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Posts Tagged ‘Pflanzerl’

Auf meinem Grilltreffen Old Mountain IV waren sie für nicht nur für mich die Überraschung des Wochenendes: die Köfte von G&G nach dem Rezept meiner lieben Freundin Tina.

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Tina nimmt für die Köfte Lammhack pur und würzt – wie ich ja auch – aus der Lameng. Nachstehende Mengenangaben meines Rezepts sollten aber passen. Alle Zutaten werden ausdauernd miteinander verknetet. Die Masse sollte danach ruhig ein paar Stunden im Kühlschrank ziehen. Ich habe anschließend aus der Masse große Köfte geformt und gegrillt. Die kleinen Köftespieße sind natürlich originaler, klasse aus der Hand zu essen und zum Nachbau empfohlen!

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Servieren mit Ezme, Cacik und Hummus.

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Sooo lecker!

Zutatenliste:

250g Lammhack
250g Rinderhack
1 Zwiebel, gerieben
2 Knoblauchzehen, gepresst
3-4 EL glatte Petersilie, gehackt
1-2 TL Kreuzkümmelsamen, fettfrei geröstet und gemörsert
1 TL Koriandersaat,  fettfrei geröstet und gemörsert
1/2 TL Zimt
2 TL Tomatenmark
1 TL Chilipulver
1 TL Piment
3 EL Bulgur
Salz und Pfeffer

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An der Frage nach dem besten Hamburger scheiden sich gewiß die Geister, denn da gibt es ja ungezählte Beilagenkombinationen neben den schon unterschiedlich zu wählenden Burgerbuns und den Rindfleischpatties. Aber der Hamburger steht und fällt mit dem Patty! Daher bin ich einer einfachen Frage nachgegangen: Wie bekommt man ein Burgerpatty so richtig schön saftig? Der Trick ist sehr einfach und kommt natürlich wieder aus dem Mutterland des BBQ, den Vereinigten Staaten. Dort gibt’s die saftigsten Hamburger und SO GEHT ES:
Das Rinderhackfleisch nur mit frisch gemahlenem schwarzen Pfeffer und Salz würzen. Die Hände mit kaltem Wasser befeuchten und die Patties lose formen. Auf einer Griddleplatte oder in einer schweren Gusspfanne etwas Sonnenblumenöl erhitzen und die Patties einseitig scharf anbraten, damit sich eine leichte Kruste bildet. Wenden, die Temperatur reduzieren und die Patties mit geklärter Butter beträufeln. Bis zum gewünschten Gargrad immer wieder mit der Butter beträufeln, dazu auch etwas salzen und pfeffern. So wohlschmeckende, saftige Burgerpatties hatte ich noch nie.

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Nachdem König Otto von Hellas durch sein 2:1 gegen Nigeria zu begeistern wußte, gab’s gestern einen kleinen griechischen Abend: Kefthedes, Dolmadakia, Gigantes, Skordalia, Tsatsiki, Feta, Oliven, Pepperoni, Kraut und eine meiner ersten selbstgezogenen Jalapenos.
Die Kefthedes bestehen aus gemischtem Hackfleisch, Salz, Pfeffer, Paprikapulver, Zwiebel, Knoblauch und Petersilie. Wer mag, tut einen Löffel Senf in die Masse.
Die Kefthedes erstmal indirekt garen. Über die Glut kommt Fladenbrot für die Mezes.
Für die Gigantes Zwiebel und Knoblauch in Olivenöl anschwitzen und mit Dosentomaten aufgiessen. Gekörnte Fleischbrühe und Zucker sowie zwei Lorbeerblätter hinzugeben und mit geschlossenem Deckel ein Stündchen köcheln lassen. Die Bohnen aus der Dose gut abbrausen. Die Sauce mit schwarzem Pfeffer und Oregano würzen und die Bohnen einrühren. Beiseite stellen und ziehen lassen. Lauwarm oder kalt servieren.
Für das Skordalia Salzkartoffeln weich kochen und abgießen. Mit Olivenöl, etwas gepresstem Knoblauch und Zitronensaft stampfen. Mit Salz abschmecken. Ein Eigelb für die Bindung schnell einrühren. Lauwarm oder kalt servieren.
Die Mezeteller sind angerichtet, es kann losgehen.
Herrlich, griechisch regelt.
Die Kefthedes kurz beidseitig über der Glut anknuspern lassen und servieren.
Hui, hat die Jala einen Wumms!
Sehr lecker war’s!

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Gestern mittag hörte ich im Radio, „Griechenland (sei) im moment in aller Munde“. Hmmm, mein Mund war leer und das allabendliche Leckerchen noch nicht geplant. Warum also nicht meine geliebten griechischen Frikadellen aus dem Backofen einfach mal im Dutch Oven zubereiten? Mein neuer 12er DO wartet auch schon seit dem Einbrennen letzte Woche auf seine Einweihung. Also los:
Bodenbedeckend Olivenöl in den DO füllen. Kartoffeln in 1 bis max. 2 mm dünne Scheiben schneiden und in den DO schichten. Salz und Pfeffer darüber mahlen.
500g gemischtes Gehacktes verkneten mit Salz, schwarzem Pfeffer, süssem Paprikapulver, gerebeltem Thymian, einer großen geriebenen Zwiebel, zwei gepressten Knoblauchzehen, einem altbackenen eingeweichten und ausgedrückten Brötchen, einem Ei, einer klein gehackten grünen Paprika, gehackter Blattpetersilie. Aus der Mischung Hackbällchen formen und auf die zuvor noch mit Olivenöl besprenkelten Kartoffeln legen.
In einem Topf Olivenöl erhitzen und eine gehackte Zwiebel glasig dünsten, zwei gehackte Knoblauchzehen und Chiliflocken anbraten, eine große Dose Tomaten von Strünken und Hautresten befreien und samt Saft hinzugeben. Salz, Zucker, schwarzer Pfeffer und reichlich Rigani (Oregano) einstreuen und auf kleiner Flamme eine halbe Stunde köcheln. Die Sauce über die Frikadellen geben.
Für das DO-Setup unten 8 Brekkies im Kranz legen und 4 als kleinen Kranz mittig. Den Deckel mit Brekkies füllen. Nach einer halben Stunde mal gucken.
Die Frikkos wenden.
Mit dem klein geschnittenen Inhalt einer Packung Feta aus Schafsmilch bestreuen und weitere 20 Minuten kochen.
Nach insgesamt 50 Minuten ist das Essen fertig.
Tellerbild mit griechischem Krautsalat und Tsatsiki.
Näher ran.
Noch näher ran.
Lecker war’s!

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Angefixt von der Idee, selber einmal Grillfackeln herzustellen, und vom Appetit auf gegrilltes Hackfleisch, schritt ich gestern mal wieder an den Grillrost.
Am Vortag hatte ich ja bereits Auberginen und Paprika für Antipasti gegrillt. Tzatziki war auch noch über. Ajvar und einlegte Peperoni im Kühlschrank. Vorspeisen und Beilagen also geklärt. Kohlenhydrate fehlen!
Bei unserem extrem experimentierfreudigen Bäcker toskanisches Konfekt (winzige Brötchen aus Ciabattateig mit getr. Tomaten und Oliven, Focaccia-like) und – was sehen meine entzündeten Augen – „scharfer Grieche“ (kleines, flaches Hefebrot mit Oliven, Peperoni und Schafskäse sowie Oregano erworben.
Zuhause erstmal die Frikkos „mediterranean style“ zubereiten: ein Pfund Gehacktes halb/halb, Salz, Pfeffer, süßer Paprika, scharfer Paprika, Chiliflocken, gepresster Knoblauch, Cumin, Oregano, gehackte Zwiebel und reichlich fein gewiegte Petersilie sowie einen Schluck Olivenöl. Letztere drei Zutaten sorgen dafür, dass die Frikkos beim Grillen nicht austrocknen. Dann Handarbeit.
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Dann zum ersten Mal Grillfackeln selbst gemacht. Ging so einfach, wie ich mir das vorgestellt hatte. Beim MdV darum gebeten, mir vom Schweinebauch (ungeräuchert!) dünne Scheiben, wie für Aufschnitt, zu schneiden. Zuhause getrimmt (Knorpel raus, Schwarte abgeschnitten). Dann in Gewürzen gewälzt (Selleriesalz, Salz, Pfeffer, Zwiebel- und Knoblauchgranulat, reichlich süßer Paprika, scharfer Paprika, Muskatnuss).
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Je ein Scheibchen auf einen Schaschlikspieß gespießt, umwickelt und am Ende erneut gespießt. So geht’s. Ganz einfach.
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Ab auf den Grill mit dem Fleisch.
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Holla, die Fackeln werden ratzfatz schwarz, da heißt es dabei bleiben!
Letztendlich reichen 5 Minuten für die Fackeln über voller Hitze. Waren sehr lecker. Aber nächstes Mal werde ich die Scheibchen vor dem Rubben ölen.
Antipasti futtern.
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Tellerbild mit Frikkos:
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Als Beilage zu den Köfte/Frikkos hatte ich noch einen kleinen Salat (Ezme/Tabouleh) vorbereitet: Tomate sehr fein hacken, Petersilie sehr fein wiegen, Zwiebel sehr fein hacken, dazu nur etwas Salz und Sumach (der türkische/orientalische Essigersatz). Ist bei heißem Wetter sehr erfrischend und lecker.
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Ein schöner mediterraner Grillabend! Einziger Flop war der „scharfe Grieche“, da war bestimmt Analogkäse drauf und auch ansonsten wenig gutes drin, schmeckte einfach nur scheußlich.
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In Zukunft gibt’s wieder Baguette/Ciabatta/Landbrot für die Kohlenhydratfraktion am Tisch.

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