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Posts Tagged ‘Kokosmilch’

Was gibt sich der Koch, wenn er eine Erkältung hat? Richtig: südostasiatisches Essen! Die Gewürze erhitzen den Körper und die ätherischen Öle machen die Nase frei.
Zudem hatte Sohnemann die Grillbibel sorgfältig durchgearbeitet und mit Post-Its versehen. Er bestand auf Fisch und ich freute mich darauf, mal wieder was neues probieren zu dürfen! Also bin ich noch zum Großmarkt und habe Jakobsmuscheln, Lachsfilet und Filet vom Heilbutt eingeholt.
Vorspeise
Kürbissüppchen mit geplankten Jakobsmuscheln
Für die Suppe Zwiebel, Knoblauch, Ingwer und Chili in Butter und Erdnußöl mit einem Eßlöffel gelber Currypaste unter Rühren anbraten. Dazu den letzten Rest meines Muskatkürbis aus dem Froster und ein paar gehackte mehlig kochende Kartoffeln für die Sämigkeit. Hühnerbrühe angießen. 30 Minuten köcheln, dann pürieren. Abschmecken mit Cardamompulver, Limettensaft, Salz, Zimt und schwarzem Pfeffer. Warm halten.
Die Jakobsmuscheln kurz marinieren in 5 EL Limettensaft, 5 EL Olivenöl, 1 EL Honig und 1 TL Meersalz und dann ab auf die gewässerte und in der Kugel über der Glut bereits kräckelnde Planke. Die Planke wenden und die Muscheln platzieren.
Die Muscheln bei geschlossenem Deckel knapp 10 Minuten grillen. Bei der Fingerprobe sollte die Muschel sich leicht fest anfühlen, dann ist sie innen nicht mehr glasig und für jedermann zu verzehren.
Die Suppe in Teller füllen und die Muscheln hinein setzen.
Das war schonmal richtig gut!
Zwischengang
Lachsfilet mit Kokos-Curry-Sauce
Für die Sauce einen gehäuften Eßlöffel grüne Currypaste in etwas Erdnußöl anbraten und mit einer Dose (400ml) Kokosmilch aufgießen. Chinesische Sojasauce, braunen Zucker, Zitronengraspulver und Kaffirlimonenblätter zugeben und zur Sämigkeit einköcheln (ca. 15 Minuten auf kleiner Flamme). Die Kaffierlimonenblätter entfernen und die Sauce warm halten.
Das Lachsfilet enthäuten und in Tranchen schneiden. Etwas Currypaste mit Olivenöl vermischen, bis sie sich gelöst hat und den Fisch damit bepinseln. Jede Tranche mit einem Schaschlikspieß durchstechen und bei geschlossenem Deckel pro Seite ca. 2 Minuten scharf grillen. Den Rost hierzu gut mit Öl einpinseln – ich dachte, die Ölbepinselung des Fisches würde ihn schon vor dem Anbacken schützen und war leider falsch gewickelt.
Aber der Fisch war auf den Punkt und schmeckte super mit der scharfen Currysauce.
Butterzarter Lachs!
Nachdem ich so erneut in der Familie punkten konnte, wurde es Zeit für das Finale.
Hauptgang
Heilbutt auf Tomatensauce
Das Heilbuttfilet häuten und in Tranchen schneiden. Diese marinieren mit einer Mischung aus Erdnußöl, geriebenem Ingwer, Kurkuma, Salz und Pfeffer.
Für die Sauce Zwiebel, Knoblauch, Ingwer, Chilis, Kurkuma, Koriander, Paprikapulver und einen Eßlöffel rote Currypaste in Erdnußöl unter Rühren in einer Pfanne anbraten. Mit einer halben Dose Kokosmilch (200ml) und einer großen Dose Tomaten (800ml, von Strunk und Hautresten befreit und klein geschnitten) samt Saft aufgießen. Zur Sämigkeit einköcheln. Mit Fischsauce und Salz abschmecken.
Die Filets auf den gut geölten Rost geben und bei geschlossenem Deckel 4 Minuten grillen. Dann kopfüber auf die Sauce geben und den Deckel wieder schließen. Der Fisch zieht nun indirekt für ca. 5 Minuten gar.
In der Pfanne servieren, dazu Reis reichen.
Dieser Fisch war ebenfalls butterzart und geschmacklich der Hammer. Und ich liebe es, die Pfanne auf den Tisch zu stellen so daß sich jeder daraus bedienen kann.
Zum Nachtisch gab’s von Muttern noch einen Rhabarbercrumble aus dem Backofen mit reichlich Zimt – begleitet von Vanilleeis. Lecker war’s!
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Am Samstag waren mal wieder liebe Freunde bei uns zu Gast. Der Go-Anywhere und die Kugel wurden zu diesem Anlaß befeuert.
Vorweg gab es ein Kürbissüppchen mit Garnelenspieß.
Eine gehackte Zwiebel in Butter glasig dünsten, gehackten Knoblauch und Ingwer mit anschwitzen und einen Teelöffel Currypaste einrühren. Das duftet schonmal klasse! Den Kürbis in groben Stücken hinzu geben und mit Hühnerbrühe aufgießen. Drei mehlig kochende Kartoffeln für eine bessere Bindung gewürfelt zugeben. Bei geschlossenem Deckel eine gute halbe Stunde köcheln lassen. Dann pürieren und abschmecken.
Die Garnelen mit Olivenöl benetzen und mit „Prudhomme’s Shrimp Magic“ bestäuben, dann auf gewässerte Holzspießchen fädeln und auf dem GA direkt über großer Hitze kurz beidseitig angrillen. Servieren.
Danach gab es Bacongarnelen mit selbstgemachter BBQ-Sauce.
Für die BBQ-Sauce:
Zwei rote Zwiebeln in Butter dünsten. Sechs EL Worcestershire-Sauce, 1/8 Liter Wasser, 2 EL Apfelessig, ein Schluck HP-Sauce Classic sowie 0,4 Liter Tomatenketchup zugeben. Zusammen mit 6 EL braunem Zucker und etwas Tabasco köcheln und einreduzieren. Dann erkalten lassen. Die Sauce in zwei Portionen aufteilen.
Die Shrimps in der Hälfte der Sauce eine gute Stunde marinieren, dann herausnehmen und in Stücke von dünnem Bacon einwickeln und aufspießen. Auf dem GA direkt über großer Hitze kurz beidseitig angrillen, bis der Bacon kross ist. Servieren mit einem Klacks BBQ-Sauce.
Als drittes Leckerli kommen Satéspieße vom Hähnchen mit meiner geliebten Erdnußsauce auf den Tisch.
Hähnchenbrustfilet in Streifen schneiden und mit dunkler Sojasauce und Ketjap Manis zu gleichen Teilen sowie einem ordentlich Schlag Sambal Oelek marinieren.
Für die Erdnußsauce 200g geröstete gesalzene Erdnüsse fein mörsern oder in einer Mühle mahlen. Dann das Erdnußmehl vermischen mit 3 feingehackten Schalotten, 3 fein gehackten Knoblauchzehen, dem Saft einer halben Zitrone, 4 EL Ketjap Manis, 1 TL Sambal Oelek und 3 TL braunem Zucker und zu einer Paste rühren. In einer beschichteten Pfanne Erdnußöl erhitzen und die Paste scharf unter Rühren anbraten. Dann mit einer Dose Kokosmilch (400ml) aufgießen und unter Rühren einköcheln. Kalt stellen.
Die Satéspieße auf dem GA direkt über großer Hitze kurz beidseitig angrillen und mit der Erdnußsauce servieren.
Dann kam endlich der Hauptgang: argentinisches Roastbeef mit Öl, Salz und Pfeffer massiert und indirekt bei 120°C bis zur KT von 55°C gezogen. Das dauert gut anderthalb Stunden. Danach ging’s für 20 Minuten in Jehova. Dann Anschnitt!
Dazu gab’s einen kalten Ratatouillesalat und zum Fleisch scharfe Kardamom-Vanillebutter und eine aus den Parüren gezogene Zwiebel-Portwein-Rotwein-Sauce für jene Gäste, denen Vanille zum Fleisch komisch vorkommt.
Für den Ratatouillesalat rote Paprika, eine kleine Aubergine, eine gelbe Zucchini, grünen Spargel, ein Bund Frühlingszwiebeln und eine Gemüsezwiebel in grobe Stücke, Streifen, Spalten schneiden. Vermischen mit vier gehackten Knoblauchzehen, Olivenöl, gehacktem frischen Rosmarinnadeln, Salz und Pfeffer. Auf ein Backblech geben und im Backofen bei 200° gut 20 Minuten backen. Dann grob zerteilte und entkernte Tomaten zugeben und weitere 5 Minuten backen. Olivenöl mit Balsamico und gehacktem frischen Basilikum verrühren und über das Gemüse geben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Kann warm, lauwarm oder kalt gegessen werden.
Für die Rotweinsauce die Parüren vom Fleisch in Butter anbraten, Schalotten und Knoblauch mit anbraten, etwas gehacktes Röstgemüse zugeben, Tomatenmark mit anbraten und mit Portwein ablöschen. Bei großer Hitze einreduzieren. Nochmals Portwein zugeben und einreduzieren. Rotwein und etwas Balsamico zugeben und einreduzieren. 500ml Kalbsfond angießen, ein paar Pfefferkörner zugeben und auf kleinster Flamme langsam einreduzieren lassen. Durch ein feines Sieb geben. Kalt stellen. Bei Anschnitt des Fleisches aufkochen und mit kalter Butter montieren und servieren.
Für die Kardamombutter in einer kleinen Gusseisenpfanne Kardamomkapseln ohne Fettzugabe anrösten, dann Butter zugeben und mit 1/2 Vanilleschote (aufgeschnitten), 2 halbierten Knoblauchzehen und 2 halbierten Jalapenos aufschäumen. Salzen und servieren.
Das Fleisch war mal wieder gelungen und ich steh‘ total auf den Vanillegeschmack in Kombination mit der Chilischärfe.
Lecker war’s!

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Endlich Zeit! Endlich alle Zutaten! Endlich in der Kugel WOKken!
Ich wokke ja schon seit Jahren in der Küche vor mich hin, aber den Weber Wok für die Kugel habe ich mir erst neulich gegönnt. Heute gibt es daher endlich die Einweihung! 2 Gänge auf indonesische Art mit Garnelen und Kokosmilch und 2 Gänge mit Rindfleisch auf chinesische Art.
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Für jeden Gang einen guten Schluck Erdnuß- oder Sonnenblumenöl im Wok erhitzen.
Der 1. Gang: Shrimps in gelbem Curry
Garnelen, Zwiebelstreifen, gehackter Knoblauch, gehackter Ingwer, rote Paprika gestückelt, Möhre in Scheiben, Kaiserschoten halbiert, gelbe Currypaste, Ketjap Manis, Gado Gado, Kokosmilch und Hühnerbrühe. Sambal Oelek nach Geschmak.
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Erstmal aus einem vollen durchgeglühten AZK eine Pyramide schichten.
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Dann den Wok einsetzen.
Einen gehäuften TL gelber Currypaste, Zwiebeln, Knoblauch, Ingwer, Möhren und Paprika braten.
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Kaiserschoten und Garnelen anschwenken und mit Ketjap Manis würzen. Mit einer Keller Hühnerbrühe ablöschen. Eine halbe Dose Kokosmilch angießen. Parallel 4 EL Gado Gado mit Wasser zu einer Paste verrühren.
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Wenn die Kaiserschoten kurz vor gar sind, also noch Biss haben, das Gado Gado einrühren, kurz aufkochen lassen und servieren.
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Das war schonmal sehr lecker! Sehr indonesisch dank der erdnußlastigen Gado Gado Paste. Aber nit lang hudele, der nächste Gang ruft!
Der 2. Gang: Shrimps in grünem Curry
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Garnelen, Zwiebelstreifen, gehackter Knoblauch, halbierte Keniabohnen, geviertelte Champignons, geviertelte gelbe Zucchinischeiben, 2 angedrückte Zitronengraßstengel, Kokosmilch, Fischsauce und grüne Currypaste.
Einen gehäuften TL grüner Currypaste, Zwiebeln, Knoblauch und Bohnen braten. Champignons, Zucchini und Garnelen zufügen und mit braten.
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Mit einer Keller Hühnerbrühe ablöschen. Eine halbe Dose Kokosmilch angießen.
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Mit Ketjap Manis und Fischsauce abschmecken.
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Upps, die Bohnen sind aber hartnäckig, da dämpfe ich mal unter’m Deckel.
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Yummy, yummy, das war noch besser! Lecker fishy dank grünem Curry und Fischsauce. Und scharf!
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Auf zum ersten Fleischgang!
Klasse Roastbeef vom deutschen Jungbullen.
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Der 3. Gang: Rindfleisch mit Zwiebeln, Möhren und Sellerie
Eines meiner Lieblingsessen bei meinem CdV.
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Reichlich Zwiebelstreifen, Möhren und Sellerie in Streifen, Knoblauch und Ingwer gehackt, Bambus in Streifen, 5-Gewürz-Pulver, dunkle Soja-Sauce, Hoisin-Sauce, etwas mildes Currypulver.
Ich brutzel bei solch zartem Fleisch stets zuerst das Gemüse, schiebe es dann an den Rand des Woks und brate kurz das Fleisch in der freien Mitte, um es dann mit dem heißen Gemüse zu vermischen. Hoisin-Sauce mit braten. Sojasauße und Hühnerbrühe dazu geben und köcheln. Abschmecken mit den genannten Würzmitteln.
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Sehr lecker!
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Der 4. Gang: Rindfleisch mit Paprika und Wirsing
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Zwiebelstreifen mit gehacktem Knoblauch und Ingwer anschwitzen. Dreierlei Paprika hinzu und braten. 2 EL der Bohnensauce einrühren und braten.Alles an den Rand schieben und die Rindfleischscheibchen anbraten.
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In Streifen geschnittenen Wirsing mit braten. Miteinander vermischen. Mit heller Sojasauce, 2 TL Chinagewürzpulver (meines Gewürzhändlers), reichlich gemörsertem Szechuanpfeffer und Sesamöl würzen.
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Bah, wat gut! Asiatische Küche regelt!
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Der Weber-Wok ist genial! Riesig groß, dabei sehr flach, so dass man viel an den Rand schieben und punktgenau garen kann. Nie war wokken schöner.🙂
Noch was zum Zeitfaktor: Schnibbeln und Vorbereiten von 16 bis 18 uhr. Wokken und Futtern von 18 bis 21 uhr. Time flies…

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