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Posts Tagged ‘Grillpizza’

Pizzateig machen:
Auf 1 Kilo Mehl Typ 00 kommen 550ml lauwarmes Wasser, 25g Salz und 3g frische Hefe. Die Hefe im Wasser unter Rühren auslösen, ein Zehntel des Mehls einrühren, dann nach und nach den Rest des Mehls zugeben und 20 Minuten lang kneten. Den Teig bedeckt (große Tupperschüssel mit Deckel) über 2 Stunden gehen lassen, dann in den Kühlschrank stellen über nacht. Am nächsten Tag aus dem Kühlschrank nehmen und in 6 Teigkugeln teilen. Diese bedeckt über 4 bis 6 Stunden gehen lassen.
Pizzasauce kochen:
Eine große Dose Tomaten abgießen, dabei den Saft auffangen. Die Tomaten säubern, Strünke entfernen und fein hacken. Etwas Olivenöl in einem Topf erhitzen und Chiliflocken ganz kurz anbraten, dann mit den Tomaten und dem Saft ablöschen. Zuckern, salzen und auf kleiner Flamme über 1 Stunde einköcheln. Dann (ggf. unter Rühren) erkalten lassen.
Setup herrichten:
Nun die Kugel auf Temperatur bringen, das Deckelthermometer sollte auf „Tilt“ stehen – also über 300°C. Das geht am besten mit 2 durchgeglühten AZK mit guter Steakhouse-Holzkohle, Brekkies bringen’s hier nicht.
Den Pizzastein habe ich übrigens bereits eine Stunde im Backofen bei 250°C langsam aufgeheizt. Als ich ihn auf den Grillrost lege und die Kugel wieder schließe steht die Temperatur nur bei knapp über 200°C! Also AZK Nr. 3 durchjagen, nochmal den Stein und den Rost runternehmen und die Holzkohle einfüllen. Jetzt habe ich 260°C samt Stein, das muss nun reichen.
Los geht’s!
Für eine Pizza soll man eine Teigkugel mit der hohlen Hand „schleifen“, d.h. über den Tisch in kreisenden Bewegungen „reiben“. Da dieser Teig aber wirklich sehr elastisch ist und immer zurück flutscht, bearbeite ich ihn mit den Fingerspitzen und schiebe ihn dabei mit den Handflächen auseinander.
Den Schieber ordentlich bemehlen und den Teigfladen auflegen. Rutschtest: klappt hervorragend! Also zurück auf die Schaufel, etwas Tomatensauce darauf verteilen und Mozzarellascheiben auflegen. Ab mit der Pizza auf den Stein in der Kugel.
Nach 10 Minuten ist die Pizza Magherita fertig, noch frischen Basilikum darüber zupfen und aufschneiden. Lecker! Aber der Teig ist mir zu hart.
Nummer 2 wird eine Pizza Tonno mit Thunfisch, Kapern, Zwiebeln, Knoblauch und Oliven. Auch diese Pizza ist nach 10 Minuten fertig, wird mit frischen Blättchen vom Oregano bestreut und schmeckt sehr lecker.
Aber der Teig, obwohl etwas dicker, ist immer noch zu hart. Nicht knusprig, sondern hart. Aber schöne Porenbildung im Teig!
Nummer 3 kommt als Pizza Salame daher mit Streifen gegrillter Paprika, Salamischeiben und Knoblauch. Auch hier kommt nach 10 Minuten Oregano über die Pizza. Wieder lecker. Wieder zu hart, der Boden.
Dann noch Nummter 4 als „Restepizza“, halb Tonno, halb Salame. Danach sind wir pupssatt…
Selbstgegrillte Pizza ist was ganz feines, das hat wieder Riesenspaß gemacht und extrem lecker geschmeckt. Am Teig muss ich wohl noch arbeiten, evtl. etwas Olivenöl zusetzen. Schaunmermal…

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Was grill ich bloß, was grill ich bloß… Pizza wäre mal wieder fällig, ein Blick in’s Blog sagt mir, dass die letzte Selbstgegrillte mehr als fünf Monate her ist! Die Entscheidung ist also gefallen.
Vormittags köchel ich bereits das Tomatensößchen aus folgenden Zutaten:
Tomatenmark, Dosentomaten (Strünke raus), Olivenöl, Knoblauch, Chiliflocken, Oregano, Pfeffer, Salz und natürlich Zucker. Nach 2 Stunden Köcheln lasse ich die Sauce erkalten.
Abends macht meine Frau den Hefeteig und läßt ihn 1 Stunde gehen. In der Zeit sind Kugel und Pizzastein (Weber) auch auf Temperatur und die Belagszutaten geschnibbelt. Dann kann’s ja losgehen. Den Pizzaschieber bemehlen und den ersten ausgerollten Teigfladen darauf heben. Sauce drauf verteilen, Büffelmozzarella in Scheiben schneiden und kleinreissen, darauf verteilen. Thunfischfilets in Öl abtropfen lassen und mit den Fingern drüber „bröseln“. Artischockenscheiben dazu, reichlich gehackter Knoblauch, Chiliflocken, Zwiebeln, gerebelten Oregano und entsteinte schwarze Oliven.
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Mit dem Schieber läßt sich die Pizza super zur Kugel raustragen. Deckel hoch und die Pizza auf den Pizzastein betten. Deckel zu. Ab zurück in die Küche und Nr. 2 anfertigen.
Diesmal: Tomatensauce, Mozzarella, Salami, frische rote Paprika, Gorgonzola, Knoblauch, Chiliflocken und frische Oreganoblättchen. Man beachte die „Ecke“ meiner Frau mit extra Oliven.
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10 Minuten bei 250°C auf dem Pizzastein und Nummer 1 ist fertig. Austausch der Pizzen in der Kugel.
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Mmmh, lecker…
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Nach weiteren 10 Minuten ist Nummer 2 gebacken.
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Gorgonzola auf der Pizza rockt! Und frischer Oregano toppt das ganze nochmal…
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Börps… Geht noch was? Da geht noch was.
Nummer 3 belegen: Tomatensauce, Mozzarella, Salami, Champignonscheiben, TK-Blattspinat (aufgetaut und feste ausgedrückt), Sadellenfilets, viel Knoblauch, Chiliflocken, frischen Oregano.
Ein letztes Mal backen und gut ist.
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Und auch Nummer 3 ist lecker geraten. „Kann ich bitte noch von dem Rotwaim ham?“
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Ich könnte ja jeden Tag Pizza essen – gäbe es da nicht so viel verlockendes Fleisch!

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Üben, üben, üben … und noch mehr Grillutensilien kaufen! Alle meine Thermometer (4 oder 5?) sind ja für das Niedrigtemperaturgaren gedacht und gehen daher „nur“ bis ca. 200° Celsius, was zum Pizzabacken auf dem Pizzastein in der Weberkugel natürlich viel zu wenig ist. Der Pizzastein soll um die 300° C haben, die Pizza braucht dann nur 8 bis 10 Minuten darauf. Also habe ich mir ein IR-Thermometer gekauft, welches von -50° bis +500° per Infrarot auf Entfernung die Temperatur misst. Ein klasse Teil! Einfach auf den zu messenden Punkt/Gegenstand zielen und abdrücken, schon wird die Temperatur mit Kommawert angezeigt. Sehr gut!

Beim ersten Pizzabackversuch hatte der Stein 300 Grad und die Pizza war von unten nach 8 Minuten bereits angebrannt. Also die Kohlen unter dem Stein beiseite geräumt, Deckel gelüftet und gewartet, bis die Temperatur auf 280° gesunken ist. Erneut aber leichte Verbrennungen an der Unterseite. Erst im letzten Versuch bei gemessenen 260° Grad wurde die Pizza optimal (8 Minuten).

Fazit: ein IR-Thermometer ist zum Pizzabacken auf dem Stein in der Kugel unerläßlich. UND: ein Mann kann nie genug Grillutensilien besitzen!

Alles zum Thema PIZZA in diesem Blog.

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