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Posts Tagged ‘Jungbulle’

Was tun, wenn man spontan Steaks grillen möchte, das gute argentinische oder US-amerikanische Fleisch jedoch noch im Froster schlummert und es an der Fleischtheke nur das übliche, viel zu kurz abgehangene, deutsche Jungbullenfleisch gibt? Da hatte ich doch mal was im Internet gelesen: die Steaks mit Salz vorbehandeln – so soll auch der deutsche Jungbulle weniger zäh werden. Aha. Soso. Nun denn: auf geht’s!
Pro 2,5cm Dicke die Steaks beidseitig 1 Stunde lang salzen und zwar mit grob gemahlenem Meer- oder Steinsalz. Das feine Siedesalz taugt hier nicht.
Das Salz zieht zunächst Wasser aus den Zellen des Fleischs an die Oberfläche, löst sich dann in dem Wasser und wandert so in die Zellen: osmotische Wirkung. Die Zellen werden aufgebrochen und das Fleisch damit mürbe. Die kurze Einwirkzeit beugt dabei einer Übersalzung vor. Nach Ablauf der Salzzeit das Steak ordentlich abspülen und sorgfältig mit Küchenkrepp trocken tupfen. Danach wie gewohnt würzen (jedoch kein weiteres Salz!) und grillen.
Nach der Ruhephase aufschneiden.
Sieht schonmal gut aus.
Noch etwas auf dem Teller pfeffern (kein weiteres Salz!) , Habanerosauce drüber, Kräuterbutter zur Rechten, Kartoffelröstiecken und reichlich Sauce Béarnaise zur Linken.
Klasse! Das Steak war perfekt gesalzen und das Fleisch deutlich mürber, als ich es vom gewöhnlich doch etwas zähen Jungbullen der Fleischtheken der Supermärkte bei uns gewohnt bin. Eine klare Empfehlung!
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