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Posts Tagged ‘Go Anywhere’

Flankensteak? Der meint doch bestimmt Flanksteak! Nein, meint er nicht. 😉
Flank Steak ist ein US-Zuschnitt, hier liegt jedoch ein auf deutsch als Flankensteak betitelter Zuschnitt vor – dem französischen Bavette ähnelnd.
Von links beginnend mit 2cm Dicke steigt das Fleischstück schnell auf 8-10cm an. Ich teile das über 1Kg große Stück und friere das rechte, relativ gleich dicke Stück ein. Das linke Stück:
Bis zum Daumen ist es sehr dünn, wie ein Flanksteak. Dann steigt es an zum Buckel. Das wird schwer zu grillen.
Ich sorge für starke Hitze im Go-Anywhere und auf dem Gussrost. Dann schiebe ich die Kohlen ins rechte Drittel des Grills und lege das Fleisch mit der dicken Seite von rechts beginnend auf. Das kurze, dünne Stück bekommt die Hitze lediglich über den Gussrost, darunter ist keine Glut.
Natürlich wird auch die Schnittseite angegrillt und so gegen Saftaustritt verschlossen.
Nach dem Grillen das Fleisch noch für 10 Minuten in Jehova ruhen lassen. Ich schneide das Stück in zwei Hälften, am Übergang von dünn zu dick. Das dünne Stück ist schön rosa gegart, das dicke Stück noch zu bleu – es kommt erneut auf den Grill.
Das Fleisch quer zur Faser aufschneiden und servieren.
Das war gar nicht schlecht, schöner Rindsgeschmack.
Das große Stück war dann leider sehr kauintensiv. Ich werde daher das noch in der Kühltruhe lagernde Stück das nächste mal vor dem Grillen länger marinieren und berichten. UPDATE: es wurde gerubbed, nicht mariniert. Hier geht’s weiter!
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Nach dem langen und kalten Kloatscheeten-Samstag hatte ich gestern abend um’s Verrecken keinen Bock, wieder hinaus in die Kälte zu gehen, und das geplante Roastbeef low & slow zu grillen. Also habe ich es zu Steaks geschnitten und die eine Hälfte gab es dann am abend aus der Griddlepfanne vom Herd. Die andere Hälfte sollte es eigentlich heute abend geben. Sollte!
Denn was mußte mein leerer Magen heute früh im Netz lesen? Ein Rezept für Rindertournedos mit Kardamombutter. Ein Hammer-Beitrag, der genau meine Gschmacksknospen traf und nach „Steaks, jetzt, hier und sofort!“ schrie. Kurze Abstimmungsmail mit meiner Frau „Darf ich?“, „Du darfst, wenn du heute Ebsensuppe kochst!“ – und Feuer frei!
Einen halben Weber-AZK mit Holzkohle durchgeglüht und in den Kohlekorb des Go Anywhere gefüllt. Rost drauf, Gussrost drauf und Temperatur nehmen lassen. Dann Deckel runter und Steaks grillen. Bah, ist das kalt draußen.
Zwei rechts, zwei links, keinen fallen lassen!
Steaks in den indirekten Bereich heben und die kleine Lodge auflegen. Die Kardamomkapseln fettfrei anrösten.
Die Butter aufschäumen, eine viertel Vanilleschote halbiert, eine Chilischote halbiert (hier Jalapeno) und eine angedrückte Knoblauchzehe einrühren. Die Steaks in die Butter legen und die Pfanne im indirekten Bereich 10 Minuten ruhen lassen.
Dann nochmal kurz aufkochen -mir war so bitterkalt.
Anschnitt! Sehr gut, wie ein Freund mal sagte: je öfter man Steaks ißt, desto roher will man sie haben.
Jeden Bissen schön in die Butter tunken. Der Geschmack ist unbeschreiblich gut! Sehr ausgewogene Aromen, leichte Vanille, der Knoblauch und die Schärfe zeigen sich nur verhalten. Auf dem Teller hatte ich noch grob gemahlenes Salz zur Abrundung. Köstlich, wirklich köstlich.
Lecker war’s!

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Heute habe ich den Grussrost auf dem GA eingebrannt.
Eine Stunde zum Enthaaren, äh EntWACHSEN und ausbrennen.
3 Stunden geölt einbrennen.
Zwei schöne argentinische Rib-Eyes, die seit gestern sanft im Kühlschrank aus einem frostigen Schlaf erwachen durften, boten sich zur Einweihung förmlich an.
Neues Setup, da nehmen wir mal Holzkohle.
Ab auf den heißen Gussrost!
Nach zwei Minuten wenden, „single-branded“.
Nach weiteren zwei Minuten ging’s für 20 Minuten in ein kleines Olivenölbad in der Lodge: Entspannen in Pfannen. Nummer zwei machte indessen seinen Törn auf dem Rost und kam dann ebenfalls in die Pan.
Gegessen wurde, wie es sich für ein Männerfrühstück gehört, vom Brett und nur mit Salz und Pfeffer.
Für die Puristen und Allergiker mal Pics ohne alles.
Das war zu gut, superzart und saftig und sehr geschmack-voll! Rib-Eye ist für mich doch immer wieder das leckerste Steak.

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Neues von der Balkon-Küche! Ich hatte da noch eine Dose Pfälzer Saumagen aus dem Hitmarkt in Bad Dürkheim im Kühlschrank mit MhD 05/2010, die mußte schleunigst weg. Dazu paßte ein Beutelchen Sauerkraut mit Räucherspeckstückchen (Abtropfgewicht 250g).
Erstmal den neuen Kohlekorb für den GA einbrennen – Burnfather sei Dank!!!
Dann Butter im Gußeisenförmchen auslassen.
In der Butter einen gehäuften EL Zucker karamellisieren.
Kraut einrühren.
Einen guten Schluck Schoppenriesling hinzu geben.
10 Minuten direkt brutzeln, dann 10 Minuten im indirekten Bereich. Die Saumagenscheiben mit Öl einpinseln und auflegen.
Je Seite 2 bis 3 Minuten bei schlossenem Deckel mit offenen Vents.
Dazu paßt Brot, körniger Senf alter Art mit Weißwein sowie ein kleines Dubbeglas mit Rieslingschorle.
Lecker war’s! Und heute abend geht es weiter an meinem neuen Lieblingssportgerät…

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Gestern abend gab’s Scheiben vom Roastbeef des deutschen Jungbullen auf dem heißen Stein. Dazu Kartoffeln und zerlaufenden Käse aus dem Raclettepfännchen. Immer wieder schön und lecker und ich hatte wie immer zuviel eingekauft.
Also habe ich heute für mich zum Brunch um 11 Uhr den Go Anywhere angeworfen.
Erstmal Speck in der Lodge auslassen.
Ein paar von den mehlig kochenden Kartoffeln sind noch übrig geblieben. Rein in’s Speckfett. Pfeffer und Salz drüber mahlen, dann Deckel zu und brutzeln.
Nach einmaligem Wenden und weiterem Brutzeln geht die Pfanne in die indirekte Zone. Über die Glut kommt das Roastbeef.
Rundum je knappe 2 Minuten scharf angrillen.
Dann das Fleisch auf die Kartoffeln legen und im indirekten Teil des GA bei geschlossenem Deckel satte 20 Minuten ruhen lassen. Mit leerem Magen immer wieder eine Herausforderung, aber das Resultat wird mich belohnen…
Es ist angerichtet!
Ha! Es ist gelungen!
Näher ran…
Noch näher ran, boah wat lecker. SO ZART!
„I can’t believe it ain’t butter!“ 😉

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Da es gestern spät und alkoholreich gewesen ist, grille ich mir heute ein Katerfrühstück auf meinem neuen Weber Go Anywhere.
Hier ist das kleine Prachtstück, das mir in Zukunft die Urlaubsreisen und schnellen Direktvergrillungen versüßen wird.
Ein halber Weber AZK reicht völlig. Deckel zu, Vents auf und erstmal die Produktionsrückstände rausbrennen. Stinkt ganz schön…
Deckel auf und die kleine Lodge Temperatur nehmen lassen. Die paßt wirklich perfekt auf den GA.
Speck auslassen.
Drei Eier mit Salz, Pfeffer, Muskat und Schnittknoblauch verquirlen, etwas Mineralwasser dazu und alles in die Pfanne gießen.
Die Pfanne in den inditekten Teil verlegen und die Eier stocken lassen, dabei ab und an die Masse schieben. Die Würstchen fränkischer Art über der Glut grillen.
Würstchen fertig, Rührei fertig!
Es ist angerichtet…
Geil, so ein Frühstück aus der Pfanne. Gusseisen regelt!
Zum Go Anywhere: sehr einfach im Handling und extrem kohlensparend! Ein klasse Teil!!!

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