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Posts Tagged ‘planking’

Ich habe von Smokewood Germany eine Planke aus einem Whisky-Eichenholzfass zur Probe geschickt bekommen, vielen Dank dafür. Das Planken eignet sich ja hervorragend zum indirekten Grillen sehr zarten Grillgutes und ich hatte schon lange kein Schweinefilet mehr – also auf geht’s!

Die Whiskyplanke mindestens eine Stunde lang wässern, das Wasser dabei mehrfach erneuern, da die Planke sehr viele Schwebstoffe absondert. Ein Schweinefilet säubern, leicht ölen und reichlich mit meinem Magic Mushroom Rub einreiben. Das Fleisch danach eine Stunde im Kühlschrank ziehen lassen. Den Grill (hier ein Napoleon LE3) auf 200°C vorheizen. Die Planke über die Flamme legen, den Deckel schließen und warten, bis die Planke Geräuche von sich gibt und leicht Rauch absondert. Nun sollte die dem Feuer zugewandte Seite der Planke leicht geschwärzt sein, ich drehe diese daher und lege das Fleisch auf.

Schweinefilet mit Pilzrub auf der Whiskyplanke.

Schweinefilet mit Pilzrub auf der Whiskyplanke.

Bei geschlossenem Deckel warte ich nun so lange, bis die Planke erneut Geräuche macht und ziehe diese dann in die indirekte Zone des Grills. Die Planke soll ja nicht brennen, sondern nur kokeln und leicht rauchen. Der Rauch der Whiskyplanke riecht echt klasse.

Nach ca. 30 Minuten bei 200°C ist meine angestrebte Kerntemperatur im Fleisch von 60°C erreicht, das Fleisch darf sich für 10 Minuten auf meinem Schneidebrett entspannen.

Das Filet darf nun ruhen.

Das Filet darf nun ruhen.

Anschnitt!

Auf den Punkt gegrilltes Schweinefilet, klasse.

Auf den Punkt gegrilltes Schweinefilet, klasse.

Mmmh, das war mal ein lecker pilziges Schweinefilet: mit dem Rauch der Whiskyfass-Planke verfeinert.

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Nachdem ja am Samstag der hoch dekorierte Sternekoch Johann Lafer in „Deutschlands größte Grillshow“ (unter einem Superlativ geht offensichtlich gar nichts mehr) erfolgreich Planken verbrannt hat, zeige ich Euch gerne noch einmal, wie das geht, dieses verrückte Ding mit den Holzplanken. 😉

Das Planken ist eine sehr alte und ursprüngliche Form des Grillen aus einer Zeit, da Grillroste noch nicht erfunden waren. Zugesprochen wird es den Indianern Nordamerikas. Fleisch oder Fisch wurden auf Holzplanken befestigt, diese dann ans Feuer gestellt oder auf die Glut gelegt und das Grillgut so gegart. Ideal ist das Planken für zartes Grillgut wie Fisch und Meeresfrüchte oder Filets jeglicher Art. Für ein Mehr an Röstaromen empfehle ich das vorherige scharfe Angrillen des Fleischs, dann ab auf die Planke und dort bis zur gewünschten Kerntemperatur garen. Das Grillgut wird durch das Planken sehr saftig!

Als Planke könnt Ihr jedes unbehandelte Holzbrett nehmen, das beim Grillen einen aromatischen Rauch entwickelt. Klassisch ist die amerikanische Rotzeder (lies Rot-Zeder) – Buche, Eiche und Obsthölzer sind ebenfalls sehr gut. Ich liebe und verwendet Rotzederplanken wegen ihrer einzigartigen Aromatik. Das Material (The Hamburg Plank) lasse ich mir direkt vom Hersteller schicken: der Försterei Klövensteen aus dem Hamburger Staatsforst.

Die Planke sollte mindestens eine Stunde lang gewässert werden, bevor sie auf den Grill kommt, damit sie nicht verbrennt, sondern kokelt und ihren aromatischen Rauch abgibt. Wichtig ist zudem, gut vom Öl der Marinade abgetropftes Grillgut aufzulegen. Herabtropfendes Öl gibt Flare Ups (Stichflammen) und kann die Planke in Brand setzen. Zudem stinkt das verbrennende Öl und gibt einen unangenehmen Geschmack.

Planked Garlic Chicken

In einem Tiefkühlbeutel mische ich meine Marinade aus Olivenöl mit gehackten frischen Kräutern (Rosmarin, Thymian, Zitronenthymian). Dazu kommt viel gehackter Knoblauch und eine Menge gehackte getrocknete Tomaten.

Mediterrane Marinade für Garlic Chicken von der Planke.

Mediterrane Marinade für Garlic Chicken von der Planke.

Drei Hähnchenbrustfilets (mehr passen nicht auf eine Planke) säubern, in den TK-Beutel zur Marinade geben und gut durchkneten. Über Nacht kalt stellen, das Hähnchenfleisch nimmt so sehr viel Geschmack von der Marinade auf, vor allem den Knoblauch.

Am Grilltag 1/3 des Kugelgrills mit glühenden Kohlen befüllen, den Rost auflegen und die Gartemperatur auf 200°C einregeln. Die Planke aus dem Wasser nehmen und über der Glut auf dem Grillrost auflegen. Den Deckel schließen, alle Ventilationsregler voll auf. Wenn die Planke beginnt zu rauchen und zu krackeln wird sie gedreht und das gut abgetropfte Grillgut auf der angekokelten Seite aufgelegt. Jetzt könnt Ihr die Planke entweder in den indirekten Bereich schieben (für wenig Raucharoma) oder aber über der Glut belassen und die zweite Plankenseite kokeln lassen für mehr Raucharoma. Geplankt wird bei geschlossenem Deckel. Wenn sehr starker Rauch aufsteigen sollte, die Planke kurz indirekt schieben, damit sie nicht brennt. Danach wieder über die Glut. Man muss ein Auge auf die Rauchentwicklung haben und den Vorgang ggfs. öfter wiederholen.

Mediterranes Garlic Chicken von der Planke.

Mediterranes Garlic Chicken von der Planke.

Nach 35 Minuten ist die Kerntemperatur von 83°C erreicht und es kann gegessen werden.

Garlic Chicken von der Planke mit Grillmais.

Garlic Chicken von der Planke mit Grillmais.

Saftiger geht eine Hähnchenbrust kaum, sehr lecker war’s!

Weitere Rezepte zum Planken findet Ihr bei mir unter dem Tag „Planking“.

Warnhinweis:
Viele Thermometerkabel halten Temperaturen über 200°C nicht aus! Regelt also die Gartemperatur richtig ein, bevor Ihr die Sonde einstecht oder piekst bei konstanten Temperaturen über 200°C erst nach 30 Minuten mit einem Handthermometer zur Kontrolle.

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Nach der enttäuschenden Putenunterkeule von gestern wollte ich heute für mich den Ruf der Geflügelfamilie wieder herstellen.
Also gibt es heute Hähnchenbrustfilets von der Planke. Narrensicher mit Gelinggarantie und einfach nur lecker. Schonmal zwei Planken ins Wasser legen (min. 1 Std.). Heute habe ich die Filets auf folgende zwei Arten mariniert:
Mediterrane Hähnchenbrust (für die Dame)
Zwei Knoblauchzehen in eine halbe Tasse Olivenöl pressen, reichlich salzen und pfeffern, Chiliflocken und Oregano einrühren, gut vermischen. Zwei Filets in einen TK-Beutel geben, die Marinade einfüllen und gut durchkneten. Eng andrücken und kalt stellen.
Indische Hähnchenbrust (für den Herrn)
Eine fein gehackte Zwiebel in Ghee/Butterschmalz oder Erdnußöl scharf anbraten. Fein gehackten Knoblauch (3 Zehen) und Ingwer (ca. 8cm) dazu rühren. Zwei gehäufte EL gelbe Currypaste und 1 TL Sambal Oelek unter Rühren kräftig mit anbraten. Beiseite stellen und in einem Schälchen mit einem viertel Liter Buttermilch schnell kalt rühren. Reichlich salzen. Zwei Filets in einen TK-Beutel geben, die Marinade einfüllen und gut durchkneten. Eng andrücken und kalt stellen.
Einen vollen AZK Holzkohle durchglühen, ins vordere Drittel der Kugel füllen und die Planken auf den Rost über die Glut legen. Deckel zu, Vents voll auf und warten, bis die Planken knallen/krachen. Diese dann wenden und die Brustfilets auflegen.
Deckel zu und bei 200°C GT bis zur KT von 83°C grillen. Dauert max. 40 Minuten.
Für mich mache ich heute die indische Hähnchenbrust, da ich am Sonntag auf der 1. Münsterländer Grillmeisterschaft in Oelde beim BBQ-SV ein sagenhaftes Ananas-Chutney probieren durfte und vom Schöpfer desselben aufgrund meiner Begeisterung direkt sein Glas mit Chutney geschenkt bekommen habe (danke nochmals, Andreas/smoker66!).
Nach 38 Minuten ist die Kerntemperatur erreicht. Herrlich, dieser Rotzedernrauch! Achso, zwei vorgegarte Maiskolben habe ich noch mitziehen lassen…
Tellerbild von mediterraner Hähnchenbrust mit Resten vom Letscho des gestrigen abends.
Ist gut geworden!
Für mich gibt’s die indischen Hähnchenbrüste mit Chutney und Mais mit Butter und Salz.
Sehr geil.
Herrlich saftig!
Das war mal wieder klasse und ganz nach meinem Geschmack!

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In der früh hatte ich vier Hähnchenbrüste gekauft und auf zweierlei Art gebrined.
No. 1
Buttermilch
Orangensaft
Grob gehackte Zwiebel
Salz
Brauner Zucker
Schwarzer Pfeffer
Thymian
Süßes Currypulver
Süßes Paprikapulver
No. 2
Buttermilch
Kirschsaft
Grob gehackte Zwiebel
Salz
Brauner Zucker
Schwarzer Pfeffer
Rosmarin
Piment
Zimt
Nach einer Stunde Ausbrennen der Kugel sind die Roste wieder sauber. Eben  noch abbürsten und die gewässerten Planken auflegen. Die Temperatur in der Kugel beträgt 250°C.
Warten, bis das Holz anfängt zu knallen, dann mal nachgucken, ob es von unten schon schwarz ist. Wenn ja, dann umdrehen und die Hähnchenbrüste auflegen.
Deckel zu und bei 220°C mit geschlossenem Deckel garen.  Nach zehn Minuten den Deckel lüften und die Kirschbrüste mit einer Mischung aus Kirschmarmelade (65% Frucht oder höher) und körnigem Senf bestreichen. Ich würde hier noch Habanero empfehlen, mußte aber Rücksicht auf die Familie nehmen. Deckel zu und weitere 20 Minuten bei 220°C garen.
Nach insgesamt 30 Minuten haben die Brüste 83°C Kerntemperatur erreicht und kommen vom Rost.
Dazu gibt’s Reis und Ratatouille. Die Brüste sind wie erwartet obersaftig.
Näher ran…
Lecker war’s!

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Nachdem ich gestern mit dem Wok in der Kugel von Indonesien über Thailand nach China geschippert bin, besuche ich heute mal den indischen Subkontinent.
Es gibt zweierlei Hähnchenbrust von der Planke, einmal „Tikka Masala“ und einmal die schärfere Variante „Vindaloo“. Als Beilage wollte ich Wirsingcurry für die Förmchenbande machen, aber ich hatte zuviel geschnippelt und mußte daher meine Turkpfanne bemühen.
Für’s Huhn brauche ich 2 Planken (gut wässern), 2 Hähnchenbrüste, Naturjoghurt, eine halbe Zitrone und die beiden indischen Würzpasten Vindaloo und Tikka Masala.
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Je Hähnchenbrust 150ml Joghurt mit dem Saft einer Viertel Zitrone und je 3 TL Würzpaste gut vermischen.
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Die Hähnchenbrüste gut mit der ihnen jeweils zugedachten Joghurtwürzmischung vermischen und vakuumieren. Ab in den Kühlschrank für ein paar Stunden.
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Für das Wirsingcurry lege ich die Pfanne energiesparend direkt auf 10 Brekkies auf.
In der Pfanne 2 EL Butterschmalz mit reichlich Zwiebelringhälften erhitzen und braten, bis die Zwiebeln braun sind.
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Dann 3 feingehackte Knoblauchzehen, 1 ganze geschnittene Pepperoni, etwas gehackten Ingwer und Gewürze (schwarzer Pfeffer, mildes Curry, Korianderpulver, Cuminpulver, etwas Zimt) kräftig anbraten. Vorsicht: besser nicht einatmen. *hüstel*
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Dann Kartoffelwürfel (roh, mehlig kochend) und Tomatenstücke einrühren.
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Brutzeln und braten und dann die Streifen vom Wirsing einrühren. Etwas Wasser hinzu geben. Dann gut 200ml Naturjoghurt einrühren und reichlich (!) salzen.
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Die Kugel mit den Planken vorheizen und dann die Hähnchenbrüste auflegen.
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Nach 20 Minuten bei geschlossenem Deckel und einer GT von 220°C mal messen: nö, reicht noch nicht. Die GT sollte zwischen 80 und 86°C sein.
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Nach 30 Minuten ist es dann soweit und ich kann servieren!
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Nach insgesamt 40 Minuten (also 10 Minuten vor dem Planken gestartet) ist das Currygericht gar.
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Mmmh, das war sehr lecker! Chicken Vindaloo war erwartungsgemäß höllenscharf. Das Chicken Tikka Marsala deutlich milder, wenn auch immer noch scharf.
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Sehr gut hat’s geschmeckt, vielleicht ist mir das Curry etwas zu scharf geraten, aber mir macht das ja nichts aus. 😉

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Nachdem am Montag die Planken aus Hamburg mit der Post gekommen sind, war es heute an der Zeit, mal was für mich Neues zu wagen: Hähnchenbrust von der Planke!
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Die Plankenoberseite sorgfältig einölen und mit der Unterseite für mind. 3 Stunden auf’s Wasser legen.
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Die Hähnchenbrüste hatte ich 4 Stunden zuvor mariniert mit Zitronensaft, Olivenöl, Salz, Pfeffer, Rosmarinpulver, Chiliflocken und reichlich gehacktem Knoblauch.
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Die Planken kommen bei 210°C mit der gewässerten Unterseite auf den Rost. Deckel zu dabei und 10 Minuten lang Temperatur nehmen lassen.
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Dann die Hühnerbruste auf die Planken legen und nochmal mit der Marinade bestreichen. Na supi, dabei tropft Öl in die Glut, ich hab höllische Flare Ups und die Planken fangen Feuer. Ich hüpfe wie ein Irrer um die Kugel, bis mir endlich die Idee kommt, den Deckel zu schließen! … und schon ist Ruhe.
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Ich zieh die Brüste bis 83°C Grad, dann kommt eine Planke auf den Tisch.
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Anschnitt! Perfekt, nicht trocken, noch schön saftig, aber gar.
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Dazu Salat mit Kürbiskernöl-Dressing (für Frau die Sylter Salatfrische) und einen frischen Riesling. Das Hähnchen schmeckte Klasse, gar nicht rauchig, und war super gegart.
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Planken bereichern das Grillen, soviel steht mal fest. 😉

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