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Posts Tagged ‘Provence’

Da ich schon oft von Gästen nach dem Rezept meiner Kräuterbutter gefragt wurde:

1 Päckchen Butter weich werden lassen, mit der Gabel in einem Suppenteller verteilen.
2 Knoblauchzehen hinzu pressen.
Mit der Salzmühle nicht zu knapp salzen. Kein Streusalz bitte.
Ein halbes Päckchen TK-Kräuter der Provence zugeben und alles mit der Gabel gründlich vermischen.
Fertig.

Ribbers Kräuterbutter.

Ribbers Kräuterbutter.

Die Kräuterbutter hält sich sehr lange im Kühlschrank und lässt sich problemlos einfrieren.
Bei mir gibt’s kaum einen Grillabend ohne meine Kräuterbutter. 😉

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Heute morgen war ich noch völlig unschlüssig, was ich grillen sollte an diesem abend. Da ich zur Zeit auf dem Hähnchentrip bin, sind es letztendlich „Hähnchenbrustspieße provencale“ mit Ribber’s BBQ-Rouille geworden. Eine gute Wahl, wie sich herausstellen sollte.
Die sechs Hähnchenbrüste (also drei Doppel) säubern, die Filetherzen entfernen und das Brustfleisch in spießgerechte Stücke schneiden. Für die Marinade folgende Zutaten
8 EL Balsamico-Essig
2 EL Dijon-Senf
reichlich frisch gemahlenen schwarzer Pfeffer
2 EL Kräuter der Provence, getrocknet
4 gepresste Knoblauchzehen (oder 1 große Chinaknoblauchzwiebel)
unter Zugabe von Olivenöl pastos verrühren. Die Marinade in einen TK-Beutel füllen, die Hähnchenbrustwürfel zugeben, gut durchkneten und gute 2 Stunden kalt stellen.
Die Kugel mit einem AZK durchgeglühter Steakhouse-Holzkohle halbseitig füllen.
Jetzt für die schnelle Rouille zwei rote Paprikaschoten auf dem Grillrost rundum schwärzen und nach meinem Rezept weiter verfahren.
Kleine französische Schalotten schälen und je ein Stück auf einen Schaschlikspieß stecken. Dann die Hähnchenwürfel und abschließend wieder eine Schalotte.
Die Spieße direkt über der Glut – aber bei geschlossenem Deckel – grillen.
Dabei mehrfach wenden, damit sie rundum Farbe nehmen. Auch mal die Positionen tauschen, denn außen ist es nicht so heiß wie in der Mitte des Rostes. Nach guten 20 Minuten sind die Spieße fertig.
Die Spieße abziehen und mit Ribber’s BBQ-Rouille anrichten. Dazu knuspriges Baguette mit selbstgemachter Kräuterbutter.
Das war wirklich ein ganz besonderer Gaumenschmaus – begleitet von einem eiskalten Rosé (Syrah).
Meine mir Angetraute: „Das ist doch mal ein tolles Frauenessen! Fehlt nur noch der knackige Salat.“ 😉

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Hm, beim Metzger gibt’s Schweinenuß (Schinkenbraten) im Angebot. Das wär‘ doch mal was, schön mager! 1,5kg sollten für 2 Personen für 2 Tage reichen. Erstmal einen Dry Rub mischen und die Paste für den Kräutermantel anrühren.
Trockengewürzmischung:
2 TL Salz
2 TL gemahlener schwarzer Pfeffer
1 TL Zwiebelgranulat
1 TL Knoblauchgranulat
4 EL Kräuter der Provence, gerebelt
Honig-Senf-Kräuterpaste:
4 EL Senf
1 EL scharfes Harissa
2 EL Honig
1 Päckchen TK Kräuter der Provence
2 EL Apfelessig
4 gepresste Knoblauchzehen
Alsdann den Braten mit Olivenöl massieren und mit der Trockengewürzmischung allseitig rubben. Den Grill auf 200°C vorheizen und den Braten im Bratenkorb über eine Schale mit Möhren, Sellerie, Lauch, Petersilie, Zwiebel, Knoblauch, schwarzen Pfefferkörnern, 1/8 Liter Weißwein und 1/2 Liter Fleischbrühe stellen.
Deckel zu und bei 180-200°C garen. Angepeilt sind 73°C Kerntemperatur im Fleisch.
Nach zweieinhalb Stunden steht die Temperatur bei 66°C.
Es wird Zeit für den Kräutermantel. Dazu die Oberseite des Bratens mit der Hälfte der Paste bestreichen
Deckel zu und nach 20 Minuten den Vorgang mit dem Rest der Paste wiederholen.
Mist, die KT steht und steht bei 66°C, da tut sich gar nichts mehr! Inzwischen ist es 20:30 Uhr und wir schieben schon mächtig Kohldampf. In einem Telefonat mit Grillfreund Jürgen aus Regensburg klärt dieser mich auf, dass es auch bei der Schweinenuß zu Plateauphasen kommen kann und ich den Braten ruhig herunter nehmen und in Jehova ruhen lassen möge. Danke, Jürgen! Inzwischen bin ich auch bei 67°C, nehme den Braten herunter und packe ihn im Jehovamantel in die auf 70°C vorgeheizte Backröhre.
In der Zwischenzeit gebe ich die „Gemüsesuppe“ durch ein Sieb und reduziere den Fond unter großer Hitze ein. Ein Becher Sahne wird mit eingeköchelt. Noch schnell gefriergetrockneten grünen Pfeffer mörsern und zugeben und die Sauce mit Salz abschmecken. Ein Spitzengeschmack! Gebunden habe ich die Sauce mit etwas Maisstärke.
Nach 15 Minuten kommt der Braten aus dem Jehova heraus.
Mmmh, riecht umwerfend!
Anschnitt!
Klasse! Der Saft ist im Fleisch und nicht auf dem Brett, so musses!
Als Beilage gibt es Rosenkohl mit Muskatbutter.
Herrlich!
Das war SAUlecker!

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Seitdem ich an Weihnachten bei meiner Schwägerin G. das beste Lammfleisch meines Lebens essen durfte (NT-geschmort im BO), wollte ich das schon lange im 12″ DO nachbauen. Heute war es dann soweit!
Zwei Lammschultern vom überschüssigen Fett und den Häuten befreien. Beide reichlich pfeffern und salzen. Unter den DO maximale Brekkies geben und den DOpf mit Olivenöl erhitzen. Die Schultern dann scharf allseitig anbraten.
Mal wenden.
Die Schultern dann rausnehmen und gehackte Zwiebeln und angedrücke Knoblauchzehen mit reichlich Tomatenmark anschwitzen.
Röstgemüse (Lauch, Sellerie, Möhren) anbraten.
Mit 200ml Rotwein ablöschen. Kurz aufkochen lassen und 800ml Lammfond aus dem Glas hinzugeben. Zwei EL getrocknete Kräuter der Provence einrühren. Die Schultern zurück geben und bedecken.
Den DO runter nehmen und die Brekkiesunterlage auf 8 im Aussenring un einen in der Mitte verringern. Den DO zurück setzen. Deckel drauf und 8 Brekkies im Aussenring setzen. Zwei Stunden köcheln lassen. Dann unten und oben jeweils 8 neue Brekkies außen setzen. Nach weiteren anderthalb Stunden eine Packung TK-Kräuter der Provence zugeben. Eine weitere halbe Stunde köcheln lassen. Nach insgesamt vier Stunden sind die Schultern gar und butterzart.
Die Schultern auf eine vorgeheizte Platte geben und die Sauce durch ein Sieb geben und binden. Die Knochen lassen sich mit spitzen Fingern ohne Kraftaufwand entfernen.
Tellerbild! Kartoffeln mit Sauce und Rosenkohl mit Muskatbutter als Beilagen.
Näher ran!
SEHR lecker war’s!

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