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Posts Tagged ‘Meerrettich’

Neulich im Großmarkt sind mir zwei verheißungsvolle Käsekrainer-Surrogat-Wurstpäckchen in den EInkaufswagen gesprungen : Mettwurst „Käse-Beisser“ original Münsterländer Würzung – wohl vom Fleischer des Marktes – und von Pick aus Ungarn die „Grillkolbász mit Käse“.
Die Gußplatte auf dem Grillrost heiß werden lassen und die Würste darauf braten. Wenn der Käse herausspritzt und eine kleine Kruste an der Wurstpelle bildet, sind die Würste gut.
Als Beilage gibt’s Sauerkraut und als weitere Testkandidaten zur Wurst diesmal von Schamel Meerrettich-Senf und von Wagner den Senf-Meerrettich.
Der Scharfe Max schmeckt schon klasse, aber der Forchheimer Senf-Meerrettich ist dann doch einen Tick besser, mehr nach Meerrettich.
Unten im Bild zwei Würste von Pick, darüber bereits abgebissen eine Käsebeisser.
Die Käsebeisser sind eher zum Brühen gedacht, wie das Aufspringen der Pelle beim Grillen zeigt. Geschmacklich überraschend gut, wirklich mehr in Richtung Mettwurst mit leichtem Käsetouch. Die Grillkolbász mit Käse schmeckt sehr gut, kommt einer Käsekrainer sehr nah und ist auf jeden Fall eine klare Empfehlung.
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Ein kurzer Testbericht! Wer mich kennt, weiß wie sehr ich Würste jeglicher Art und Provenienz schätze. Einer meiner absoluten Lieblinge ist hier die Käsekrainer aus Österreich, in Wien auch als „Eitrige“ bekannt. Als regionale Spezialität ist sie bei uns im Nordwesten nicht zu bekommen, ich kann sie mir nur via Versandhandel zustellen lassen. Umso erfreuter war ich kürzlich, Käse-Krakauer der Fa. „Meister Blumberg“ im Kühlregal des lokalen Großmarkts gefunden zu haben. Käsekrakauer? Käsekrainer? Da geht doch was!
Eine Käsekrainer wird nicht auf dem Rost gegrillt, sondern auf einer Stahl- oder in meinem Fall Gusseisenplatte. Nur so können die austretenden Käse-Fett-Tröpfchen unter der Wurst den bekannten Sockel bilden. Dann schmeckt die Wurst so richtig köstlich. So wird sie gegrillt.
Aus der Käsekrakauer spritzte zwar einiges heraus, aber ein Sockel bildete sich nicht, es war wohl mehr Fett als der begehrte Käse. Geschmacklich war die Wurst ganz lecker, dabei aber auch seeehr fettig.
Hervorragend paßt allerdings als zweiter Testkandidat der neue Raspelstix von Schamel: ein perfekter Creme-Meerrettich mit frischen Meerrettichraspeln. Schamel aus Franken setzt wieder einmal Maßstäbe in Sachen Meerrettich (bei uns im Kaufland zu erwerben).

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Ich schätze mich glücklich, unter meinen Freunden nicht nur Jäger, sondern auch Angler zu haben. So bescherte mir Freund Dirk doch zwei schöne Forellen, küchenfertig ausgenommen. Klasse.
Während Nummer 2 im Froster seiner nur allzu gewissen Zukunft harrt, kommt sein Kollege heute in die Kugel. Vorab schwimmt dieser aber noch für 24 Stunden in einer Brine aus
1,5 l Wasser
3 EL Salz
1 EL Zucker
1 klein gehackten Zwiebel
1 unbehandelten Zitrone, davon der Saft und der Schalenabrieb
Nach dem Bade im Kühlschrank wird der Fisch trocken getupft und von innen und außen mit Salz und braunem Zucker eingerieben. Die Kugel wird (mit dem  Smokenator) auf 100°C eingeregelt, Buchenchips kommen auf die Glut. Zahnstocherstücke halten den Bauch offen für den Buchenrauch.
Geräuchert wird über 45 Minuten, weitere 30 Minuten darf der Fisch dann noch weiter garen. Nach insgesamt 75 Minuten ist der Heißräuchergarungsvorgang abgeschlossen.
Herrlich saftig mit einem milden Buchenholzaroma und einer Ahnung von Zitrone, lecker.
Dazu gab’s kräftiges Vollkornbrot, Butter und zweierlei Meerrettich im Test:
Klarer Sieger ist der Schamel mit einem runderen Geschmackserlebnis und seiner leichten Süße.
Nachtrag:
Was an Fisch übrig bleibt wird in Frischhaltefolie eingeschlagen und im 0°C-Fach des Kühlschranks aufbewahrt. Denn daraus läßt sich eine köstliche Forellenmousse machen!
Eine Schalotte fein hacken und mit Salz und Zucker bestreut 10 Minuten beiseite stellen. Sie „zieht“ so Wasser und wird weicher und weniger „zwiebelig“.
Zwei Rispen Bengalpfeffer grob zerstoßen und beigeben. Forellenfilet in Stücken zufügen sowie etwas Orangensaft und flüssige Sahne. Zwei TL Meerrettich aus dem Glas und 4 EL Mayonnaise dazu. Mit dem Pürierstab kurz und grob aufmixen.
Großzügig auf gebutterte Toastscheiben streichen und genießen.

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So. Frau aushäusig, Freund Burnfather schon lange nicht mehr unter vier Augen begrillt, da stand doch was an! Altbier, Wacholder und gute Gespräche…
Amuse Goeulle: Käsekrainer von der Gusseisenplatte.
Dazu frisch geriebenen Kren und Senf. Okay, die Kruste am Boden ist etwas schwarz geraten. Dem Quatschen sei es geschuldet.
Zweiter Gang: Lachskotelett mit Kräuterbutter gemoppt.
Hauptgang: Blackened Steak
Hmm, sehr junges Jungbullenfleisch, kein Fettrand, kaum Marmor… Wo ist die Rumbsteak-Fettkante?
Mit flüssiger Butter bepinseln.
Mit Prudhommes Blackened Steak Magic rubben.
Auf den Rost!
Nach 2 Minuten wenden.
Nochmal 2 Minuten und ab nach hinten zum ruhen. Nach 10 Minuten auf’s Brett.
Kein Anschnittbild, da für mich zu blamabel. Ich muss das „blutiger“ haben. Quatschen am Grill schadet…
Egal, Burnfather war begeistert und wir hatten wieder ’ne Menge Spaß!
Achso: Rotkäppchen war auch da.

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Da wir in unserem Süd-Ost-Bayern Urlaub ja direkt an der Grenze wohnten, waren wir auch wieder mal oft auf der anderen Seite in Österreich. Was ich an unserem schönen Nachbarland nämlich besonders schätze, sind die dortigen Würstlbuden. Welche Vielfalt in Wurstangebot und Geschmack! Meine liebste Wurst ist dort seit langem die „Käsekrainer – gegrillt“. Eine geräucherte Brühwurst mit Käsefüllung. Die kann man roh essen, in Wasser gewärmt oder halt vom Grill.
Bei uns hier im Nordwesten ist ja eher Wurstdiaspora, da gibt’s höchstens mal ’n „Käsegriller“, aber das ist nur die klassische Graue mit Käseanteilen, also ganz was anderes. Zum Glück gibt es ja das Internet und ich habe einen süddeutschen Metzger gefunden, der Käsekrainer versendet. Ist zwar kein Österreicher, aber egal: Her damit!
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Ich mach’s dann mal wie die Würstlbuden-Dame aus Salzburg. Zuerst die Käsekrainer in heißem Wasser wärmen.
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Dann wollte ich sie eigentlich auf die vorgeheizten und geölten Gusseisenplatten legen, aber da kam meine Frau und meinte, vom Rost wäre doch schöner. Also die Roste eingehängt, Temperatur nehmen lassen und einölen. Dann die Würstl drauf.
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Dazu gibt’s klassisch nur Senf, frisch geriebenen Kren (Meerrettich) und eine Semmel.
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Mmmh, lecker! Extrem knackig und würzig!
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Mit Kren schmecken die einfach doppelt gut:
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Hui, das macht Durst! Aber ich hab leider kein Stiegl, Kaiser oder Gösser verfügbar… Dann teste ich heute mal das neue Weizen vom GdV, die Bayreuther Bio-Weisse. Aus dem Hause Maisel’s kann das eigentlich nichts schlechtes sein.
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Ja, es schmeckt sogar maiselig. Ein leckeres Weizen, kann ich empfehlen.

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