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Posts Tagged ‘Peking’

Ein leckeres, etwas aufwändiges Gericht aus Nordchina/Peking ist Schweinefleisch Mu Shu.
Fleisch: 300g Schweinelende gegen die Faser erst in dünne Scheiben, dann in Stifte schneiden. 1 EL Reiswein/Sherry , 1 EL helle Sojasauce, 0,5 TL Sesamöl und 1TL Maisstärke gut miteinander verrühren und mit dem Fleisch vermischen. Das Fleisch für 30 Minuten im Kühlschrank marinieren lassen.
Gemüse & Ei: 1 Päckchen (ca. 25g) getrocknete Wolkenohrpilze (Mu-Err) in reichlich kaltem Wasser über 30 Minuten aufquellen lassen. Abgießen, säubern und in Streifen schneiden. 1 Glas Shiitake-Pilze (Stockschwämmchen) abgießen und mit den Mu-Err, 4 gehackten Knoblauchzehen und 2 EL gehacktem Ingwer vermischen. Das Weiße einer Stange Lauch in Streifen schneiden. Von einem halben kleinen Chinakohl Blattrippen und Blätter getrennt in Streifen schneiden. 2 Eier leicht verquirlen.
Sauce: 2 EL helle Sojasauce, 2 EL Reiswein/Sherry, 1 TL Maisstärke, 1 TL Zucker, 1 TL schwarzer Pfeffer miteinander verrühren.
Erdnußöl im Wok erhitzen und das Fleisch pfannenrühren, bis es gar und gebräunt ist. Heraus nehmen.
Den Wok auswischen, erneut Öl erhitzen und die verquirlten Eier pfannenrühren, bis sie gestockt sind. An den Rand schieben. Erneut Öl in den Wok geben und die Pilzmischung unter Rühren anbraten. Dann den Lauch mit dünsten. Dann die Blattrippen des Chinakohl und abschließend dessen Blätter.
Das Fleisch und die Sauce einrühren und köcheln, bis die Sauce anzieht/eindickt. Servieren.
Dazu gibt es in Nordchina (Weizenregion) traditionell Mandarin-Pfannkuchen, bestrichen mit oder gedippt in eine/r Mischung aus Hoisinsauce, Wasser und heller Sojasauce. Bei mir gab’s Reis und einen großen Löffel Sambal Oelek.
Das wal sehl leckel!
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Nach dem ersten Gang mit Schweinefilet  folgte der zweite Gang mit Lammfilet.
Der Kaiserin Dowager Cixi schmeckte ein Gericht dermaßen gut, daß sie den Koch herbeizitieren ließ, um den Namen der Speise zu erfahren. Dieser wagte es jedoch nicht, ihr zu antworten und bat die Kaiserin, einen Namen zu vergeben. „Es ist wie Honig!“ entgegnete diese – und so heißt das Gericht bis heute.
Fleisch: 300g Lammfilet in sehr dünne Scheibchen schneiden und mit zwei EL Hoisinsauce gut vermischen. Dann das Fleisch sorgfältig mit 2,5 EL Maisstärke überziehen. Beiseite stellen.
Sauce: Einen EL helle Sojasauce, einen TL Reisessig, einen TL Reiswein oder trockenen Sherry, einen TL Ingwersaft, einen halben TL Melasse und zwei TL Zucker mit einem halben TL Maisstärke vermischen.
Für den Ingwersaft habe ich ein Stück geschälte Ingwerknolle gerieben und durch ein Haarsieb gedrückt. Statt Melasse habe ich Rübensirup verwendet.
Erdnußöl im Wok erhitzen und das Fleisch schnell und unter Rühren braten, bis es rötlichbraun und fast gar ist.
Dann heraus nehmen und in einem Sieb abtropfen lassen. Bis auf eine kleine Restmenge das Öl aus dem Wok schöpfen. Die Sauce in den Wok geben, das Lammfleisch dazu und unter Rühren kurz aufkochen. Das Fleisch muss ganz von Sauce überzogen sein. Servieren!
WOW!!! Das war eines der besten Gerichte, dass ich jemals essen durfte. Der Oberhammer. Es schmeckt wirklich wie Honig!
Das wal extlem leckel!

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