Werbeanzeigen
Feeds:
Beiträge
Kommentare

Posts Tagged ‘low’n’slow’

Drei Dinge braucht der Mann: Feuer, Pfeife, Stanwell. 😉 UND drei Dinge müssen beachtet werden, um beim Niedrigtemperaturgrillen (low & slow cooking) köstliche Resultate zu erzielen:

  • Temperatur (230°F, ca. 110°C)
  • Zeit (abhängig von Grillgut und Erfahrung)
  • Feuchtigkeit der heissen Luft im Garraum (ein MUSS, damit das Fleisch nicht austrocknet)
Werbeanzeigen

Read Full Post »

Heute gilt’s: ich habe vom Metzger tatsächlich ECHTE Spare Ribs bekommen! Diese wie von Raichlen beschrieben in Cidre marinieren lassen (8 Uhr), danach mit der Basic BBQ-Rub gerubt (10.30 Uhr) und erneut ziehen lassen.

Danach folgte ich allerdings der low-and-slow-methode von „amazing ribs„, will sagen: ich habe den Weber nur an einer Seite mit Brekkies befüllt und auf 225° F kommen lassen. Dazu oberen Vent stets auf halb und unteren Vent ebenfalls auf halb. Auf den unteren Rost kam eine Wanne mit Cidre (kann auch Wasser oder sonstwas sein) und auf den Grillrost kam über die Kohlen eine zweite Schale mit Cidre, damit das Fleisch nicht austrocknet (15 Uhr). Die Ribs dann in den Holder gestellt (15.30 Uhr), schnell noch zuvor eingeweichte Hickoryspäne auf die Kohlen, Deckel zu und los. Regler unten voll auf, damit die Temperatur wieder steigt. Mmmh, Hickory riecht klasse!  Regler unten bei 225° F wieder auf halb.

Um 17 Uhr 6 glühende Brekkies nachgefüllt, die Temperatur ging bedenklich gegen 200° F! Bisschen Hickory dazu. Vent unten auf bis 250° F, dann wieder auf halb. Die Temperatur muss immer zwischen min. 200° und maximal 250° F liegen laut „amazing ribs“.

17.20 Uhr sinkt die Temperatur merklich, ich packe diesmal 8 Brekkies drauf. Mist. Die Temperatur geht nicht mehr unter 275° F (17.45 Uhr). Hab’s dann doch noch geregelt bekommen – ich glaub, ich schule um zum Lüftungstechniker. Um 19.45 Uhr wurden die Ribs auf 3 Arten gemoppt:

1. Stubb’s Bar-B-Q Sauce
Flüssiger als die gewohnten BBQ-Saucen, ideal zum Moppen. Voller BBQ-Geschmack, rauchig, lecker, leichte Schärfe. Platz 3 für mich.

2. Stubb’s Mopping Sauce Bar-B-Q Baste
Flüssiger als die gewohnten BBQ-Saucen, ideal zum Moppen. Als Baste zum Bestreichen während der Garzeit gedacht. Der Essiganteil gibt des Ribs eine ungewohnt leckere Säure. Platz 2 für mich.

3. Bull’s Eye Sweet Homestyle Blend (heisst neuerdings glaube ich „Brown Sugar & Hickory“?)
Dickflüssig, Dunkel, süss und rauchig. Die Süsse passt einfach wunderbar zu den Ribs, volle Punktzahl, für mich Platz 1.

Fazit:
1. Low & Slow ist die beste Art, Rippchen zu garen. Es war ein absoluter Hochgenuß! Auch wenn sich wieder mal zeigte, dass das Raucharoma leider nicht jedermans Sache ist, Herman Munster.
2. Öfter mal andere Saucen ausprobieren! Drei ganze Spare Ribs sind für 3 gestandene Männer unter alleiniger Begleitung von Cole Slaw fast zu viel – nicht jeder hat seinen Teil geschafft, gell Burnfather?
3. Mist, schon wieder keine Bilder der vollendeten Vergrillung gemacht, der Hunger war zu groß!
4. Baby Back Ribs sind besser als Spare Ribs: Sie brauchen nur knapp halb so lange, sind viel fleischiger und die Haut lässt sich viel einfacher entfernen.

Read Full Post »

%d Bloggern gefällt das: