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Posts Tagged ‘Reis’

Eine feingehackte Zwiebel in reichlich Butter anschwitzen, feingehackten Knoblauch, Chili und Ingwer zugeben und weiter braten. Dann den kleingeschnittenen Kürbis zugeben (ca. 400g). Ich hatte Hokkaido, der mit Schale gegessen werden kann, würde aber aufgrund des Geschmacks geschälten Butternut empfehlen.
 
250g Risottoreis einrühren bis der Reis von Butter ummantelt ist. Ein Glas halbtrockenen/feinherben Weißwein angießen und rühren. Einen Schluck Orangensaft zugeben und nun kellenweise heiße Geflügelbrühe zugeben und rühren. Nach gut 20 Minuten ist der Risotto fertig und 1 Liter Brühe aufgebraucht, schnell noch feingeriebenen Parmesan unterrühren und servieren.
 
kürbisrisotto
 
Dazu paßt ein auf der Hautseite knusprig gebratenes Zanderfilet. Ich hab’s mal mit gerösteten Cabanossischeiben versucht, was auch paßte und schmeckte. 
Guten Appetit!
 
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Oooh, what a night on Planet Paprika!
 
 
Zu viert Bier trinken, dummes Zeug quatschen und Balkangrillerei, Schnäpse und Tabak, Planet Terror gucken und dann noch mit Brennvatti at the controls bis 4 Uhr früh zu zweit zu Nu Jazz tanzen – herrlich.
 
Aber kommen wir nun zum Essen – der Balkangrillerei!
 
Es gab meine Traditionsspieße (Würfel vom Schweinenacken, Paprikascheiben und Scheiben vom geräucherten Bauchspeck), das Fleisch 24 Stunden leicht geölt mariniert mit Ribbers Balkan-Rub, dazu rohe Zwiebeln und eingelegte milde Pepperoni. Leberspieße vom Brennvatti nur mit Salz und Pfeffer gewürzt und seine gegrillten Paprikastreifen (mit Knoblauchöl bepinselt, mit Veggie-Rub bestreut und beidseitig gegrillt.
 
 
Als Beilage durfte mein leckerer Djuvec-Reisnicht fehlen:
1 Zwiebel und
1 rote Paprika fein hacken und in
2 EL Schweineschmalz dünsten.
2 EL Tomatenmark einrühren und mit braten, damit die Säure verfliegt.
1 Tasse Reis einrühren und unter Rühren
2 TL Paprika edelsüß darüber streuen.
2 Tassen Hühnerbrühe und
4 Lorbeerblätter zugeben und nicht mehr rühren. Deckel drauf und auf kleinster Flamme 15 Minuten köcheln. Dann beiseite stellen und den Deckel mindestens weitere 15 Minuten geschlossen lassen, besser 30 Minuten.
1 kleine Dose Erbsen einrühren. In einem kleinen Topf
2 EL Butter erhitzen und je
2 EL Paprikamark und Tomatenmark unter Rühren anbraten. Mit etwas Wasser auffüllen, zur sämigen, dicklichen Sauce rühren und unter den Reis mischen. Fertig. Schmeckt, heiß, lauwarm oder kalt als Reissalat.
 
 
Ein wunderbarer Abend war’s – und ich habe nur zwei Mückenstiche davon getragen! 😉
 

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Ich mußte heute an meine Jugend zurück denken, da gab es häufig Cevapcici, Pleskavica und Rasnici zu Essen. Sei es daheim vom Grill oder bei den Besuchen in den damals noch häufig zu findenden jugoslawischen Restaurants. Und bei dem tollen Grillwetter heute habe ich dem sentimentalen Schwelgen nur zu gerne nachgegeben. 😉
 
Alle drei Fleischgerichte lassen sich am besten am Vortag zubereiten und im Kühlschrank kalt halten. So zieht der Geschmack richtig durch.
 
Rasnici
2 Schweinenackensteaks stückig schneiden zum Spießen.
Pfeffern und mit
Olivenöl und frischem, gehackten
Thymian und
Oregano marinieren. Kalt stellen.
Am Grilltag die Fleischstücke gut abtropfenlassen,
salzen und mit
Paprikastücken auf Spieße ziehen.
Kurz direkt angrillen, dann indirekt gar ziehen.
 
Cevapcici
200g Rinderhack mit
Salz, Pfeffer und süßem Paprika würzen und mit
1 gepressten Knoblauchzehe gründlich verkneten.
Die Hände mit kaltem Wasser befeuchten und aus der Masse vier Cevapcici-Röllchen formen. Kalt stellen.
Am Grilltag die Cevapcici kurz direkt angrillen, dann indirekt gar ziehen.
 
Pleskavica mit Feta
300g Rinderhack mit
150g Schweinehack mischen, dabei etwas
Mineralwasser zugeben. Mit
Salz, Pfeffer, süßem Paprika und Chilipulver würzen.
1 Knoblauchzehe hinzu pressen und
1 Zwiebel hinzu reiben. Den Käse einer halben
Packung Feta (pur aus Schafsmilch) grob hacken und locker unterkneten.

Die Hände mit kaltem Wasser befeuchten und aus der Masse vier Pleskavica-Blöcke formen.

Am Grilltag die Pleskavica auf einer geölten Griddle/Plancha ausbraten – der Käse würde nämlich beim Grillen heraustropfen.

 
Djuvecreis
1 Zwiebel und
1 rote Paprika hacken und in
Schweineschmalz dünsten.
2 EL Tomatenmark einrühren und mit braten, damit die Säure verfliegt.
1 Tasse Reis einrühren und unter Rühren
1 TL Paprika scharf drüber streuen.
2 Tassen Hühnerbrühe zugeben und nicht mehr rühren.
Deckel drauf und auf kleinster Flamme 15 Minuten köcheln. Dann beiseite stellen und den Deckel mindestens weitere 15 Minuten geschlossen lassen.
Den Balkan-Teller servieren mit rohen Zwiebeln, Pepperoni, Ajvar und Tzatziki. Lecker war’s – und wer mag, trinkt nach dem Essen noch stilecht ein bis zwei Slibovitz. 😉

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Ostersamstag war ich mal wieder unterwegs, diesmal in Begleitung von AZK, Go-Anywhere und 12er Dutch Oven: es gab Paella aus dem DO!
Für die Risottobrühe 500ml Fischfond, 500ml Geflügelfond, 200ml Weißwein, Paprikapulver, Lorbeerblätter, Safran und etwas Chiliflocken für ein Stündchen offen simmern lassen.
Da ich Hähnchenschlegel für eine Paella etwas groß finde, marinieren seit dem morgen Drumsticks in Olivenöl und Poultry Magic. Diese grille ich auf dem Go-Anywhere portionsweise an. Garen sollen sie dann in der Paella.
Neun Brikettes unten rechts nebeneinander, darüber können 6 Bollen Farbe nehmen und links werden sie indirekt (fast) gar gezogen.
Als Vorspeise gab es Mitbringsel aus dem Übergepäck meines Mallorca-Urlaubs. V.l.n.r. auf dem Brett: luftgetrockneter Speck, iberische Chorizo, iberische luftgetrocknete „Mettwurst“ und Chorizo aus Salamanca. Dazu schwarze Oliven und (oben) Piementos de Padrón. Weiterhin (rechts) „Pa amb Oli“, geröstetes Brot, auf einer Seite eingerieben mit einer Knoblauchzehe und auf der anderen Seite eingerieben mit einer frischen Fleischtomate, darüber Olivenöl und grobes Salz. Dazu schmeckt kalter Rosé.
Seit dem morgen marinierten ebenfalls Garnelen in Oliven und Seafood Magic, um dann gespießt nur kurz beidseitig angegrillt zu werden. Garen sollen sie dann in der Paella.
Dem Dutch Oven mache ich ordentlich Feuer unter’m Boden und brate in Olivenöl mallorquinischen luftgetrockneten Bauchspeck, geschnittene Zwiebel und viel gehackten Knoblauch an. Eine fein gehackte rote Paprika kommt hinzu.
400g Risottoreis einrühren und gut mit dem Fett vermischen, dann die Brühe angießen. Deckel drauf und unten nur noch 8 Brekkies im Außenring, oben 12.
Ein Blick in den Wartesaal. 😉
Nach 15 Minuten Köcheln wird einmal durchgerührt und Garnelen, Drumsticks und 200g Erbsen werden eingerührt. Unten keine Brekkies mehr, oben 16.
Nach insgesamt einer halben Stunde ist die Paella fertig und wird aufgetischt.
Hm, der Blitz meiner Kamera lässt nicht nur Kohlen komisch aussehen (hallo Armin!), auch die Paella schwankt zwischen tiefgelb und „so weiß war sie doch gar nicht“… Sie war safrangelb.
Und am wichtigsten: Lecker war’s!

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Am Samstag durfte die Kugel mal wieder auf Reisen gehen, begleitet vom 10er Dutch Oven. Den Ganzen Freitag und die Nacht auf Samstag hatte es geschneit. Nach der Ankunft also erst einmal einen Blick in den Innenhof werfen, oje!
Also auspacken und erstmal zwei Stunden durch die Wälder gestapft, den Hund und sich selbst bewegen und Hunger holen. Währenddessen reift in mir die Idee, die Stahlesse unter dem Kaminbosen beiseite zu schieben und indoor zu grillen. Vom Spaziergang zurück gekehrt durfte ich feststellen, dass da noch jemand die gleiche Idee gehabt hatte und bereits tätig gewesen ist. Super!
Dann kann’s ja losgehen. Als Vorspeise gibt es Risotto vom Muskatkürbis. 750ml Hühnerbrühe erhitzen und ein Päckchen Safran darin auflösen bzw. die Brühe Farbe nehmen lassen. Unterm dem Dutch Oven reichlich Glut platzieren. Eine Gemüsezwiebel und zwei Knoblauchzehen fein hacken und in reichlich Butter glasig dünsten.
Geschätzte 300g kleine Würfel vom Muskatkürbis (hatte ich im Herbst noch als große Stücke eingefroren) mit dünsten.
Eine halbe Packung Risottoreis (gut 250g) einrühren, bis alle Reiskörner von Butter umschmeichelt sind. Mit einem guten Schluck Weißwein vom Winzer des Vertrauens ablöschen – den Rest gibt es zur Vorspeise. Rühren, bis der Wein aufgesogen ist.
Die Hühnerbrühe angießen, gut umrühren und den Deckel auf den Dutch Oven setzen. Unten nurmehr 8 Brekkies im Außenring und oben desgleichen. Der AZK für die Hauptgang-Vergrillung ist schon zugange.
Feuer, oh lodernde Flamme! Tandarei, tandarei…
Nach 15 Minuten Geköchel sieht der Risotto schon sehr gut aus!
Ich rühre feingeriebenen Parmesan (ca. 80 bis 100g) und frischen, gehackten Salbei ein. Deckel drauf. Brekkies unten komplett weg nehmen und nach oben legen für weitere 15 Minuten.
Der AZK ist durch und wird in die Kohlekörbe links und rechts in der Weberkugel umgefüllt. In die Mitte kommt die mit Wasser gefüllte Fettwanne. Der Spieß wird eingesetzt und der Motor gestartet. Für den Spieß hatte ich am Vortag Nackensteaks vom Schwein mit „Prudhomme’s Pork & Veal Magic“ gerubbt und vakuumiert. Diese wurden heute abwechseln mit dicken Scheiben vom Räucherspeck und der Gemüsezwiebel aufgespießt.
Noch je eine Hand Lorbeerblätter rechts und links auf die Glut, schnell den Deckel drauf und bei 200 bis 225°C eine Stunde grillen.
Der Risotto ist fertig!
Ein Hochgenuß.
Dann war auch schon bald der Spieß fertig.
Die Meute der Fleischfresser stürzt sich begierig darauf!
Gegessen mit „Sweet Baby Ray’s Honey Chipotle“ und Knoblauchbrot.
Zum Nachtisch habe ich noch schnell im gereinigten DO einen Schwarzwaldcobbler gemacht. Ein großes und ein kleines Glas Schattenmorellen mit einem guten Schluck Kirschwasser in den gebutterten DO, etwas Mandelstifte dazu, ein Päckchen Fertigteigmischung „Brownies“ darüber streuen, braunen Zucker und Zimt und weitere Mandelstifte sowie Butterschnitze darauf geben. Brekkies unten acht und oben acht für 15 Minuten. Dann unten leer räumen und oben 16 Brekkies für 25 Minuten.
Servieren mit geschlagener Sahne, Vanilleeis und Amaretto.
Lecker war’s! … und das Indoor-Grilling hat mir so gut gefallen, dass ich am Sonntag den Grünkohl nicht draußen im DO gemacht habe, sondern drinnen am Herd, ich Pussy! 😉

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Ein Risotto ist ja ganz was feines, den esse ich echt gerne. Ob nun als Einzelgericht oder als Primo Piatto bei einem guten Italiener. Der Risotto muss ja unter steter Zugaben kleiner Spritzer heißer Brühe die ganze Kochzeit über gerührt werden, aber ich glaube, das geht auch mal ohne. Heute gibt es daher Pilzrisotto!
Zwei Stunden vor Beginn 20g getrocknete Pilze (hier Steinpilze) in einem dreiviertel Liter heißer Hühnerbrühe einweichen.
Kurz vor Kochbeginn 200g frische Pilze nach Wahl (hier braune Champignons) in 1cm breite Scheiben schneiden, eine Zwiebel und eine große Knoblauchzehe fein hacken.
Die eingeweichten Pilze durch ein grobes Sieb geben, die Einweichbrühe auffangen. Die Pilze hacken. Die Brühe nun durch ein sehr feines Sieb geben, damit kein Sand in’s Essen gelangt.
Ein Drittel Paket Butter im 10er Dutch Oven auslassen. Darin die Zwiebel und die Knoblauchzehe andünsten.
Die frischen und eingeweichten Pilze zugeben …
… und unter Rühren gute 10 Minuten braten.
Eine halbe Packung Risottoreis, gut 250g, einrühren und unter Rühren dafür sorgen, dass der Reis sich gut mit dem Fett vermischt.
Schwarzen Pfeffer darüber mahlen und mit einem guten Schluck trockenen Sherry ablöschen. Rühren. Dann die Brühe und einen Zweig Rosmarin zugeben, alles noch einmal gut durchrühren und den Deckel aufsetzen. Unten alle Brekkies aus der Mitte nehmen, so dass nur ein Kranz aus ca. 12 Brekkies bleibt. Auf den Deckel 10 bis 12 Brekkies.
Nach 15 Minuten Köcheln sieht es schon gut aus!
Ein Drittel Stück abgepackte Parmesanecke (70-80g) fein reiben und einrühren. Ist nicht mehr viel Flüssigkeit im DO, also unten nur noch 6 Brekkies fahren.
Nach weiteren 15-20 Minuten sind die Mehlwürmer fertig. 😉
Schön saftig, noch leicht al dente und ein toller Geschmack.
Der Risotto hat ganz leicht am Boden angesetzt, das nächste mal werde ich für die letzten 15-20 Minuten unten komplett alle Brekkies wegnehmen und mal schauen.
Lecker war’s!

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