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Posts Tagged ‘Risotto’

Kalbskoteletts mit Salbeibutter sind eine meiner Leibspeisen. Für ein Plus an Zartheit habe ich die guten Stücke diesmal zwei Stunden Sous Vide bei 54°C baden lassen. In der letzten halben Stunde koche ich parallel ein Spargelrisotto:

Kalbskotelett mit Salbeibutter und Spargelrisotto

Kalbskotelett mit Salbeibutter und Spargelrisotto

75g Butter
250g Spargel, geschält und stückig geschnitten
1 Tasse Risottoreis
1 Liter Hühnerbrühe, heiß
1 Schalotte, fein gehackt
50ml Sahne
100ml Riesling, trocken
1 TL Zucker
100g Parmesan, gerieben

Die Butter in einem Topf erhitzen, die Spargelstücke darin bei mittlerer Hitze unter gelegentlichem Rühren 5 Minuten braten und garen. Die Zwiebeln und den Zucker einrühren und kurz weiter braten. Den Reis zugeben und gut verrühren, jedes Reiskorn soll mit Butter bedeckt sein. Mit dem Riesling ablöschen. Mit der Zugabe von Flüssigkeit beginnt nun das stetige Rühren des Risottos. Ist die Flüssigkeit fast aufgesogen, wird eine Kelle heißer Brühe zugegeben. Am Ende sollen gut 2 Kellen zur späteren Verwendung übrig bleiben und die Sahne wird zugegeben. Ist auch deren Flüssigkeit aufgesogen, stelle ich den Herd aus und setze den Deckel auf den Topf zum Warmhalten. Nun ist es Zeit zu Grillen!

Ich heize die Grill Grates auf dem Grill auf 200°C vor, denn für eine ordentliche Maillardreaktion mit reichlich Röstaromen grille ich die guten Stücke auf der planen Rückseite der Grates. Das Fleisch wandert derweil aus dem Tauchbad, wird abgetupft, geölt und mit Salz und Pfeffer gewürzt. Dann kann gegrillt werden! Da die Koteletts gut 5cm dick sind, grille ich je Seite 4 Minuten – bei Bewegung der Koteletts jede Minute! Dann ruft meine Frau „Nicht wieder so roh!“ und ich muss weiter grillen bis 70°C Kerntemperatur. Naja, kann ich auch mit leben, denn dank Sous Video wird das zarte Fleisch auch bei 70°C noch ein Genuss sein. Kurz noch ein Töpfchen mit Butter nebenher erhitzen, reichlich Salbeiblätter reinwerfen, kurz anfrittieren und schon kann serviert werden!

In das Risotto (das in der Zwischenzeit etwas fest geworden ist) rühre ich die restlichen 2 Kellen Brühe und den Parmesan und fertig ist die schlotzige Köstlichkeit!

Kalbskotelett mit Salbeibutter und Spargelrisotto

Kalbskotelett mit Salbeibutter und Spargelrisotto

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Eine feingehackte Zwiebel in reichlich Butter anschwitzen, feingehackten Knoblauch, Chili und Ingwer zugeben und weiter braten. Dann den kleingeschnittenen Kürbis zugeben (ca. 400g). Ich hatte Hokkaido, der mit Schale gegessen werden kann, würde aber aufgrund des Geschmacks geschälten Butternut empfehlen.
 
250g Risottoreis einrühren bis der Reis von Butter ummantelt ist. Ein Glas halbtrockenen/feinherben Weißwein angießen und rühren. Einen Schluck Orangensaft zugeben und nun kellenweise heiße Geflügelbrühe zugeben und rühren. Nach gut 20 Minuten ist der Risotto fertig und 1 Liter Brühe aufgebraucht, schnell noch feingeriebenen Parmesan unterrühren und servieren.
 
kürbisrisotto
 
Dazu paßt ein auf der Hautseite knusprig gebratenes Zanderfilet. Ich hab’s mal mit gerösteten Cabanossischeiben versucht, was auch paßte und schmeckte. 
Guten Appetit!
 

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Ein Risotto lässt sich sehr gut im Dutch Oven zubereiten, da sein Gusseisen die Hitze wunderbar leitet. Weiterhin braucht man einen zweiten Topf mit heißer Hühnerbrühe: für 250g Reis rechne ich max. 1 Liter Brühe.
 
Risotto ai funghi porcini
 
Eine rote Zwiebel fein hacken und in reichlich Butter langsam glasig dünsten. Tiroler Speck/Meranospeck fein würfeln und kurz mit braten, 250g Risottoreis zugeben und rühren, bis jedes Reiskorn von Butter umhüllt ist. Einen großen Schluck Marsalawein einrühren. 250g geputzte und grob geschnittene Steinpilze und etwas frischen Thymian einrühren. Nur wenig pfeffern.
 
Über die nächsten ca. 20 Minuten immer wieder eine Kelle heiße Hühnerbrühe einrühren und rühren, rühren, rühren. Gegen Ende der Garzeit – der Reis sollte noch etwas Biss haben – gehackte Petersilie und fein geriebenen Parmesan einrühren und servieren.
 
 
Dieses Pilzrisotto geht auch prima mit Pfifferlingen oder Mischpilzen. Wichtig für den besonders leckeren Geschmack ist die Kombination von Meranospeck, Marsalawein und Thymian.
 

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Neulich war der Brennvatti mal wieder zu Gast bei mir und ich hatte noch Steaks und 250g Tiefseegarnelen im Froster. Hmm, da geht doch was? Genau! Söffn Töff!
Und da mir schon lange die Idee eines Spitzkohlrisottos im Hinterkopf herumspukte, gab es dieses auch als Beilage.
Feingewürfelten Frühstücksspeck (Bacon) auslassen und anbraten. Ich habe speziell diesen Speck gewählt, da er nur sehr mild geräuchert ist und das Risotto nicht dominieren soll.
Eine fein gehackte rote Zwiebel (oder 2 Schalotten) und vier fein gehackte Knoblauchzehen mit einem Spritzer Olivenöl zugeben und unter Rühren braten. Mit einem Glas Weißwein ablöschen.
Einen Spitzkohl von den Außenblättern und dem Strunk befreien, schneiden und zugeben.
Rühren und zusehen, wie der Kohl zusammenfällt.
Etwas Butter zugeben. 250g Risottoreis einrühren, die Reiskörner sollen fettüberzogen sein.
Einen halben Liter Geflügelbrühe angießen. Deckel drauf, unten 4 Brekkies, oben 10.
Nach max. 45 Minuten ist der Reis gar und die Konsistenz paßt, einfach ab der zwanzigsten Minute hin und wieder mal nachschauen. Wenn der Risotto gut ist, alle Kohlen entfernen, das Gusseisen hält den Reis warm.
Die Steaks leicht mit Olivenöl massieren, pfeffern und salzen und auf dem Go Anywhere bei großer Hitze je Seite knapp 2 Minuten grillen.
Dann die Steaks einzeln in Jehova verpacken und im 70°C heißen Backofen gut 15 Minuten ruhen lassen. In der Zwischenzeit die Garnelensauce zubereiten:
Eine feingehackte Zwiebel in Butter und etwas Olivenöl anschwitzen, reichlich fein gehackten Knoblauch zugeben. Die Garnelen zugeben und rühren. Gefriergetrockneten grünen Pfeffer mörsern und die Shrimps würzen und salzen. Mit einem guten Schluck Weinbrand ablöschen. Bei großer Hitze schnell einreduzieren, mit einem Becher Sahne und etwas Fischfond oder Hühnerbrühe aufgießen und weiter reduzieren. Wenn die Konistenz stimmt, eine Hand voll frischen gehackten Estragon einrühren. Nun die Sauce über die Steaks geben!
Mist, Akku der Kamera ist leer, hilft nur Handycam…
Und Anschnitt!
Fazit: es paßt alles hervorragend zusammen! Söffn Töff gibt’s mal wieder, ebenso den Risotto.

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Ostersamstag war ich mal wieder unterwegs, diesmal in Begleitung von AZK, Go-Anywhere und 12er Dutch Oven: es gab Paella aus dem DO!
Für die Risottobrühe 500ml Fischfond, 500ml Geflügelfond, 200ml Weißwein, Paprikapulver, Lorbeerblätter, Safran und etwas Chiliflocken für ein Stündchen offen simmern lassen.
Da ich Hähnchenschlegel für eine Paella etwas groß finde, marinieren seit dem morgen Drumsticks in Olivenöl und Poultry Magic. Diese grille ich auf dem Go-Anywhere portionsweise an. Garen sollen sie dann in der Paella.
Neun Brikettes unten rechts nebeneinander, darüber können 6 Bollen Farbe nehmen und links werden sie indirekt (fast) gar gezogen.
Als Vorspeise gab es Mitbringsel aus dem Übergepäck meines Mallorca-Urlaubs. V.l.n.r. auf dem Brett: luftgetrockneter Speck, iberische Chorizo, iberische luftgetrocknete „Mettwurst“ und Chorizo aus Salamanca. Dazu schwarze Oliven und (oben) Piementos de Padrón. Weiterhin (rechts) „Pa amb Oli“, geröstetes Brot, auf einer Seite eingerieben mit einer Knoblauchzehe und auf der anderen Seite eingerieben mit einer frischen Fleischtomate, darüber Olivenöl und grobes Salz. Dazu schmeckt kalter Rosé.
Seit dem morgen marinierten ebenfalls Garnelen in Oliven und Seafood Magic, um dann gespießt nur kurz beidseitig angegrillt zu werden. Garen sollen sie dann in der Paella.
Dem Dutch Oven mache ich ordentlich Feuer unter’m Boden und brate in Olivenöl mallorquinischen luftgetrockneten Bauchspeck, geschnittene Zwiebel und viel gehackten Knoblauch an. Eine fein gehackte rote Paprika kommt hinzu.
400g Risottoreis einrühren und gut mit dem Fett vermischen, dann die Brühe angießen. Deckel drauf und unten nur noch 8 Brekkies im Außenring, oben 12.
Ein Blick in den Wartesaal. 😉
Nach 15 Minuten Köcheln wird einmal durchgerührt und Garnelen, Drumsticks und 200g Erbsen werden eingerührt. Unten keine Brekkies mehr, oben 16.
Nach insgesamt einer halben Stunde ist die Paella fertig und wird aufgetischt.
Hm, der Blitz meiner Kamera lässt nicht nur Kohlen komisch aussehen (hallo Armin!), auch die Paella schwankt zwischen tiefgelb und „so weiß war sie doch gar nicht“… Sie war safrangelb.
Und am wichtigsten: Lecker war’s!

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Am Samstag durfte die Kugel mal wieder auf Reisen gehen, begleitet vom 10er Dutch Oven. Den Ganzen Freitag und die Nacht auf Samstag hatte es geschneit. Nach der Ankunft also erst einmal einen Blick in den Innenhof werfen, oje!
Also auspacken und erstmal zwei Stunden durch die Wälder gestapft, den Hund und sich selbst bewegen und Hunger holen. Währenddessen reift in mir die Idee, die Stahlesse unter dem Kaminbosen beiseite zu schieben und indoor zu grillen. Vom Spaziergang zurück gekehrt durfte ich feststellen, dass da noch jemand die gleiche Idee gehabt hatte und bereits tätig gewesen ist. Super!
Dann kann’s ja losgehen. Als Vorspeise gibt es Risotto vom Muskatkürbis. 750ml Hühnerbrühe erhitzen und ein Päckchen Safran darin auflösen bzw. die Brühe Farbe nehmen lassen. Unterm dem Dutch Oven reichlich Glut platzieren. Eine Gemüsezwiebel und zwei Knoblauchzehen fein hacken und in reichlich Butter glasig dünsten.
Geschätzte 300g kleine Würfel vom Muskatkürbis (hatte ich im Herbst noch als große Stücke eingefroren) mit dünsten.
Eine halbe Packung Risottoreis (gut 250g) einrühren, bis alle Reiskörner von Butter umschmeichelt sind. Mit einem guten Schluck Weißwein vom Winzer des Vertrauens ablöschen – den Rest gibt es zur Vorspeise. Rühren, bis der Wein aufgesogen ist.
Die Hühnerbrühe angießen, gut umrühren und den Deckel auf den Dutch Oven setzen. Unten nurmehr 8 Brekkies im Außenring und oben desgleichen. Der AZK für die Hauptgang-Vergrillung ist schon zugange.
Feuer, oh lodernde Flamme! Tandarei, tandarei…
Nach 15 Minuten Geköchel sieht der Risotto schon sehr gut aus!
Ich rühre feingeriebenen Parmesan (ca. 80 bis 100g) und frischen, gehackten Salbei ein. Deckel drauf. Brekkies unten komplett weg nehmen und nach oben legen für weitere 15 Minuten.
Der AZK ist durch und wird in die Kohlekörbe links und rechts in der Weberkugel umgefüllt. In die Mitte kommt die mit Wasser gefüllte Fettwanne. Der Spieß wird eingesetzt und der Motor gestartet. Für den Spieß hatte ich am Vortag Nackensteaks vom Schwein mit „Prudhomme’s Pork & Veal Magic“ gerubbt und vakuumiert. Diese wurden heute abwechseln mit dicken Scheiben vom Räucherspeck und der Gemüsezwiebel aufgespießt.
Noch je eine Hand Lorbeerblätter rechts und links auf die Glut, schnell den Deckel drauf und bei 200 bis 225°C eine Stunde grillen.
Der Risotto ist fertig!
Ein Hochgenuß.
Dann war auch schon bald der Spieß fertig.
Die Meute der Fleischfresser stürzt sich begierig darauf!
Gegessen mit „Sweet Baby Ray’s Honey Chipotle“ und Knoblauchbrot.
Zum Nachtisch habe ich noch schnell im gereinigten DO einen Schwarzwaldcobbler gemacht. Ein großes und ein kleines Glas Schattenmorellen mit einem guten Schluck Kirschwasser in den gebutterten DO, etwas Mandelstifte dazu, ein Päckchen Fertigteigmischung „Brownies“ darüber streuen, braunen Zucker und Zimt und weitere Mandelstifte sowie Butterschnitze darauf geben. Brekkies unten acht und oben acht für 15 Minuten. Dann unten leer räumen und oben 16 Brekkies für 25 Minuten.
Servieren mit geschlagener Sahne, Vanilleeis und Amaretto.
Lecker war’s! … und das Indoor-Grilling hat mir so gut gefallen, dass ich am Sonntag den Grünkohl nicht draußen im DO gemacht habe, sondern drinnen am Herd, ich Pussy! 😉

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Ein Risotto ist ja ganz was feines, den esse ich echt gerne. Ob nun als Einzelgericht oder als Primo Piatto bei einem guten Italiener. Der Risotto muss ja unter steter Zugaben kleiner Spritzer heißer Brühe die ganze Kochzeit über gerührt werden, aber ich glaube, das geht auch mal ohne. Heute gibt es daher Pilzrisotto!
Zwei Stunden vor Beginn 20g getrocknete Pilze (hier Steinpilze) in einem dreiviertel Liter heißer Hühnerbrühe einweichen.
Kurz vor Kochbeginn 200g frische Pilze nach Wahl (hier braune Champignons) in 1cm breite Scheiben schneiden, eine Zwiebel und eine große Knoblauchzehe fein hacken.
Die eingeweichten Pilze durch ein grobes Sieb geben, die Einweichbrühe auffangen. Die Pilze hacken. Die Brühe nun durch ein sehr feines Sieb geben, damit kein Sand in’s Essen gelangt.
Ein Drittel Paket Butter im 10er Dutch Oven auslassen. Darin die Zwiebel und die Knoblauchzehe andünsten.
Die frischen und eingeweichten Pilze zugeben …
… und unter Rühren gute 10 Minuten braten.
Eine halbe Packung Risottoreis, gut 250g, einrühren und unter Rühren dafür sorgen, dass der Reis sich gut mit dem Fett vermischt.
Schwarzen Pfeffer darüber mahlen und mit einem guten Schluck trockenen Sherry ablöschen. Rühren. Dann die Brühe und einen Zweig Rosmarin zugeben, alles noch einmal gut durchrühren und den Deckel aufsetzen. Unten alle Brekkies aus der Mitte nehmen, so dass nur ein Kranz aus ca. 12 Brekkies bleibt. Auf den Deckel 10 bis 12 Brekkies.
Nach 15 Minuten Köcheln sieht es schon gut aus!
Ein Drittel Stück abgepackte Parmesanecke (70-80g) fein reiben und einrühren. Ist nicht mehr viel Flüssigkeit im DO, also unten nur noch 6 Brekkies fahren.
Nach weiteren 15-20 Minuten sind die Mehlwürmer fertig. 😉
Schön saftig, noch leicht al dente und ein toller Geschmack.
Der Risotto hat ganz leicht am Boden angesetzt, das nächste mal werde ich für die letzten 15-20 Minuten unten komplett alle Brekkies wegnehmen und mal schauen.
Lecker war’s!

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