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Posts Tagged ‘Lammhack’

Gestern war der israelische Fußballverein Hapoel Tel Aviv zum Championsleageduell auf Schalke zu Gast. Für mich ein willkommener Anlaß den Fußballgrillabend beim Brennvatti zu gestalten: Es gab Kebap al Kotel (Klagemauerkebap), Hommus und Minzjoghurt sowie Fladenbrot.
Für die Kebaps hölzerne Schaschlikspieße eine Stunde lang wässern, dann verbrennen sie nachher beim Grillen nicht.
Minz-Joghurt
1 Bund frische Minze, fein gehackt
Salz
2 Knoblauchzehen, gepresst
500g 10%iger Joghurt
etwas Olivenöl
Die Zutaten miteinander verrühren und kalt stellen.
Hommus
1 große Dose Kichererbsen (oder 2 kleine)
etwas Wasser
Saft einer Zitrone
4 EL Tahin
2 Knoblauchzehen, gepresst
1 TL Cumin
1 TL Salz
etwas Chilipulver
2 EL Olivenöl
gehackte Blattpetersilie
Die Kichererbsen abbrausen, bis kein Schaum mehr kommt und mit etwas Wasser, dem Zitronensaft und dem Tahin pürieren. Knoblauch und Gewürze einrühren und abschmecken. Die Paste mit Olivenöl und Petersilie fluffig aufschlagen.
Kebap al Kotel
250g Lammhackfleisch
500g Rinderhackfleisch
1 Ei
1 geriebene Zwiebel
2 gepresste Knoblauchzehen
Salz
Schwarzer Pfeffer
2 EL Baharat
1 EL Za’tar
2 EL Paprika edelsüß
1 TL Chilipulver
1EL Olivenöl
etwas Backpulver (kein Muß, macht den Kebap aber fluffig)
Die Zutaten sorgfältig miteinander vermischen und verkneten. Aus der Masse mit feuchten Händen daumendicke Stränge in der Länge von 2/3 eines Schaschlikspießes formen und aufspießen. Auf einer gut geölten Platte/Form lagern.
Die Menge reicht für zwei hungrige Männer.
Die Kugel mit einem AZK durchgeglühter Brekkies im vorderen Drittel bestücken. Die Kebaps in der indirekten Zone bei geschlossenem Deckel 20 Minuten garen. Die Fettwanne darunter nicht vergessen!
Dann die Spieße kurz über der Glut beidseitig angrillen für Röstaromen.
Servieren mit Hommus und Minz-Joghurt. Gegessen wird mit der Hand. Kleine Stücke vom Fladenbrot v-förmig zwischen Daumen und Zeige-und Ringfinger nehmen und das Hommus „aufschnappen“. Die Kebaps durch den Joghurt ziehen und „abnagen“.
Das war sehr würzig und sehr lecker! Shalom!
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Ich habe doch noch Lammhack im Froster? Yep, also wurden 500g gestern abend zum Auftauen in den Kühlschrank gelegt.
Heute jedoch muss es mal schnell gehen, den AZK mit Holzkohle angeblökt und die Kokos-Mango-Sauce zubereitet. Eine gehackte Zwiebel in halb Sonnenblumenöl und halb Butter braun gebraten und zwei gehackte Knoblauchzehen sowie einen gehäuften Esslöffel gelbe Currypaste mit angebraten. Mit einer kleinen Dose Kokosmilch und einer kleinen Dose Mangospalten samt Saft abgelöscht. Nach Geschmack gekörnte Hühnerbrühe, scharfes Currypulver, Ingwerpulver und Zimt zugeben. Gute 30 Minuten köcheln.
Währenddessen zum Hack eine Zwiebel gerieben und eine Knoblauchzehe gepresst. Gepfeffert, gezalzen und mit drei Esslöffeln Baharat (mein Restvorrat) gewürzt. Schmeckt bestimmt auch mit Garam Masala gut. Gut vermischt und mit feuchten Händen Bällchen geformt.
Die Bällchen kommen auf den Go Anywhere, Deckel zu! Dampffontänen schiessen aus den Vents, öchö-öchö! Fett und Wasser aus dem Hack fordern ihren Tribut.
Alle anderthalb bis 2 Minuten Deckel auf und Bällchen drehen, es ist viiiiel zu heiß, mist. Da erst fiel mir ein, dass ich Hackbällchen und -röllchen ja sonst auch indirekt grille! Egal, da muß ich jetzt durch und werde mit der Zeit komplett durchgeräuchert. Nach insgesamt 10 Minuten Grillage mit Deckel auf und zu teste ich mal ein Bällchen. Kurz vor angebrannt, aber dafür auch durch. Runter vom Rost.
Die Sauce ist schon etwas eingekocht, noch schnell die Mangostücke mit der Gabel zerdrücken, eine Kelle auf den Teller und die halbieren Bällchen angerichtet. Keine Beilagen.
Ich liebe ja salzig/süße und scharf/fruchtige Saucen zum Fleisch und heute war’s mal wieder SEHR LECKER!

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Merhaba, liebe Grillfreunde!
Gestern habe ich mal wieder einen Abstecher in eines meiner Lieblingsländer mit einer der anerkannt besten Küchen der Welt gemacht. Meine „Reiseimpressionen“ möchte ich euch nicht vorenthalten.
Für den Cacik brauche ich:
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500g 10%igen Joghurt
1 Salatgurke
Salz
Olivenöl
2 Knoblauchzehen
Die Salatgurke abwaschen und fein raspeln.
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Durch ein Haarsieb abtropfen lassen, etwas mit einem Löffel nachpressen.
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Die Knoblauchzehen schälen und von den Stinkern befreien.
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Den Knoblauch zur Gurke pressen, großzügig salzen und den Joghurt hinzugeben.
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Mit dem Schneebesen einen guten Strahl Olivenöl einrühren und den Cacik kalt stellen. Vor dem Servieren dann noch mal abschmecken, ob genug Salz dran ist.
Die zweite Beilage zum Fleisch wird endlich mal wieder Humus sein! Dazu brauche ich 1 große Dose Kichererbsen, 1-2 Zitronen, 2 Knoblauchzehen und ein halbes Glas Tahin (Sesampaste).
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Die Kichererbsen abbrausen, bis sich kein „Schaum“ mehr zeigt.
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Dann die Kirchererbsen in ein Gefäß zum Pürieren geben, den Saft einer Zitrone, die beiden gepressten Knoblauchzehen sowie reichlich Cumin (Kreuzkümmel) und Salz zugeben.
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Im Tahinglas die abgesackte Sesampaste mit dem sich abgesetzten Sesamöl gründlich vermischen. Eine zähe Angelegenheit…
Nach Gusto (ich nehme ein halbes Glas auf 1 Dose Kichererbsen) dem Kichererbsenpüree beigeben und mixen.
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Mit Salz und Zitronensaft weiter abschmecken: mal wieder oberlecker!
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Zeit, sich um’s Fleisch zu kümmern! 250g Lammhack aufgetaut und mit 250g Rinderhack gemischt. Beides schön fetthaltig, so soll es sein!
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Das Fleisch gut vermischen mit: reichlich Salz, viel süßem Paprikapulver, nach Geschmack scharfen Chiliflocken (viel!), einer guten Prise Cumin und frisch gemahlenem schwarzen Pfeffer. Eine Zwiebel hinzu reiben.
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Zwei Knoblauchzehen hinzu pressen und alles gut mit den Händen durchkneten.
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Mit den Händen 2 Hackstränge um die flachen (!) Kebabspieße formen. Bitte keine dünnen oder runden Spieße nehmen, das Hack sackt sonst durch (Eigengewicht)! Die Spieße schwebend lagern, damit das Hack nirgends anklebt.
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Während der AZK durchglüht mache ich die dritte Beilage: Ezme. Eine Zwiebel fein hacken und mit reichlich Sumach vermischen.
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Drei Tomaten fein hacken, einen Petersilienstrauß fein hacken und alles miteinander vermischen. Fertig.
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Zwei Ziegelsteine auf den Rost legen und die Spieße auflegen. Ein Schälchen mit Butter auf den Rost stellen zum Verflüssigen.
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Hm, war wohl etwas wenig Holzkohle (ein kleiner Restbeutel), da tut sich wenig.
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Also einen neuen Sack Holzkohle anbrechen und einen weiteren AZK durchglühen. In der Zwischenzeit schonmal den Tisch bereiten und die erste Löwenmilch trinken.
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So, jetzt tut sich endlich was in der Kugel! Die Backsteine auf Längskante stellen, um mehr Abstand zu gewinnen. Die Spieße grillen und währenddessen zweimal mit der flüssigen Butter bepinseln.
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Servieren! Auf das Humus kommt noch etwas Olivenöl und mildes oder scharfes Paprikapulver.
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Es war ja wieder mal sooo lecker…
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Afiyet olsun ve serefe, liebe Grillfreunde!

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Nach dem ganzen Harissagebrutzel heute muss ich erstmal zur Ruhe kommen.
Heute früh habe ich tiefgefrorenes Lammhackfleisch im Real-Markt gekauft, dieses taute bereits den Tag über vor sich hin (Tipp: taut am schnellsten in kaltem Wasser).
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Da ich sehr gerne Burger esse, soll es heute mal eine indische Variante geben.
Gehackte Zwiebel in Butterschmalz anbraten. Die Zwiebeln müssen bräunen!
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Diese Gewürzpaste kommt zum Einsatz!
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Zwei gehäufte TL mit anbraten. Was für ein Aroma!
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Die Masse erkalten lassen und dann mit dem Lammhack gründlich vermischen. Dabei reichlich salzen und frisch gemahlenen Pfeffer großzügig anwenden.
Heute steht noch die Bierprobe belgischer Provenienz an, Freund Ray sei dank! Hier sehen wir die Flaschen in ansteigendem Alkoholgehalt: von 5%, über 8 und 8,1% bis hin zu 9,2 und 10%. Die spinnen, die Belchier…
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Erstmal ein Hoegaarden als Aperitiv zischen, ich liebe das Zeug! Zitronig, leichte Koriandernote, passt!
Weiter mit dem Burger! Als „Ketchup-Ersatz“ mache ich ein Masala Bata. Bestehend aus: 3 Pepperoni, 2 Zwiebeln, 3 Tomaten, 2 Knoblauchzehen, 2 Ingwerstücken, 2 Schluck Apfelessig.
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Kurz den Zauberstab rein halten.
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Kalt gerührtes indisches „Ketchup“, sieht gut aus und riecht hervorragend.
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Aaaaber, für einen Burger brauchts noch eine Burgersauce, was Mayonnaisiges… Da nehme ich doch 10%igen Joghurt (die Molke abgießen!) und frische Minze! Die Minze hacken.
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In den Joghurt einrühren und salzen.
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So, die Vorbereitungen sind abgeschlossen. Jetzt mit der neuen Pattypresse Patties pressen. Erstmal 150g abwiegen.
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Hmm, da bekomme ich aus 500g… mal überlegen… ja, das könnte klappen…Lecker auch das belgische Bier…
Ab auf den eingeölten Rost mit den Patties.
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Deckel zu! Heißa, WAS für eine Dampffontäne!
Jaja, ich sollte den Deckel mal wieder schrubben, ich weiß…
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Seitenwechsel und Naan-Brot einwerfen. Ah, kissed by the flame, ich liebe es!
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Sodele, Zeit den Burger anzurichten: auf die Unterseite des Naanbrotes den Minzjoghurt streichen, darauf das Patty legen, mit Mango Chutney bestreichen und (abgetropftes!) Masala Bata darüber geben. Das Brot zuklappen.
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Ich sag nur eins: Hochgenuß!
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Mein leckerster „Burger“ bis heute!
Tipp: Wer’s nicht so süß mag, kann das Chutney weglassen.
Achso, die belgischen Biere… Malzig, kräftig, gehaltvoll… Aber ich kann zum Glück auch nach Nr. 4 noch tippen. Mehr muss ich aber jetzt auch nicht haben.

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