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Posts Tagged ‘Gußrost’

Grosse Freude in Old Mountain: heute früh wurde der Gussrost (Cast Iron Gate = CIG) vom Barbequer geliefert. Schnelle Lieferung und Top-Service, vielen Dank! Es steht also eine Einweihungsvergrillung an, wie schön.
Da meine Frau auf Reisen weilt bleibt dem Mann nur ein bescheidenes, kärgliches Abendmahl. Nach dem griechischen Exzess gestern abend auch mehr als angesagt.
Beginnen wir mit einer Vorspeise aus „Melanzane sott’Olio“: gegrillte Auberginen in Olivenöl. Dazu hatte ich bereits am Dienstag drei Auberginen zubereitet. Zum Servieren abtropfen, Salz und Pfeffer frisch darüber mahlen und mit Zitronensaft beträufeln. Dazu etwas Baguette und kalten Rosé (Syrah).
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Der AZK ist durchgeglüht, die Kohlen wandern in die Kugel und ich schichte sie in drei Zonen: vordere Hälfte volle Glut, oben rechts noch heiß und oben links bleibt leer. Der Gussrost wird eingelegt mit zwei umgedehten Griddles als Bruzzelplatten. Alles Eisen reibe ich leicht mit Öl ab. Die Temperatur in der Kugel sinkt erstmal merklich, bedingt durch die schiere Masse an Eisen.Es geht weiter mit – noch mehr Gemüse! Zwei Stücke Zuckermais wandern auf die heiße Rostzone oben rechts. Nicht zu heiß, denn der Mais braucht Zeit.
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Nach geraumer Zeit und einigem Wenden des Mais‘ kommt etwas Öl auf die heiße Platte unten rechts zum Anbraten der Zwiebelringe. Hui, das zischt wie Hulle und geht sehr fix.
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Nach kurzem Anbraten kommen die Zwiebeln zum langsamen Garen auf die zweite Platte oben links (darunter keine Glut).
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Nachdem die Maiskolben auch genug direkte Hitze gespürt haben, kommen sie zu den Zwiebeln auf die „Warmhalteplatte“. Moment, da fehlt doch was? Genau! Gute Butter!
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Dann schauen wir uns mal die Steaks vom argentinischen Roastbeef an:
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Guter Stoff, verfeinert mit grob gemahlenem Meersalz und schwarzem Pfeffer. Ab auf den Rost damit! Naja, nix mit Branding, ich war wohl inzwischen nicht mehr heiß genug. Aber egal, das wird schon… Die Begleiter warten schon: ein schönes Glas Rotwein (Tempranillo), scharfe Habanerosauce von Dinosaur und die leider nicht mehr hergestellte Chipotle-Sauce von Bull’s Eye (ich werde sie schmerzlich vermissen).
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Die Steaks sind fertig, Nummer zwei wandert ganz nach hinten rechts zum kurzfristigen Warmhalten. Nummer eins kommt auf den Teller. Anschnitt:
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Für mich genau richtig, obwohl es noch ein Tick roher hätte sein können. Aber lecker ist es! Es geht einfach nichts über gegrilltes Rindfleisch, ein Hochgenuß.
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Nach den 400g Steak ist es Zeit für den Nachtisch: gegrillter und gebuttert gegarter Maiskolben. Noch etwas Butter drauf und grobes Salz. Rechts und links einen abgebrochenen hölzernen Spieß rein und abnagen. Köstlich!
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Ahhh, schön ist so ein Strohwitwerabend am Grill.

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