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Posts Tagged ‘Gockel’

Eine der häufigsten Fragen, die ich bekomme, ist die nach knuspriger Haut bei einem Hähnchen von der Rotisserie, dem Drehspieß. In der Tat ist es nicht einfach, die Haut knusprig zu bekommen, wenn man den Trick nicht kennt: Ribber’s Stop and Go Methode!
Da das Hähnchen konstant von dem austretenden Fett während des Drehprozesses „umspült“ wird, kann die Haut nicht knusprig werden. Dazu muss das Fett runter von der Haut. Nach gut einer Dreiviertelstunde des Drehens bei 200°C stelle ich also die Rotisserie aus, mit der Brustseite des Hähnchens nach oben zeigend. Je nach Gartemperatur dauert es dann 30 Minuten (180 bis 200°C) bis zu einer Stunde (140-160°C) und die Haut ist wunderbar kross.
Um zu vermeiden, dass die Hähnchenbrust trocken wird gibt es verschiedene Methoden:
– 24 Stunden Brinen vor dem Grillen
– 24 Stunden in Buttermilch marinieren
– Spritzen einer Injektion in die Brustteile vor dem Grillen
– Stopfen des Hähnchens mit feuchtem Obst/Gemüse/Zwiebeln oder frischen Kräutern (Liebstöckel/Maggikraut paßt hervorragend!)
– oder ganz einfach ein GUTES Hähnchen nehmen und keine Billigware!
Mein Tipp: ein gutes Hähnchen nehmen, von innen nach Geschmack würzen (z.B. mit meinem 4R), von außen mit Salz einreiben, mit Liebstöckel stopfen, aufspießen und Beine und Flügel mit Metzgergarn festzurren. 45 Minuten grillen, dann die Gewürzmischung der Wahl mit etwas Sonnenblumenöl (oder dem aufgefangenen Hähnchenfett) verrühren und das Hähnchen damit schwach bepinseln und in Knusperstellung bringen, Rotisserie abschalten, warten… und GENIESSEN!

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„Nature & Respect“ TK-Hähnchen einer langsam wachsenden Rasse (vom Kaufland) – SEHR lecker! Tolles, saftiges Fleisch und hervorragender Geschmack.
„Bei „Nature & Respect” wird besonderes Augenmerk auf eine artgerechte Haltung gelegt. Durch einen großen Auslauf im Grünen wachsen die Tiere in natürlicher Umgebung auf. Das Geflügel stammt vorwiegend aus kleinen Familienbetrieben. Das Futter ist rein pflanzlich und wird auf der Basis von Getreide hergestellt, meist von den Betrieben selbst.“
Halbieren, ölen, rubben, bei 160°C indirekt grillen. Nach 30 und 60 Minuten mit zerlassener Butter bestreichen (im Bild nach 60 Min.). Ab Minute 61 die Regler voll aufdrehen und weitere 15 bis 30 Minuten aufknuspern.

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Hurra, es ist geglückt! Naja, war ja auch nicht wirklich schwer. Die Kugel gut mit Brekkies befeuern, Vents beide halb geschlossen halten, Temperatur steht bei 232° C. Das Hähnchen ausnehmen, säubern, von außen pfeffern und salzen, innen ordentlich die eigene Hähnchengewürzmischung verteilen. Die Bierdose halb leeren, Gewürzmischung dazugeben. Wichtig: unbedingt eine 0,33l Dose verwenden, das sonst der Dreipunktsitz (danke Brennvatti!) nicht funktioniert! Das Hähnchen auf die Dose setzen, die Halsöffnung mit einer Zwiebel verschließen, damit die Feuchtigkeit drinnen bleibt. Beer Can Chicken auf den Grillrost und Deckel zu. Die Temperatur bleibt konstant bei knapp über 200°C – optimal! Nach einer Stunde sah der Gockel bereits sehr knusprig aus:

Das Hähnchen mit einer Öl-Gewürzmischung einpinseln und noch eine weitere halbe Stunde bei 200°C garen lassen. Nach insgesamt 1,5 Stunden kompletter Garzeit die Temperaturkontrolle im Brustfleisch: 90°C, fertig!
Das Trennen des Chickens von der Beer Can ist eine Aufgabe für 2 Personen: aufpassen, das restliche Bier ist kochend heiß! Den Hahn zerteilen und servieren.
Resultat: sehr knusprige Pergamenthaut und butterzartes, saftiges und extrem wohlschmeckendes Fleisch! Ein absoluter Hit, Frau und Kind waren schier begeistert und wollen nun nur noch Beer Can Chicken!

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