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Posts Tagged ‘Jalapeno’

Für dieses köstliche Rezept benötigt ihr eine Dose „Chipotle in Adobo“. Ihr bekommt diese vom Hersteller La Costena in jedem besseren Supermarkt mit Tex-Mex-Ecke, in Großmärkten oder im Internet. Die geräucherten Jalapenos (= Chipotles) sind hier in einer tomatigen Würzsauce eingelegt. Mixt das Ganze einfach einmal durch – mit der Gabel zerdrücken geht auch – und fertig ist die herrlich rauchige, sehr scharfe „Chipotle in Adobo“-Paste.

Für die Glace:

3 EL „Chipotle in Adobo“-Paste
8 EL Honig
1 EL Limettensaft
1 EL chinesische Sojasauce, hell
1 EL Worcestersauce

sorgfältig miteinander verrühren oder mixen.

Die Hähnchenflügel säubern, abwaschen und trocken tupfen. Mit dem Rub der Wahl würzen, ich habe meinen 4R genommen, und die Wings eingetütet im Kühlschrank 8 bis 24 Stunden ruhen lassen.

Am Grilltag den Grill für indirektes Grillen vorbereiten und die Wings bei 200 – 225°C bei geschlossenem Deckel 45 bis 60 Minuten knusprig werden lassen. Die Haut muss wirklich sehr knusprig sein, sonst wird sie durch die Glace zu wabbelig.

Nach spätestens 60 Minuten also die Glace auf die Wings pinseln und die Hähnchenflügel weitere 15 Minuten bei 250°C mit geschlossenem Deckel glasieren. Servieren.

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Meine neuen Lieblingswings mit einem wunderbar scharf-süßem Aroma, einfach lecker!

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Gestern galt es mal wieder, den Dienstags-Eintopf vorzuDOpfen. Diesmal kam allerdings nur der 12″ zum Einsatz, denn ich hatte mich für meinen katalanischen Bohnentopf mit überschaubarer Zutatenliste entschieden. Wichtig für dieses Gericht ist eine gute Chorizo! Edeka, Real und Hit konnten hier leider nicht überzeugen und die Discounter-Nachahmungen sind eine Frechheit – mein Tipp daher: Kaufland!
Unter den Dutch Oven reichlich Brekkies legen. Einen Ring Chorizo enthäuten und zerstückeln und in Olivenöl anbraten. Die Wurst gibt hierbei viel Farbe und Geschmack an das Öl ab.
Zwei gehackte Zwiebeln Farbe nehmen lassen.
Vier bis sechs gehackte Knoblauchzehen und zwei große mexikanische Jalapenos zugeben und braten.
Ein Pfund gemischtes Hackfleisch krümelig und trocken braten. Salzen.
Mit Rotwein (Tempranillo) ablöschen und etwas einköcheln.
Die Würzmischung einrühren: Prise Salz, Prise Zucker, frisch gemahlener schwarzer Pfeffer, etwas Cumin, Bohnenkraut, Thymian, Oregano und gekörnte Hühnerbrühe.
Zwei große Dosen Tomaten von Strünken und Resthäuten befreien, schnibbeln und samt Saft zugeben. Deckel drauf, Kohlen drauf und 30 Minuten kochen.
Dann je eine große Dose weiße und rote Bohnen durchspülen, bis sich kein Schaum mehr zeigt und dem Gericht zugeben. Weitere 15 Minuten köcheln.
Fertig!
Tellerbild mit Landbrot.
Näher ran!
Lecker war’s!

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Da ich bei uns am Ort keine Jalapenos bekomme, hatte ich mir beim Olbrich in Frankfurt ein Kilo grüne Jalapenos bestellt.
Top Ware, in den Froster gepackt und auf DAS Wochenende gewartet. Am letzten Sonntag hatte ich dann endlich Zeit! Frau und Sohn wurden vorgewarnt, es würde scharfe Snacks am frühen Nachmittag geben.
Nach diversen Hühnersitzen und den Steckerlfischhaltern hatte der gute Burnfather mal wieder seine metallerne Kunsthandwerkerkenne unter Beweis gestellt und mir einen klasse Jalapenohalter gefertigt. Einen bess’ren Freund find’st du nicht! Danke, Brennvatti!
Alle Jalas wurden geköpft und mittels eines geschärften Sparschälers entkernt.
Klappt super!
Dann ging es an die Füllungen.
Eine Scheibe geräucherten Kochschinken vom besten MdV der Welt.
Klein geschnitten.
Zwei Schalotten fein hacken.
Flußkrebsfleisch fein hacken.
Frischkäse mit der Hälfte der Schalotten und dem Flußkrebsfleisch gut vermischen.
Den geräucherten Kochschinken mit der anderen Hälfte der Schalotten und Frischkäse vermischen.
Sechs Jalapenos mit Cheddarkäse füllen, vier mit der Kochschinkencreme und vier mit der Flußkrebscreme.
Die Jalas mit je einer Baconscheibe umwickeln und mit einem Zahnstocher fixieren. Hinten links vier Atomic Buffalo Turds (ABT) mit Kochschinkenceme, hinten rechts vier ABT mit Flußkrebscreme, vorne rechts drei Jalapeno-Poppers und vorne links die Drei sind als Füllung für Armadillo-Eggs gedacht.
Für die Armadillo-Eggs: Ein Pfund Hackfleisch mit Salz, Pfeffer, süßem Paprika, Thymian und Senf würzen. Drei Fleischbälle von je 160 bis 170g abteilen, in der Hand flachklopfen, mit je einem käsegefüllten Jalapeno belegen und ein Gürteltierei formen.
Die Kugel auf 150°C bringen, kleingebrochene Reste einer Rotzederplanke auflegen zum Smoken und die Eggs und den Chilihalter auf den Rost bringen. Nach einer dreiviertel Stunde sieht’s so aus:
ABTs und Poppers sind fertig!
Die Eier wurden soeben gewendet und anschließend mit Sweet Baby Ray’s Sweet ’n Spicy Sauce gemoppt und eine weitere viertel Stunde gegrillt. Nach insgesamt 60 Minuten sind sie fertig.
Die Jalapeno-Poppers!
Sehr lecker und mit herrlich weichem Käse.
ABTs mit Flußkrebscreme:
ABTs mit Schinkencreme:
Leider verwackelt, aber mir saßen die Gürteltiereier im Nacken, das Hack sollte keinesfalls trocken werden!
Mein Fazit:
Jalapenos:
Wenn ich hier im Großmarkt mal Jalas bekomme, dann selten und aus Holland. Die mexikanischen Jalapenos vom Olbrich haben einen unglaublichen Wumms, da brennt einiges! Erst gestern abend habe ich meinen Freund und ausgewiesenen Scharfesser Helmut an seine Belastungsgrenze mit diesen Jalas und den von mir daraus gesmoketen Chipotles gebracht. Ich selbst war am Ende. Ohne Ausschabung geht da gar nichts bei den Schoten. Wir haben nachher dankbar lächelnd meine Dinosaur’s Devil’s Duel Habanero Sauce löffelweise zum Fleisch genossen, da konnte nichts mehr brennen.
Jalapeno-Poppers:
Ein leckerer Snack, durchaus als Aperitiv zum Bier etc, denkbar.
Atomic Buffalo Turds:
Yesss, die bringen es! Lecker gefüllt, scharf und rauchig. Gibt’s definitiv öfter!
Armadillo Eggs:
Och ja, geht so… Muss ich aber nicht wieder haben. Dann lieber Cevapcici oder Frikkos mit gehackten Jalas im Hackfleisch.

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Gestern fand sich endlich mal wieder die Zeit, meinen alten Freund Rob zu beköstigen. Da er zum ersten mal bei mir an der Kugel stehen würde, habe ich ganz klassisch mein Anfänger-Menü gegrillt, bestehend aus warm geräuchertem Lachs und Baby Back Ribs.
Meine Magic Dust Mischung hatte ich mit getrocknetem Basilikum und reichlich Chiliflocken gepimpt, die Ribs gerubbt und 24 Stunden ziehen lassen.
Eine schöne Lachsseite aus der Frischfischecke des Großmarkts für die Vorspeise:
Der Lachs durfte in Tranchen geschnitten sechs Stunden lang in einer Brine aus einem Liter Wasser, acht EL braunem Zucker und 5 EL Salz schwimmen.
Die Ribs konnten sich schonmal an die Zimmertemperatur gewöhnen.
Die Kugel wurde mit dem Smokenator auf 110°C geheizt und die Ribs mit Hickoryholz über zwei Stunden hinweg gesmoked.
Dann ging es zum Bade mit einer halben Flasche Cidre und mit Jehova bedeckt bei 140°C in den Backofen. Denn die restlichen Kohlen in der Kugel brauchte ich, um mal etwas Neues zu testen.
Vier grüne Jalapenos sollen in Chipotles verwandelt werden!
Längs geteilt kamen die Jalas in die nun auf 140°C gepitchte Kugel und wurden mit Mesquiteholz über anderthalb Stunden geräuchert.
Und siehe da, Chipotles!
Klasse. Ich beiße ein klitzekleines Stückchen ab, um den Geschmack zu testen. Klasse Aroma, aber null Schärfe? Ich kaue eine komplette Hälfte, dann den Rest der Chipotle. Lecker, aber absolut keine Schärfe. Kann die Schärfe beim Smoken verloren gehen? Also eine Hälfte der zweiten Chipotle in den Mund geschoben und zerkaut, röchel, es brehehennt!!!
Nach zwei Stunden im Backofen kamen die Ribs aus dem Backofen und eng in Jehova geschlagen beiseite für die abendliche Vergrillung. Den Sud habe ich mit dem restlichen Cidre und einem guten Schuß BBQ-Sauce zu Rippchenlack eingeköchelt.
Die Lachstranchen habe ich nach sechs Stunden aus der Brine genommen, abgewaschen und getrocknet. Dann habe ich sie mit braunem Zucker bestreut und auf Backpapierstreifen gesetzt in der Kugel bei 110°C mit Buchenholz geräuchert.
Lachs rockt! Da am Abend nur zwei Stücke verputzt werden, bleibt genug für’s Wochenende übrig.
Irgendwie hatte ich die Befürchtung, Lachs und Ribs könnten uns nicht ausreichend sättigen… Hm, mache ich doch mal Baked Beans, habe ich zwar noch nie gemacht, aber das wird schon.
Erstmal die kleinste meiner drei neuen Lodge Gusseisenpfannen auf Temperatur bringen. Die Pfannen sind einfach wunderbar!
Gänseschmalz erhitzen und Zwiebeln anbraten.
Ketchup, braunen Zucker, Dijonsenf, Bohnenkraut, Pfeffer, Salz und Worcestersauce einrühren und kurz aufkochen. Die Pfanne vom Herd ziehen. Dann die weißen Bohnen einrühren.
Schön mit Baconscheiben bedecken.
Die Pfanne fest mit Jehova verschließen und die Bohnen in der Kugel bei 140°C gute 4 Stunden backen.
Währenddessen gab es endlich was zu essen! Köstlichen Räucherlachs mit einem Dip aus Crème Fraiche, Zitronensaft, Salz, Zucker, weißem Pfeffer und Dill.
Yummy!
Weiter mit dem Hauptgang! Die Baked Beans mussten Platz machen für die Ribs und wanderten in den Backofen. Die Ribs habe ich bei 140°C erstmal eine halbe Stunde lang auf Temperatur gebracht, sie dann lackiert (schon beim Bestreichen ein köstlicher Karamellduft!) und eine weitere halbe Stunde karamellisert.
Die Bohnen kamen auf den Tisch, ein herrlicher Duft machte sich breit. Leider hatte die Jehova aber etwas abgegeben und einige Löffel Bohnen kamen daher erstmal in die Tonne, bevor wir uns gefahrlos dem Rest widmen konnten.
Saulecker schmeckten die Bohnen! Die gibt es jetzt öfter!
Ah, meine geliebten schwarzbraunen Karamellrippen!
Schwarzbraun ist die Haselnuß
Schwarzbraun bin auch ich
Schwarzbraun muß mein Rippchen sein
Gerade so wie ich.
Duvi du duvi duvi di ha ha ha
Duvi du duvi duvi di ha ha ha
Duvi du duvi duvi di
Jungejunge, sowas von falling-off-the-bone, nur mal eben mit dem Messer auseinandergedrückt.
Schmackofatz!
Nach Abschluß dieses köstlichen Mahls habe ich Rob dann gebeten, ein Knochenbild zu legen, das seinen Gesamteindruck wiederspiegeln sollte. Ich finde, er hat eine sehr schöne Entsprechung für „Geil!“ gefunden. 😉

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