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Posts Tagged ‘gusseisenform’

Bei der unerträglichen schwühlen Hitze muss es entweder was leichtes vom Grill sein (so wie der gestrige Tag am Meer) oder aber was feurig scharfes… Hmm, feurig scharf wie in Indien oder Pakistan? Ja, das isses! Ich hab‘ früher sehr viel indisch-pakistanisch gekocht, aber noch nie sowas vergrillt…
Also ganz früh eingekauft und zwei Hähnchenbrüste erstanden. Zuhause gewaschen und getrimmt und in Stücke für Grillspieße geschnitten. Heute gibt es Tandoori-Spieße!
Die Hähnchenstücke ordentlich salzen und mit 5 EL Apfelessig verkneten. Gute zehn Minuten ziehen lassen.
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Zwei Knoblauchzehen in ein Behältnis pressen und ein pflaumengrosses Stück Ingwer dazu reiben. Mit einem halben Liter Joghurt vermengen. Als Gewürze hinzu rühren: 1 TL Chili, 1 EL Paprikapulver, 1 TL Cumin (Kreuzkümmel), 1 TL gemahlener Koriander, 1 TL gemahlener schwarzer Pfeffer, 1 TL Kurkumapulver und 1 TL geriebene Muskatnuß. Ein paar Spritzer rote Lebensmittelfarbe (im Backregal) dazu rühren, die rote Farbe ist ein absolutes Muß für dieses Gericht.
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Die Hähnchenstücke abschütteln und in die Tunke einrühren. Kühl stellen für mind. 6 Stunden, besser noch über Nacht.
Den Grill für indirektes Grillen vorbereiten – 200°C müssen sein. Rauf mit den Spießen auf den Halter!
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Als Beilage gibt es Spinat aus dem Förmchen!
Eine Packung TK-Spinat (450g) auftauen und gut abtropfen lassen. Eine große Zwiebel in Viertelringe schneiden und beiseite stellen. Zwei Knoblauchzehen pressen und ein pflaumengroßes Stück Ingwer hinzu reiben. Beiseite. Für die Gewürzmischung 1 TL Chilipulver, 1 TL Cumin (Kreuzkümmel), 1 TL Korianderpulver und 1 TL Kurkuma vermischen.
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Butterschmalz in die Förmchen ind die Zwiebeln braten.
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Die Zwiebeln müssen für die indisch-pakistanische Küche braun werden, das ist der typische Geschmack!
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Dann die Gewürzmischung anbraten.
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Dann den Spinat einrühren und reichlich (!) salzen.
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Den Spinat braten und dann etwas Sahne angießen.
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Jetzt mal den Rost um 180°C drehen, die Förmchen also nach hinten und die Spieße nach vorne über die Glut. Die Spieße mal mit der Tunke moppen.
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Der Spinat macht sich gut!
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Die Spieße machen sich noch besser.
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Spinat hat fertig!
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Spieße auch – an einigen Stellen sind die Gewürze ganz leicht geschwärzt, das schmeckt umwerfend!
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Als Beilage gibt’s Naan-Brot. Fertig gekauft und nur kurz auf den Rost geworfen, damit es aufgeht. Das war alles unglaublich lecker, ich liebe diese Gewürze! Dazu schmeckt am besten ein eiskaltes Weizen und für die Ohren gibt es die Nachtigall Pakistans: Nusrat Fateh Ali Khan.
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Samstag bin ich mit Sohnemann und Kugel zu meinen Eltern, um sie und meinen Bruder zu begrillen. Also die Kugel gesäubert und verladen.
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Die Garnelen aus dem Kühler nehmen, die können auf dem Weg vor sich hin tauen. Auf dem Weg noch beim MdV vorbei, dünne Bauchscheiben für Grillfackeln, sowie Nackensteaks und Beilagenkrams einkaufen.
Bei den Eltern dann das Fleisch ausbreiten.
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Alles leicht ölen und würzen: Pfeffer, Salz, milder und scharfer Paprika, Curry, Muskat, Majoran, Zwiebel- und Knoblauchgranulat.
Schonmal den AZK anschmeissen.
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Als erfrischende Vorspeise bei der Hammerhitze gibt es dreierlei Melone: Galia, Honig und Cantaloupe. In dieser Reihenfolge sind sie auch geschmacklich von Topp nach Hopp zu bewerten.
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Als Zwischengang „Gambas a la Plancha“ – ich liebe meine Gusseisenplatten! Die Gambas habe ich leicht geölt und mit Prudhommes Shrimp Magic bestäubt. Dann ging’s ab auf die geölte Plancha, ratzfatz fertig und extrem lecker. Der Scampi Rub ist definitiv zu empfehlen!
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Ich hab nur zwei abbekommen, mein Sohn hat mir alles weggefuttert.
Als kleine Hommage an meinen Freund den Grillmönch habe ich als Beilage zum Hauptgang (Nackensteaks) Champignons mit selbstgemachter Kräuterbutter aus den Gusseisenförmchen gemacht.
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Hoppla, da war ja noch ein Zwischengang, die Grillfackeln!
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Diesmal waren sie perfekt, das vorherige Einölen, mäßiges Rubben und indirektes Grillen regeln.
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So, jetzt kommt endlich der Hauptgang: Nackensteaks und Förmchen auf den Rost!
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Die Champs schmecken wirklich lecker! Genug Salz war an der Butter und frisch gemahlener Pfeffer war ja auch noch dabei.
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Die Nackensteaks habe ich nur indirekt gegrillt und die Familie war begeistert, weil sie noch nie so zartes Fleisch vom Grill hatten. War mir ja vorher klar, ich komm‘ ja aus dem Stall.
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Und dann hat mein Sohn mit noch getoppt, mit einer Champignon-Eigenkreation für die Förmchen: die Champs mit etwas Kräuterbutter, Sourcream, Rosmarinpulver, einem Basilikumblatt und Papika kombinieren. Der Hit! War superlecker und gibt’s nun öfter.
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Männahmd! Willsagen, anderthalb Mann im Haus, meine Frau ist auf Tuckenabend auswärts und Sohnemann und ich haben schon was von langer Hand geplant: als Vorspeise Gnocchi mit Salbeibutter (meine Frau hasst Salbei) überbacken. Als Hauptgang Chickenwings. Dann satt. Nix Nachtisch.
Erstmal Salbei geerntet…
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Fein hacken, die Förmchen reichlich buttern und etwas Salbei rein streuen.
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Gnocchi (sprechen sich übrigens „njocki“) kochen, abgießen und in die Förmchen geben. Salbei drüber streuen und reichlich Butterflocken drauf geben.
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Parmesan reiben und drauf streuen. Da der schlecht schmilzt noch Emmentaler reiben und oben drüber geben.
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Ab auf den Rost mit den Förmchen:
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Jetzt die Wings vorbereiten. Leicht ölen, damit der Rub besser haftet und das Fleisch besser penetrieren kann. Dann rubben und beiseite stellen. Der Rub? Heute mal schnell und teuer und muß endlich mal von mir getestet werden:
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Meanwhile, somewhere in a kettle nearby:
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Superlecker. Oberlecker. So hatte ich mir das vorgestellt! Dazu einen kühlen Weißwein – perfekt.
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„Al forno“ aus der Kugel ist definitiv meine Empfehlung des Jahres!
Das war so lecker, dass ich meinem von MIB2 gefesselten Sohn (Männahmd!) das letzte Drittel seiner Portion gegen Chickenwings abschwatzen mußte.
Die Wings!
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Perfekt! Knusprige Pergamenthaut, gegart bis auf den Knochen aber noch saftig. Ein ganz toller Geschmack vom Rub: Thymian, Knofi, reichlich und genau passend Salz und etliches mehr.
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Ja! Mehr von alledem. Mehr „al forno“ und mehr Wings. Definitiv. 😉

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