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Posts Tagged ‘Scampi’

Samstag war ich mal wieder in Enschede (NL) auf dem Markt. Dort gibt es ein vielfältiges Angebot an Käse, Obst, Gemüse, Fisch und Meeresfrüchten. Das Preisniveau auf diesem Markt ist zudem seeehr kundenfreundlich. 😉

Eigentlich wollte ich Fisch für die abendliche Vergrillung kaufen, konnte aber an den Scampi nicht vorrübergehen und habe schließlich ein Kilo dieser von uns so geliebten Meeresfrüchte mitgenommen.

Die Scampi mariniere ich bis zum Abend in reichlich Olivenöl, dem Saft von einer großen, reifen Zitrone, Salz, viel fein gehacktem Knoblauch und Chili, gehackten schwarzen Oliven und gehackter Petersilie. Wer mag, gibt noch einen Schluck trockenen Sherry oder Wermuth dazu.

Scampi müssen bei mittlerer bis hoher Hitze sehr kurz und unter Wenden gebraten oder gegrillt werden, damit sie weich bleiben! Zum Braten gebe ich die Scampi einfach samt Marinade in eine feuerfeste Form oder Pfanne und brate sie auf dem Grill oder dem Herd bis sie ihre Farbe von blaugrau zu rosarot geändert haben. Das dauert je nach Hitzezufuhr nur 3 bis 5 Minuten.

Scampi in der feuerfesten Form gebraten.

Scampi in der feuerfesten Form gebraten.

Dann einfach die Pfanne oder Form auf den Tisch stellen, knuspriges Weißbrot dazu reichen und fertig ist der mediterrane Schmaus. Dazu Zitronenachtel und eine Knoblauchsauce wie z.B. meine Aioli reichen. Mit dem Brot kann man noch herrlich das Würzöl auftunken.

Ich habe diesmal allerdings Spaghetti zu den Scampi gekocht und diese mit dem Würzöl aus der Form vermischt – erweiterte Spaghetti Aglio, Olio e Peperoncino quasi. 😉

Spaghetti ai Scampi.

Spaghetti ai Scampi.

Tipp: Da die Scampi mit den Händen auseindergepflückt und gepuhlt werden bitte an reichlich Servietten oder Blätter von der Küchenrolle, Schälchen mit Zitronenwasser sowie „Abfallteller“ für die Scampischalen und -köpfe denken.

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Die Meeresfrüchte kauft man entweder als fertige TK-Mischung (die leider meistens eher bäh schmecken) oder holt sich nach Gusto hiervon eine Hand und davon eine Hand vom Fischstand des Marktes.

In einer Pfanne eine Unmenge (!) fein gewürfelten Knoblauch in gutem Olivenöl anbraten. Gehackte getrocknete Chilischoten zugeben und mit braten. Wer mag, gibt noch etwas gehackten Staudensellerie dazu – meine Frau mag’s aber leider nicht. 😉

Mit einem Glas Weißwein ablöschen. Von den Strünken und Hautresten befreite, gehackte Tomaten einer 800ml-Dose (ohne den Saft!) zugeben. Mit Salz, etwas Zucker und frisch gemahlenem schwarzen Pfeffer würzen. Gute 30 Minuten köcheln lassen. Parallel die Spaghetti kochen, sie sollen zum Ende des Saucenkochens fertig sein.

Merke: Eine Sauce kann auf ihre Pasta warten, aber niemals die Pasta auf die Sauce!

Die Meeresfrüchte nun in die Sauce geben und auf kleinster Flamme 5 Minuten weiter simmern. Bloß nicht zu lange kochen, sonst werden die Meeresfrüchte hart/zäh!

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Sehr fein gewiegte Blattpetersilie in die Sauce rühren und die Spaghetti in die Pfanne geben und mit der Sauce vermischen. Gutes Olivenöl darüber träufeln und servieren.

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Buon Appetito!

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Samstag bin ich mit Sohnemann und Kugel zu meinen Eltern, um sie und meinen Bruder zu begrillen. Also die Kugel gesäubert und verladen.
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Die Garnelen aus dem Kühler nehmen, die können auf dem Weg vor sich hin tauen. Auf dem Weg noch beim MdV vorbei, dünne Bauchscheiben für Grillfackeln, sowie Nackensteaks und Beilagenkrams einkaufen.
Bei den Eltern dann das Fleisch ausbreiten.
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Alles leicht ölen und würzen: Pfeffer, Salz, milder und scharfer Paprika, Curry, Muskat, Majoran, Zwiebel- und Knoblauchgranulat.
Schonmal den AZK anschmeissen.
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Als erfrischende Vorspeise bei der Hammerhitze gibt es dreierlei Melone: Galia, Honig und Cantaloupe. In dieser Reihenfolge sind sie auch geschmacklich von Topp nach Hopp zu bewerten.
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Als Zwischengang „Gambas a la Plancha“ – ich liebe meine Gusseisenplatten! Die Gambas habe ich leicht geölt und mit Prudhommes Shrimp Magic bestäubt. Dann ging’s ab auf die geölte Plancha, ratzfatz fertig und extrem lecker. Der Scampi Rub ist definitiv zu empfehlen!
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Ich hab nur zwei abbekommen, mein Sohn hat mir alles weggefuttert.
Als kleine Hommage an meinen Freund den Grillmönch habe ich als Beilage zum Hauptgang (Nackensteaks) Champignons mit selbstgemachter Kräuterbutter aus den Gusseisenförmchen gemacht.
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Hoppla, da war ja noch ein Zwischengang, die Grillfackeln!
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Diesmal waren sie perfekt, das vorherige Einölen, mäßiges Rubben und indirektes Grillen regeln.
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So, jetzt kommt endlich der Hauptgang: Nackensteaks und Förmchen auf den Rost!
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Die Champs schmecken wirklich lecker! Genug Salz war an der Butter und frisch gemahlener Pfeffer war ja auch noch dabei.
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Die Nackensteaks habe ich nur indirekt gegrillt und die Familie war begeistert, weil sie noch nie so zartes Fleisch vom Grill hatten. War mir ja vorher klar, ich komm‘ ja aus dem Stall.
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Und dann hat mein Sohn mit noch getoppt, mit einer Champignon-Eigenkreation für die Förmchen: die Champs mit etwas Kräuterbutter, Sourcream, Rosmarinpulver, einem Basilikumblatt und Papika kombinieren. Der Hit! War superlecker und gibt’s nun öfter.
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