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Posts Tagged ‘Köfte’

Man kommt ja zu nichts…
Am Osterwochenende ist es Zeit, mal das Bildarchiv zu sichten und etliche Blogbeiträge zu schreiben.
Beginnen wir also mit dem Karnevalswochenende 2015, welches ein sehr leckeres Outdoorcooking-Wochenende gewesen ist.

Donnerstag (Weiberfastnacht)

Kartoffelpuffer vom Gaskocher aus der gusseisernen Pfanne.

Kartoffelpuffer vom Gaskocher aus der gusseisernen Pfanne.

Reibekuchen oder auch Kartoffelpuffer von Camping-Gasbrenner aus der gusseisernen Pfanne. Dazu gab’s klassisch selbstgekochtes, leicht stückiges Apfelmus.

Reibekuchen vom Gaskocher aus der gusseisernen Lodge.

Reibekuchen vom Gaskocher aus der gusseisernen Lodge.

Freitag

Köfte und Fladenbrot auf dem Napoleon LEX 485.

Köfte und Fladenbrot auf dem Napoleon LEX 485.

Türkische Köfte mit selbstgemachtem Hummus, Cacik, Tomaten, Gurken, Petersilie und bulgarischem Schafskäse auf Fladenbrot.

Der Köftekebab vor dem Einrollen.

Der Köftekebab vor dem Einrollen.

Mit Sumach bestreut und mit Sriracha beträufelt.

Frikadellen aus Lamm- und Rinderhackfleisch, türkisch gewürzt.

Frikadellen aus Lamm- und Rinderhackfleisch, türkisch gewürzt.

Samstag

Chicken Wings „all your Weber can hold“. 😉

Chicken Wings, am Gelenk geteilt.

Chicken Wings, am Gelenk geteilt.

Gewürzt mit meinem Rabid Rooster Rub.

Little Wings werden mit Hot Sauce glasiert.

Little Wings werden mit Hot Sauce glasiert.

Glasiert mit meiner Wings Hot Sauce.

Perfekte Wings: süß, scharf, sticky.

Perfekte Wings: süß, scharf, sticky.

Sonntag

Ribs gewürzt mit meinem Magic Dust/Memphis Dust und lackiert mit meiner CherryXplosion.

Herrliche Baby Back Ribs mit CherryXplosion-Glasur.

Herrliche Baby Back Ribs mit CherryXplosion-Glasur.

Ostermontag aber war es dann mal wieder höchste Zeit für Pasta. 😉

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Moinkballs kursieren schon seit einigen Jahren in der Grillszene, erfunden hat den Namen Meistergriller Larry Gaian aus den USA. Es handelt sich dabei um eine Kugel, den „ball„,  aus gewürztem Rinderhack, dem „Mooo„, umwickelt von Bacon/Schweinespeck, dem „Oink“ = Moinkball. Diese Balls werden gesmoked, bis der Speck knusprig und das Hackfleisch gar sind, dann mit BBQ-Sauce/Glace bestrichen und kurz weiter gegrillt.

Da ich ja für mein Leben gerne griechisch esse und grille, habe ich mir ein Rezept für griechische Moinkballs ausgedacht. Beim Hackfleisch könnt ihr euch an das Original halten und Rindfleisch verwenden. Allerdings sollte hier der Fettanteil höher als gewöhnlich sein, das normales Rinderhack von der Fleischertheke in D ist zumeist zu mager und die „Frikadelle“ wird trocken. Ich mische daher gerne Rind und Schwein oder Rind und Lamm im Verhältnis 1:1.

Zutaten:
1kg Hackfleisch nach Gusto (s. Anleitung)
1 Packung/Scheibe Fetakäse (reine Schafsmilch)
4-5 Packungen Baconscheiben (à 150g)
Ribbers Hellas BBQ-Sauce

Das Hackfleisch würze ich mit reichlich Salz (Hackfleisch verträgt viiiel Salz!), reichlich frisch gemahlenem schwarzen Pfeffer, viel gemahlenem Koriander, etwas getrocknete Kräuter (Oregano und Thymian) und etwas gemahlenen Zimt. Auf 1kg Hackmasse reibe ich eine große Zwiebel (Metzger-/Gemüsezwiebel) und presse zwei große Knoblauchzehen hinzu. Die Hackmasse dann sehr gut durchkneten, damit die Zutaten sich gut verteilen. So lange mit den Händen durchkneten (ich weiß, das ist fies kalt) bis sich eine homogene Masse gebildet hat und diese an den FIngern zu kleben beginnt. Dann die Masse in einen TK-Beutel geben und 24 Stunden im Kühlschrank ziehen lassen. Tipp: am nächsten Tag aus der Hackmasse ein Mini-Frikadellchen in der Pfanne braten, um den Geschmack zu überprüfen und ggfs. die Masse nachwürzen.

Am Grilltag die Hellas BBQ-Sauce kochen und beiseite stellen.

Die Fetascheibe in Würfel schneiden. Einen Eisportionierer zur Hilfe nehmen.

Griechische Moinkballs - Vorbereitung

Griechische Moinkballs – Vorbereitung

Pro Moinkball zwei Baconscheiben mit den Enden überlappend in den Portionierer legen. Die Hände mit kaltem Wasser befeuchten und aus der Hackmasse passend zum Portionierer große Bälle formen.

Einen Hackball nehmen und plätten, in den Portionierer auf die Enden der Baconscheiben geben und andrücken. Einen Fetawürfel in die Mitte geben und mit der Hackmasse drumherum wieder zu einem Ball formen.

Griechische Moinkballs - in Arbeit

Griechische Moinkballs – in Arbeit

Die Baconscheiben darüber legen, den Portionierer umdrehen und den Inhalte heraus „schnippen“. Jetzt den Ball weiter komplett mit dem Bacon umwickeln, dabei in den Handflächen kugelig reiben – wie einen Knödel. Beiseite legen und so weitermachen, bis die Hackmasse aufgebraucht ist.

Griechische Moinkballs - Vorarbeiten abgeschlossen

Griechische Moinkballs – Vorarbeiten abgeschlossen

Den Grill auf 160°C vorheizen und die Moinkballs indirekt 30-45 Minuten grillen. Ich werfe für das griechische Aroma ab und an ein paar Lorbeerblätter in die Glut. Der Speck sollte deutlich anziehen und leicht kross geworden sein, dann mit meiner Hellas BBQ-Sauce einpinseln und 15 Minuten weiter grillen.

Griechische Moinkballs - Gegrillt und lackiert

Griechische Moinkballs – Gegrillt und lackiert

Die Moinkballs servieren und die Hellassauce dazu reichen.

Griechische Moinkballs - Es ist angerichtet!

Griechische Moinkballs – Es ist angerichtet!

Bei mir gab es dazu Skordalia und Grillgemüsesalat.

Griechische Moinkballs - Einfach köstlich!

Griechische Moinkballs – Einfach köstlich!

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Auf meinem Grilltreffen Old Mountain IV waren sie für nicht nur für mich die Überraschung des Wochenendes: die Köfte von G&G nach dem Rezept meiner lieben Freundin Tina.

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Tina nimmt für die Köfte Lammhack pur und würzt – wie ich ja auch – aus der Lameng. Nachstehende Mengenangaben meines Rezepts sollten aber passen. Alle Zutaten werden ausdauernd miteinander verknetet. Die Masse sollte danach ruhig ein paar Stunden im Kühlschrank ziehen. Ich habe anschließend aus der Masse große Köfte geformt und gegrillt. Die kleinen Köftespieße sind natürlich originaler, klasse aus der Hand zu essen und zum Nachbau empfohlen!

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Servieren mit Ezme, Cacik und Hummus.

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Sooo lecker!

Zutatenliste:

250g Lammhack
250g Rinderhack
1 Zwiebel, gerieben
2 Knoblauchzehen, gepresst
3-4 EL glatte Petersilie, gehackt
1-2 TL Kreuzkümmelsamen, fettfrei geröstet und gemörsert
1 TL Koriandersaat,  fettfrei geröstet und gemörsert
1/2 TL Zimt
2 TL Tomatenmark
1 TL Chilipulver
1 TL Piment
3 EL Bulgur
Salz und Pfeffer

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Letzten Samstag war ja Supercup-Finale mit BVB gegen Schalke. Ein Muss für Mattes (königsblau) und mich (schwattgelb) und ein willkommener Anlaß, gemeinsam zu grillen. Ich hatte eingeladen und mir war mal wieder nach einem türkischen Abend. Es gab Cacik, Humus, Oliven und Pepperoni als Beilagen. In der Weberkugel haben wir dann Blätterteigtaschen (Börek) gebacken. Eine Rutsche mit Spinat und Schafskäse und eine mit Lammhackfleisch. Abschließend dann noch kleine Lammköfte.
Zwiebeln, Knoblauch und Chilis in Olivenöl dünsten, grob gehackten Blattspinat einrühren. Würzen mit Cumin, Koriander, Pfeffer und Salz. Etwas Zitronensaft zugeben. Rühren, bis die Flüssigkeit verdampft ist. Die Spinatmasse in ein Sieb geben zum Auskühlen und Abtropfen. Feta fein hacken.
Blätterteigplatten antauen lassen und mit etwas Mehl auswalken. Mit einer mittelgroßen Teigtaschenform Kreise ausstechen. Diese mittig mit 1-2 EL Masse belegen, Fetastückchen auflegen, den Rand des Teigfladens mit Eiklar bestreichen und in der Form fest zudrücken. Fertig. Die Börek abschließend mit verquirltem Eigelb bestreichen.
Für die Lammhackversion habe ich übrigens noch fertig zubereitetes Hackfleisch vom Pidebacken im Froster gehabt.
Die Kugel mit dem Smokenator auf 225°C aufheizen, Backpapier auflegen und die Börek gute 45 Minuten backen.
Die Spinatbörek sind fertig.
Sehr lecker!
Von den Lammbörek habe ich keine Bilder. Weiter geht’s mit den Lammköfte! Auf 500g sehr fein gewolftes Lammhackfleisch kommen
1 geriebene Zwiebel
2 gepresste Knoblauchzehen
2 EL Honig
2 EL Paprikamark
1 EL Tomatenketchup
2 TL gemahlener Koriander
2 TL gemahlener Cumin
1 TL gemörserte Chilis
gemahlener schwarzer Pfeffer
Salz
In der 200°C heißen Kugel die Köfte indirekt 20 Minuten garen, dann kurz vorne über der Glut angrillen. Servieren.
Sehr lecker, feinkörnig, würzig und scharf.
Der Sieg der Königsblauen war zwar ein kleiner Wermutstropfen für mich, tat dem wunderbaren Abend aber natürlich keinen Abbruch. 😉

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Für meinen syrischen Freund G. und seine und unsere Freundin T. habe ich gestern ein orientalische Menü nach Rezepten aus dem Buch „Grillen für Feinschmecker“ zubereitet.
Appetizer
Würzige Pita-Chips mit würziger Kichererbsen-Sauce

Vorspeise
Süß-Scharfe Lamm-Köfte mit Radieschenjoghurt 

Zwischengang
Bulgursalat

Hauptgang
Koriander-Lamm im Fladenbrot mit Zitronensauce

Nachspeise
Süß-würzige Orangen

Die Zubereitungszeit für alle Gänge – OHNE Grillzeit – liegt bei ca. 3 Stunden.
Appetizer: Würzige Pita-Chips mit würziger Kichererbsen-Sauce
4 Pita-Brote
ACHTUNG! Damit sind NICHT die bei uns unter dem Namen Pitabrot bekannten dicken Fladenbrote gemeint! Es sollen vielmehr diese dünnen länglichen orientalischen Fladenbrote sein, die man – in ihre zwei dünnen Lagen geteilt und zerrissen – als Esshilfe benutzt, wenn man „echt“ aus der Hand essen möchte. Die gab es aber auch nicht beim Türken, dafür aber eine größere, runde Version, in die man z.B. auch Döner einrollen kann. Top!
Das Brot vierteln.
Für das Würzöl:
6 Essl. Olivenöl
4 gepresste Knoblauchzehen
1 Teel. Oregano, getrocknet
1 Teel. Thymian, getrocknet
1/4 Teel. Schwarzer Pfeffer
1/2 Teel. Chiliflocken mit
1/2 Teel. grobem Salz zermörsern
Alle Zutaten miteinander verrühren.
Das Brot einseitig mit dem Würzöl bestreichen.
Die Brote beidseitig KURZ angrillen. Aufgepaßt:  sie werden schnell schwarz!
Auskühlen lassen und in große Stücke brechen.
Dazu gibt es die würzige Kichererbsensauce, eine Variation des beliebten Hommus/Hummus/Humus/Hommous.
1 kleine Dose Kichererbsen,schaumfrei abgespült und abgetropft
2 gepresste Knoblauchzehen
1/2 TL gemahlenen Cumin (Kreuzkümmel)
1/4 TL Tabasco
2 EL Zitronensaft
5 EL Tahini
5 EL Wasser125g fester(!) Joghurt (als „türkisch“ oder „griechisch“ mit 10% Fett im Handel)
Eine scharfe mexikanisch-amerikanische Würzsauce in orientalischem Hommus? Komisch… Egal, ich halte mich an die Vorgabe und nehme kein Chilipulver.
Tahini oder Tahin/Tahina ist eine Sesampaste, die es inzwischen in den meisten Supermärkten mit Exotenabteilung zu kaufen gibt.
Das Sesamöl hat sich in den Gläsern von den festen Bestandteilen abgesetzt, also muss das Glas so lange geschüttelt werden, bis sich Sediment und Öl wieder zur Sesampaste vermischt haben. Das dauert. Ruhig mal die Hand wechseln.
Alle Zutaten mit dem Pürierstab oder im Mixer zu einer glatten Paste verarbeiten und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Quasi als Kontrollgruppe, und da ich noch eine weitere Dose Kichererbsen hatte, habe ich noch mein „normales“ Hommus gemacht. Rezept hier.
Voilà: zweierlei Hommus mit Pitachips!
Klasse! Extrem lecker, diese Chips! Und auch das Hommus mit Joghurt laut Vorgabe ist spitze.
Vorspeise: Süß-Scharfe Lamm-Köfte mit Radieschenjoghurt
In der Aufgabe hieß es „Radieschen-Tsatsiki“, aber das ist griechisch. Daher „Radieschenjoghurt“.
Für die Köfte (Frikadellen):
500 g Lammhack vom türkischen/arabischen Fleischer (das „Original“ braucht nämlich den nur hier erhältlichen höheren Fettanteil!)
1 geriebene Zwiebel
4 gepresste Knoblauchzehen
2 EL gehackte frische Minze
1 EL Honig
1 EL Tomatensauce (oder passierte Tomaten oder Ketchup)
3 TL gemahlener Koriander
2 TL gemahlener Cumin
1 TL gemörserter Kümmel
1 TL Chiliflocken mit1 1/2 TL grobem Salz gemörsert
1/2 TL gemahlener schwarzer Pfeffer
Ich hatte 750g Hackfleisch und dementsprechend die Zutatenmengen erhöht und 12 Holzspieße benötigt.
Das Hackfleisch und die weiteren Zutaten sorgfältig in einer Schüssel mit den Händen durchkneten, bis eine homogene Masse entsteht.
Die Hände mit kaltem Wasser befeuchten halten und aus der Masse ca. 15cm lange Würste formen. Ich forme diese Würste eckig, da ich mir davon ein besseres Grill- und Wendeverhalten verspreche. Da ich die Köfte bereits am Vorabend geformt habe, schlage ich sie in Cellophan und stelle sie in den Kühlschrank.
Für den Radischenjoghurt:
2 gepresste Knoblauchzehen
1 EL Rotweinessig
1 TL Zucker
175 ml fester (!)  Joghurt (s.o.)
Die Zutaten miteinander verrühren. Mein „Joghurt nach griechischer Art“ war leider zu cremig und das Ergebnis dementsprechend zu flüssig.
150 g Radieschen und 1 rote Zwiebel zum Joghurt raspeln.
Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Kühl stellen.
Den Grill auf mittlere Hitze bringen und die Köfte auf die gewässerten Hölzchen spießen.
Grillen!
Nach 8 bis 10 Minuten bei häufigem Wenden sind die Köfte fertig.
Mit dem Radischenjoghurt servieren.
Oberlecker! Die besten und saftigsten Köfte, die ich je gegessen habe! Was vor allem dem frischen, fettigen Lammhack geschuldet ist. Die Würzung schmeckt zudem hervorragend.
Zwischengang: Bulgursalat
200 g Bulgur mit 200 ml kochendem Wasser übergießen und eine halbe Stunde quellen lassen.
Wie mich mein syrischer Freund belehrte, hatte ich offensichtlich türkischen Bulgur, der wesentlich grobkörniger als der wesentlich feinere arabische. Das erklärt wohl auch, warum der Bulgur sämtliches Wasser aufgesogen und ich entgegen der Vorgabe kein überschüssiges Wasser nach dem Quellen abzugießen hatte.
Den Bulgur mit dem Saft von drei Zitronen und 4 EL Olivenöl vermischen. Mit 2 TL Salz und 1TL gemahlenem schwarzen Pfeffer würzen.
1 TL gemahlenen Sumach
4 entkerne und gewürfelte Tomaten
3 Handvoll gehackte glatte Petersilie
1 Handvoll gehackte frische Minze
Die Zutaten mit dem Bulgur verrühren und den Salat servieren.
Der Salat schmeckt herrlich frisch dank Zitronensaft und Sumach und wird einhellig als gute Grillbeilage gelobt und auch weiter zum Hauptgang gegessen.
Hauptgang: Koriander-Lamm im Fladenbrot mit Zitronensauce
Zitronensauce:
100 ml Tahin
1 gepresste Knoblauchzehe
Saft einer Zitrone
125 ml Wasser
Die Zutaten sorgfältig miteinander verrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Zum Fleisch:
500 Gramm Lammschulter, entbeint, in 4 cm großen Würfeln
Ich hab Lammrückenfilets genommen, denn Schulter ist für mich eher was zum Schmoren im Dutch Oven.
Für die Marinade:
1 1/2 TL gemahlener Koriander
1/2 TL gemahlener Cumin
1/4 TL gemahlener Piment
1/4 TL gemahlener Zimt
2 EL Zitronensaft
2 EL Olivenöl
1 gewürfelte Tomate
1/2 gewürfelte Zwiebel
2 gehackte Knoblauchzehen
Die Zutaten mit dem Pürierstab oder im Mixer zur Marinade verarbeiten.
Die Fleischwürfel in einen TK-Beutel geben und mit der Marinade übergießen. Durch den Beutel gut verkneten. Den Beutel verschließen und für mehrere Stunden kalt stellen.
Kurz vor dem Grillen die Fleischwürfel auf Metallspieße stecken, salzen und pfeffern.
Bei mittlerer Hitze ca. 8 Minuten grillen, dabei wenden.
Für jedes Fladenbrot:
Einen Fleischspieß auflegen und die Würfel runter  ziehen.
Mit Kopfsalatstreifen, gehackter Minze und Blattpetersilie bestreuen, dünne Tomatenscheiben dazu legen und mit der Zitronensauce großzügig beträufeln.
Einrollen!
Yupp, paßt. Aber geschmacklich nicht soooo der Burner, „unterwürzt“ war die einhellige Meinung am Tisch. Also: nicht am Salz sparen (wegen Brot, Salat, Tomate!) und ruhig noch Chili in die Marinade geben. Statt der Tomate in der Marinade ruhig Tomatenpüree oder Ketchup nehmen, Zwiebel- und Knoblauchmenge verdoppeln.
Nachspeise: Süß-würzige Orangen
4 Orangen
1 1/2 EL dunkler Rohrzucker
2 TL Weinbrand
1 TL Kardamom-Kapseln
Pro Nase eine große Orange gut 2 cm am Deckel und 1 cm am Boden abschneiden. Auf die Schnittfläche des Bodens stellen und mit dem Messer die Schale am Fruchtfleisch in breiten Streifen herunterschneiden.
Das Fruchtfleisch in 2-3 cm breite Scheiben schneiden.
Die Scheiben in braunem Zucker wälzen und in eine Form legen. Oder eine Form bauen aus zwei Lagen extra starker Jehova. Mit gemahlendem Koriander (keine Kapseln zur Hand) leicht bestreuen und mit spanischem Brandy begießen.
Gute 20 Minuten bei 200°C in der Kugel garen. Servieren.
Och jo, ganz nett… Mein syrischer Freund meinte nur: „Was ist DAS denn für ein Nachtisch?“ Das nächste mal gibt’s dazu Zimteis, gehackte Pistazien und/oder Walnüsse sowie Schlagsahne.
FAZIT: Es handelt sich um ein sehr einfach zu bereitendes Menü (Schwierigkeitsgrad/Zeitaufwand), das ich zur Nachahmung empfehlen kann. Besonders die Chips und die Köfte sowie die Zitronensauce werden in mein festes Repertoire aufgenommen, ich bin schwer begeistert!

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Jaja, es ist mal wieder soweit: Beklopptentreffen der Männer an der Kugel des Ribbers. Nach äußerst gelungenem Gyros und klasse Shoarma soll es heute abend mal ein Dönerspieß werden. Spießgrillen ist einfach nur geil!
Da für Döner Schweinefleisch tabu ist, stand ich vor der Frage: Hähnchen-, Puten-, Lamm- oder Kalbfleisch? Lamm ist aber geschmackskritisch. Nehmen wir also mal Kalb, für meine Jungs ist mir nix zu teuer.
Da der Entschluß bei F1-Clubtreffen am Sonntag gefaßt wurde, hatte ich bereits Montag meinen MdV angerufen und mich nach Kalb erkundigt. Sollte man auf jeden Fall im vorhinein klären, denn wie ich leider erfahren mußte: Kalb gibt’s bei meinem Metzger frisch immer nur Donnerstags früh ab 8 Uhr morgens! Also nix mit Mittwochs in Ruhe abholen, marinieren, eintüten und 24 Stunden ziehen lassen…
Ein klassischer Dönerspieß besteht aus geschichteten Fleischlappen, abwechseln mager und durchwachsen, damit es nicht zu trocken wird. Ich hatte daher jeweils 1,5kg geordert. An der Fleischtheke heute morgen hat man mir dann schöne dünne Lappen geschnitten, aber das „durchwachsene“ Fleisch vom Bug des Kalbs hat nicht wirklich Fett zu bieten. Mist. Hoffentlich wird das keine trockene Angelegenheit…
Da so ein Drehspieß ja bekanntlich dauert, bis man vom ihm essen kann, nehme ich noch ein dreiviertel Pfund Rinderhackfleisch mit für schnelle Köfte und 200g Mett für meine Frühstücksbrötchen. Zuhause dann Kaffee gekocht und Mettbrötchen gemacht. Mettbrötchen gehen immer! 😉
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Erstmal Marinade frei Schnauze anrühren. Diese besteht aus:
– 1 Liter Naturjoghurt
– Olivenöl
– Saft einer Zitrone
– eine geriebene Gemüsezwiebel
– drei gepresste Knoblauchzehen
– Salz
– Pfeffer, schwarz
– Paprikapulver, süß
– Paprikapulver, scharf
– Majoran, getrocknet
– Thymian, getrocknet
– Petersilie, getrocknet
– Dill, getrocknet
– Muskatnuß
– Piment
– Zimt
– Koriander, gemahlen
– und viel Cumin (Kreuzkümmel)
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Sieht gut aus, riecht lecker und schmeckt schonmal klasse. Jetzt zum Fleisch:
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Links 1,7Kg magerer Kalbsbraten in dünnen Scheiben, rechts 1,5Kg vom Kalbsbug in dünnen Scheiben. Dann wollen wir mal mit dem Trimmen beginnen. An den Bugstücken ist z.T. exzessiv dicker Talg dran, wech damit.
Dann alle Scheiben mit dem Fleischhauer noch dünner klopfen und auf Größe schneiden. Ächz, das dauert und ist schweißtreibend. Da ich kein Freund einseitiger Arm-Belastung bin werde zum Ausgleich heute abend meine Biere nur mit Links trinken.
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Dann abwechselnd eine Scheibe mageres und „durchwachseneres“ Fleisch durch die Marinade ziehen und in die Schale betten.
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Deckel auf die Schale und bis heute abend kalt stellen. Ein paar kleine Abschnittsstücke gehen mariniert in ein kleines Schälchen in den Kühler.
Heute mittag dann hab ich mir die Abschnittsstücke zum Vorab-Test mit Olivenöl in die Pfanne gehauen.
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Mmmh, riecht auf jeden Fall dönermäßig!
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Noch schnell scharfe Sauce und etwas Brot dazu und verkosten: lecker!
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Aber es fehlt entschieden an Salz. Muss ich also nachher beim Spießen noch nachsalzen. Paßt schon…
Sodele. Nachdem es gerade erstmal Hünden ünd Kätzen geregnet hat, geht’s hier türkisch weiter. Ich hab da noch Köfte vorbereitet!
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Rinderhack mit geriebener Zwiebel, gepresstem Knoblauch, Salz, Pfeffer, süssem und scharfen Paprika, Cumin, Olivenöl und reichlich Petersilie.
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Röllekes formen…
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Spieß rein, Köfte daneben auf den Rost, Deckel zu.
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Und der gute Braumaster Flesh hat sein selbstgebrautes dunkles Weizen mitgebracht!
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Köfte fertig:
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Lecker war’s!
Danach erstmal Raki, um Platz zu schaffen. Wer mag, auch als Löwenmilch (aslan sütü):
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Jetzt ist der Döner aber auch zum Anschnitt bereit:
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Mit einem scharfen Messer!
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Tellerbild:
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Mit scharf! 😉
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Brennt gut!
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Lecker war’s! Der Bosporus steht kopf!
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Für die musikalische Untermalung des türkischen Abends sorgten: Fuat Saka, Ismail Türüt und Sait Uçar. Kemence regelt. 😉

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Angefixt von der Idee, selber einmal Grillfackeln herzustellen, und vom Appetit auf gegrilltes Hackfleisch, schritt ich gestern mal wieder an den Grillrost.
Am Vortag hatte ich ja bereits Auberginen und Paprika für Antipasti gegrillt. Tzatziki war auch noch über. Ajvar und einlegte Peperoni im Kühlschrank. Vorspeisen und Beilagen also geklärt. Kohlenhydrate fehlen!
Bei unserem extrem experimentierfreudigen Bäcker toskanisches Konfekt (winzige Brötchen aus Ciabattateig mit getr. Tomaten und Oliven, Focaccia-like) und – was sehen meine entzündeten Augen – „scharfer Grieche“ (kleines, flaches Hefebrot mit Oliven, Peperoni und Schafskäse sowie Oregano erworben.
Zuhause erstmal die Frikkos „mediterranean style“ zubereiten: ein Pfund Gehacktes halb/halb, Salz, Pfeffer, süßer Paprika, scharfer Paprika, Chiliflocken, gepresster Knoblauch, Cumin, Oregano, gehackte Zwiebel und reichlich fein gewiegte Petersilie sowie einen Schluck Olivenöl. Letztere drei Zutaten sorgen dafür, dass die Frikkos beim Grillen nicht austrocknen. Dann Handarbeit.
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Dann zum ersten Mal Grillfackeln selbst gemacht. Ging so einfach, wie ich mir das vorgestellt hatte. Beim MdV darum gebeten, mir vom Schweinebauch (ungeräuchert!) dünne Scheiben, wie für Aufschnitt, zu schneiden. Zuhause getrimmt (Knorpel raus, Schwarte abgeschnitten). Dann in Gewürzen gewälzt (Selleriesalz, Salz, Pfeffer, Zwiebel- und Knoblauchgranulat, reichlich süßer Paprika, scharfer Paprika, Muskatnuss).
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Je ein Scheibchen auf einen Schaschlikspieß gespießt, umwickelt und am Ende erneut gespießt. So geht’s. Ganz einfach.
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Ab auf den Grill mit dem Fleisch.
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Holla, die Fackeln werden ratzfatz schwarz, da heißt es dabei bleiben!
Letztendlich reichen 5 Minuten für die Fackeln über voller Hitze. Waren sehr lecker. Aber nächstes Mal werde ich die Scheibchen vor dem Rubben ölen.
Antipasti futtern.
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Tellerbild mit Frikkos:
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Als Beilage zu den Köfte/Frikkos hatte ich noch einen kleinen Salat (Ezme/Tabouleh) vorbereitet: Tomate sehr fein hacken, Petersilie sehr fein wiegen, Zwiebel sehr fein hacken, dazu nur etwas Salz und Sumach (der türkische/orientalische Essigersatz). Ist bei heißem Wetter sehr erfrischend und lecker.
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Ein schöner mediterraner Grillabend! Einziger Flop war der „scharfe Grieche“, da war bestimmt Analogkäse drauf und auch ansonsten wenig gutes drin, schmeckte einfach nur scheußlich.
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In Zukunft gibt’s wieder Baguette/Ciabatta/Landbrot für die Kohlenhydratfraktion am Tisch.

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