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Posts Tagged ‘Hahn’

Zur Feier von George Clooneys 50stem gab’s bei uns einen Spritzenhahn à la Emergency Room.
Das Brustfleisch eines Hähnchens neigt ja beim Grillen leicht dazu, trocken zu werden. Als Maßnahmen dagegen habe ich bisher das Füllen eines Hähnchen mit feuchtigkeitsabsonderndem Gemüse (Ergebnis ok) und das Brinen getestet. Letzteres mit sehr zufriedenstellenden Ergebnissen. Einziger Nachteil der Methode: das Hähnchen muss am Vortag der Vergrillung in die Brine (eine salzhaltige Würzflüssigkeit) gelegt werden. Es bedarf daher der vorbereitenden Planung. Was aber nun, wenn einem beim Marktbummel – angeregt durch die Auslegeware des Geflügelmetzgers – Appetit auf ein Grillhähnchen überkommt?
Die Antwort lautet: Marinadeninjektion bzw. Spritzen!
Als Marinade habe ich Hühnerbrühe, Orangensaft und Baharat miteinander verrührt und auf die Spritze (Modell TCM) gezogen. Natürlich braucht man nur wenig Flüssigkeit, der abgebildete Liter ist grob übertrieben.
Alsdann werden die Brüste je dreimal gespritzt und das Hähnchen innen und außen gezalzen und gepfeffert. Der Gockel kommt auf den Spieß und wird gebunden. In die Fettauffangschale gebe ich mal ungeschälte halbierte Kartoffeln.
Nach einer dreiviertel Stunde sind die Kartoffeln bereits gar und werden von uns mit Heißhunger unter Zugabe von etwas Salz verzehrt. Lecker.
Das Hähnchen bepinsel ich nun mit in etwas Erdnussöl angerührtem Baharat. Es darf dann noch eine weitere halbe Stunde seine Runden drehen.
Fertig.
Als Beilage gibt es Kokos-Curry-Reis mit Buttererbsen. Für den Reis das sich abgesetzte Kokosfett einer Dose Kokosmilch (400ml) erhitzen und einen TL gelbe Currypaste darin anbraten. Eine gehackte Zwiebel zugeben und braun braten. Gegen Ende etwas Koriander- und Kardamompulver einstreuen. Die der Dose Kokosmilch entsprechende Menge Basmatireis einrühren, die Kokosmilch und 400ml Hühnerbrühe dazu geben. Aufkochen und auf kleinster Flamme 15 Minuten köcheln, dann beiseite stellen und weitere 15 Minuten ziehen lassen.
Fazit: ein sehr leckeres Hähnchen mit saftigem Brustfleisch. Der Marinadengeschmack kommt gut zur Geltung. Ich werde mal den Orangen- durch Limettensaft ersetzen, bin jetzt schon gespannt. Spritzen regelt!
Demnächst versuche ich es mal damit, salzige Butter unter die Haut reiben. Schaunmermal! 😉

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Hurra, es ist geglückt! Naja, war ja auch nicht wirklich schwer. Die Kugel gut mit Brekkies befeuern, Vents beide halb geschlossen halten, Temperatur steht bei 232° C. Das Hähnchen ausnehmen, säubern, von außen pfeffern und salzen, innen ordentlich die eigene Hähnchengewürzmischung verteilen. Die Bierdose halb leeren, Gewürzmischung dazugeben. Wichtig: unbedingt eine 0,33l Dose verwenden, das sonst der Dreipunktsitz (danke Brennvatti!) nicht funktioniert! Das Hähnchen auf die Dose setzen, die Halsöffnung mit einer Zwiebel verschließen, damit die Feuchtigkeit drinnen bleibt. Beer Can Chicken auf den Grillrost und Deckel zu. Die Temperatur bleibt konstant bei knapp über 200°C – optimal! Nach einer Stunde sah der Gockel bereits sehr knusprig aus:

Das Hähnchen mit einer Öl-Gewürzmischung einpinseln und noch eine weitere halbe Stunde bei 200°C garen lassen. Nach insgesamt 1,5 Stunden kompletter Garzeit die Temperaturkontrolle im Brustfleisch: 90°C, fertig!
Das Trennen des Chickens von der Beer Can ist eine Aufgabe für 2 Personen: aufpassen, das restliche Bier ist kochend heiß! Den Hahn zerteilen und servieren.
Resultat: sehr knusprige Pergamenthaut und butterzartes, saftiges und extrem wohlschmeckendes Fleisch! Ein absoluter Hit, Frau und Kind waren schier begeistert und wollen nun nur noch Beer Can Chicken!

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