Werbeanzeigen
Feeds:
Beiträge
Kommentare

Posts Tagged ‘italienisch’

Nudeln mit würziger Tomatensauce und Hackbällchen esse ich für mein Leben gern. Besonders lecker werden sie mit dem Brät italienischer Bratwürste, der Salsicce (Salsiccia singular). Da ich gerade frische Salsicce bekommen habe geht’s auch gleich los:

Zwei Zwiebeln hacken. Eine Peperoni und vier Knoblauchzehen hacken. Eine gelbe Paprikaschote klein würfeln. Beiseite stellen.

Frische italienische Bratwurst: Salsisccia.

Frische italienische Bratwurst: Salsisccia.

Aus dem Brät von 8 italienischen Salsicce Bällchen formen. Diese in etwas Olivenöl in einer großen und tiefen Pfanne bei mittlerer Hitze langsam und rundum braun braten (ca. 30 Minuten). Mit der Schaumkelle abtropfend aus der Pfanne nehmen und beiseite stellen.

Köstliche kleine Wurstbrätfrikadellen.

Köstliche kleine Wurstbrätfrikadellen.

Zunächst die Zwiebeln und die Paprika in die Pfanne geben und gute fünf Minuten unter Rühren braten, dann Peperoni und Knoblauch einrühren und kurz mit braten.

Hier kommt der Geschmack!

Hier kommt der Geschmack!

Mit 2x 500ml passierten Tomaten aufgießen und mit frisch gemahlenem schwarzen Pfeffer, Salz und Zucker würzen. Einige Thymianzweige sowie 2 EL getrockneten Basilikum einrühren und bei geschlossenem Deckel eine Stunde leise vor sich hin simmern lassen. Danach die Thymianzweige entfernen.

Lecker Sößchen kochen.

Lecker Sößchen kochen.

500g kurze Maccheroni (oder Nudeln eurer Wahl) al dente kochen und in der Zwischenzeit die Fleischbällchen (Polpette) halbieren und in der Sauce erwärmen. Die nur kurz abgetropften Nudeln in die Sauce rühren und die Pasta in der Pfanne servieren. Dazu Parmesan reichen.

Eine Pfanne voll wunderbarer Pasta.

Eine Pfanne voll wunderbarer Pasta.

Die Reste einfach in der Pfanne belassen und am nächsten Tag eine Rolle Mozzarella klein würfeln und unterheben. Die Pasta dann mit reichlich geriebenem Käse (ich mag Emmentaler) bestreut im Ofen überbacken (200°C, gut 30 Minuten).

"Al forno" schmeckt nochmal so gut.

„Al forno“ schmeckt nochmal so gut.

Schmeckt glatt nochmal so gut. 😉

Werbeanzeigen

Read Full Post »

Samstag war ich mal wieder in Enschede (NL) auf dem Markt. Dort gibt es ein vielfältiges Angebot an Käse, Obst, Gemüse, Fisch und Meeresfrüchten. Das Preisniveau auf diesem Markt ist zudem seeehr kundenfreundlich. 😉

Eigentlich wollte ich Fisch für die abendliche Vergrillung kaufen, konnte aber an den Scampi nicht vorrübergehen und habe schließlich ein Kilo dieser von uns so geliebten Meeresfrüchte mitgenommen.

Die Scampi mariniere ich bis zum Abend in reichlich Olivenöl, dem Saft von einer großen, reifen Zitrone, Salz, viel fein gehacktem Knoblauch und Chili, gehackten schwarzen Oliven und gehackter Petersilie. Wer mag, gibt noch einen Schluck trockenen Sherry oder Wermuth dazu.

Scampi müssen bei mittlerer bis hoher Hitze sehr kurz und unter Wenden gebraten oder gegrillt werden, damit sie weich bleiben! Zum Braten gebe ich die Scampi einfach samt Marinade in eine feuerfeste Form oder Pfanne und brate sie auf dem Grill oder dem Herd bis sie ihre Farbe von blaugrau zu rosarot geändert haben. Das dauert je nach Hitzezufuhr nur 3 bis 5 Minuten.

Scampi in der feuerfesten Form gebraten.

Scampi in der feuerfesten Form gebraten.

Dann einfach die Pfanne oder Form auf den Tisch stellen, knuspriges Weißbrot dazu reichen und fertig ist der mediterrane Schmaus. Dazu Zitronenachtel und eine Knoblauchsauce wie z.B. meine Aioli reichen. Mit dem Brot kann man noch herrlich das Würzöl auftunken.

Ich habe diesmal allerdings Spaghetti zu den Scampi gekocht und diese mit dem Würzöl aus der Form vermischt – erweiterte Spaghetti Aglio, Olio e Peperoncino quasi. 😉

Spaghetti ai Scampi.

Spaghetti ai Scampi.

Tipp: Da die Scampi mit den Händen auseindergepflückt und gepuhlt werden bitte an reichlich Servietten oder Blätter von der Küchenrolle, Schälchen mit Zitronenwasser sowie „Abfallteller“ für die Scampischalen und -köpfe denken.

Read Full Post »

Was tun, wenn das Rumpsteak nur maximal daumendick (Hotelschnitt) ist? Einen Burger oder ein Sandwich daraus machen! Los geht’s…
 
 
Den Grill zum direkten Grillen im vorderen Dritten bestücken, die hinteren zwei Drittel auf dem Kohlerost mit Alufolie auskleiden. Die Baconscheiben zunächst indirekt bei geschlossenem Deckel knusprig grillen und beiseite stellen, dann vorne das Steak (leicht geölt, gepfeffert und gesalzen) beidseitig gut 2 Minuten bei hoher Hitze grillen. Dann das Fleisch in Alufolie schlagen und 10 Minuten ruhen lassen.
 
Tomaten und Mozzarella in sehr dünne Scheiben schneiden, Parmesan fein reiben. Aus Olivenöl, Zitronensaft, Salz, Pfeffer und scharfem Senf eine Vinaigrette rühren. Rucola waschen. In einer Pfanne Olivenöl erhitzen und feingehackte Schalotten anschwitzen, mit dunklem Balsamico ablöschen und die Säure verkochen. Salzen und pfeffern.
 
Buttermilchbrötchen halbieren und mit Mayonnaise bestreichen, Tomatenscheiben drauf, den Rucola in der Vinaigrette wenden und auflegen.  Darauf die Baconscheiben. Das heiße Steak dünn aufschneiden und auflegen, mit Parmesan bestreuen und Mozzarellascheiben auflegen, darauf die heißen Balsamicozwiebeln. Den Brötchendeckel fest anpressen und fertig ist der Steakburger Italiano.
 
 
Buon Appetito! 
 

Read Full Post »

Da hab ich doch neulich im Fernsehen eine Sendung namens Schlemmerreise Florenz gesehen und mich von der Zubereitung eines Ragù Chiantigiana begeistern lassen. Fix aus dem Gedächtnis notiert, was der Chefkoch da gezaubert hat und nach meinem Gusto variiert findet ihr hier mein Rezept für ein wirklich leckeres, toskanisches Fleischsößchen.
 
Zutatenliste:
 
Olivenöl
300g Rindfleisch zum Schmoren, fein gewürfelt (für eine umbrische Variante ersetzen durch Wildschwein)
Salz
Schwarzer Pfeffer
 
2 EL fein gewürfelte Möhre
2 EL fein gewürfelter Sellerie
2 EL fein gewürfelter Fenchel
2 EL fein gewürfelte Zwiebel
1 EL fein gewürfelter Knoblauch
1-2 fein gehackte Chillies
 
Balsamico
500ml Chianti
2 Dosen Tomaten a 400g
1 EL Wacholderbeeren
6 Lorbeerblätter, angerissen
1 TL Fenchelsamen
Zucker
Butter
 
Olivenöl erhitzen und die Rindfleischwürfelchen darin portionsweise unter Zugabe von Salz und Pfeffer scharf anbraten. Die Portionen mit einem Schaumlöffel herausnehmen und beiseite stellen. Im verbleibenden Öl das Gemüse anbraten, dabei evtl. noch Olivenöl zugeben. Ist das Gemüse gebräunt, das Fleisch samt Flüssigkeiten einrühren, aufbrutzeln lassen und mit einem guten Schluck Balsamico ablöschen. Rühren bis die Säure verflogen ist. Mit einem halben Liter Chianti aufgiessen, die von Resthäuten und Strünken befreiten und klein gehackten Dosentomaten samt Saft zugeben und die Gewürze sowie je 1 EL Zucker (geh.) und Salz (gestr.) einrühren.
 
Bei sehr geringer Hitze (im DO kranzförmig 6 Kohlen unten, 6 oben, bei Halbzeit erneuern) gute 3-4 Stunden köcheln lassen, dabei alle halbe Stunde mal nachsehen, ob noch Flüssigkeit vorhanden ist. Die Sauce soll reduzieren und dicklich werden, dabei natürlich nicht anbrennen. Also ggfs. etwas Wasser einrühren.
 
 
Die Sauce mit Salz und Zucker abschmecken, ein paar Schnitze kalter Butter einrühren und mit „al dente“ gekochten breiten Bandnudeln (hier: selbstgemachte Pappardelle) vermischt servieren. Frisch geriebenen Parmesan darüber streuen und begleitet von einem Glas Chianti genießen.
 
Buon Appetito!
 

Read Full Post »

Heute gibt es mal ein in der Outdoorküche etwas komplizierter zuzubereitendes Gericht: Involtini alla Caprese – Rouladen mit Mozzarella und Basilikum.
Kompliziert, da wir entweder zwei Grills (einer davon mit Deckel zum Warmhalten) und einer für große Hitze zum Arbeiten mit einer Pfanne oder einen Grill mit Deckel und einen Sideburner (Gas) brauchen. Der Kugelgrill wird als Backofen zum Warmhalten auf 100°C eingeregelt. Der zweite Grill (Go-Anwhere oder Smokey Joe) mit Holzkohlenglut bis unter den Grillrost bestückt für maximale Hitze. Ich habe mich für den Sideburner entschieden. 😉
Wir brauchen:
Putenschnitzel
Frisches Basilikum
Große, feste Tomaten
Eine Mozzarellarolle
Schalotten
Puderzucker
Balsamico
Olivenöl
Butter
Sahne
Masala
Geflügelbrühe
Salz
Pfeffer
Chili/Cayenne
Die Putenschnitzel plattieren und beidseitig salzen und pfeffern. Die breite Seite jedes Schnitzels (gut 1/3 des Schnitzels) mit gehacktem frischen Basilikum bestreuen und mit einem Mozzarellaquader von 2cm Dicke belegen. Die Schnitzel einrollen, dabei die Enden einklappen – es soll kein Käse rausgucken. Die Involtini mit Rouladenringen fixieren.
Große, feste Tomaten in 2cm dicke Scheiben schneiden, salzen und pfeffern. In einer Pfanne etwas Olivenöl mit Butter erhitzen und die Tomatenscheiben beidseitig kurz anbraten. Auf einem Teller warm halten.
Schalotten fein schneiden. Erneut etwas Olivenöl in die Pfanne geben und die Schalotten mit Puderzucker karamellisieren und mit Balsamico ablöschen. Etwas köcheln, damit die meiste Säure des Essigs verfliegt. Die Schalotten löffelweise auf die Tomatenscheiben geben. Warm stellen.
Erneut etwas Olivenöl in die Pfanne geben und die Involtini rund herum anbraten. Das dauert ca. 10 Minuten. Die Involtini dann auf die bezwiebelten Tomatenscheiben legen und bei 100°C gute 20 Minuten fertig garen.
In der Zwischenzeit den Bratensatz in der Pfanne mit einem großen Glas Masalawein auf- und dann einkochen, Geflügelbrühe und Sahne zugeben und zur sämigen Sauce weiter einkochen. Mit Salz, Pfeffer und Chilipulver pikant abschmecken.
Die Involtini alla Caprese mit der Masalasauce und Ciabatta servieren.
Einfach köstlich!

Read Full Post »

Letzten Donnerstag war mal wieder Männerabend, v.a. aber endlich mal wieder Wurstverkostung! Nach zuletzt der leckeren Thüringer hatte Jungmetzgermeister Jens für uns diesmal italienische Salsiccia gewurstet, wie ich sie mir schon lange gewünscht hatte. Das Rezept stammt ursprünglich von Alberto aus dem Chefkochforum und wurde von Jens wie folgt abgewandelt:
7kg durchwachsene Schweineschulter
105g Salz
15g frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
50g frisch gehackter Knoblauch
14g gemahlene, getrocknete Chilischoten
18g frisch gehackter Koriander
8g mit grobem Salz gemörserte Nelken
3g Zimtpulver
1 Flasche Rotwein
Das Fleisch 1/3 grob und 2/3 fein wolfen und gut mit den anderen Zutaten vermengen. Zuletzt erst den Rotwein einrühren.
Einen Teil der Masse in 28/30 Schweinedarm und den Großteil in 22/24 Saitling (Schafsdarm) abfüllen.
Die dicken Salsicce:
Und die dünnen Salsicce. Kein Tannenbaum sieht besser aus bzw. früher war mehr Lametta!
Auf den Grill mit den ersten Probanden!
Anschnitt:
Lecker, lecker, diese italienische Bratwurst! Eine gute Schärfe im Abgang, Nelke und Zimt schmecken nur leicht durch, eine runde Sache. Auf dem Bild die Salsicce sind allerdings zu lange gegrillt und damit etwas zu trocken. Im folgenden haben wir kürzer gegrillt, nur eine leichte Bräunung erzielt und somit ein saftigeres und interessanterweise wesentlich geschmackvolleres Ergebnis erzielt, da kam der Knoblauch besser zur Geltung.
Mit persönlich schmeckt der Schafsdarm zudem besser, der Schweinedarm wird nicht so knusprig im Vergleich. Ich freu mich jetzt schon auf die nächste Wurstverkostung, evtl. wird es dann Merguez geben.
Lob, Preis und Ehr‘ sei unserem Metzgermeister Jens!

Read Full Post »

Früher habe ich häufig einige Wochen des Sommers in Umbrien (südlich der Toskana) verbracht. Dort gibt es bei jedem Schlachter sowie auf den Wochenmärkten Porchetta zu kaufen: warm, als Bratenscheiben, oder kalt und dünn geschnitten als Aufschnitt. Eine äußerst schmackhafte Sache!
Ich kenne Porchetta als ausgenommenes und entbeintes Spanferkel (gerne auch ein umbrischer Frischling), welches mit den gehackten und mit reichlich Kräutern gewürzten Innereien und Fleischabschnitten gefüllt und gebunden am Holzfeuer langsam gegrillt wird. Unverzichtbar und typisch für den Geschmack ist die üppige Verwendung von Fenchelsamen.
Edit:
je nach Qualität der Fenchelsaat ist eine deutliche Reduzierung der Menge angeraten, um nicht vom Aroma erschlagen zu werden. Grillfreund Michael hat das Porchetta nachgebaut und leider eine ungenießbare Überraschung erleben müssen. Also heißt es rantasten!
Das alles hatte ich aber völlig vergessen bis vor 14 Tagen der Brennvatti mir sagte, er würde gerade ein Porchetta grillen – inspiriert durch die Weber Grillbibel. Also bin ich kurz vorbei gefahren und durfte mal den Deckel lüpfen und den Duft inhalieren. DAS wollte ich auch machen, v.a. für meinen Vater, der Zeit unserer Italienurlaube ein ausgewiesener Porchettafreund gewesen ist.
Also nix wie hin zum MdV und einen Schweinebauch (2,5kg) mit Schwarte, ohne Knochen und Knorpel, gekauft.
Einmal probeweise zusammen gerollt und soviel Schwarte weggeschnitten, wie eingerollt werden würde. Denn Schwarte soll nur außen sein und kross werden.
Jetzt das „Pesto“ zubereiten: Thymian, Salbei und Rosmarin vom Balkon sowie zwei große Chinaknoblauch (entspricht acht normalen Zehen) sehr fein hacken/schneiden und mit Olivenöl zu einer Paste verarbeiten.
Ca. 4 EL Fenchelsamen (unbedingt Gewürzfenchel, keinen Arzneifenchel!) mit grobem Salz zermörsern. Der Duft ist der Hammer!
Den Bauch reichlich salzen und pfeffern, die Schwarte salzen.
Das „Pesto“ auftragen…
… und gut einmassieren.
Jetzt die gemörserten Fenchelsamen darüber streuen.
Und noch Chiliflocken dazu.
Einrollen!
Sieht gut aus.
Und jetzt mit Metzgergarn binden.
Die Kugel (hier mit Smokenatoreinsatz) auf 200°C einregeln und den Braten über eine mit Wasser gefüllte Tropfschale legen. Als Beilage gibt es Ratatouillesalat: Paprika, Zucchini und Zwiebel gleich groß schneiden, mit Olivenöl, gehackten Knoblauch und Rosmarin mischen und in einer Schale mit garen.
Zeit für einen großen weißen Spritzer (grüner Veltliner mit Mineralwasser) in sicherer Entfernung zur hitzestrahlenden Kugel.
Alle Viertelstunde das Gemüse durchrühren, es soll noch leichten Biss haben. Nach einer Stunde kommen zum Gemüse noch entkernte und grob geschnittene Tomaten hinzu für weitere 15 Minuten. Dann das Gemüse in eine Salatschüssel geben, salzen und pfeffern und mit gutem Balsamicoessig abschmecken. Stehen und ziehen lassen.
Der Braten nach zweieinhalb Stunden, KT bei 83°C: perfekt!
Ich hatte da noch einen weiteren AZK laufen, den ich nun zugeschüttet habe um die Schwarte bei knapp 300°C aufzuknuspern. Nach 5 bis 10 Minuten den Braten einmal drehen (wenn die Schwarte auf der Seite gepoppt hat) und auch den Rest der Schwarte aufknuspern lassen. Fertig!
Geil! Mein erster gepoppter Schwartenbraten, ich bin stolz wie Oskar! JETZT kann ich verstehen, warum so viele auf eine krosse Schwarte schwören!
Anschnitt!
Ab auf den Teller mit dem Ratatouillesalat und wer’s braucht etwas Landbrot oder Ciabatta.
Das Fett ist unter der Schwarte weggeschmolzen und die krachend krosse Schwarte löst sich von selbst.
Fazit: ein Spitzenergebnis! Porchetta ist sowas von köstlich, daß ich mich kurzzeitig in Bella Italia wähnte.
Am nächsten morgen dann Restefrühstück!
Dünn mit der Aufschnittmaschine aufschneiden und genießen. Toll.
Sehr, sehr lecker war’s!

Read Full Post »

%d Bloggern gefällt das: