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Posts Tagged ‘Griechenland’

Moinkballs kursieren schon seit einigen Jahren in der Grillszene, erfunden hat den Namen Meistergriller Larry Gaian aus den USA. Es handelt sich dabei um eine Kugel, den „ball„,  aus gewürztem Rinderhack, dem „Mooo„, umwickelt von Bacon/Schweinespeck, dem „Oink“ = Moinkball. Diese Balls werden gesmoked, bis der Speck knusprig und das Hackfleisch gar sind, dann mit BBQ-Sauce/Glace bestrichen und kurz weiter gegrillt.

Da ich ja für mein Leben gerne griechisch esse und grille, habe ich mir ein Rezept für griechische Moinkballs ausgedacht. Beim Hackfleisch könnt ihr euch an das Original halten und Rindfleisch verwenden. Allerdings sollte hier der Fettanteil höher als gewöhnlich sein, das normales Rinderhack von der Fleischertheke in D ist zumeist zu mager und die „Frikadelle“ wird trocken. Ich mische daher gerne Rind und Schwein oder Rind und Lamm im Verhältnis 1:1.

Zutaten:
1kg Hackfleisch nach Gusto (s. Anleitung)
1 Packung/Scheibe Fetakäse (reine Schafsmilch)
4-5 Packungen Baconscheiben (à 150g)
Ribbers Hellas BBQ-Sauce

Das Hackfleisch würze ich mit reichlich Salz (Hackfleisch verträgt viiiel Salz!), reichlich frisch gemahlenem schwarzen Pfeffer, viel gemahlenem Koriander, etwas getrocknete Kräuter (Oregano und Thymian) und etwas gemahlenen Zimt. Auf 1kg Hackmasse reibe ich eine große Zwiebel (Metzger-/Gemüsezwiebel) und presse zwei große Knoblauchzehen hinzu. Die Hackmasse dann sehr gut durchkneten, damit die Zutaten sich gut verteilen. So lange mit den Händen durchkneten (ich weiß, das ist fies kalt) bis sich eine homogene Masse gebildet hat und diese an den FIngern zu kleben beginnt. Dann die Masse in einen TK-Beutel geben und 24 Stunden im Kühlschrank ziehen lassen. Tipp: am nächsten Tag aus der Hackmasse ein Mini-Frikadellchen in der Pfanne braten, um den Geschmack zu überprüfen und ggfs. die Masse nachwürzen.

Am Grilltag die Hellas BBQ-Sauce kochen und beiseite stellen.

Die Fetascheibe in Würfel schneiden. Einen Eisportionierer zur Hilfe nehmen.

Griechische Moinkballs - Vorbereitung

Griechische Moinkballs – Vorbereitung

Pro Moinkball zwei Baconscheiben mit den Enden überlappend in den Portionierer legen. Die Hände mit kaltem Wasser befeuchten und aus der Hackmasse passend zum Portionierer große Bälle formen.

Einen Hackball nehmen und plätten, in den Portionierer auf die Enden der Baconscheiben geben und andrücken. Einen Fetawürfel in die Mitte geben und mit der Hackmasse drumherum wieder zu einem Ball formen.

Griechische Moinkballs - in Arbeit

Griechische Moinkballs – in Arbeit

Die Baconscheiben darüber legen, den Portionierer umdrehen und den Inhalte heraus „schnippen“. Jetzt den Ball weiter komplett mit dem Bacon umwickeln, dabei in den Handflächen kugelig reiben – wie einen Knödel. Beiseite legen und so weitermachen, bis die Hackmasse aufgebraucht ist.

Griechische Moinkballs - Vorarbeiten abgeschlossen

Griechische Moinkballs – Vorarbeiten abgeschlossen

Den Grill auf 160°C vorheizen und die Moinkballs indirekt 30-45 Minuten grillen. Ich werfe für das griechische Aroma ab und an ein paar Lorbeerblätter in die Glut. Der Speck sollte deutlich anziehen und leicht kross geworden sein, dann mit meiner Hellas BBQ-Sauce einpinseln und 15 Minuten weiter grillen.

Griechische Moinkballs - Gegrillt und lackiert

Griechische Moinkballs – Gegrillt und lackiert

Die Moinkballs servieren und die Hellassauce dazu reichen.

Griechische Moinkballs - Es ist angerichtet!

Griechische Moinkballs – Es ist angerichtet!

Bei mir gab es dazu Skordalia und Grillgemüsesalat.

Griechische Moinkballs - Einfach köstlich!

Griechische Moinkballs – Einfach köstlich!

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4G – For Greece, Für Griechenland: GöttlichGriechischesGyrosGewürz.
 
Nur getrocknete Zutaten für diesen Rub verwenden:
 
3 TL Basilikum
3 TL Koriandersaat
3 TL Thymian
3 TL Majoran
3 TL Oregano
3 TL schwarze Pfefferkörner
1 TL Pimentbeeren
4 TL grobes Salz
 
miteinander fein mörsern/mahlen. Dann vermischen mit
 
3 TL Paprika edelsüß
2 TL Zwiebelpulver
2 TL Knoblauchpulver
1 TL Selleriesalz
0,5 TL Zimt
 
Die Menge sollte für 3Kg Fleisch reichen.
 
Grillfreund Meatlover hatte mich mit seinem Gyros-Rub angefixt, vielen Dank dafür!
 

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Bei dem tollen Wetter gestern habe ich griechische Frikadellen auf Ölgemüse gebacken.
Ladera:
Festkochende Kartoffeln in dünne Scheiben schneiden.
Auberginen in dünne Scheiben schneiden.
Eine Gemüsezwiebel in Ringe schneiden.
Vier Knoblauchzehen hacken.
Eine Form mit Olivenöl ausstreichen. Eine Lage Kartoffelscheiben einlegen. Salzen und pfeffern. Darauf eine Lage Auberginenscheiben legen, salzen und pfeffern. Darauf die Zwiebeln und den Knoblauch und mit einer Lage Kartoffelscheiben abschließen. 1/4 bis 1/3 Liter Olivenöl, 1/8 Liter Wasser und 1/2 Liter passierte Tomaten drüber gießen.
Kefthedes:
1 Pfund gemischtes Hackfleisch
1 sehr fein gehackte grüne Paprika
1 sehr fein gehackte Zwiebel
2 sehr fein gehackte Knoblauchzehen
1 Ei
1 altbackenes, eingeweichtes Brötchen
gerebelter Thymian
Paprika edelsüß
Salz
Pfeffer
Die Zutaten miteinander vermengen, die Hände mit kaltem Wasser benetzen und Frikadellen formen.
Die Kefthedes auf das Ladera legen.
Die Form in die auf 200°C vorgeheizte Kugel indirekt auflegen. Die Backzeit beträgt 1 Stunde. Nach einer halben Stunde die Kefthedes wenden und 10 Minuten vor Ende der Backzeit zerbröselten Feta darüber streuen.
Dazu paßt Tzaziki und knuspriges Weißbrot.
Tipp: wer es gerne etwas „matschiger“ mag, backt das Ladera im Vorhinein eine zusätzliche halbe Stunde ohne Kefthedes und verfährt dann weiter nach Rezept. Es können übrigens auch frittierte Auberginenscheiben verwendet werden.

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Samstag war’s zu kalt zum Grillen! 😉 Also hab‘ ich meinen 10er Dutch Oven mal wieder hervorgekramt. Da wir noch von den griechischen Meze genug übrig hatten, sollte es einen griechischen Hauptgang geben: Pastitsio!
Eine Packung (500g) kurze Maccheroni bissfest kochen, abgießen, mit Butter vermischen und etwas auskühlen lassen. Dazu ab und an umrühren.
Währenddessen eine gehackte Zwiebel in etwas Olivenöl glasig braten, dann ein Pfund Gehacktes einrühren und krümelig braten. Viel gehackter Knoblauch kommt hinzu. Tomatenmark einrühren und unter Rühren die Säure rausbraten. Pfeffern und salzen, mit frisch zerstoßenem Piment, Chiliflocken und Zimt würzen und mit Weißwein ablöschen. Etwas Fleischbrühe zugeben und zu einer dicklichen Masse einköcheln. Dann ein wenig abkühlen lassen, fein geriebenen Parmesan und 2 geh. EL Semmelbrösel einrühren.
Zwei Eiweiß steif schlagen, mit etwas fein geriebenem Parmesan vermischen und unter die Nudeln heben (vermischen). Die Hälfte der Nudelmasse in den gebutterten DO geben. Um besser gegen ein Anbrennen gewappnet zu sein, kann der DO auch mit dünnen Speckscheiben (Bacon) ausgekleidet oder mit Semmelbröseln ausgestreut werden.
Die Hackfleischmasse auf die Nudeln geben.
Mit den restlichen Nudeln abschließen.
Eine Béchamelsauce zubereiten: Butter auslassen, Mehl unter Rühren gelb anbraten und mit Milch ablöschen. Mit Salz und reichlich frisch geriebener Muskatnuß abschmecken. Beiseite stellen und unter schnellem Rühren 2 Eigelb in die nicht mehr kochende Sauce rühren. Über die Nudeln geben.
Geriebenen Parmesan mit Semmelbröseln mischen und über den Auflauf streuen.
Butterflocken drauf setzen und den Deckel schließen. 9 Brekkies unten und 9 Brekkies oben.
Nach 45 Minuten ist das Pastitsio fertig!
Geile Kruste!
Tellerbild:
Das war sehr lecker!

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Wer Griechenland abseits der touristischen Pfade bereist, dem wird auch eine Ouzo Meze am frühen Abend nicht unbekannt sein. In der einfachen Form sind das ein paar Scheiben/Streifen Gurke, Tomate, Paprika, etwas Feta und natürlich Oliven. Vielleicht noch etwas Pulpo und Sardellen. Aber auf jeden Fall Ouzo (kalt, aber nicht aus dem Eisfach!) mit kaltem Wasser. Man sitzt beisammen und quatscht, trinkt und snackt. Es soll nicht sättigen, sondern Appetit auf das Abendessen machen.
In der gehobenen Form geht man des abends erst in eine Ouzerie (sowas wie ein Tapas-Lokal auf griechisch) und bekommt eine Vielzahl an Leckereien als Häppchen zum Ouzo – was Boden und Meer gerade hergegeben haben. Größere Gerichte bekommt man hier nicht! Nach ein bis zwei Stunden geht man also weiter in eine Taverne oder ein Restaurant, um das eigentliche Abendessen einzunehmen. Eine schöne Sitte – und vor allem sehr lecker.
Von solchen Erinnerungen beseelt wurde ich also heute zum Gemüsegriller!
Es gab Auberginenpüree, Grillgemüse, Ktipiti, Tsatsiki und Skordalia – dazu auf dem Grill angeknuspertes Pitabrot.
Zwei Auberginen waschen, trocknen, mit einer Gabel einstechen und indirekt eine dreiviertel Stunde grillen. Gewaschene Paprika direkt grillen und rundum schwärzen, dann in TK-Beutel geben und lauwarm werden lassen. Dann dem Beutel entnehmen, häuten und entkernen.
Eine Aubergine und je einen gelben und grünen Zucchino in Längsstreifen schneiden, mit Olivenöl bepinseln, salzen und beidseitig direkt grillen.
Auberginenpüree:
Die beiden indirekt gegrillten Auberginen längs halbieren und das Fruchtfleisch mit einem Löffel ausschaben und klein hacken. Die Haut entsorgen. Das Fruchtfleisch mit Zitronensaft vermischen und salzen. Zwei Knoblauchzehen hinzu pressen. Gehackte Blattpetersilie zugeben. Da ich vom Hommus noch Tahin (Sesampaste) übrig hatte, habe ich dieses ebenfalls eingerührt und mit Salz, Zitronensaft und Cayennepfeffer abgeschmeckt. Rechts im Bild Tsatsiki.
Ktipiti:
Das gehäutete und entkerne Fruchtfleisch je einer gelben und roten Grillpaprika hacken. Ein Päckchen Schafskäse zerbröseln und beimengen. Zitronensaft und Olivenöl einrühren. Chiliflocken, Korianderpulver und Cumin einstreuen und gehackten Dill einrühren. Rechts im Bild Skordalia.
Grillgemüse:
Die Streifen von Zucchini und Aubergine mit gehobeltem Knoblauch schichten und mit Streifen zweier Grillpaprika (rot und gelb) abschließen. Oregano und gehacke Blattpetersilie darüber streuen. Olivenöl mit Weißweinessig verquirlen und darüber geben. Ziehen lassen. Vor dem Aufgeben noch einmal vermischen.
Gegrilltes Gemüse schmeckt wirklich klasse. Vor allem Aubergine kriegt ein tolles Aroma und schmeckt besonders als Püree hervorragend.
Achso: Filetköpfe vom Schwein waren im Angebot! Mt Olivenöl, Zitronensaft, Pfeffer, Chiliflocken und Oregano marinieren und zwei Stunden im Kühlschrank ziehen lassen. Dann kurz direkt grillen und indirekt gar ziehen. Auf dem Teller dann salzen.
Dann mussten wir schon wieder eiligst den Balkon räumen, da ein lang erwartetes Unwetter sich entladen hat. Endlich Abkühlung!

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