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Posts Tagged ‘Jugoslawien’

Zu Ehren des Geburtstages meines Bruders hat die Familie am Freitag zusammen gegrillt. Indoor, im Kamin des elterlichen Hofes, auf einer Kombination von alter Landmannkugel und Landmann-Schwenkgrill.Von Mutter gab es als ersten Gang Cevapcici (leider nicht im Bild) und Balkanbohnensalat. Als zweiten Gang gab es Vaters Schweinenackenkoteletts mit Balkanwürzung.

Nackensteaks aus dem Kamin.

Nackensteaks aus dem Kamin.

Der dritte und letzte Gang war meine Aufgabe.

Lammkarrees aus dem Kamin.

Lammkarrees aus dem Kamin.

Ich hatte mich für Lammkarree, Kräuterbutter, Djuvecreis und gebackenen Schafskäse entschieden. Das Lammkarre hatte ich 24 Stunden mariniert mit Olivenöl, viel gehacktem Knoblauch und Rosmarin. Es wurde weder gepfeffert noch gesalzen!

Lammkarree, Djuvecreis, gebackener Schafskäse.

Lammkarree, Djuvecreis, gebackener Schafskäse.

Das Lammkarree scharf angrillen und anschließend im Backofen bei 80°C gar ziehen bis zur gewünschten Kerntemperatur (hier 60°C). Während das Lamm im Ofen langsam gart koche ich den Djuvecreis und lege den Schafskäse in der schnell gebauten Aluform auf den Grill. Dazu Olivenöl in die Form geben, den Schafskäse auflegen, mit Tomate und Zwiebel belegen, mit grobem Pfeffer und Oregano bestreuen und mit Olivenöl beträufeln.

Saftiges Lammkarree/Lammkrone.

Saftiges Lammkarree/Lammkrone.

Das war köstlich saftiges Lammfleisch zum Vom-Knochen-Lutschen – ein würdiger Abschluß des Geburtstagsessens.

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Oooh, what a night on Planet Paprika!
 
 
Zu viert Bier trinken, dummes Zeug quatschen und Balkangrillerei, Schnäpse und Tabak, Planet Terror gucken und dann noch mit Brennvatti at the controls bis 4 Uhr früh zu zweit zu Nu Jazz tanzen – herrlich.
 
Aber kommen wir nun zum Essen – der Balkangrillerei!
 
Es gab meine Traditionsspieße (Würfel vom Schweinenacken, Paprikascheiben und Scheiben vom geräucherten Bauchspeck), das Fleisch 24 Stunden leicht geölt mariniert mit Ribbers Balkan-Rub, dazu rohe Zwiebeln und eingelegte milde Pepperoni. Leberspieße vom Brennvatti nur mit Salz und Pfeffer gewürzt und seine gegrillten Paprikastreifen (mit Knoblauchöl bepinselt, mit Veggie-Rub bestreut und beidseitig gegrillt.
 
 
Als Beilage durfte mein leckerer Djuvec-Reisnicht fehlen:
1 Zwiebel und
1 rote Paprika fein hacken und in
2 EL Schweineschmalz dünsten.
2 EL Tomatenmark einrühren und mit braten, damit die Säure verfliegt.
1 Tasse Reis einrühren und unter Rühren
2 TL Paprika edelsüß darüber streuen.
2 Tassen Hühnerbrühe und
4 Lorbeerblätter zugeben und nicht mehr rühren. Deckel drauf und auf kleinster Flamme 15 Minuten köcheln. Dann beiseite stellen und den Deckel mindestens weitere 15 Minuten geschlossen lassen, besser 30 Minuten.
1 kleine Dose Erbsen einrühren. In einem kleinen Topf
2 EL Butter erhitzen und je
2 EL Paprikamark und Tomatenmark unter Rühren anbraten. Mit etwas Wasser auffüllen, zur sämigen, dicklichen Sauce rühren und unter den Reis mischen. Fertig. Schmeckt, heiß, lauwarm oder kalt als Reissalat.
 
 
Ein wunderbarer Abend war’s – und ich habe nur zwei Mückenstiche davon getragen! 😉
 

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2 TL grobes Salz
1 TL schwarze Pfefferkörner
4 TL Paprika edelsüß
1 TL getrockneter Rosmarin
1 TL Zwiebelpulver
1 TL Knoblauchpulver
1 TL Muskatnusspulver
1 TL getrocknetes Bohnenkraut
2 TL getrocknete Petersilie
1 TL Chiliflocken
1 TL Selleriesalz
6-8 getrocknete Lorbeerblätter

Die Zutaten in eine Gewürzmühle geben und fein mahlen. Reicht für 2 Kg Fleisch.

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Ich mußte heute an meine Jugend zurück denken, da gab es häufig Cevapcici, Pleskavica und Rasnici zu Essen. Sei es daheim vom Grill oder bei den Besuchen in den damals noch häufig zu findenden jugoslawischen Restaurants. Und bei dem tollen Grillwetter heute habe ich dem sentimentalen Schwelgen nur zu gerne nachgegeben. 😉
 
Alle drei Fleischgerichte lassen sich am besten am Vortag zubereiten und im Kühlschrank kalt halten. So zieht der Geschmack richtig durch.
 
Rasnici
2 Schweinenackensteaks stückig schneiden zum Spießen.
Pfeffern und mit
Olivenöl und frischem, gehackten
Thymian und
Oregano marinieren. Kalt stellen.
Am Grilltag die Fleischstücke gut abtropfenlassen,
salzen und mit
Paprikastücken auf Spieße ziehen.
Kurz direkt angrillen, dann indirekt gar ziehen.
 
Cevapcici
200g Rinderhack mit
Salz, Pfeffer und süßem Paprika würzen und mit
1 gepressten Knoblauchzehe gründlich verkneten.
Die Hände mit kaltem Wasser befeuchten und aus der Masse vier Cevapcici-Röllchen formen. Kalt stellen.
Am Grilltag die Cevapcici kurz direkt angrillen, dann indirekt gar ziehen.
 
Pleskavica mit Feta
300g Rinderhack mit
150g Schweinehack mischen, dabei etwas
Mineralwasser zugeben. Mit
Salz, Pfeffer, süßem Paprika und Chilipulver würzen.
1 Knoblauchzehe hinzu pressen und
1 Zwiebel hinzu reiben. Den Käse einer halben
Packung Feta (pur aus Schafsmilch) grob hacken und locker unterkneten.

Die Hände mit kaltem Wasser befeuchten und aus der Masse vier Pleskavica-Blöcke formen.

Am Grilltag die Pleskavica auf einer geölten Griddle/Plancha ausbraten – der Käse würde nämlich beim Grillen heraustropfen.

 
Djuvecreis
1 Zwiebel und
1 rote Paprika hacken und in
Schweineschmalz dünsten.
2 EL Tomatenmark einrühren und mit braten, damit die Säure verfliegt.
1 Tasse Reis einrühren und unter Rühren
1 TL Paprika scharf drüber streuen.
2 Tassen Hühnerbrühe zugeben und nicht mehr rühren.
Deckel drauf und auf kleinster Flamme 15 Minuten köcheln. Dann beiseite stellen und den Deckel mindestens weitere 15 Minuten geschlossen lassen.
Den Balkan-Teller servieren mit rohen Zwiebeln, Pepperoni, Ajvar und Tzatziki. Lecker war’s – und wer mag, trinkt nach dem Essen noch stilecht ein bis zwei Slibovitz. 😉

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