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Posts Tagged ‘Peperoni’

Da ich bei uns am Ort keine Jalapenos bekomme, hatte ich mir beim Olbrich in Frankfurt ein Kilo grüne Jalapenos bestellt.
Top Ware, in den Froster gepackt und auf DAS Wochenende gewartet. Am letzten Sonntag hatte ich dann endlich Zeit! Frau und Sohn wurden vorgewarnt, es würde scharfe Snacks am frühen Nachmittag geben.
Nach diversen Hühnersitzen und den Steckerlfischhaltern hatte der gute Burnfather mal wieder seine metallerne Kunsthandwerkerkenne unter Beweis gestellt und mir einen klasse Jalapenohalter gefertigt. Einen bess’ren Freund find’st du nicht! Danke, Brennvatti!
Alle Jalas wurden geköpft und mittels eines geschärften Sparschälers entkernt.
Klappt super!
Dann ging es an die Füllungen.
Eine Scheibe geräucherten Kochschinken vom besten MdV der Welt.
Klein geschnitten.
Zwei Schalotten fein hacken.
Flußkrebsfleisch fein hacken.
Frischkäse mit der Hälfte der Schalotten und dem Flußkrebsfleisch gut vermischen.
Den geräucherten Kochschinken mit der anderen Hälfte der Schalotten und Frischkäse vermischen.
Sechs Jalapenos mit Cheddarkäse füllen, vier mit der Kochschinkencreme und vier mit der Flußkrebscreme.
Die Jalas mit je einer Baconscheibe umwickeln und mit einem Zahnstocher fixieren. Hinten links vier Atomic Buffalo Turds (ABT) mit Kochschinkenceme, hinten rechts vier ABT mit Flußkrebscreme, vorne rechts drei Jalapeno-Poppers und vorne links die Drei sind als Füllung für Armadillo-Eggs gedacht.
Für die Armadillo-Eggs: Ein Pfund Hackfleisch mit Salz, Pfeffer, süßem Paprika, Thymian und Senf würzen. Drei Fleischbälle von je 160 bis 170g abteilen, in der Hand flachklopfen, mit je einem käsegefüllten Jalapeno belegen und ein Gürteltierei formen.
Die Kugel auf 150°C bringen, kleingebrochene Reste einer Rotzederplanke auflegen zum Smoken und die Eggs und den Chilihalter auf den Rost bringen. Nach einer dreiviertel Stunde sieht’s so aus:
ABTs und Poppers sind fertig!
Die Eier wurden soeben gewendet und anschließend mit Sweet Baby Ray’s Sweet ’n Spicy Sauce gemoppt und eine weitere viertel Stunde gegrillt. Nach insgesamt 60 Minuten sind sie fertig.
Die Jalapeno-Poppers!
Sehr lecker und mit herrlich weichem Käse.
ABTs mit Flußkrebscreme:
ABTs mit Schinkencreme:
Leider verwackelt, aber mir saßen die Gürteltiereier im Nacken, das Hack sollte keinesfalls trocken werden!
Mein Fazit:
Jalapenos:
Wenn ich hier im Großmarkt mal Jalas bekomme, dann selten und aus Holland. Die mexikanischen Jalapenos vom Olbrich haben einen unglaublichen Wumms, da brennt einiges! Erst gestern abend habe ich meinen Freund und ausgewiesenen Scharfesser Helmut an seine Belastungsgrenze mit diesen Jalas und den von mir daraus gesmoketen Chipotles gebracht. Ich selbst war am Ende. Ohne Ausschabung geht da gar nichts bei den Schoten. Wir haben nachher dankbar lächelnd meine Dinosaur’s Devil’s Duel Habanero Sauce löffelweise zum Fleisch genossen, da konnte nichts mehr brennen.
Jalapeno-Poppers:
Ein leckerer Snack, durchaus als Aperitiv zum Bier etc, denkbar.
Atomic Buffalo Turds:
Yesss, die bringen es! Lecker gefüllt, scharf und rauchig. Gibt’s definitiv öfter!
Armadillo Eggs:
Och ja, geht so… Muss ich aber nicht wieder haben. Dann lieber Cevapcici oder Frikkos mit gehackten Jalas im Hackfleisch.
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Soso, da macht so eine Fastfoodkette also einen Chili-Cheese-Burger, aha… Guuut, dass ich vom großen Kuchen beim OT der IG Ruhrpott ein paar selbstgezogene Jalapenos bekommen habe! Denn zum einen habe ich heute wenig Zeit, da ich für’s morgige Thanksgiving kochen muß, und zum anderen schreit das doch nach JALA-CHEESE-BURGER!
Das waren einfach leckere Burger, die Jalas brennen gut was weg und haben dabei noch einen leckeren, etwas süßlichen Geschmack. Für meine Frau gab es die Burger natürlich ohne die Jalas.
Jala-Cheese regelt! Danke nochmal für das selbstgezogene Gemüse, Thomas!

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Wer mal in Tunesien gewesen ist, kennt die köstliche Chilipaste Harissa. Da mir wirklich nur das tunesische Original schmeckt, muss ich mal einen Nachbau wagen! Ich werde dazu zwei Wege beschreiten, einen mit frischen Pepperoni und einen mit getrockneten. Letzterer ist übrigens der des Originals.
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Der Weg der frischen Schote:
300g Pepperoni vom Supermarkt.
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Vom Gestrüpp befreit und entkernt. Kerne haben in der Harissa – ganz im Gegensatz zum asiatischen Sambal – nichts zu suchen!
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Die halbierten und gesäuberten Pepperoni.
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Erstmal in Längsstreifen schneiden.
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Dann grob hacken.
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In einem kleinen Topf den Boden mit Olivenöl bedecken und erhitzen.
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Die Pepperonistücke einrühren, 2 EL Salz und einen Schluck Wasser dazu geben.
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Zwei Chinaknoblauchzehen (entspricht 4 bis 8 normalen) hacken.
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Den Knoblauch, 2 TL gemahlenen Koriander und 1 TL gemahlenes Cumin den Pepperonis zugeben.
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Aus kleinster Flamme bei geschlossenem Deckel ca. 1 Stunde köcheln. Zwischendurch mal etwas Wasser nachgeben, damit nichts anbrennt und alle schon weich gart. Nach 1 Stunde in ein Mixgefäß füllen und pürrieren.
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Das Harissa abschließend in ein Glas füllen. Es schmeckt sehr fruchtig nach Pepperoni und würzig, nahe am Original, aber nicht nahe genug.
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Der Weg der getrockneten Schote:
100g getrocknete Pepperoni vom Supermarkt.
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Vom Gestrüpp und den Kernen befreien. Letzteres geht durch einfaches Reiben der Schoten zwischen Daumen und Zeige- und Mittelfinger.
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Die ledrigen Chilihüllen grob hacken.
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In einem kleinen Topf 100ml Wasser erhitzen und die Chilistücke einrühren. 1 TL Salz, 1 TL frisch gemahlenen Koriander und 0,5 TL gemahlenes Cumin zugeben. 1 Chinaknoblauchzehe (entspricht 2 bis 4 normalen) hinzu pressen.
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Mindestens 2 Stunden köcheln lassen. Dabei immer mal nach dem Wasser schauen, der Boden sollte knapp bedeckt sein.
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Nach mindestens 2 Stunden kann pürriert und das Harissa abgefüllt werden.
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Dieses Harissa ist deutlich dunkler in der Farbe, aromatischer in Geruch und Geschmack und näher am Original. Ich bin zufrieden!
Noch ein Tipp: in beiden Varianten sind die Pepperonihäute enthalten und diese nerven. Ich werde, sowie ich die Gläser anbreche, deren Inhalt komplett durch ein Haarsieb streichen…

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