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Posts Tagged ‘Pute’

Schweinsrouladen pfeffern und salzen und mit einer dünnen Lage mild geräuchertem Schinken belegen (ich habe vom Fett befreiten Merano Speck genommen).
 
Am breiten Ende der Rouladen auf den Schinken ein paar Salbeiblätter und einen daumendicken Quader vollreifen Camembert legen. Die Seiten sollen ein paar Zentimeter breit frei bleiben. Die Roulade vom belegten Ende zum schmalen Ende hin fest aufrollen. Die Rouladen mittig mit einem Rouladenring fixieren und die Enden mit Metzgergarn zubinden, damit der Käse beim Grillen nicht austreten kann. Fertig sind die Schweinebonbons.
 
Aus Salzkartoffeln einen leicht stückigen Kartoffelstampf zubereiten mit Milch, Butter und Muskat. Warm halten.
 
Die Rouladen auf dem Grill allseitig über der Glut scharf angrillen, dann indirekt 15 bis 20 Minuten gar ziehen.
 
Zwiebelringe mit braunem Zucker und Butter in einer Pfanne karamellisieren, Spalten eines säuerlichen Apfels zugeben (Boskop, Elstar), salzen und pfeffern und mit einem Glas Calvados ablöschen und flambieren. Vorsicht vor der hohen Flamme!
 
Auf die vorgewärmten Teller je einen Schlag Kartoffelstampf geben, darauf die Zwiebeläpfel geben und darüber die normannischen Schweinebonbons anrichten.
 
 
Fazit: ein oberleckeres Gericht, jedoch werde ich bei einer Wiederholung auf den Salbei verzichten.
 
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Ich grille ja zumeist nur für 2 Personen und ein ganzer Rollbraten scheint hier etwas überdimensioniert, daher habe ich mir mal Gedanken um die kleinere Ausführung eines Rollis gemacht: Schweinsrouladen!
 
Da ich zudem Appetit auf eine Pizza „Schinken/Champignon“ hatte, habe ich meine Bonbons mit gekochtem Schinken, Champignons, Mozzarella und Basilikum gefüllt – dazu gibt es dann eine Tomatensauce (Pizzaiola).
 
Die Champignons müssen für die Füllung vorab gebraten werden, um Wasser zu verlieren. Dazu die Pilze klein schneiden und in Olivenöl braten, pfeffern und salzen. Abgeschöpft erkalten lassen.
 
Für die Pizzaiola eine fein geschnittene rote Zwiebel in Olivenöl und Butter anschwitzen, eine fein gehackte Knoblauchzehe einrühren und mit 2 EL Zucker karamellisieren. Die Tomaten einer großen Dose von Strünken und Resthäuten befreien, klein hacken und mit dem Saft aus der Dose und etwas Wasser zugeben. Salzen und mit frisch gemahlenem Pfeffer, Chili und Oregano würzen. Auf kleiner Flamme ein gutes Stündchen unter gelegentlichem Rühren einköcheln. Die Sauce soll dicklich sein.
 
Die Schweinsrouladen beidseitig salzen und pfeffern. Auf der Innenseite mit einer Scheibe Prosciutto Cotto (schmeckt wesentlich besser als „normaler“ gekochter Schinken) belegen. Am breiten Ende der Roulade auf den Schinken ein Champignonbett, ein paar Basilikumblätter und einen daumendicken Quader Mozzarella legen. Die Seiten sollen ein paar Zentimeter breit frei bleiben. Die Roulade vom belegten Ende zum schmalen Ende hin fest aufrollen. Die Rouladen mittig mit einem Rouladenring fixieren und die Enden mit Metzgergarn zubinden, damit der Käse beim Grillen nicht austreten kann. Fertig sind die Schweinebonbons und kommen ab auf den Grill!
 
Die Rouladen allseitig über der Glut scharf angrillen, dann indirekt 15 bis 20 Minuten gar ziehen.
 
 
Auf vorgewärmte Teller je eine Kelle Pizzaiola geben und die Schweinebonbons anrichten.
 
 
Dazu paßt ein mediterranes Weißbrot wie Ciabatta und ein guter Wein. Einfach lecker!
 

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Heute gibt es mal ein in der Outdoorküche etwas komplizierter zuzubereitendes Gericht: Involtini alla Caprese – Rouladen mit Mozzarella und Basilikum.
Kompliziert, da wir entweder zwei Grills (einer davon mit Deckel zum Warmhalten) und einer für große Hitze zum Arbeiten mit einer Pfanne oder einen Grill mit Deckel und einen Sideburner (Gas) brauchen. Der Kugelgrill wird als Backofen zum Warmhalten auf 100°C eingeregelt. Der zweite Grill (Go-Anwhere oder Smokey Joe) mit Holzkohlenglut bis unter den Grillrost bestückt für maximale Hitze. Ich habe mich für den Sideburner entschieden. 😉
Wir brauchen:
Putenschnitzel
Frisches Basilikum
Große, feste Tomaten
Eine Mozzarellarolle
Schalotten
Puderzucker
Balsamico
Olivenöl
Butter
Sahne
Masala
Geflügelbrühe
Salz
Pfeffer
Chili/Cayenne
Die Putenschnitzel plattieren und beidseitig salzen und pfeffern. Die breite Seite jedes Schnitzels (gut 1/3 des Schnitzels) mit gehacktem frischen Basilikum bestreuen und mit einem Mozzarellaquader von 2cm Dicke belegen. Die Schnitzel einrollen, dabei die Enden einklappen – es soll kein Käse rausgucken. Die Involtini mit Rouladenringen fixieren.
Große, feste Tomaten in 2cm dicke Scheiben schneiden, salzen und pfeffern. In einer Pfanne etwas Olivenöl mit Butter erhitzen und die Tomatenscheiben beidseitig kurz anbraten. Auf einem Teller warm halten.
Schalotten fein schneiden. Erneut etwas Olivenöl in die Pfanne geben und die Schalotten mit Puderzucker karamellisieren und mit Balsamico ablöschen. Etwas köcheln, damit die meiste Säure des Essigs verfliegt. Die Schalotten löffelweise auf die Tomatenscheiben geben. Warm stellen.
Erneut etwas Olivenöl in die Pfanne geben und die Involtini rund herum anbraten. Das dauert ca. 10 Minuten. Die Involtini dann auf die bezwiebelten Tomatenscheiben legen und bei 100°C gute 20 Minuten fertig garen.
In der Zwischenzeit den Bratensatz in der Pfanne mit einem großen Glas Masalawein auf- und dann einkochen, Geflügelbrühe und Sahne zugeben und zur sämigen Sauce weiter einkochen. Mit Salz, Pfeffer und Chilipulver pikant abschmecken.
Die Involtini alla Caprese mit der Masalasauce und Ciabatta servieren.
Einfach köstlich!

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Vor gut vierzehn Tagen habe ich dieses Curry erdacht und zum ersten mal gekocht und musste es prompt auf ausdrücklichen familiären Wunsch gestern erneut zubereiten. Es ist einfach und schnell in der Zubereitung und wer keinen Wok hat kann es auch in einer Pfanne mit hohem Rand oder einem Topf zubereiten. Für Veggies: dieses Curry geht gewiß auch ohne Fleisch!
 
Für das Curry:
Ghee (geklärte Butter)
400g Putenfleisch, geschnetzelt (reicht für 4 Personen!)
1 Gemüsezwiebel, stückig geschnitten
1 rote Paprikaschote, entkernt, stückig geschnitten
3 EL gelbe Currypaste
Chillies, entkernt, gehackt
Knoblauch, geschält, gehackt
Ingwer, geschält, gehackt
400ml Kokosmilch
200ml Hühnerbrühe
1 Ananas, geschält, entkernt, gewürfelt
1 Mango, geschält, entkernt, gewürfelt
2 Hände voll kernloser Weintrauben, gewaschen, halbiert
Garam Masala (indische Gewürzmischung)
 
Beilagen:
Reis
Fettfrei geröstete Kokosflocken
Naan-Brot
 
Und los geht’s!
Das Putengeschnetzelte in 2 EL Ghee unter Rühren scharf anbraten, dabei salzen und pfeffern. Mit der Schöpfkelle herausheben und beiseite stellen. Dann die Zwiebeln im verbliebenen Ghee in der Pfanne bräunen. Sie müssen braun werden, sonst schmeckt es nicht indisch. Die Paprika zugeben und unter Rühren weiter braten. Dann Chillies, Knoblauch, Ingwer und die Currypaste einrühren und unter Rühren kräftig anbraten. Mit Hühnerbrühe und Kokosmilch auffüllen und zum Kochen bringen. Dann das Putenfleisch zugeben und gut 10 Minuten einreduzieren lassen. Wenn die erwünschte sämige Konsistenz erreicht ist Ananas und Mango einrühren und nur kurz weiter köcheln, damit das Obst heiß wird. Mit Garam Masala abschmecken. Die Weintrauben zugeben und diese ebenfalls Temperatur nehmen lassen.
 
 
Mit Reis, gerösteten Kokosflocken und Naan-Brot servieren. Gehackte frische Chili nach Geschmack darüber streuen. Sehr lecker und für Veggies gewiß auch gut ohne Pute nachzukochen.
 
 

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Dieses Jahr fand das Familientreffen zu Thanksgiving bereits am letzten Oktoberwochenende statt. Ich hatte dazu mein Erfolgsmenü vom letzten Jahr erneut nachgebaut und diesmal sogar noch mehr Applaus geerntet; die Brine gibt einfach tollen Geschmack an’s Fleisch und läßt es kaum austrocknen.
Nachdem ich nun schon zweimal die Pute auf der Turkeycannon gegrillt habe, gibt es 2011 den ersten Truter vom Drehspieß. Ich bin jetzt schon gespannt wie ein Flitzebogen…

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Putenunterkeule ist ja sagenhaft preiswert! Das muss wohl daran liegen, dass die Kundschaft nach Putenbrust verlangt und jede Pute nur 1 Brust, wohl aber 2 Beine hat! Wohin also mit den Keulen? 😉
Zum Beispiel in meinen Einkaufskorb, am besten gleich 2, denn auf einem Bein kann man nicht stehen.
Die Keulen leicht ölen und mit Prudhomme’s Poultry Magic rubben.
Den Smokenator mit Wasserwanne aufheizen und die Kugel (mit beiden Vents offen) auf 140°C einfahren. Die Keulen auflegen.
Nach einer Stunde des Smokens mit Mequite-Chips und einer GT von konstant 140°C liegt die KT bereits bei 54°C.
Nach zweieinhalb Stunden ist die Zieltemperatur von 77°C erreicht. Die Keulen kommen in eine Schale mit Jehova bedeckt in die Röhre bei 70°C für 15 Minuten zum Entspannen. Dann raus damit!
Anschnitt! Hui, schön saftig!
Als Beilagen gab’s Letscho nach meinem Rezept sowie Erbsen in Butter.
Für dem Ribber sein Letscho:
Eine Gemüsezwiebel häuten, vierteln und in schmale Streifen schneiden. In Olivenöl andünsten. Chiliflocken und sechs gehackte Knoblauchzehen einrühren. Eine Paprikaampel waschen, putzen, vierteln und in schmale Streifen schneiden und einrühren. Salzen und zuckern, verrühren und auf hoher Flamme anbraten. Mit Rotwein ablöschen, einreduzieren und mit einer großen Dose Dosentomaten (gesäubert, ohne Strünke) samt Saft aufgießen. Auf kleiner Flamme köcheln bis eine sämige Konsistenz erreicht ist.
Fazit: Naja, achnee, nicht wirklich meins. Ich hatte dank meiner spontanen Idee zur Vergrillung keine Zeit, die Keulen in einer Brine ziehen oder den Rub über 24 Stunden einwirken zu lassen. Kann daran gelegen haben. Hähnchenfleisch schmeckt mir aber generell besser als Putenfleisch und wenn schon Truthahn, dann das Brustfleisch von meinem Gebrinten, den es dieses Jahr zu Thanksgiving wieder geben wird. 😉
 

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Da war noch ein halbes Fladenbrot übrig von der gestrigen Vergrillung und dann war da noch die Erinnerung an Shoarma/Shawarma, die mich wuschig gemacht hat… Der vordere Orient erwartete mich also – in Anlehnung an meinen Lieblings-Libanesen-Imbiß am münsteraner Hauptbahnhof.
Beim MdV gab es Streifen der Putenbrust im Angebot. Diese leicht ölen. Würzen mit gepresstem Knoblauch, schwarzem Pfeffer, Chiliflocken, süssem Paprika und den drei C (Cumin, Cardamom, Coriander). Kalt stellen.
Dann zwei rote Spitzpaprika auf dem Go-Anywhere schwärzen.
Dann in einen TK-Beutel legen, verschließen und abkühlen lassen. Sie lassen sich dann hervorragend häuten. Anschließend entkernen und in Streifen schneiden.
Zwei Fladenbrotviertel auf dem Grill kross rösten. Halbieren und eine Seite mit Hommus bestreichen, die andere mit einem Knoblauch-Dip. Die Putenstreifen auf dem GA grillen.
Gegrillte Paprika und Zwiebeln sowie Tomaten- und Gurkenscheiben auflegen. Salzen.
In Zitronensaft mariniertes Rotkraut kommt hinzu. Ich träufle mir den Marinadenzitronensaft auch noch darüber.
Au Backe, das Unwetter ist da! Schnell alles nach drinnen verfrachten und die Putenstreifen draußen wacker fertig grillen.
Die Pute kleiner schneiden und auf’s Brot geben.
Reichlich salzen, etliche Spuren Sriracha-Sauce (ist zwar Thai, hab‘ ich aber bereits vor Jahren bei meinem Libanesen kennengelernt) ziehen und nochmals Knobi-Dip drauf geben. Petersilie darf natürlich nicht fehlen. Wer hat, nimmt noch milchsaures Gemüse, dann wird’s ganz original.
Der Hammer! Total geil, was für ein Geschmack.
So lecker hätte ich meinen Nachbau gar nicht erwartet, es lebe der Orient!

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