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Posts Tagged ‘Ribber’

Meine ganz persönliche Bestenliste der Rezepte aus dem letzten Jahr. Ich wünsche Euch viel Spaß und Genuß beim Nachgrillen und/oder Nachkochen!
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01 Honey & Chipotle Wings
Die besten Hähnchenflügel. Ever. Würzig, salzig, süßlich, scharf – alles, was gute Wings brauchen. Für mich mit das Beste vom Grill, was es gibt. Mehr…
02 Burger Animal Style
Die beste Art, einen Burger zu grillen: in Senf! Unglaubliche Aromen, ein göttlicher Geschmack, wenn der Senf bruzzelt. Mehr…
03 Mediterrane Hähnchenpfanne
Viel Gemüse, Olivenöl, Kräuter und Hähnchenteile mit krosser Haut. Herz, was willst Du mehr? Mehr…
04 Fake Fries
Pommes. JEDER mag Pommes! Sind nur so fettig, die Dinger. Und ne Friteuse neben dem Grill zu betreiben ist doch uncool. Also ab mit den Kartoffelstücken auf den Grill! Mehr…
05 Tinas Köfte
Gisbert und Gandi haben diese grandiosen Köfte auf meinem letzten Grilltreffen zubereitet. Ein Hochgenuß! Nach dem Rezept meiner lieben Freundin Tina, von mir leicht abgewandelt. Mehr…
06 Ribber’s Banana Ketchup
Bananenketchup? Jawohl! Süßlich-würzig mildert es die brennende Schärfe von Jamaican Jerk Gerichten. Probiert es aus! Mehr…
07 Pulled Pork Competition Style
Ein besseres Pulled Pork als nach diesem Rezept habe ich noch nie hinbekommen. Und ich hatte schon sehr gute, wie der geneigte Leser sicher weiß. 🙂 Mehr…
08 Planked Garlic Chicken
Marinierte Hähnchenbrust von der Planke ist IMMER ein Winner. Das Fleisch bleibt schön saftig und bekommt eine dezente Rauchnote. Einfach nur lecker! Mehr…
09 Ribber’s CherryXplosion
Für und mit Jim Beam habe ich eine köstliche Kirsch-BBQ-Sauce mit Chipole und Bourbon geschaffen. Mehr…
10 Ribbers Rippenrot
Meine Sauce und Glace zu und für Ribs. Aber nicht nur. Schmeckt auch wunderbar zu Pulled Pork, Koteletts etc. Mehr…

Noch nicht genug? Rezepte findest Du zeitlos? Finde ich auch! Hier sind meine Top 10 aus 2012!

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Jack Link’s hat mir freundlicherweise ein Paket seiner Meat Snacks geschickt.

Jack Link's  Meat Snacks: Jerky & Bites

Jack Link’s Meat Snacks: Jerky & Bites

Es handelt sich bei diesen Snacks um „Trockenfleisch“, besser bekannt als Jerky oder Biltong. Dieses kann nur aus magerstem Fleisch (Filet) produziert werden, da Fett ranzig werden würde.

Biltong hat der Andi einmal von seinem Südafrika-Aufenthalt zum Grilltreffen nach Old Mountain mitgebracht: vom Kudu und vom Springbock, wenn ich mich recht entsinne. Es waren sehr dünne, schmale, lange Streifen getrockneten Filets mit scharfer, salziger Würze. Richtig lecker, man schmeckte auch den Eigengeschmack des Fleischs heraus. Zu einem anderen Grilltreffen hatte jemand selbst gemachtes Jerky mitgebracht, dieses war ebenfalls schön trocken, sehr würzig und lecker mit deutlichem Eigengeschmack des verwendeten Rinderfilets.

Kurz und gut: Trockenfleisch ist mein Ding abends auf der Couch, zumal es im Gegensatz zu z.B. Chips nicht auf die Hüften geht (weil fettfrei) und als Proteinbombe zudem schnell sättigt.

Entsprechend groß war meine Erwartungshaltung. Und leider auch entsprechend groß meine Enttäuschung… Nicht ein einziges Produkt schmeckte mir! Allesamt waren sie zu weich, zu stückig. Keine trockenen Streifen, nein! Allesamt waren sie fürchterlich überwürzt (teilweise mit dreierlei Aroma in den Kennzeichnungen), die Chicken Bites schmeckten sogar NUR nach Gewürz, bei den Beef Produkten war wenigstens noch eine Ahnung von Rind heraus zu schmecken. Und das schlimmste: allesamt sind diese Meat Snacks ekelhaft süß! Zucker hat da für mich aber auch gar nichts dran verloren! Zucker = Kohlenhydrate = Fett. Trockenfleisch/Jerky/Biltong hat für mich kalorienarm zu sein und salzig/würzig zu schmecken. Schade, Jack Link’s. Wirklich sehr schade. Aber trotzdem „Danke!“ für den Kuli und den USB-Stick.

Und Ihr, liebe Leser, könnt es ja gerne einmal selber probieren und mir dann Eure Meinung in die Kommentare schreiben. Die Geschmäcker sind schließlich und zum Glück verschieden. 😉

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Zutaten:

1 Glas Schattenmorellen, entsteint (680g/350g Abtropfgewicht)
1 Liter Cherry-Cola
1 Zwiebel, gehackt
1 Chinaknoblauch oder 3-4 Zehen Knoblauch, gehackt
Jim Beam Red Stag Black Cherry
1 Döschen Chipotle in Adobo (wir brauchen daraus nur 1 Chipotle!)
Worcestershiresauce
Liquid Smoke (Flüssigrauch) – optional
Selleriesalz
Ingwerpulver
Rosmarinpulver
750ml Tomatenketchup
250g Kirschmarmelade (nicht im Video, gibt aber NOCH mehr Geschmack)
Salz

Ribbers CherryXplosion: Bourbon flavored Cherry Chipotle BBQ Sauce

Ribbers CherryXplosion: Bourbon flavored Cherry Chipotle BBQ Sauce

Und so geht’s:

Die Kirschen aus dem Glas durch ein Sieb geben, den Saft dabei auffangen. Die Kirschen sorgfältig auf Kirschkerne durchsuchen, diese unbedingt entfernen.

1 EL Schweineschmalz erhitzen und darin die Zwiebelwürfel unter Rühren glasig dünsten. Den Knoblauch zugeben und unter Rühren kurz weiter braten. Mit 300ml Jim Beam Red Stag ablöschen.

Die Kirschen mit dem Saft und der Cherry-Cola in den Topf geben und aufkochen. 1 große Chipotle in Adobo, 2 EL Worcestershiresauce und 1 EL Liquid Smoke zugeben und mit kochen. Die Flüssigkeit bei mittlerer Hitze langsam auf die Hälfte reduzieren.

Die Sauce würzen mit 2 EL Selleriesalz, 1 EL Ingwerpulver und 1 TL Rosmarinpulver – dann mit dem Pürierstab durchmixen. Die Sauce noch einmal unter Rühren aufkochen. Den kalten Ketchup und die Kirschmarmelade einrühren, sorgfältig pürieren und ggfs. mit Salz abschmecken.

Meine CherryXplosion paßt hervorragend zu Gegrilltem vom Schwein, am besten schmeckt sie mir auf Ribs.

Moppen der Ribs mit CherryXplosion.

Moppen der Ribs mit CherryXplosion.

Video: Jim Beam – Fotos: Tobias Lohmann

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Da ich das Video der Westfälischen Nachrichten leider nicht in meinen Blog einbinden konnte, hat der liebe Uwe Renners es mir auf Youtube bereit gestellt. Danke Dir dafür, Uwe!
Euch allen viel Spaß beim Zusehen, wie sich der Ribber beim Saucenkochen um Kopf und Kragen redet. 😉

Hier geht’s zu meinem Rezept von 2009.

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Besuch aus der Pfalz, ergo Familientreffen, was grill ich bloß? Schwere Frage, einfache Antwort: am ersten Abend Pulled Pork, am zweiten Abend Ribs.

Beim Championsleaguefinale-Grillabend hatte ich vom Blendi den hervorragenden Tipp bekommen, PP mal anders als gewohnt anzugehen und How to BBQ right zu folgen. Und dieser Tipp war Gold wert, wie ich Euch nachfolgend schildern werde. Danke Blendi, mein Freund.

Ich habe als Ausgangsmaterial zwei Schweinenacken mit Knochen genommen, insgesamt 5,2kg. Eine sehr großzügige Kalkulation für 8 Erwachsene, aber PP-Reste schmecken auch in der Zweitverwertung lecker und können zudem auch gut eingefroren werden.

Das Fleisch spritze ich am Vortag der Vergrillung mit einer Injektionsmarinade.

Pulled Pork mit einer Injektionsmarinade spritzen.

Pulled Pork mit einer Injektionsmarinade spritzen.

Für die Marinade nehme ich Apfelsaft, Zucker, Salz, Sojasauce und Worcestershire Sauce. Legt die Nacken zum Spritzen in eine hochwandige Schale oder Schüssel, denn es wird viel Marinade heraus- oder danebenfließen. Die Injektionsspritze dann tief einstechen und beim langsamen Herausziehen die Marinade injezieren. Diesen Vorgang pro Nacken gute fünf mal an unterschiedlichen Stellen wiederholen. Die Nacken dann mit der restlichen Marinade in TK-Beutel geben, eng zubinden und für 24h kalt stellen. Dabei ab und an mal wenden, damit die Oberfläche allseitig mariniert wird.

Am Grilltag richte ich meine Weberkugel mit einem offenen Kohlenring für’s lange indirekte Grillen her. In die Mitte des Kohlenrosts gebe ich dazu eine runde Pizzaform mit Alu ausgekleidet zum Auffangen herabtropfender Flüssigkeiten. Drumherum schichte ich die Kohlen. Auf das erste Viertel des Rings gebe ich Apfelholzchips zum Räuchern.

Die Schweinenacken nehme ich aus den TK-Beuteln und trockne sie sorgfältig mit Küchentüchern ab. Zurückbleibende Marinade koche ich etwas ein als Bestandteil meiner Moppsauce und Glace: Ribbers Rippenrot. Die Nacken reibe ich sodann rundum mit mittelscharfem Senf ein und würze großzügig mit meinem Magic Dust / Memphis Dust. Für mich immer wieder die beste Würzmischung für PP und Ribs. Eben schweinös lecker zu Schwein. 😉

Zwei handvoll glühende Kohlen lege ich zum Starten auf den Anfang des Rings. Nach der Minionmethode „frisst“ sich nun die Glut sehr langsam und über eine sehr lange Zeit durch die kalten Kohlen. Die beiden Nacken lege ich in die Mitte des Grillrosts, darunter auf dem Kohlerost die „Fettpfanne“. Deckel schließen, die Ventilationsöffnungen unten und oben nur bleistiftbreit geöffnet und schnell sind wir bei 100-110°C, unser angestrebten Gartemperatur. Diese hält die Kugel mit dem Minionring gut über die nun folgenden 16 Stunden.

Nackenbraten für Pulled Pork gerubbed auflegen.

Nackenbraten für Pulled Pork gerubbed auflegen.

Jetzt ist die Zeit, unter Zuhilfenahme des Marinadenrests die Moppsauce zu köcheln. Denkt daran, dass Euch das Moppen zwar ein Plus an Geschmack bringt, Euch aber bei jedem Moppvorgang Zeit durch Temperaturverlust kostet (geschätzt je 30 Min.). Wie heißt es doch so schön: „If you’re looking, you ain’t cooking!“

Nach zwei Stunden Grillen das Fleisch zum ersten Mal mit dem Rippenrot moppen (bestreichen).

Pulled Pork moppen, mit einem Mopp bestreichen.

Pulled Pork moppen, mit einem Mopp bestreichen.

Nach weiteren zwei Stunden ein weiteres Mal moppen.

Pulled Pork moppen, mit einem Mopp bestreichen.

Pulled Pork moppen, mit einem Mopp bestreichen.

Bei einer Kerntemperatur des Fleischs von 73°C nehme ich die Nacken vom Grill, moppe sie erneut, bestreue sie mit etwas Rub und schlage sie jeweils 3lagig in Alufolie. Dann kommen sie zurück auf den Grill. Solltet ihr vor den angestrebten 73°C bereits in einer Plateauphase sein (die Temperatur will und will nicht weiter steigen), was bei 70°C schonmal vorkommen kann, dann legt ruhig schon los mit diesem Schritt.

Pulled Pork in Alufolie wickeln.

Pulled Pork in Alufolie wickeln.

Bei einer Kerntemperatur von 90°C nehmt ihr die Nacken vorsichtig aus der Folie und wickelt sie gut abgetropft in frische Lagen Alufolie. Zurückbleibende Flüssigkeit gebt ihr zum Rippenrot, sie bringt den Rauchgeschmack in die Sauce. Nehmt eine Kühlbox, kleidet deren Boden mit einigen Lagen Zeitung aus, darauf legt ihr zwei mit fast kochendem Wasser gefüllte PET-Wasserflaschen, darauf die Fleischpäckchen, darauf wieder zwei Heißwasserflaschen, Zeitung und den Deckel schließen. Die Nackenstücke bleiben so locker 4-6 Stunden heiß, keine Sorge.

Zwei Stunden vor dem Essen öffnet Ihr die Ventile der Kugel etwas weiter um so auf 140°C zu kommen. Das dauert etwa 30 Minuten. Ihr hättet die Glut aber auch nach dem Herausnehmen des Fleischs ersticken und die Kugel säubern können. Dann müsstet ihr jetzt ein Setup für indirektes Grillen bei 140°C herrichten.

Die Nackenbraten nun seeehr vorsichtig aus der Folie nehmen, sie neigen zum Auseinanderfallen, und auf den Grillrost zurück legen. Nach Geschmack mit Rippenrot bestreichen und 30 bis 45 Minuten karamellisieren. Fertig sind unsere Nackenbraten!

Nacken für Pulled Pork fertig gegrillt.

Nacken für Pulled Pork fertig gegrillt.

Dann endlich können die Nacken gerupft und in Pulled Pork verwandelt werden. Mit der Wolf Claw geht das super.

Full Pull! Das Pullen des Porks.

Full Pull! Das Pullen des Porks.

Ich hatte bis dato kein so saftiges und geschmackvolles Pulled Pork und bin von dieser Art der Zubereitung sehr begeistert.

Saftiges Pulled Pork.

Saftiges Pulled Pork.

Serviert habe ich die Pulled Pork Burger bzw. Sandwiches mit meinem Incredislaw.

Ribber's Incredislaw - ein fruchtig-süsser Cole Slaw.

Ribber’s Incredislaw – ein fruchtig-süsser Cole Slaw.

Auf das Fleisch dann Rippenrot als Sauce und für den Extrawumms an Schärfe noch Jalapenoscheiben.

Pulled Pork Burger bzw. Sandwich.

Pulled Pork Burger bzw. Sandwich.

Sehr lecker war’s!

Ribbers Pulled Pork Injektionsmarinade:
0,5l Apfelsaft
1 EL Salz
2 EL brauner Zucker
2 EL helle Sojasauce
2 EL Worcestershire Sauce
Kurz unter Rühren aufkochen, damit sich Salz & Zucker vollständig lösen. Erkalten lassen.

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