, Zimtstange, Zucker, Weinbrandt). Wer also über den selbstgemachten Likör nicht verfügt, kann die Zutaten entsprechend zugeben – statt Pflaumen dann Pflaumensaft verwenden.
Die Ribs auf den Gitterrost legen (darauf achten, dass sich dabei lediglich dicke mit dünner Seite überlappt) und die Schwedenwanne mit Jehova sorgfältig verschliessen. Die Wanne indirekt bei 200°C für 1,5 Std. in die Weber-Kugel geben.
Nach dem Dämpfen die Ribs wieder indirekt auf den Grillrost legen (sie sind etwas geschrumpft und passen nun nebeneinander) und bei 200°C eine halbe Stunde weiter grillen. Während dieser Zeit die Flüssigkeit aus der Wanne unter Zugabe eines guten Schlucks Chipotle-Chili-Sauce in einem kleinen Topf bei großer Hitze zur Glace einreduzieren. Diese ist fertig, wenn sich eine Art kochender Zuckerschaum zu bilden beginnt. Dann den Topf schnell vom Feuer nehmen und die Ribs auf der Oberseite großzügig mit der Glace mittels eines Silikonpinsels moppen/bestreichen.
Sofort servieren.
Die Pflaumenglace ist sehr lecker! Sie paßt hervorragend zum Rub mit Rosmarin und Inger.
Auf den Ribs wird die Glace schnell zu Karamell: Ribs als köstliches „Pig Candy“.
Als Beilage zu Ribs empfehle ich übrigens selbstgemachte Kartoffel-Spalten (Wedges) aus dem Backofen mit Sour Cream.

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An meinem neuen Wohnort bekomme ich endlich problemlos echte Spare Ribs – und nicht immer nur die Baby Back Ribs. Hurra!
Die Ribs trimmen, von der Membranhaut befreien und mit reichlich Magic Dust rubben. Eintüten und für 24 Stunden in den Kühlschrank legen.
Die Kugel mit dem Smokenator auf 110°C einregeln und die Ribs indirekt (auf zwei Etagen) drei Stunden low & slow garen.
In eine große Aluschale folgende Zutaten (Dank an Festus für das Rezept!) zum Dämpfen der Ribs geben:
1/2 Flasche Weißwein
5 EL Ahornsirup
4 Knoblauchzehen
2 EL Tabasco grün
4 EL Balsamico Essig (weiß)
4 EL Worcestershire-Sauce
Die Ribs liegen auf einem Rost in der Schale über der Flüssigkeit. Die Schale mit Alufolie verschließen, die Kugel auf 140°C hoch fahren und die Ribs für 2 Stunden indirekt dämpfen.
Anschließend die Flüssigkeit aus der Schale durch ein feines Sieb geben und zum Sirup einreduzieren. Das dauert gute 30 Minuten. Die Ribs werden in der Zeit weiter indirekt gegrillt, die Temperatur bleibt bei 140°C.
Mit einem Küchenpinsel trage ich dann die Glace auf und lasse die Ribs noch weitere 5 Minuten bei geschlossenem Deckel in der Kugel.
Fertig – und saulecker!

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