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Posts Tagged ‘griechisch’

PULLED PORK! Der Klassiker des amerikanischen BBQ stand mal wieder an. Und wer mich kennt, der weiß ja, dass ich griechische (Grill-) Küche sehr liebe – was lag also näher, als einmal ein Pulled Pork „greek style“ zuzubereiten?

Das Ausgangsmaterial ist eine perfekt parierte Schweineschulter von ClickandGrill – wie immer großes Lob für die sich in der Fleischqualität niederschlagende Viehhaltung der zuliefernden Landwirte, das handwerkliche Geschick der Metzger und die logistische Meisterleistung des stets pünktlichen und vorbildlich gekühlten Versands. Übrigens: Warum ich Pulled Pork nur noch aus der Schweineschulter mache, habe ich hier geschrieben.

Schweineschulter in bester Fleischqualität von ClickandGrill.

Schweineschulter in bester Fleischqualität von ClickandGrill.

Die Schulter reibe ich leicht mit Öl ein und rubbe sie reichlich mit meinem 4G-Rubmeiner griechischen Gewürzmischung. Rubben heisst einreiben, also reibt und knetet den Rub bitte auch ordentlich in das Fleisch. 😉
Das Fleisch spritze ich anschließend mit meiner griechischen Injektionsmarinade aus 50ml Ouzo, 50ml Olivenöl, 50ml Hühnerbrühe und 1 geh. EL meines 4G-Rubs. Alles sorgsam miteinander verrühren, durch ein Haarsieb geben und auf die Spritze ziehen, um das Fleisch zu impfen.

Gespritzt, geölt und gerubbed mit 4G.

Gespritzt, geölt und gerubbed mit 4G.

Da ich zu griechischem Essen gerne Wein trinke, wähle ich zum Smoken meines griechischen Pulled Pork Räucherholz aus Rotwein-Eichenholzfässen von Smokewood Germany. Das Holz hat eine tolle Rotweinnote und der Rauch riecht einfach nur lecker.

Räucherholz aus Rotweinfässern von Smokewood Germany.

Räucherholz aus Rotweinfässern von Smokewood Germany.

Low & Slow bei 110-120°C Gartemperatur.

Low & Slow bei 110-120°C Gartemperatur.

Mein Napoleon LE3 ist ideal zum low & slow Grillen: linker Brenner klein, die anderen Brenner aus und schon herrscht die perfekte Temperatur unter der Haube. Dauerhaft und zuverlässig.

Nach 20 Stunden bei 93°C Kerntemperatur.

Nach 20 Stunden bei 93°C Kerntemperatur.

Wunderbar krustiges Pulled Pork, ohne zu schwarz oder gar verbrannt geworden zu sein. DIESE Kruste ist mal wirklich lecker und ohne Bitterstoffe. Mmmh, wie das duftet! GRIECHENLAND! 🙂

Links das Fleisch, rechts die Reste.

Links das Fleisch, rechts die Reste.

Mit ein Grund, warum ich Schulter für PP so sehr liebe: ich ziehe die Muskelzapfen ebenso leicht heraus wie den Knochen. Es bleibt ausser der Schwarte kaum Schwabbel zurück im Vergleich zu Nacken.

Pitabrot, Krautsalat, Fleisch, Zwiebelringe und Zaziki.

Pitabrot, Krautsalat, Fleisch, Zwiebelringe und Zaziki.

Köstliches Gyros-Pita, lecker.

Da ich das PP zum Testen und daher nur für uns zwei Esser gegrillt hatte, blieben etliche Reste. Was tun? Am nächsten Tag Zwiebeln in Butter und Olivenöl mit meinem 4G-Rub anschwitzen und das PP darin braten, schmeckt wirklich super.

Resteessen: Gebraten in Butter, Zwiebeln und Rub.

Resteessen: Gebraten in Butter, Zwiebeln und Rub.

Und schnell kleine Pitabrote getoastet und bestückt sowie Pommes dazu frittiert. Schmeckte auch am Folgetag nochmal sehr gut. Auch dem Nachbarn. 😉

Resteessen: Pitaburger mit Pommes & Joppiesaus.

Resteessen: Pitaburger mit Pommes & Joppiesaus.

Jetzt erstmal einen Ouzo: Yammas, meine Freunde!

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Moinkballs kursieren schon seit einigen Jahren in der Grillszene, erfunden hat den Namen Meistergriller Larry Gaian aus den USA. Es handelt sich dabei um eine Kugel, den „ball„,  aus gewürztem Rinderhack, dem „Mooo„, umwickelt von Bacon/Schweinespeck, dem „Oink“ = Moinkball. Diese Balls werden gesmoked, bis der Speck knusprig und das Hackfleisch gar sind, dann mit BBQ-Sauce/Glace bestrichen und kurz weiter gegrillt.

Da ich ja für mein Leben gerne griechisch esse und grille, habe ich mir ein Rezept für griechische Moinkballs ausgedacht. Beim Hackfleisch könnt ihr euch an das Original halten und Rindfleisch verwenden. Allerdings sollte hier der Fettanteil höher als gewöhnlich sein, das normales Rinderhack von der Fleischertheke in D ist zumeist zu mager und die „Frikadelle“ wird trocken. Ich mische daher gerne Rind und Schwein oder Rind und Lamm im Verhältnis 1:1.

Zutaten:
1kg Hackfleisch nach Gusto (s. Anleitung)
1 Packung/Scheibe Fetakäse (reine Schafsmilch)
4-5 Packungen Baconscheiben (à 150g)
Ribbers Hellas BBQ-Sauce

Das Hackfleisch würze ich mit reichlich Salz (Hackfleisch verträgt viiiel Salz!), reichlich frisch gemahlenem schwarzen Pfeffer, viel gemahlenem Koriander, etwas getrocknete Kräuter (Oregano und Thymian) und etwas gemahlenen Zimt. Auf 1kg Hackmasse reibe ich eine große Zwiebel (Metzger-/Gemüsezwiebel) und presse zwei große Knoblauchzehen hinzu. Die Hackmasse dann sehr gut durchkneten, damit die Zutaten sich gut verteilen. So lange mit den Händen durchkneten (ich weiß, das ist fies kalt) bis sich eine homogene Masse gebildet hat und diese an den FIngern zu kleben beginnt. Dann die Masse in einen TK-Beutel geben und 24 Stunden im Kühlschrank ziehen lassen. Tipp: am nächsten Tag aus der Hackmasse ein Mini-Frikadellchen in der Pfanne braten, um den Geschmack zu überprüfen und ggfs. die Masse nachwürzen.

Am Grilltag die Hellas BBQ-Sauce kochen und beiseite stellen.

Die Fetascheibe in Würfel schneiden. Einen Eisportionierer zur Hilfe nehmen.

Griechische Moinkballs - Vorbereitung

Griechische Moinkballs – Vorbereitung

Pro Moinkball zwei Baconscheiben mit den Enden überlappend in den Portionierer legen. Die Hände mit kaltem Wasser befeuchten und aus der Hackmasse passend zum Portionierer große Bälle formen.

Einen Hackball nehmen und plätten, in den Portionierer auf die Enden der Baconscheiben geben und andrücken. Einen Fetawürfel in die Mitte geben und mit der Hackmasse drumherum wieder zu einem Ball formen.

Griechische Moinkballs - in Arbeit

Griechische Moinkballs – in Arbeit

Die Baconscheiben darüber legen, den Portionierer umdrehen und den Inhalte heraus „schnippen“. Jetzt den Ball weiter komplett mit dem Bacon umwickeln, dabei in den Handflächen kugelig reiben – wie einen Knödel. Beiseite legen und so weitermachen, bis die Hackmasse aufgebraucht ist.

Griechische Moinkballs - Vorarbeiten abgeschlossen

Griechische Moinkballs – Vorarbeiten abgeschlossen

Den Grill auf 160°C vorheizen und die Moinkballs indirekt 30-45 Minuten grillen. Ich werfe für das griechische Aroma ab und an ein paar Lorbeerblätter in die Glut. Der Speck sollte deutlich anziehen und leicht kross geworden sein, dann mit meiner Hellas BBQ-Sauce einpinseln und 15 Minuten weiter grillen.

Griechische Moinkballs - Gegrillt und lackiert

Griechische Moinkballs – Gegrillt und lackiert

Die Moinkballs servieren und die Hellassauce dazu reichen.

Griechische Moinkballs - Es ist angerichtet!

Griechische Moinkballs – Es ist angerichtet!

Bei mir gab es dazu Skordalia und Grillgemüsesalat.

Griechische Moinkballs - Einfach köstlich!

Griechische Moinkballs – Einfach köstlich!

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Schweinenacken würfeln. Die Nackenwürfel mit Salz, Pfeffer, Chiliflocken, gerebeltem Thymian und Basilikum würzen. Oder Ihr nehmt direkt meinen 4G-Rub. 😉

Das Fleisch gut durchkneten. In einen Tiefkühlbeutel Olivenöl geben und frischen Knoblauch nach Gusto hinzu pressen. Die Nackenstücke in den Beutel geben und von außen ausdauernd massieren. Über Nacht kalt stellen. Am Grilltag auf Spieße ziehen und indirekt bei 225°C gute 30 Minuten grillen. Abschließend kurz beidseitig über der Glut anknuspern.

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Dazu passen Tsatsiki, Zwiebelringe, eingelegte Pepperoni und meine Fake Fries (mit Mayo!). Guten Appetit!

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Schweinenackensteaks in Würfel schneiden und in etwas Olivenöl wälzen. Reichlich mit meinem 4G-Rub würzen, durchkneten und mehrere Stunden, am besten über Nacht, kalt stellen.
Vor der Vergrillung die Fleischwürfel aufspießen und die Spieße zunächst beidseitig scharf angrillen, dann indirekt gar ziehen und am Ende erneut scharf aufknuspern.
Servieren mit rohen Zwiebeln, Skordalia, Zaziki, Krautsalat, Oliven und Pepperoni.
Sehr lecker!

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4G – For Greece, Für Griechenland: GöttlichGriechischesGyrosGewürz.
 
Nur getrocknete Zutaten für diesen Rub verwenden:
 
3 TL Basilikum
3 TL Koriandersaat
3 TL Thymian
3 TL Majoran
3 TL Oregano
3 TL schwarze Pfefferkörner
1 TL Pimentbeeren
4 TL grobes Salz
 
miteinander fein mörsern/mahlen. Dann vermischen mit
 
3 TL Paprika edelsüß
2 TL Zwiebelpulver
2 TL Knoblauchpulver
1 TL Selleriesalz
0,5 TL Zimt
 
Die Menge sollte für 3Kg Fleisch reichen.
 
Grillfreund Meatlover hatte mich mit seinem Gyros-Rub angefixt, vielen Dank dafür!
 

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Als bekennendem Freund der griechischem Küche – und da besonders des selbstgegrillten Gyros – stand die Idee von Grillfreund Udo schon lange auf meiner To-Do-Liste: Filetzöpfe nach Gyros-Art. Gyros einmal mager. 😉
Für drei Personen rechne ich gut 750g Schweinefilet, welches ich längs in Streifen schneide, die dann erneut in Längsstreifen geschnitten werden. Die Gyrosmarinade rühre ich nach meinem Rezept an und bedecke die Filetstreifen komplett damit, um sie über Nacht im Kühlschrank marinieren zu lassen.
Am nächsten Abend den AZK anstecken und den Grill für indirekte Hitze (1/3 Glut) vorbereiten. Die Filetstreifen aus der Marinade nehmen, leicht abstreifen, gut salzen und je drei Streifen zu einem Zopf flechten.
Zöpfe flechten: Dazu drei Streifen nebeneinander legen und den rechten über den mittleren ziehen, dann den linken üben den „neuen“ mittleren ziehen und so weiter und so weiter. 😉
Die Zöpfe an den Enden mit Zahnstochern fixieren und zunächst scharf angrillen, dann indirekt bei geschlossenem Deckel garen und zuletzt kurz direkt über der Glut beidseitig anknuspern.
Die Zopfenden von den Zahnstochern befreien und das Fleisch dünn abschneiden. Servieren mit Zwiebeln, Tsatsiki, Kautsalat, Fladenbrot und Ajvar.
Das war lecker, aber auch ungewohnt fettarm mit den Filetstreifen.
Mir fehlte da etwas der Fettgeschmack des Nackens, den ich üblicherweise für Gyros verwende. Aber für die Figurbewußten unter meinen Lesern ist der Filetzopf „El Greco“ gewiß ein Tipp!

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Bei dem tollen Wetter gestern habe ich griechische Frikadellen auf Ölgemüse gebacken.
Ladera:
Festkochende Kartoffeln in dünne Scheiben schneiden.
Auberginen in dünne Scheiben schneiden.
Eine Gemüsezwiebel in Ringe schneiden.
Vier Knoblauchzehen hacken.
Eine Form mit Olivenöl ausstreichen. Eine Lage Kartoffelscheiben einlegen. Salzen und pfeffern. Darauf eine Lage Auberginenscheiben legen, salzen und pfeffern. Darauf die Zwiebeln und den Knoblauch und mit einer Lage Kartoffelscheiben abschließen. 1/4 bis 1/3 Liter Olivenöl, 1/8 Liter Wasser und 1/2 Liter passierte Tomaten drüber gießen.
Kefthedes:
1 Pfund gemischtes Hackfleisch
1 sehr fein gehackte grüne Paprika
1 sehr fein gehackte Zwiebel
2 sehr fein gehackte Knoblauchzehen
1 Ei
1 altbackenes, eingeweichtes Brötchen
gerebelter Thymian
Paprika edelsüß
Salz
Pfeffer
Die Zutaten miteinander vermengen, die Hände mit kaltem Wasser benetzen und Frikadellen formen.
Die Kefthedes auf das Ladera legen.
Die Form in die auf 200°C vorgeheizte Kugel indirekt auflegen. Die Backzeit beträgt 1 Stunde. Nach einer halben Stunde die Kefthedes wenden und 10 Minuten vor Ende der Backzeit zerbröselten Feta darüber streuen.
Dazu paßt Tzaziki und knuspriges Weißbrot.
Tipp: wer es gerne etwas „matschiger“ mag, backt das Ladera im Vorhinein eine zusätzliche halbe Stunde ohne Kefthedes und verfährt dann weiter nach Rezept. Es können übrigens auch frittierte Auberginenscheiben verwendet werden.

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