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Posts Tagged ‘Nacken’

Ich weiß gar nicht, warum ich so selten Schaschlik grille! Die Zubereitung ist einfach und schnell und die Spieße schmecken großartig. So geht’s:
Schweinenacken würfeln, ölen und mit einem Rub eurer Wahl (ich nehme UdSSR) würzen. Am besten über Nacht kalt stellen oder aber direkt weiter verarbeiten zu Spießen. Ziebeln häuten und vierteln und Paprika entkernen und in große Stücke schneiden. Die Spieße nun abwechselnd stecken.

Gewürzter Schweinenacken, Zwiebel, Paprika.

Gewürzter Schweinenacken, Zwiebel, Paprika.

Schaschlik fertig gesteckt.

Schaschlik fertig gesteckt.

Je nach Umfang der Spieße 20 bis 30 Minuten grillen. Am besten direkt bei mittlerer Hitze, dabei häufig wenden, damit alle vier Seiten Röstaromen bekommen. Gegen Ende der Grillzeit ruhig indirekt legen.

Schaschlik fertig gegrillt.

Schaschlik fertig gegrillt.

Schaschlik fertig gegrillt.

Schaschlik fertig gegrillt.

Einfach und lecker. Zutaten für 2 Personen: 500g Schweinenacken, 4 Zwiebeln, 1 rote und 1 grüne Paprika.

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Am Ostermontag hatten wir Schwägerinnen und Schwager, Nichten und Neffe zu Gast. Der perfekte Anlaß, um die Commercial Quality Rotisserie meines Napoleon LEX 485 mit Gyros zu bestücken.

Für das Gyros kaufe ich für 10 Personen insgesamt 3kg Schweinenackensteaks, 5mm dick geschnitten. Die Fleischscheiben salze ich großzügig bevor ich sie durch die Marinade ziehe.

Ribbers Gyros-Marinade für anderthalb Kilo Fleisch:
– 3 TL gemahlener Koriander
– 3 TL gemahlener schwarzer Pfeffer
– 3 TL Thymian, gerebelt
– 3 TL Basilikum, gerebelt
– 3 TL Chiliflocken
– 3 TL Majoran, gerebelt
– 3 TL Oregano, gerebelt
– 3 TL Paprikapulver süß
– 2 TL Zwiebelpulver
– 2 TL Knoblauchpulver
– 0,5 TL Zimt
– 500g Joghurt
– 150ml Olivenöl

Alle Zutaten sorgfältig miteinander verrühren. Eine große Zwiebel zerreiben und hinzugeben, 2 Knoblauchzehen hinzu pressen und alles erneut gut verrühren. Die Nackensteaks einzeln beidseitig marinieren und in einer Schüssel mit Deckel oder vakuumiert für 48 Stunden kalt stellen.

Um den Spieß zu stecken, verwende ich für beide Enden eine halbierte, große Metzgerzwiebel. Die Fleischlappen reinige ich grob von der Marinade und stecke sie zusammengeklappt auf den Spieß.

Um den Spieß zu grillen entferne ich die Grillroste, stelle einen beiseite und lege den anderen quer auf die Abdeckungen der Brenner. Auf diesem Rost platziere ich eine Koncis-Schale mit heißem Wasser als Tropfschale. Die beiden äusseren Brenner drehe ich auf und rotiere den Gyros-Spieß bei 150°C gute anderthalb Stunden. Dann erst schalte ich den Backburner hinzu. Mit einem elektrischen Messer schneide ich schon nach kurzer Zeit die dunkel karamellisierte Kruste herunter. Dazu platziere ich auf der Tropfschale eine zweite Koncis-Form nach dem Bain Marie Prinzip.

Gyros vom Drehspieß (Rotisserie)

Gyros vom Drehspieß (Rotisserie)

So wird das Fleisch warm gehalten, herabtropfender Fleischsaft verbindet sich mit dem Gyros. Dazu ab und an einmal umrühren.

Gyros vom Drehspieß (Rotisserie)

Gyros vom Drehspieß (Rotisserie)

Insgesamt schneide ich den Spieß viermal ab über knapp anderthalb Stunden, die totale Grillzeit beträgt also 3 Stunden.

Ribbers Gyrosteller

Ribbers Gyrosteller

Als Beilagen gab es Zaziki, Skordalia, Zwiebeln, Krautsalat, Pepperoni und Fladenbrot. Mehr braucht’s nicht. Ach ja, und nach dem Mahl den ein oder anderen Ouzo: Yammas!

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Endlich fand sich mal wieder an einem Freitag Abend die Zeit, mit meinem Freund Burnfather Fußball zu gucken, Bier zu trinken und zu grillen.

Als Vorspeise gab es Steaks vom Irish Beef – leider sehr dünn geschnitten, aber für erfahrene Griller kein Problem und schnell zubereitet auf dem Gasgrill.

Steak vom Irish Beef.

Steak vom Irish Beef.

Auf den Punkt und lecker, mit frisch gemahlenem Pfeffer und Salz.

Irish Beef Rib Eye Steak.

Irish Beef Rib Eye Steak.

Zum Hauptgang holte der Burnfather einen Iberico-Nacken aus dem 5-stündigen Sous Vide Bad und grillte ihn über Holzkohle auf seinem Smokey Joe.

Nacken vom Iberico-Schwein auf dem Smokey Joe.

Nacken vom Iberico-Schwein auf dem Smokey Joe.

Herrliche Röstaromen!

Maillard-Reaktion geglückt, herrliche Röstaromen!

Maillard-Reaktion geglückt, herrliche Röstaromen!

Wunderbares Fleisch mit enormem, äußerst wohlschmeckenden Fettanteil. Ein Hochgenuß.

Iberico ist immer wieder eine Offenbarung!

Iberico ist immer wieder eine Offenbarung!

Solche Abende sind leider viel zu selten.

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Besuch aus der Pfalz, ergo Familientreffen, was grill ich bloß? Schwere Frage, einfache Antwort: am ersten Abend Pulled Pork, am zweiten Abend Ribs.

Beim Championsleaguefinale-Grillabend hatte ich vom Blendi den hervorragenden Tipp bekommen, PP mal anders als gewohnt anzugehen und How to BBQ right zu folgen. Und dieser Tipp war Gold wert, wie ich Euch nachfolgend schildern werde. Danke Blendi, mein Freund.

Ich habe als Ausgangsmaterial zwei Schweinenacken mit Knochen genommen, insgesamt 5,2kg. Eine sehr großzügige Kalkulation für 8 Erwachsene, aber PP-Reste schmecken auch in der Zweitverwertung lecker und können zudem auch gut eingefroren werden.

Das Fleisch spritze ich am Vortag der Vergrillung mit einer Injektionsmarinade.

Pulled Pork mit einer Injektionsmarinade spritzen.

Pulled Pork mit einer Injektionsmarinade spritzen.

Für die Marinade nehme ich Apfelsaft, Zucker, Salz, Sojasauce und Worcestershire Sauce. Legt die Nacken zum Spritzen in eine hochwandige Schale oder Schüssel, denn es wird viel Marinade heraus- oder danebenfließen. Die Injektionsspritze dann tief einstechen und beim langsamen Herausziehen die Marinade injezieren. Diesen Vorgang pro Nacken gute fünf mal an unterschiedlichen Stellen wiederholen. Die Nacken dann mit der restlichen Marinade in TK-Beutel geben, eng zubinden und für 24h kalt stellen. Dabei ab und an mal wenden, damit die Oberfläche allseitig mariniert wird.

Am Grilltag richte ich meine Weberkugel mit einem offenen Kohlenring für’s lange indirekte Grillen her. In die Mitte des Kohlenrosts gebe ich dazu eine runde Pizzaform mit Alu ausgekleidet zum Auffangen herabtropfender Flüssigkeiten. Drumherum schichte ich die Kohlen. Auf das erste Viertel des Rings gebe ich Apfelholzchips zum Räuchern.

Die Schweinenacken nehme ich aus den TK-Beuteln und trockne sie sorgfältig mit Küchentüchern ab. Zurückbleibende Marinade koche ich etwas ein als Bestandteil meiner Moppsauce und Glace: Ribbers Rippenrot. Die Nacken reibe ich sodann rundum mit mittelscharfem Senf ein und würze großzügig mit meinem Magic Dust / Memphis Dust. Für mich immer wieder die beste Würzmischung für PP und Ribs. Eben schweinös lecker zu Schwein. 😉

Zwei handvoll glühende Kohlen lege ich zum Starten auf den Anfang des Rings. Nach der Minionmethode „frisst“ sich nun die Glut sehr langsam und über eine sehr lange Zeit durch die kalten Kohlen. Die beiden Nacken lege ich in die Mitte des Grillrosts, darunter auf dem Kohlerost die „Fettpfanne“. Deckel schließen, die Ventilationsöffnungen unten und oben nur bleistiftbreit geöffnet und schnell sind wir bei 100-110°C, unser angestrebten Gartemperatur. Diese hält die Kugel mit dem Minionring gut über die nun folgenden 16 Stunden.

Nackenbraten für Pulled Pork gerubbed auflegen.

Nackenbraten für Pulled Pork gerubbed auflegen.

Jetzt ist die Zeit, unter Zuhilfenahme des Marinadenrests die Moppsauce zu köcheln. Denkt daran, dass Euch das Moppen zwar ein Plus an Geschmack bringt, Euch aber bei jedem Moppvorgang Zeit durch Temperaturverlust kostet (geschätzt je 30 Min.). Wie heißt es doch so schön: „If you’re looking, you ain’t cooking!“

Nach zwei Stunden Grillen das Fleisch zum ersten Mal mit dem Rippenrot moppen (bestreichen).

Pulled Pork moppen, mit einem Mopp bestreichen.

Pulled Pork moppen, mit einem Mopp bestreichen.

Nach weiteren zwei Stunden ein weiteres Mal moppen.

Pulled Pork moppen, mit einem Mopp bestreichen.

Pulled Pork moppen, mit einem Mopp bestreichen.

Bei einer Kerntemperatur des Fleischs von 73°C nehme ich die Nacken vom Grill, moppe sie erneut, bestreue sie mit etwas Rub und schlage sie jeweils 3lagig in Alufolie. Dann kommen sie zurück auf den Grill. Solltet ihr vor den angestrebten 73°C bereits in einer Plateauphase sein (die Temperatur will und will nicht weiter steigen), was bei 70°C schonmal vorkommen kann, dann legt ruhig schon los mit diesem Schritt.

Pulled Pork in Alufolie wickeln.

Pulled Pork in Alufolie wickeln.

Bei einer Kerntemperatur von 90°C nehmt ihr die Nacken vorsichtig aus der Folie und wickelt sie gut abgetropft in frische Lagen Alufolie. Zurückbleibende Flüssigkeit gebt ihr zum Rippenrot, sie bringt den Rauchgeschmack in die Sauce. Nehmt eine Kühlbox, kleidet deren Boden mit einigen Lagen Zeitung aus, darauf legt ihr zwei mit fast kochendem Wasser gefüllte PET-Wasserflaschen, darauf die Fleischpäckchen, darauf wieder zwei Heißwasserflaschen, Zeitung und den Deckel schließen. Die Nackenstücke bleiben so locker 4-6 Stunden heiß, keine Sorge.

Zwei Stunden vor dem Essen öffnet Ihr die Ventile der Kugel etwas weiter um so auf 140°C zu kommen. Das dauert etwa 30 Minuten. Ihr hättet die Glut aber auch nach dem Herausnehmen des Fleischs ersticken und die Kugel säubern können. Dann müsstet ihr jetzt ein Setup für indirektes Grillen bei 140°C herrichten.

Die Nackenbraten nun seeehr vorsichtig aus der Folie nehmen, sie neigen zum Auseinanderfallen, und auf den Grillrost zurück legen. Nach Geschmack mit Rippenrot bestreichen und 30 bis 45 Minuten karamellisieren. Fertig sind unsere Nackenbraten!

Nacken für Pulled Pork fertig gegrillt.

Nacken für Pulled Pork fertig gegrillt.

Dann endlich können die Nacken gerupft und in Pulled Pork verwandelt werden. Mit der Wolf Claw geht das super.

Full Pull! Das Pullen des Porks.

Full Pull! Das Pullen des Porks.

Ich hatte bis dato kein so saftiges und geschmackvolles Pulled Pork und bin von dieser Art der Zubereitung sehr begeistert.

Saftiges Pulled Pork.

Saftiges Pulled Pork.

Serviert habe ich die Pulled Pork Burger bzw. Sandwiches mit meinem Incredislaw.

Ribber's Incredislaw - ein fruchtig-süsser Cole Slaw.

Ribber’s Incredislaw – ein fruchtig-süsser Cole Slaw.

Auf das Fleisch dann Rippenrot als Sauce und für den Extrawumms an Schärfe noch Jalapenoscheiben.

Pulled Pork Burger bzw. Sandwich.

Pulled Pork Burger bzw. Sandwich.

Sehr lecker war’s!

Ribbers Pulled Pork Injektionsmarinade:
0,5l Apfelsaft
1 EL Salz
2 EL brauner Zucker
2 EL helle Sojasauce
2 EL Worcestershire Sauce
Kurz unter Rühren aufkochen, damit sich Salz & Zucker vollständig lösen. Erkalten lassen.

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Schweinenacken würfeln. Die Nackenwürfel mit Salz, Pfeffer, Chiliflocken, gerebeltem Thymian und Basilikum würzen. Oder Ihr nehmt direkt meinen 4G-Rub. 😉

Das Fleisch gut durchkneten. In einen Tiefkühlbeutel Olivenöl geben und frischen Knoblauch nach Gusto hinzu pressen. Die Nackenstücke in den Beutel geben und von außen ausdauernd massieren. Über Nacht kalt stellen. Am Grilltag auf Spieße ziehen und indirekt bei 225°C gute 30 Minuten grillen. Abschließend kurz beidseitig über der Glut anknuspern.

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Dazu passen Tsatsiki, Zwiebelringe, eingelegte Pepperoni und meine Fake Fries (mit Mayo!). Guten Appetit!

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Da Babi Pangang ja in meiner Familie hoch im Kurs steht, fühlte ich mich kürzlich zu einem balinesischen Pulled Pork inspiriert.  Für zweieinhalb Personen muß es ja kein großes PP sein, da sollte 1Kg Schweinenacken samt Knochen eigentlich locker reichen.
 
Einen passenden Rub habe ich schnell aus meinem reichhaltigen Gewürzefundus zusammengemischt (Ribbers balinesischer Tempelrub) und das Fleisch nach leichtem Einölen reichhaltig damit gerubbed. Danach ging es für das gute Stück über nacht cellophaniert in den Kühlschrank.
 
Am nächsten Tag den Kugelgrill auf 110°C einregeln, das Fleisch auflegen und über die erste Stunde mit Kirschholzchips räuchern.
 
Passend zum Rub hatte ich in der Zwischenzeit Ribbers balinesischen Tempelmopp zubereitet und das Fleisch stündlich damit gemoppt.
 
Bei 1Kg Gewicht des Fleischstücks samt Knochen hatte ich eine Garzeit von knapp sechs Stunden gerechnet, wurde dann jedoch von ganzen neun Stunden echt überrascht. Aber egal, ich hatte ja „nach hinten“ wie stets ausreichend Zeit eingeplant (Wärmebox) und konnte so immer noch pünktlich um 20 Uhr auftischen.
 
Nach sechs Stunden bei 62°C:
 
Nach neun Stunden bei 92°C:
 
Gut geraten, mit Chilikernen drauf:
 
Wie es sich für Pulled Pork gehört, wollte ich auch diese von mir erdachte indonesische Variante als Burger/Sandwich präsentieren. Den Cole Slaw habe ich ersetzt durch einen Atjar Tjampur, als Sauce hatte ich eine scharfe süß-saure Babi Pangang Sauce zubereitet sowie als geschmackliches i-Tüpfelchen meine indonesische Erdnußsauce. Anstelle eines Hamburgerbuns habe ich indisches Naan-Brot genommen.
 
Baliburger Nr. 1 nur mit Babi Pangang Sauce:
 
Baliburger Nr. 2 zusätzlich mit Erdnußsauce:
 
Oh ja, das war mal echt lecker! Dieses Gericht gibt es nun – nicht als Burger/Sandwich, sondern mit Reis – für meine Geburtstagsgäste Ende Oktober, ich bin jetzt schon auf die Resonanz gespannt. 😉
 

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Heute und morgen gibt’s Resteessen vom Offline-Treffen: Grillmönchs Gyrosbraten! Gedacht zur VerDOpfung, von mir jedoch im Bratenkorb gegrillt.
Der Braten besteht aus gyrosgewürzten dünnen Scheiben vom Schweinenacken, geschichtet mit Zwiebelringen und die Lagen von schmal nach breit und wieder zurück als Rollbraten gewickelt. Thorsten verDOpft diesen Braten, ich war aber zu faul und wollte den Grill sein Werk verrichten lassen.
Den Grill mit dem Smokenator auf 200°C einregeln und den Braten im Korb indirekt auflegen. Für knapp zwei Stunden grillen.
Exkurs Bratenkorb:
„Wofür brauche ich so ein weiteres Grillgadget?“ Genau hierfür! Denn nach der Garzeit kann ich den Braten im Korb noch nah an oder sogar über die Glut ziehen, damit er kross wird! Zum Aufpoppen eines Krustenbratens übrigens eine wahre Empfehlung.
Gyrosbraten hat fertig.
Die Kruste rundherum dünn absäbeln, der Rest wird morgen kleingeschnitten und in der Gusseisernen aufgebraten.
Das Fleisch salzen und mit Chiliflocken würzen, servieren mit Tzatziki, Zwiebeln und Pepperonis.
Durch das Schichten der Fleischlappen mit frischen Zwiebelringen hat das Fleisch einen tollen Geschmack bekommen, echt klasse!
Mmmmh, lecker war’s!
Danach erstmal einen Ouzo, Yammas!

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Einfaches Zwei-Gänge-Menü für vier Personen an einem Sommerabend.
Little Wings
Die Chicken Wings am Gelenk zerteilen und leicht ölen (damit die Gewürze besser haften bleiben). Würzen mit Salz, Pfeffer, Selleriesalz, Paprika edelsüß, Cayennepfeffer, Curry süß, Curry sehr scharf. Nicht an Salz und Schärfe sparen! 4 Stunden kalt stellen.
Die Kugel mit dem Smokenator aufheizen und den Kohlerost mit reichlich Jehova auskleiden für herabtropfendes Fett und Sirup.
Die Litte Wings indirekt bei 200 bis 225°C garen, bis die Haut knusprig wird. Das dauert eine gute Stunde. 1/3 der Wings lackiere ich mit Ahornsirup, 1/3 bleibt unlackiert und das letzte Drittel lackiere ich mit Cranberry-Sirup. Die Wings grillen weitere 10 bis 15 Minuten indirekt. Fertig!
Links Cranberry, Mitte unlackiert, rechts Ahornsirup.
Unlackiert sind die Wings schonmal lecker würzig, salzig und scharf. Noch besser sind aber die lackierten Wings, deren Süße hervorragend zu ihrer Schärfe paßt. Ahornsirup schlägt jedoch Cranberrysirup mit 3:1 – auch mir schmeckten die Ahornsirupwings am besten. Gedippt wurden die Wings in Ribber’s Chicken Wings Hot Sauce, die von einem Gast aus Begeisterung den Abend über immer wieder pur geschleckt wurde.
Für den Hauptgang hatte ich einen mediterranen Nudelsalat zusammengedacht und bereitet sowie 6 Nackensteaks vom Schwein für Fleischspieße in Würfel geschnitten.
Mediterraner Nudelsalat
Am Vortag eine Gemüsezwiebel und eine Paprikaampel in Streifen schneiden von der Länge der verwendeten Nudeln (hier: Fusilli). In einer großen Pfanne in reichlich Olivenöl anbraten, gehackten Knoblauch zugeben. Salzen und pfeffern. Etwas gemörserten Chili zugeben. Mit Balsamico Bianco ablöschen und etwas die Säure verköcheln lassen. Beiseite stellen.
500g Nudeln in stark gesalzenem Wasser al dente kochen, kurz abtropfen lassen und noch heiß mit dem Pfanneninhalt vermischen. Ein halbes Glas getrocknete Tomaten in Öl würfeln, schwarze Oliven in Streifen schneiden und mit den Nudeln vermengen.
Über nacht kalt stellen und am Grilltag 4 Stunden vor dem Servieren herausstellen, damit der Salat auf Zimmertemperatur kommt. Nach Bedarf etwas mehr Olivenöl einrühren und den Salat abschmecken. Parmesan reiben und unterheben. Rucola waschen und die Blätter kleingeschnitten oder gezupft unterrühren. Servieren.
Fleischspieße
Gute 125ml Olivenöl mit dem Saft einer großen halben Zitrone verschlagen. Den Schalenabrieb einer ganzen großen Bio-Zitrone, reichlich Blättchen vom frischen Zitronenthymian aus dem Garten und 4 bis 5 gemörserte Rispen vom Bengalpfeffer sowie zwei große, gehackte Chinaknoblauchzehen einrühren. Die Marinade in einen TK-Beutel füllen, die Fleischstücke zugeben und kräftig durchkneten. 4 Stunden kalt stellen.
Die marinierten Fleischstücke auf Holzspieße ziehen, dabei mir einer Schalotte beginnen und abschließen. Die Spieße indirekt gute 20 Minuten bei 200°C garen, dann direkt über der Glut scharf angrillen für Röstaromen.
Servieren!
Oberleckere Fleischspieße mit einer leichten Zitronennote – wunderbar an einem sommerlichen Abend!

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Es geht wieder los, Dick & Doof die Zweite, uuuuuund ACTION!
Letzten Sonntag war der F1-Club zu Gast. Ich rechnete mit 15 hungrigen Mäulern und hatte daher am Freitag bereits zwei Nackenbraten vom Metzger geholt: 2,4 und 1,5 Kilo schwer.
Diese habe ich Freitag abend mit Magic Dust ausgiebig eingerieben und einzeln in TK-Beuteln dicht verpackt in den Kühlschrank gelegt.
Das Setup Samstag abend um 20:00 Uhr mit einem Minion-U (Infos zu Minion) aus Heat Beads  und einer mit Wasser gut gefüllten Fettwanne in der Mitte. Zwölf gut durchgeglühte Beads vorne links auflegen, die Kugel regelt sich schnell auf 120°C ein. Die Heat Beads sind unglaublich heiß, ich komme nicht unter 120°C.
Die Braten auf dem Grillrost arrangieren, Kerntemperatur (KT) des Fleischs liegt bei 12°C. Gesmoked wird mit Rotzederholz – aus zerbrochenen Plankenresten vom Plankengrillen. Riecht super!
Um 23:00 Uhr letzte Kontrolle: KT bereits bei 59°C! Ich mache mir Sorgen, das wird wohl eine kurze Nacht…
4:35 Uhr der Blick auf die Funkthermos am Bett: erst 71°C bzw. 73°C, puh alles gut. Das wird.
Punkt 8:00 Uhr weckt mich Mutter Kirche. Ein Blick auf die Thermos: immer noch unverändert! Ächz…
Die Gartemperatur (GT) ist auf 100°C gefallen, wo sie ja auch sein sollte. Schön, schön. Aber da ich gerne um 14 Uhr pullen möchte, öffne ich die Vents ein wenig und regle wieder auf 120°C ein. KT-Anstieg jeweils um 1°C nach 30 Minuten.
10:00 Uhr: KT 79 bzw. 76 Grad, und das nach 14 Stunden! Wird wohl doch nichts mit 14 Uhr pullen…
11:00 Uhr: Nach 15 Stunden liegen wir bei 86°C, wenn jetzt nicht wieder eine Plateauphase kommt, könnte es eine Punktlandung werden!
12:00 Uhr: Fertig nach 16 Stunden! Dick bei KT 94°C, Doof bei KT 92°C! Dick hat 900g verloren, Doof 600g – Gesamtverlust während des Grillens also 1,5 Kilo!
Ab zur Einzelhaft in Jehova gewickelt und in den Backofen, um bei 60 Grad zu entspannen.
15:00 Uhr: Doof wird gepulled!
Dazu gab es als Cole Slaw-Ersatz den guten Bauernsalat von Rüma, und selbstgerührte South Carolina Mustard Sauce und rote Sauce sowie Burger Buns und Brötchen.
19:00 Uhr: Dick wird gepulled – warm aus dem Ofen!
Alle sind satt geworden und ganze 700g Fleisch sogar übrig geblieben für den nächsten Tag.

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Heute gibt es wieder mal eine Premiere, unser indonesisches Leibgericht Babi Pangang!
Für die Marinade Zwiebeln, Knoblauch und Ingwer grob hacken/schneiden.
In Erdnußöl anbraten.
Einen gehäuften Eßlöffel Sambal Oelek, reichlich Tomatenketchup und braunen Zucker hinzu geben.
Eine viertel Stunde unter Rühren leicht simmern lassen. Die Sauce dann vollständig erkalten lassen.
Ich mache heute mal einen Fleischtest, welches sich besser eignet: 1kg Nacken oder 1kg Bauch (mit Schwarte).
Das Fleisch mit der Spitze eines Wetzstahls pieksen, damit die Marinade besser eindringen kann. Kennt man ja als „Jooking“ vom Jamaican Jerk Pork.
Fleisch und Marinade in Gefierbeutel geben und sorgfältig massieren. Dann kalt stellen.
Weiter geht es mit dem Atjar Tjampur.
Einen kleinen Weißkohl, zwei Zwiebeln und eine große rote Paprika in feine Streifen schneiden. Knoblauch und Ingwer hacken und in Erdnußöl anbraten. Zwiebeln und Paprika hinzu geben. Braten.
1 EL Kurkuma einrühren und den Kohl dazu geben. Reichlich Salz, Zucker und Apfelessig einrühren, den Deckel schließen und das ganze für 10 Minuten sachte köcheln lassen. Fertig.
Nun noch schnell die Süß-Sauer-Sauce kochen! Dazu einen halben Liter bereits reduzierte Hühnerbrühe erhitzen. Etwas Sambal Oelek, reichlich Tomatenmark und braunen Zucker einrühren. Köcheln und mit Apfelessig abschmecken. Mit Tomatenketchup zur leichten Sämigkeit abbinden. Fertig.
Ab in die Kälte, -12,8°C!
Die Kugel wird mit einem vollen Smokenator ohne Wasserwanne bestückt und auf 150°C gebracht. Darauf erstmal ein kleines Witbier.
Das Fleisch aus den Beuteln nehmen, die Marinade dabei auffangen, und von festen Marinadenresten säubern. Dann auf den Rost legen und mit den Thermo-Sonden pieksen. Geräuchert wird heute mal mit verholztem Basilikum – Schwägerin G. sei dank!
Öchö-öchö… Kann nix sehen…
Ah, ja, so sieht’s aus.
Geplant sind gute 3 Stunden bei 150°C, KT 80°C ist das Ziel.
Nach drei Stunden und 15 Minuten bei um die 170°C auf Rosthöhe in der Kugel meldet der Bauch als erster „Ziel erreicht, 80°C!“ und kommt vom Rost in ein wärmendes Jehovamäntelchen.
Der Nacken ist noch bei 73°C, schaunmermal…
Der Bauch kam nach 20 Minuten Jehovaphase auf’s Brett.
Uuuuuuuuund Anschnitt!
Sehr saftig, klasse!
In Scheiben schneiden.
Anrichten! Zuerst einen Spiegel aus der einreduzierten heißen Marinade.
Darauf die Bratenscheiben.
Darauf der warme, indonesische „Krautsalat“.
Darauf die heiße süß-saure Sauce.
Reis dabei, Weißwein im Glas, los geht’s!
Mmmh, das war sehr lecker! Insgesamt sehr scharf, ausgewogen suß-sauer und das Fleisch herrlich saftig und zart. Die Schwarte natürlich nicht kross, aber die kann man ja wegschneiden. Beim nächsten mal würde ich zudem auf Rauch verzichten, der Geschmack ist so nicht ganz harmonisch.
Aha, der Nacken piept, hat seine 80°C auch erreicht. Eine ganze Stunde später als der Bauch!
Nach 20 Minuten in Jehova anschneiden:
Fazit: In jedem Fall zu Beginn smoken, der Nacken schmeckte einfach genial! Er war obersaftig und viiiel viel besser im Geschmack als der Bauch. In Zukunft nur noch Nacken für’s Babi Pangang.

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