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Posts Tagged ‘Merguez’

Letztens im Kaufland war ich hoch erfreut, Merguez gefunden zu haben! Eine meiner liebsten Grillwürste, nordafrikanischen (Tunesien/Marroko) Ursprungs, aus Lamm- und Rindfleisch, pikant gewürzt. Ich hab‘ die Packung erstmal eingefroren – und gestern kam sie zum Auftauen in den Kühlschrank, um heute gegrillt zu werden.
Soso, da ist also nur Rindfleisch drin. Das gibt schonmal den Titel „Surrogat“, denn ohne Lammfleischanteil ist es nunmal keine Merguez. Mal schauen, wie sie schmecken.
Als Beilage habe ich Spitzkohl in Butter gedünstet. Zuerst Cuminsaat fettfrei in der Pfanne anrösten und mörsern. Dann reichlich Butter in der Pfanne auslassen und den grob geschnittenen Spitzkohl anschwitzen. Mit Salz und dem Cumin würzen. Hühnerbrühe angießen, Deckel drauf und dünsten. Nach knapp 10 Minuten den Deckel beiseite legen und den Kohl braten, bis fast alle Flüssigkeit verflogen ist. Deckel drauf zum Warmhalten und beiseite stellen.
Auf dem in der Zwischenzeit geheizten Grill die Würste grillen, was bei deren Größe (Mittelfinger eines Mannes) schnell geht. Servieren mit einer Linie Harissa (scharfer tunesischer Chilipaste).
Die Wurst durch die Harissa ziehen und die Schärfe im Mund mit buttrigem Kohl mildern. Dazu paßt ein junger französischer Rotwein.
Die Würste waren geschmacklich völlig ok, sogar recht lecker. Immerhin auch DLG-Sieger 2009! Aber ohne Lamm fehlt mir da entschieden etwas. Schade, aber toll.
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Dienstag abend war ich beim Brennvatti zum Halbfinalegucken geladen. Er hatte noch Merguez vom Schwarz-Markt da und zusätzlich Chicken-Wings besorgt. 4 Wings mit seinem Tandoorigewürz gerubbed und die restlichen Flügel mit Knoblauchöl und Stubb’s Inferno Wingsauce bepinselt.
Die Merguez wurden direkt über der Glut gegrillt und schmeckten mal wieder ganz passabel. Die Wings haben wir noch gezalzen und indirekt 45 bis 60 Minuten bei geschlossenem Deckel mit geöffneten Vents gegrillt, bis die Haut schön knusprig wurde. Ein Traum, ich liebe Wings und knusprige Hähnchenhaut! Und dazu habe ich die Stubb’s Inferno wieder neu für mich entdeckt, die gibt es jetzt nur noch zu Huhn, einfach köstlich. Weniger überzeugend war hingegen die neue Texas BBQ-Sauce von Bull’s Eye, die nach Mesquite schmecken sollte, aber eigentlich nur sehr cuminlastig ist.
Entgegen unserer Männerabendtradition hatte Brennvatti dann noch einen Nachtisch vorbereitet: gegrillte Wassermelone nach Tim Mälzer!
Dazu die Melonenscheiben direkt beidseitig grillen.
Servieren mit Zitronensaft und Currypulver. Das was mal was ganz anderes und schmeckte überraschend lecker und erfrischend. Das Currysalz vom Schuhbeck kam hierbei voll zur Geltung, eine hervorragende Gewürzmischung!
Besonders freute mich aber, dass Arjen Robben noch meinem „Genever“ die Ehre bezeugte und die Flasche küsste.

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Heute früh in der Zeitung die Anzeige vom Schwarz-Markt: Merguez im Angebot! Was hab ich diese Rind&Lamm-Würstchen in Tunesien lieben gelernt! Also nichts wie hin und eingekauft…
Den gedünsteten Kohl kenne ich ebenfalls aus Tunesien, er wird dort zum Frühstück serviert und schmeckt einfach nur lecker. Aber was wurde ich in den Hotels doof angeguckt, wenn ich dazu am frühen morgen schon nach Harissa verlangte. 😉
Der Kohl schmeckt aber noch viel besser mit der scharfen paste.
Erstmal die passende Mucke anschmeissen.
Dann reichlich Butter in der „Schwedenform“ auslassen. – Was für eine Sonne heute nach dem Weltuntergang der vergangenen Nacht!
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Den geschnittenen Kohl gute 2 Minuten anschwitzen, dann eine Tasse Hühnerbrühe angießen. Kugeldeckel zu und 5 Minuten kochen lassen.
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Dann den Kohl nach hinten schieben, den Rost ölen und die Merguez auflegen. Die Würste dreimal wenden für ein Rundumbranding.
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Dann die Würste mit dem Kohl tauschen und den Deckel für gute 10 Minuten schließen. In der Kugel sind 200°C.
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Aufgetischt!
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Den Kohl mit reichlich Harissa vermischen. Und natürlich extra Harissa für die Würste! Die Harissa von Kattus ist wirklich zum Zähneputzen geeignet, kaum Schärfe vorhanden. Ich muss mir mal aus dem Netz die gute „Harissa du Cap Bon“ bestellen…
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Mein Gesamteindruck: der Kohl schmeckte original, alleine die Harissa schwächelte entschieden. Die Merguez war überraschend gut, ich hätte eine viel schlechtere Qualität erwartet. Sie schmeckte zudem sogar leicht nach Lamm (5% Lammanteil laut Verpackung), sehr schön. Natürlich kommt sie nicht an das Original heran, aber was willste machen in der west-westfälischen Wurstdiaspora? Die nächste Merguez kommt aus dem Netz, soviel steht mal fest…
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