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Posts Tagged ‘Hähnchenflügel’

Letzten Sonntag war „Super Bowl sunday“ – der Tag an dem in den Vereinigten Staaten während des Football Endspiels ca. 625 Millionen (!) Buffalo Wings (National Chicken Council)verzehrt werden. Höchste Zeit also für mich als Freund amerikanischen Essens diese Wings auch einmal zu versuchen.
Die Zubereitung ist denkbar simpel: Hähnchenflügel werden ungewürzt frittiert oder auf dem Ofenblech gebacken, bis sie gar und knusprig sind, dann mit der scharfen Frank’s Red Hot Sauce vermischt mit flüssiger Butter bestrichen und verzehrt. So werden sie seit ihrer Erfindung 1920 zubereitet. Selleriestengel mit einem Blauschimmelkäse-Dip sind der obligatorische Begleiter dieses beliebten Snacks.
Ein Problem stellt sich jedoch bei der Zubereitung von Geflügelteilen in der Friteuse: eine knusprige Haut zu erzielen, ohne dass das Fleisch zu trocken wird. Laut Anleitung auf der Saucenflasche sollen die Wings bei 190°C gute 10 Minuten frittiert und dann serviert werden. Die Haut ist dann aber leider nicht wirklich knusprig. Die Lektüre von US-Food-Blogs hilft hier aber weiter. Und so geht’s:
Die Wings am Vortag (!) bei 120°C gute 20 Minuten frittieren. Sie werden so gar, die Haut aber noch nicht braun oder kross. Die Wings nach dem Frittieren abtropfen lassen und über Nacht in den Kühlschrank legen. Am nächsten Tag die Wings dann bei 200°C frittieren bis die Haut braun und knusprig ist. Das dauert ca. 10 Minuten. Abtropfen lassen, mit Sauce bestreichen und servieren.
Meine Friteuse startet aber leider erst bei 150°C und ich habe die Wings am Vortag daher ca. 15 Minuten bei 150°C frittiert, abtropfen lassen und über Nacht kalt gestellt.
Am Folgetag habe ich die Wings dann 10 Minuten bei 160°C frittiert und ein zufriedenstellendes Ergebnis erzielen können. Ich habe keine „reine“ Frank’s bekommen, sondern „nur“ die Buffalo Wings Sauce (mit Butteraroma laut Etikett), ein Mischen der Sauce mir heißer Butter war also nicht nötig. Das ich stark gewürztes Essen und ebensolche Saucen sehr schätze, war ich von der Sauce etwas enttäuscht, denn sie hat zwar eine gute Schärfe aber einen eher flachen Geschmack.
Die Wings waren gut und knusprig.
Aber frittiert muss ich die nicht mehr haben, Hähnchenhaut ist ja an sich schon fettig – aber das ganze frittiert dann doch ein sehr mächtiger Snack.
Gegrillt hingegen sind Chicken Wings ja erfahrungsgemäß unschlagbar, bekommen eine knusprige Haut und verlieren viel Fett in der Hitze. Ich werde daher demnächst einen Test mit gegrillten Buffalo Wings machen, da ich ja noch von der Buffalo Wings Sauce habe und zudem die original Frank’s Red Hot Sauce inzwischen erstehen konnte, welche ich dann mit Butter vermischt auf die Wings streichen werde. To be continued…

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Dienstag abend war ich beim Brennvatti zum Halbfinalegucken geladen. Er hatte noch Merguez vom Schwarz-Markt da und zusätzlich Chicken-Wings besorgt. 4 Wings mit seinem Tandoorigewürz gerubbed und die restlichen Flügel mit Knoblauchöl und Stubb’s Inferno Wingsauce bepinselt.
Die Merguez wurden direkt über der Glut gegrillt und schmeckten mal wieder ganz passabel. Die Wings haben wir noch gezalzen und indirekt 45 bis 60 Minuten bei geschlossenem Deckel mit geöffneten Vents gegrillt, bis die Haut schön knusprig wurde. Ein Traum, ich liebe Wings und knusprige Hähnchenhaut! Und dazu habe ich die Stubb’s Inferno wieder neu für mich entdeckt, die gibt es jetzt nur noch zu Huhn, einfach köstlich. Weniger überzeugend war hingegen die neue Texas BBQ-Sauce von Bull’s Eye, die nach Mesquite schmecken sollte, aber eigentlich nur sehr cuminlastig ist.
Entgegen unserer Männerabendtradition hatte Brennvatti dann noch einen Nachtisch vorbereitet: gegrillte Wassermelone nach Tim Mälzer!
Dazu die Melonenscheiben direkt beidseitig grillen.
Servieren mit Zitronensaft und Currypulver. Das was mal was ganz anderes und schmeckte überraschend lecker und erfrischend. Das Currysalz vom Schuhbeck kam hierbei voll zur Geltung, eine hervorragende Gewürzmischung!
Besonders freute mich aber, dass Arjen Robben noch meinem „Genever“ die Ehre bezeugte und die Flasche küsste.

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Für mich sind die Flügel die wohlschmeckendsten Teile eines Hähnchens. Gut, dass ich sie frisch bekommen kann und gut, dass noch genau 12 Stück vorrätig waren.
Einen vollen AZK mit Brekkies durchglühen und die beiden Kohlekörbe in der Kugel gleichmässig befüllen. Eine Tropfschale in die Mitte legen und mit Wasser befüllen. Den Grillrost auflegen.
Die Wings leicht mit Sonnenblumenöl einreiben, reichlich salzen und pfeffern. Den Halter mit den Flügeln bestücken und auf den Grillrost über die Tropfschale stellen.
Den Deckel schließen, die Vents unten und oben voll geöffnet halten und die Wings bei 225°C über 45 Minuten knusprig grillen. Sonnenblumenöl mit Paprika, Curry, Salz, Zwiebel- und Knoblauchpulver verrühren und die Wings damit bepinseln. Die Gewürze kommen erst jetzt zum Einsatz, da sie leicht verbrennen können. Nun weitere 15 Minuten grillen. Fertig!
Die Haut ist knusprig und würzig, klasse.
Mit Hähnchenunterkeulen bzw. Drumsticks kann auf die gleiche Art verfahren werden, dann sollten es aber statt 45 Minuten 60 sein, bevor das Würzöl aufgetragen wird.
Übrigens: Wer keinen Halter für die Flügel hat, kann die Kugel zu einem Drittel mit glühenden Kohlen befüllen und auf dem gut geölten Grillrost auf den hinteren zwei Dritteln grillen.

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Ha, was für ein geiler Sommertag gestern: gute 25 Grad, blauer Himmel und ein laues Lüftchen – da muss man doch griechische Gefühle bekommen!
Der Plan: Chicken Wings „Greek Style“ und griechischen Spinat aus dem Förmchen.
Für die Wings-Marinade:
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Frischen Oregano fein hacken, frische Thymianblättchen abzupfen, mit Olivenöl und dem Saft einer halben Zitrone vermischen, eine Zwiebel hinein reiben, zwei Knoblauchzehen hinzu pressen, schwarzen Pfeffer frisch gemahlen und reichlich Salz sowie ein paar Chiliflocken einrühren.
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Die Wings in der Marinade baden, gut massieren und kalt stellen.
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Meine Frau hatte noch nicht das Vergnügen, Wings mit Prudhomme’s Poultry Magic gegessen zu haben, also habe ich auf ihren Wunsch hin ihre sechs Wings leicht geölt und mit besagter Rub massiert.
Die Kugel ist mit vollen Kohlekörben links und rechts sowie der mit Wasser gefüllten Tropfwanne in der Mitte auf 200°C gebracht. Drauf mit dem bestückten Halter!
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Nun zum griechischen Spinat:
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Eine Zwiebel hacken, viel Knoblauch hacken, den aufgetauten TK-Blattspinat nur etwas entwässern, zwei Tomaten in Scheiben schneiden, eine halbe Zitrone pressen und eine halbe Packung Schafskäse in Würfelchen schneiden.
Nach insgesamt 20 Minuten die Greek Style Wings nochmal mit der Marinade moppen.
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Die Böden der Förmchen mit Olivenöl bedecken und je die Hälfte der gehackten Zwiebel anbraten.
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Dann den gehackten Knoblauch und ein paar Chiliflocken einrühren und kurz braten. Bei mir kommt noch etwas gemahlener Cumin und etwas gemahlener Koriander hinzu – meine Frau steht da nicht so drauf.
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Dann den Blattspinat einrühren und kurz braten. Reichlich salzen, Spinat braucht das, und etwas frischen schwarzen PFeffer darüber mahlen.
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Die Fetawürfel hinzu geben. Bei mir mehr, bei meiner Frau weniger Zitronensaft darüber tröpfeln…
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… und mit Tomatenscheiben bedecken.
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Der Tisch ist gedeckt, Ciabatta, Knofibutter und Rosé warten schon.
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Nach insgesamt 45 Minuten mal ein US-Flügelchen testen:
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Sehr lecker, außen knusprig, innen noch leicht saftig. Runter mit den guten Stücken vom Grill, die Förmchen sind auch nach ihren 25 Minuten Gebruzzel soweit.
Der Ribber-Teller mit den griechischen Wings:
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Den Spinat im Förmchen gut durchmischen.
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Was für ein Geschmack! Ich pack die Bouzouki aus und tanze Sirtaki! 😉
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Die Wings sind auch sehr lecker geraten, aber ich werde sie das nächste mal 24 Stunden marinieren, bei nur 3 Stunden Marinierzeit kommt mir noch nicht genug Geschmack rüber.
„Yammas“ an alle Griechenlandfreunde!

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